Wertigkeit verschiedener Gehölze als Bienen/Hummelweide
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Re: Wertigkeit verschiedener Gehölze als Bienen/Hummelweide
Für die Strauchkastanie lassen die Bienen alles andere links liegen. Selbst vergleichsweise kleine Sträucher mit nur wenigen Blüten werden wie irre beflogen.
Ich habe gestern ein paar Kastanie aufgelesen. Mal schauen, ob die nächstes Jahr keimen. (Womit ich sagen will, dass jetzt die passende Zeit ist, kostengünstig an Saatgut zu gelangen.) Und die Strauchkastanie bleibt wirklich über längere Zeit ohne Rückschnitt klein und strauchförmig.
Ich habe gestern ein paar Kastanie aufgelesen. Mal schauen, ob die nächstes Jahr keimen. (Womit ich sagen will, dass jetzt die passende Zeit ist, kostengünstig an Saatgut zu gelangen.) Und die Strauchkastanie bleibt wirklich über längere Zeit ohne Rückschnitt klein und strauchförmig.
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Bienenwerkstatt
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Re: Wertigkeit verschiedener Gehölze als Bienen/Hummelweide
Blütezeit wäre schon interessant, aber ich kenne den Trachtwert nicht. Im Bereich Juli - Oktober ist aber alles interessant, besonders wenn es sich um Stadttaugliche Bäume handelt. In ländlichen Gegenden ist ja das Problem der Neophyten recht groß. In der Stadt fällt das weg. Aber die Stdtverwaltungen haben da oft sehr eigenartige Ansichten was nun stadttauglich ist und was nicht.Das wird sehr unterschiedlich gesehen.
LG Heinz
LG Heinz
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Bienenwerkstatt
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Re: Wertigkeit verschiedener Gehölze als Bienen/Hummelweide
Servus AndreasG,
Hast du vielleicht ein paar Kastanien (von der Strauchkastanie) für mich übrig?
LG Heinz
Hast du vielleicht ein paar Kastanien (von der Strauchkastanie) für mich übrig?
LG Heinz
Re: Wertigkeit verschiedener Gehölze als Bienen/Hummelweide
Da müsste ich nochmal zum Strauch gehen und dort Kastanien pflücken, falls noch welche da sind. Und dann zur Post, wobei ich gerade keine passende Verpackung habe, diese also erst besorgen müsste.......Bienenwerkstatt hat geschrieben: ↑26 Sep 2018, 01:39Servus AndreasG,
Hast du vielleicht ein paar Kastanien (von der Strauchkastanie) für mich übrig?![]()
LG Heinz![]()
In öffentlichen Parks findet sich ab und zu so ein Strauch. Da muss man nur mal mit offenen Augen durch die Gegend laufen. "Meine" Pflanze wurde von einer Hausverwaltung angepflanzt, also auch mal in Vorgärten oder halböffentlichen Grün nachschauen.
Ich weiß auch nicht, wie gut die keimfähigkeit ist. Vor ein paar Jahren habe ich die Aussaat schon mal probiert, und da ist nichts gekeimt.
Das kann aber daran liegen, dass mein Balkon nicht der optimale Ort für Anzuchtversuche ist. Kann aber auch sein, dass die Keimkraft generell niedrig ist.
Re: Wertigkeit verschiedener Gehölze als Bienen/Hummelweide
Vermutlich müssen die stratifiziert werden.
In einem hiesigen Kurpark stehen mehrere Kastanienarten nah beieinander.
Da könnte es zu Verwechslungen kommen.
In einem hiesigen Kurpark stehen mehrere Kastanienarten nah beieinander.
Da könnte es zu Verwechslungen kommen.
Re: Wertigkeit verschiedener Gehölze als Bienen/Hummelweide
Die lagen den ganzen Winter draußen in einem Topf. Ich versuch's diesen Winter noch mal mit 10 Kastanien. Mal schauen.....
Hier noch zwei Bilder von den Kastanien für eine eventuelle Verwendung in den Baumlisten. Ich kann auch Fotos in höherer Auflösung schicken. Die Kastanien sehen geringfügig anders aus als die der Rosskastanie. Ungefähr 10% der Früchte am Strauch sind solche Kümmerlinge wie der Zwerg im zweiten Bild.
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Bienenwerkstatt
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Re: Wertigkeit verschiedener Gehölze als Bienen/Hummelweide
Eine andere Frage:
In Wien werden seit einiger Zeit Celtis australis (Zürgelbaum) ausgepflanzt. Bei Tante Google hab ich nichts über deren Insektentauglichkeit gefunden.
Ist dieser Baum ein Insektenbestäuber? Falls ja - kennt jemand den Trachtwert?
LG Heinz
In Wien werden seit einiger Zeit Celtis australis (Zürgelbaum) ausgepflanzt. Bei Tante Google hab ich nichts über deren Insektentauglichkeit gefunden.
Ist dieser Baum ein Insektenbestäuber? Falls ja - kennt jemand den Trachtwert?
LG Heinz
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Chelterrar
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Re: Wertigkeit verschiedener Gehölze als Bienen/Hummelweide
Moin
Ich habe noch zwei spätblühende Gehölze gefunden, welchen die Bienen wohl nicht widerstehen können.
Erlenblättrige Zimterle (Clethra alnifolia), welche von Juli bis September blüht und der Mönchspfeffer ( Vitex agnus-castus) der vom September bis in den Oktober blüht.
Bin begeistert, hat jemand diese schon mal gesehen und kann das bestätigen, dass die gut beflogen werden?
LG Chelterrar
Ich habe noch zwei spätblühende Gehölze gefunden, welchen die Bienen wohl nicht widerstehen können.
Erlenblättrige Zimterle (Clethra alnifolia), welche von Juli bis September blüht und der Mönchspfeffer ( Vitex agnus-castus) der vom September bis in den Oktober blüht.
Bin begeistert, hat jemand diese schon mal gesehen und kann das bestätigen, dass die gut beflogen werden?
LG Chelterrar
Re: Wertigkeit verschiedener Gehölze als Bienen/Hummelweide
Hallo,
zur Clethra kann ich nichts sagen. Aber Vitex ist wohl je nach Region
um einiges früher dran. Zumindest in Südbaden ist die Blüte schon
längst vorbei. Allerdings auch früher als sonst.
Ich möchte aber noch einmal auf den Efeu hinweisen. Während diese
ganzen Zierarten wohl wertlos sind, habe ich ganze Schwärme von Bienen und
Hummeln gesehen, die es kaum erwarten können. Obwohl erst ganz wenige
Blüten geöffnet sind, ist es mächtig am Summen. Wahrscheinlich kontrollieren
die Insekten das jeden Tag, um nichts zu verpassen.
Angesichts des immer spärlicheren Angebotes der Gehölze, kann man ja auch mit
Herbstblumen den Bienen helfen.
Gruß Frank
zur Clethra kann ich nichts sagen. Aber Vitex ist wohl je nach Region
um einiges früher dran. Zumindest in Südbaden ist die Blüte schon
längst vorbei. Allerdings auch früher als sonst.
Ich möchte aber noch einmal auf den Efeu hinweisen. Während diese
ganzen Zierarten wohl wertlos sind, habe ich ganze Schwärme von Bienen und
Hummeln gesehen, die es kaum erwarten können. Obwohl erst ganz wenige
Blüten geöffnet sind, ist es mächtig am Summen. Wahrscheinlich kontrollieren
die Insekten das jeden Tag, um nichts zu verpassen.
Angesichts des immer spärlicheren Angebotes der Gehölze, kann man ja auch mit
Herbstblumen den Bienen helfen.
Gruß Frank
Re: Wertigkeit verschiedener Gehölze als Bienen/Hummelweide
Das Problem beim Efeu ist, dass er erst "im Alter" blüht, wenn er irgendwo hochgeklettert ist. Dann allerdings wird er selbst von Wespen besucht. (Hab ich so gesehen.) Weiß eigentlich jemand, ob die vielen Ziersorten des Efeu auch blühen, wenn sie groß genug sind, oder nur die Normalform?
Da bietet sich Topinambur an. (Man muss nur darauf achten, die blühende Sorte zu verwenden. Es gibt auch eine nichtblühende Variante.)
Herbstastern sind ebenfalls sehr beliebt und fangen jetzt gerade erst an mit der Blüte. Die durchwachsende Silphie wird auch gerne angenommen, ebenso wie ungefüllte Dahlien und die vielen anderen Korbblütler, die im Herbst noch blühen.
Spitzenreiter ist aber Sedum spectabile, die an warmen Tagen auch im Oktober noch beflogen wird. Lässt sich leicht vermehren, ist anspruchslos und sieht auch hübsch aus, z.B. als Rabatte.
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Chelterrar
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Re: Wertigkeit verschiedener Gehölze als Bienen/Hummelweide
Efeu habe ich sogar, einen recht alten, der auch schon viele Blüten trägt, die aber noch nicht aufgegangen sind. Ich könnte den demnächst auch mal zeigen, wenn ich Bienen daran sehen sollte.
Ich habe noch einen weiteren relativ unbekannten Hummelmagneten gefunden, den Knopfbusch, der von Juli bis September blühen soll und daher ein weiterer Spätblüher wäre.
Schon mal jemand von gehört?
LG Chelterrar
Ich habe noch einen weiteren relativ unbekannten Hummelmagneten gefunden, den Knopfbusch, der von Juli bis September blühen soll und daher ein weiterer Spätblüher wäre.
Schon mal jemand von gehört?
LG Chelterrar
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Chelterrar
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Re: Wertigkeit verschiedener Gehölze als Bienen/Hummelweide
Moin,
Der Efeu blüht nun auch schon seit einiger Zeit. Die Bestäuber sind zwar auch gelb, leider nur viel aggressiver.
Nebenbei: Die Fetthenne lässt sich auch gut im Topf ziehen, allerdings bisher nur Fliegen darauf gesehen
.
LG Chelterrar
Der Efeu blüht nun auch schon seit einiger Zeit. Die Bestäuber sind zwar auch gelb, leider nur viel aggressiver.
Nebenbei: Die Fetthenne lässt sich auch gut im Topf ziehen, allerdings bisher nur Fliegen darauf gesehen
LG Chelterrar
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quellfelder
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Re: Wertigkeit verschiedener Gehölze als Bienen/Hummelweide
Hallo,
das trifft nicht ganz zu; auf der Fetthenne habe ich schon Wildbienen, Wespen, Schmetterlinge usw gesehen.
Ich bin täglich draußen, um Insekten zu fotografieren!
Viele Grüße
quellfelder
das trifft nicht ganz zu; auf der Fetthenne habe ich schon Wildbienen, Wespen, Schmetterlinge usw gesehen.
Ich bin täglich draußen, um Insekten zu fotografieren!
Viele Grüße
quellfelder
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Chelterrar
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Re: Wertigkeit verschiedener Gehölze als Bienen/Hummelweide
Moin Quellfelder,
Gut, dann sollte ich wohl demnächst einfach genauer hinsehen , vielleicht sehe ich dann ja doch mal so etwas wie eine Biene
.
LG Chelterrar
Gut, dann sollte ich wohl demnächst einfach genauer hinsehen , vielleicht sehe ich dann ja doch mal so etwas wie eine Biene
LG Chelterrar
Re: Wertigkeit verschiedener Gehölze als Bienen/Hummelweide
Ich habe eine Fetthenne auf dem Balkon. Da waren bis vor kurzem noch Honigbienen dran, eine Hummel, Wespen und verschiedene Fliegenarten (vermutlich Schwebfliegen).
Zuletzt kam sogar ein Taubenschwänzchen vorbei, dass aber eher die Herbstastern aufgesucht hat.
Zuletzt kam sogar ein Taubenschwänzchen vorbei, dass aber eher die Herbstastern aufgesucht hat.