Holzkohle gibt es derzeit oder demnächst überall. Davon ein wenig kleinstampfen und für den oben erwähnten Verwendungszweck einsetzen. Den Rest kann man portionsweise seiner Pflanzenerde zusetzen, so zwischen 5 und 10%. Man muss die Kohle vorher nur mit effektiven Microorganismen oder Brennessljauche anreichern. Das ist derzeit der letzte Schrei und es soll wahre Wunder bewirken.
Die dadurch entstandene Erde geht in Richtung Terra Preta.
Aristolochia im Kübel?
Moderatoren: LCV, stefan, tormi
Re: Aristolochia im Kübel?
Zur Herstellung von Terra Preta sollte man eher keine Grill-Holzkohle verwenden!
Herstellung Terra Preta: aus Asche, Pflanzenkohle, die mit Stikkstoff aus Fäkalien, Gülle, Pflanzenjauche unter Zugabe von Gesteinsmehl und aktivierten effektiven Mikroorganismen aufgeladen wird. Es gibt dazu einige Studien und Projekte.
> Wichtig ist, dass man Pflanzenkohle nicht einfach durch Grillkohle ersetzen sollte. Diese ist mitunter mit Schadstoffen belastet.
Es gibt auch spezielle Pyrolyseeinrichtungen für die Herstellung.
Zum Beispiel wurde das über die Umweltbildungsstätte Oberelsbach vor der Pandemie in unserem Landkreis angeboten.
Heute habe ich im Supermarkt Grillbriketts aus Kokosnuss - Abfällen gesichtet. Das wäre vermutlich auch einsetzbar.
Den Rest, den Frank nicht aufbraucht, könnte man als schwarze Ostereier verwenden.
LG Spinnich
Herstellung Terra Preta: aus Asche, Pflanzenkohle, die mit Stikkstoff aus Fäkalien, Gülle, Pflanzenjauche unter Zugabe von Gesteinsmehl und aktivierten effektiven Mikroorganismen aufgeladen wird. Es gibt dazu einige Studien und Projekte.
> Wichtig ist, dass man Pflanzenkohle nicht einfach durch Grillkohle ersetzen sollte. Diese ist mitunter mit Schadstoffen belastet.
Es gibt auch spezielle Pyrolyseeinrichtungen für die Herstellung.
Zum Beispiel wurde das über die Umweltbildungsstätte Oberelsbach vor der Pandemie in unserem Landkreis angeboten.
Heute habe ich im Supermarkt Grillbriketts aus Kokosnuss - Abfällen gesichtet. Das wäre vermutlich auch einsetzbar.
Den Rest, den Frank nicht aufbraucht, könnte man als schwarze Ostereier verwenden.
LG Spinnich
Das Talent der Menschen, sich einen Lebensraum zu schaffen, wird nur durch ihr Talent übertroffen, ihn zu zerstören.
- Georg Christoph Lichtenberg -
- Georg Christoph Lichtenberg -
Re: Aristolochia im Kübel?
Grillkohle ist aber Pflanzenkohle.
Re: Aristolochia im Kübel?
Danke. Ich scheue mich, einen Sack Grillkohle zu kaufen,
von dem ich 1% benötige und den Rest nicht mal in 10 Jahren
aufbrauchen könnte. Es geht nicht ums Geld, sondern dass
das Zeug dann in der Garage herumsteht. Da ich mich mit
meinen Pflanzen auf den Balkon und mein Büro beschränke,
ist der Bedarf minimal.
Auf unserem Gelände ist Grillen grundsätzlich verboten. Sonst
hätte ich von jemandem mal 1 kleines Stück bekommen.
von dem ich 1% benötige und den Rest nicht mal in 10 Jahren
aufbrauchen könnte. Es geht nicht ums Geld, sondern dass
das Zeug dann in der Garage herumsteht. Da ich mich mit
meinen Pflanzen auf den Balkon und mein Büro beschränke,
ist der Bedarf minimal.
Auf unserem Gelände ist Grillen grundsätzlich verboten. Sonst
hätte ich von jemandem mal 1 kleines Stück bekommen.
Re: Aristolochia im Kübel?
Sie ist aus Pflanzen hergestellt - ja. Aber die Pyrlose wird anders durchgeführt.
Hauptproblem bei Holzkohle/Pflanzenkohle sind Polyzyklische Aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK), die als krebserregend gelten. Wenn man die Kohle als Bodenhilfsstoff und somit zur Nahrungserzeugung verwendet, sind die gefährlich und also durch den Kohle-Herstellungsprozess bestmöglich zu vermeiden. Das erreicht man durch totales Ausgasen und Abbrennen dieser Gase (> 400 Grad, besser um 600...700), gute Pflanzenkohle ist dann so weich, dass man sie zwischen den Fingern zerdrücken und zerreiben kann.
Grillkohle ist da ganz anders. Sie hat aber auch noch einen Brennvorgang vor sich bis zum vollständigen Verbrennen, und die PAK helfen beim Heizen.
Das Thema Schwermetalle ist ein anderes. Zuerst kann man sich da nur bedingt wehren. Durch jahrhundertlange Ausübung von Bergbau und Verhüttung in weiten Flächen sowie dann auch per Industrialisierung sind Schwermetalle allgegenwärtig. Mit einem gewissen Maß kann man leben, und wir tun das auch.
Nimmt man Stammholz zur Holzkohlegewinnung: Bäume wachsen lange und haben viel Zeit, auch Schwermetalle zu kumulieren. Dazu käme die Abhängigkeit dazu, wo sie wachsen (Naturraum oder Straßenränder/Siedlungsgebiete).
Etwas Schnellwachsendes und in kürzeren Zeiten Gewachsenes wäre da hinsichtlich Akkumulation weniger gefährdet. Nimm lieber für Pflanzenkohle Zweige und dünne Äste vom Obstbaumverschnitt und von Baumfällaktionen (so etwas mag heute auch keiner mehr für seinen Edelkamin und ist somit unbeliebt und zu "entsorgen"), das dicke Holz geht dann in den Kamin.
Noch mehr Wissen zur Pflanzenkohle
Schwarze Grüße!
Re: Aristolochia im Kübel?
Versteh ich nicht so ganz, was soll denn bei der Holzkohleerzeugung anders sein?
Re: Aristolochia im Kübel?
Problem gelöst. War im Gelände und habe
einen Grillplatz gefunden.
einen Grillplatz gefunden.
Re: Aristolochia im Kübel?
Hab ich doch geschrieben bzw. verlinkt.
Grillkohle wird nicht so heiß hergestellt. Damit verhindern die Hersteller, dass sie zu weich wird und der Grillmaxe nur Gebrösel und Kohlenstaub im Beutel vorfindet. Außerdem verliert die Kohle, wenn sie heißer pyrolysiert wird, an Gewicht (monetärer Wert) und Heizwert. Im Gegensatz zum Grillmaxe ist dem Gärtner der Heizwert eigentlich egal.
@Frank
Die Idee, irgendwo einen verlassenen Grillplatz zu suchen, den hatte ich heute Nachmittag auch. Nur keine Zeit mehr, das hier zu posten.
Wenn Du ein paar Stücke gefunden hast, die mal hell geglüht haben, aber dann mit Wasser abgelöscht worden sind, hast Du eine gute Wahl getroffen. Wenn das Feuer schon länger zurück liegt, sind eventuell schon die ersten Mikroben drin?
Grüße!