Das Brot (ca. 600g) war sehr schön aufgegangen, innen locker, außen knusprig, und es hätte durchaus noch deutlich mehr Chili (vielleicht frische Stücke) vertragen, oder anstatt der fehlenden Oliven ein paar Röstzwiebeln für den letzten Kick (heute hatte ich etwas Zeitdruck).
Ansonsten war ich mit dem Produkt in den wesentlichen Merkmalen und auch im Geschmack doch recht zufrieden.
Einen Fehlgeschmack durch irgendeine Komponente konnte ich jetzt nicht feststellen.
In fertigen Brotgewürzmischungen finden sich oft ähnliche Zutaten (z.B. Koriander, Pfeffer, Kreuzkümmel, div. Kräuter), so dass mein Ansatz sicher gar nicht so gewagt war.
Schwarzkümmel und Sesam, auch Sonnenblumenkerne sind in Backwaren völlig normal, Pistazien vielleicht nicht, aber wenn einen die Fantasie beflügelt, soll man da etwa zurückstecken?
Baguettes mit Chili kann ich sogar beim Bäcker kaufen!
Kurzum, es hat lecker geschmeckt und das Grundrezept ist für jeden empfehlenswert, der noch selten oder nie ein Brot gebacken hat.
Durch die Buttermilch wird das Brot hell und fluffig, Vollkornbrot (Roggenbrot) ist da sicher viel schwieriger zu generieren.
Wichtig ist es lieber etwas weniger Hefe dafür mehr Zeit für die Gare des Teiges aufzuwenden. Zucker nur minimal in die Mulde mit der angefeuchteten Trockenhefe.
Den Backraum mit einer feuerfesten Schale kochenden Wassers vor dem Backen benebeln.
Und einfach mal alle Gewürze, grün, trocken, Körner, die man so zu Hause hat in kleinen Nuancen erproben.
Könnte mir vorstellen dass einige EL frischer feingewiegter Meerfenchel oder Queller (ev. mit ein paar Kapern!) auch eine ganz tolle Note abgeben könnten. Oder vielleicht feingewiegte Blätter von tasmanischem Pfeffer (wenn der eh schon nicht fruktifiziert) oder Blätter vom Sichuan Pfeffer (sind sehr würzig, aber deren Stacheln müssten entfernt werden)
Was meint unser Autor des Threads - Chelterrar - bin gespannt
Let's try
LG Spinnich