Tag zusammen,
erst mal frohes neues!
Wir sind vor einem Jahr in eine neue Wohnung gezogen.Zu dieser gehört auch eine Teerasse mit einem kleinen Hang, der als Gartenbeet gedacht war. Leider wurde von den Vormietern die Pflege der Aussenanlage vernachlässigt. Meine Frau und ich wurden dann als Leihen vor eine kleine Herausforderung gestellt. Wie machen wir es uns draussen schön ? Der Rasen war grösstenteils nur noch Moos bzw es gab einige kahle Stellen. Den Hang haben wir so gut es geht vom Unkraut und Meter langen Wurzeln von einer alten, warum auch immer, oberhalb des Hangs gepflanzten Eiche entfernt.
Unser Bereich wird zum angrenzendem Wald hin durch Nadelbäume abgetrennt/ die auch als Sichtschutz dienen sollen. Im März habe ich dann unsere Nadelbäume von altem Laub, das sich über Jahre auf den Zweigen niedergelassen hat, befreit und auch einige Zweige die recht Trocken waren abgeschnitten. Leider sehen die Bäume nicht mehr so aus als würde sie neue Triebe bekommen. Da wir wie gesagt Leihen sind und uns Tipps und Wissen zur weiteren Behandlung der Bäume geben kann. Habe einige Fotos gemacht und dabei ist mir aufgefallen,das sich auf den Zweigen plötzlich weiße Knubbel gebildet haben. Hoffe diese sind gut auf den Bildern zu erkennen.
Schon mal Danke vorab !
Sind diese Bäume noch zu retten?
Moderatoren: LCV, stefan, tormi
Sind diese Bäume noch zu retten?
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Re: Sind diese Bäume noch zu retten?
Das Weiß, das sich bildet, ist tatsächlich Harz,
es handelt sich um Tannen (Abies).
es handelt sich um Tannen (Abies).
Re: Sind diese Bäume noch zu retten?
Zum Rasen:
unter der Konkurrenz der Nadelbäume und deren Schattenwurf wird wohl kaum noch Gras gedeihen können. Da bleibt es dann wohl beim Moos.
Bei starker Hitze und Trockenheit wie in den letzten Jahren (bei mir, eure Niederschlagsmengen kenne ich nicht) leidet jeder Rasen, es sei denn er wird gewässert. Die Bäume ziehen zusätzlich das Wasser aus dem Hang.
Itzo sollte an den kahlen Stellen ggf. geeignete Rasen-Reparatursaat im noch feuchten Frühjahr oder im Herbst nachgesäht werden.
Bei starker Trockenheit muss dann ab und an mal abends/nachts gewässert werden. Nur bei ausreichender Feuchtigkeit eventuell Rasendünger ausstreuen, am besten gleichmäßig mit einer Streuwalze.
Am besten vorher eine Bodenprobe nehmen und analysieren lassen, sonst besteht die Gefahr der Überdüngung oder falscher Düngezusammensetzung.
Der Rasen sollte unbedingt mehrmals im Jahr belüftet werden. Dafür gibt es Geräte oft in Kombination mit einem Vertikutierer zur Moosentfernung, eventuell nach vorheriger Gabe von Eisendünger, aber nur falls das tatsächlich angebracht ist!
Speziell im Sommer sollte der Rasen nicht zu kurz und nicht zu oft gemäht werden!
Zu dem Tannensichtschutz:
Sollten sich die Tannen erholen und irgendwann mal richtig üppig ins Wachsen kommen (das sehe ich öfter mal bei einzelnen Garten-Koniferen, die nach jahrelangem Kümmern irgendwann explosionsartig loswuchern) denke ich, dass die in Bezug auf die Endgröße zu Nahe am Haus stehen.
Da stellt sich dann oft die Frage weshalb man solche Gewächse viel zu nahe ans Haus (möglichst noch vor's Fenster) gesetzt hat.
Also mir scheint, dass auch diese Tannen bei gutem Gedeihen zu nahe am Haus stehen und dann irgendwann wie eine schwarze Wand wirken könnten.
Da gäbe es durchaus eher schnittverträgliche Alternativen, die man bis zur gewünschten Größe wachsen lässt und dann durch regelmässige Schnittpflege in der Größe kontrolliert.
LG Spinnich
unter der Konkurrenz der Nadelbäume und deren Schattenwurf wird wohl kaum noch Gras gedeihen können. Da bleibt es dann wohl beim Moos.
Bei starker Hitze und Trockenheit wie in den letzten Jahren (bei mir, eure Niederschlagsmengen kenne ich nicht) leidet jeder Rasen, es sei denn er wird gewässert. Die Bäume ziehen zusätzlich das Wasser aus dem Hang.
Itzo sollte an den kahlen Stellen ggf. geeignete Rasen-Reparatursaat im noch feuchten Frühjahr oder im Herbst nachgesäht werden.
Bei starker Trockenheit muss dann ab und an mal abends/nachts gewässert werden. Nur bei ausreichender Feuchtigkeit eventuell Rasendünger ausstreuen, am besten gleichmäßig mit einer Streuwalze.
Am besten vorher eine Bodenprobe nehmen und analysieren lassen, sonst besteht die Gefahr der Überdüngung oder falscher Düngezusammensetzung.
Der Rasen sollte unbedingt mehrmals im Jahr belüftet werden. Dafür gibt es Geräte oft in Kombination mit einem Vertikutierer zur Moosentfernung, eventuell nach vorheriger Gabe von Eisendünger, aber nur falls das tatsächlich angebracht ist!
Speziell im Sommer sollte der Rasen nicht zu kurz und nicht zu oft gemäht werden!
Zu dem Tannensichtschutz:
Sollten sich die Tannen erholen und irgendwann mal richtig üppig ins Wachsen kommen (das sehe ich öfter mal bei einzelnen Garten-Koniferen, die nach jahrelangem Kümmern irgendwann explosionsartig loswuchern) denke ich, dass die in Bezug auf die Endgröße zu Nahe am Haus stehen.
Da stellt sich dann oft die Frage weshalb man solche Gewächse viel zu nahe ans Haus (möglichst noch vor's Fenster) gesetzt hat.
Also mir scheint, dass auch diese Tannen bei gutem Gedeihen zu nahe am Haus stehen und dann irgendwann wie eine schwarze Wand wirken könnten.
Da gäbe es durchaus eher schnittverträgliche Alternativen, die man bis zur gewünschten Größe wachsen lässt und dann durch regelmässige Schnittpflege in der Größe kontrolliert.
LG Spinnich
Das Talent der Menschen, sich einen Lebensraum zu schaffen, wird nur durch ihr Talent übertroffen, ihn zu zerstören.
- Georg Christoph Lichtenberg -
- Georg Christoph Lichtenberg -
Re: Sind diese Bäume noch zu retten?
So, wie ich das verstehe, handelt es sich um eine Mietwohnung mit Gartennutzung (inkl. Gartenpflege?)
Ich denke nicht, dass der Mieter verantwortlich für die Baumpflege und/oder Erneuerung ist oder eigenverantwortlich da große Änderungen vornehmen darf bzw. sollte.
Es besteht also höchstens die "Aufgabe", den Rasen schön grün zu erhalten und eventuell den Eigentümer auf "Baumprobleme" hinzuweisen.
Ich denke nicht, dass der Mieter verantwortlich für die Baumpflege und/oder Erneuerung ist oder eigenverantwortlich da große Änderungen vornehmen darf bzw. sollte.
Es besteht also höchstens die "Aufgabe", den Rasen schön grün zu erhalten und eventuell den Eigentümer auf "Baumprobleme" hinzuweisen.
Viele Grüße von bee
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Cryptomeria
- Beiträge: 9538
- Registriert: 25 Mai 2006, 21:45
- Wohnort: Fraulund/ 24405 Rügge
Re: Sind diese Bäume noch zu retten?
Man sollte auf jeden Fall bedenken, dass die Tannen, so dicht wie sie jetzt stehen, im unteren Bereich durch immer mehr Schatten, immer lichter werden. Ansonsten werden die Tannen im Frühjahr normal austreiben. Man sieht es an den Knospen. Ich würde abwarten, wie sie sich in den nächsten Jahren entwickeln und sie als Hintergrundbegrünung stehen lassen und evtl. davor eine bunt blühende + fruchtende niedriger bleibende Hecke pflanzen. So hat man Sichtschutz und das Verkahlen der Tannen fällt nicht sehr auf. Später könnte man dann auch einzelne unschöne Tannen herausnehmen. Evtl. würde ich jetzt schon die große Tanne ganz rechts und die nächste zur Hecke wegnehmen, diese sehen sehr abgängig aus.
VG Wolfgang
P.S. Ich habe eben erst bees Einwand gelesen. Sollte das zutreffen, ist mein Beitrag hinfällig. Je mehr Schatten, desto mehr Moos und weniger Gras.
VG Wolfgang
P.S. Ich habe eben erst bees Einwand gelesen. Sollte das zutreffen, ist mein Beitrag hinfällig. Je mehr Schatten, desto mehr Moos und weniger Gras.
Wer Bäume pflanzt und weiß,dass er nie in ihrem Schatten sitzen wird hat angefangen, den Sinn des Lebens zu begreifen.
Re: Sind diese Bäume noch zu retten?
Die Tannen sehen so aus als wenn sie schon mal gekürzt wurden.
Das würde ich jetzt wieder tun bevor sie erneut austreiben.
Den Rasen würde ich vorerst so lassen und lediglich immer kurz mähen.
Ich hatte mal einen Moosrasen, war bei meiner Pflege wie ein Teppich.
Wenn ich frei entscheiden könnte, dann allerdings freie Sicht auf den Wald.
Vielleicht noch ein kleiner Zaun als optische Grenze.
Oder wie bereits vorgeschlagen eine bunt blühende + fruchtende niedriger bleibende Hecke pflanzen.
Das würde ich jetzt wieder tun bevor sie erneut austreiben.
Den Rasen würde ich vorerst so lassen und lediglich immer kurz mähen.
Ich hatte mal einen Moosrasen, war bei meiner Pflege wie ein Teppich.
Wenn ich frei entscheiden könnte, dann allerdings freie Sicht auf den Wald.
Vielleicht noch ein kleiner Zaun als optische Grenze.
Oder wie bereits vorgeschlagen eine bunt blühende + fruchtende niedriger bleibende Hecke pflanzen.
Re: Sind diese Bäume noch zu retten?
Danke für eure Antworten.
Verstehe ich das richtige, das die Tannen eigentlich noch einen guten Eindruck machen und wir uns in Geduld üben sollten was das wachsen betrifft.
Eine freie Sicht zum Wald wäre natürlich nicht verkehrt, nur liegt unmittelbar links hinter den Tannen ein Bolzplatz an dem auch ein häufig genutzter Weg vorbei führt. Denke das war Anfangs der Sinn hinter der Bepflanzung der Tannen. Wir würden die Tannen schon gerne stehen lassen, wenn die Hoffnung besteht das sie wieder ordentlich wachsen.
Den Rasen haben wir letztes Jahr mit Reparatur Samen und Dünger behandelt. Im Gegensatz zu dem Zustand in dem er war als wir eingezogen sind, ist er jetzt schon traumhaft
Was die Aussage mit der Mietwohnung von Bee betrifft:
Unser Vermieter sieht manche Dinge leider etwas anders als es vielleicht rechtlich vorgeschrieben ist. Wir haben aber sein o.k für die arbeiten die wir an der Aussenanlage verrichten wollen bzw schon haben. Dazu kommt noch ,wie auf einem Bild zu sehen,das dort wo ein kleiner Zaun verläuft das Grundstück unserer Nachbarn ist. Sprich dort ein anderer Eigentümer wie unserer vermietet. Denke das ganze endet dann in einer Eigentümerversammlung ohne Erfolg das alles mit kosten verbunden ist.
Verstehe ich das richtige, das die Tannen eigentlich noch einen guten Eindruck machen und wir uns in Geduld üben sollten was das wachsen betrifft.
Eine freie Sicht zum Wald wäre natürlich nicht verkehrt, nur liegt unmittelbar links hinter den Tannen ein Bolzplatz an dem auch ein häufig genutzter Weg vorbei führt. Denke das war Anfangs der Sinn hinter der Bepflanzung der Tannen. Wir würden die Tannen schon gerne stehen lassen, wenn die Hoffnung besteht das sie wieder ordentlich wachsen.
Den Rasen haben wir letztes Jahr mit Reparatur Samen und Dünger behandelt. Im Gegensatz zu dem Zustand in dem er war als wir eingezogen sind, ist er jetzt schon traumhaft
Was die Aussage mit der Mietwohnung von Bee betrifft:
Unser Vermieter sieht manche Dinge leider etwas anders als es vielleicht rechtlich vorgeschrieben ist. Wir haben aber sein o.k für die arbeiten die wir an der Aussenanlage verrichten wollen bzw schon haben. Dazu kommt noch ,wie auf einem Bild zu sehen,das dort wo ein kleiner Zaun verläuft das Grundstück unserer Nachbarn ist. Sprich dort ein anderer Eigentümer wie unserer vermietet. Denke das ganze endet dann in einer Eigentümerversammlung ohne Erfolg das alles mit kosten verbunden ist.
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Cryptomeria
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- Registriert: 25 Mai 2006, 21:45
- Wohnort: Fraulund/ 24405 Rügge
Re: Sind diese Bäume noch zu retten?
Die Tannen werden im Frühjahr ganz normal austreiben. Lediglich die letzte rechts in der Reihe sieht- soweit über den Computer beurteilbar - tot aus und auch die große ganz rechts scheint nicht mehr viel Leben zu haben. Vielleicht ist auch noch eine dazwischen. Aber das seht ihr alles im Frühjahr. Etwas Geduld! Trockene , tote Äste könnt ihr jederzeit entfernen. Und wenn ihr die Rinde an Stamm und Ast etwas abkratzt und darunter ist alles braun + trocken, auch das ist alles tot und kann weggenommen werden.
VG Wolfgang
VG Wolfgang
Wer Bäume pflanzt und weiß,dass er nie in ihrem Schatten sitzen wird hat angefangen, den Sinn des Lebens zu begreifen.