Seulingswald - alte Bäume
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Seulingswald - alte Bäume
Alte Bäume im Seulingswald sucht man in unserem Register mit diesem Suchkriterium vergebens.
Wenn man jedoch die Ausdehnung des Seulingswaldes kennt und gezielt im Landkreis Hersfeld-Rotenburg sucht findet man doch ein paar Einträge, zumeist Linden innerorts.
Auch am Rande des Seulingswaldes bei Ronshausen gibt es den Eintrag zur Eiche am Kehlberg (Reg-Nr. 533)
Nun war ich am Freitag zu einem Treffen der hessischen Höhlenforscher in die Nähe, nämlich nach Wildeck aufgebrochen, um Sa, So mehrere Objekte im Richelsdorfer Gebirge nach Höhlentieren u.a. Fledermäusen abzusuchen. Wegen der starken Sturmschäden in der Region waren leider viele der größeren Stollen in den Waldgebieten tabu. Einige Stollen sind auch geflutet oder der Eingang war zugeschüttet, wie beim Prinz-Friedrich-Stollen bei Braunhausen, den wir am Samstag mit 6 Mann (& Frau) in 4 Std wieder frei gegraben haben. Leider war er auch innen teils geflutet, teils eingebrochen, also letztlich nicht wirklich begehbar. Obwohl ich nach Ende der Tour am Sonntag Nachmittag ziemlich kaputt war, hatte ich beschlossen mal durch Ronshausen zurückzufahren und nach der Eiche am Kehlberg zu schauen.
Wenn man sich die Koordinaten im Register (leicht abweichend!) nimmt und zum Parkplatz am Waldlehrpfad hochfährt, kann man durchaus an dem Baum vorbeifahren ohne ihn zu bemerken. So hatte ich den Baum etwas weiter oben am Waldrand vermutet, da ich den Hinweis von Klaus zu dem Standort in seinem Thread nicht verinnerlicht hatte. So bin ich erst mal ein Stück weit an dem Waldrand spaziert und dort auch auf eine schöne ca. 100 jährige Buche gestoßen. Auch die Auswirkungen von Friederike waren überall zu sehen, wie schon bei unseren Höhlentouren, so dass ein Waldspaziergang absolut nicht geraten ist. Beim Rückweg zum Parkplatz kam dann auch die Eiche in mein Blickfeld. An Ihr hat der Sturm keine erkennbaren Schäden hinterlassen.
Nachdem ich den Standort auf meinen Fotos mit der Satellitenkarte auf Google Maps und dem Koordinaten-Rechner deine-berge.de abgeglichen habe vermute ich die korrekten Koordinaten eher bei ca.:
Dezimalgrad: 50.945941, 9.876451
Grad, Dezimalminuten: N50° 56.756460 E9° 52.587060
Grad, Minuten, Sekunden: N50° 56' 45.3876" E9° 52' 35.2236"
Wenn man sich nicht gerade beim Linksabbiegen auf den Verkehr und dann auf den etwas höher liegenden Parkplatz konzentriert, ist der Baum ganz kurz oberhalb der Straßeneinmündung allerdings nicht zu übersehen.
Ein paar recht mäßige Bilder bei recht trübem Wetter und mit einer kleinen Reiseknipse habe ich auch noch geschossen. Nach Bildaufhübschung ist doch ein bisschen was zu erkennen.
LG Spinnich
Wenn man jedoch die Ausdehnung des Seulingswaldes kennt und gezielt im Landkreis Hersfeld-Rotenburg sucht findet man doch ein paar Einträge, zumeist Linden innerorts.
Auch am Rande des Seulingswaldes bei Ronshausen gibt es den Eintrag zur Eiche am Kehlberg (Reg-Nr. 533)
Nun war ich am Freitag zu einem Treffen der hessischen Höhlenforscher in die Nähe, nämlich nach Wildeck aufgebrochen, um Sa, So mehrere Objekte im Richelsdorfer Gebirge nach Höhlentieren u.a. Fledermäusen abzusuchen. Wegen der starken Sturmschäden in der Region waren leider viele der größeren Stollen in den Waldgebieten tabu. Einige Stollen sind auch geflutet oder der Eingang war zugeschüttet, wie beim Prinz-Friedrich-Stollen bei Braunhausen, den wir am Samstag mit 6 Mann (& Frau) in 4 Std wieder frei gegraben haben. Leider war er auch innen teils geflutet, teils eingebrochen, also letztlich nicht wirklich begehbar. Obwohl ich nach Ende der Tour am Sonntag Nachmittag ziemlich kaputt war, hatte ich beschlossen mal durch Ronshausen zurückzufahren und nach der Eiche am Kehlberg zu schauen.
Wenn man sich die Koordinaten im Register (leicht abweichend!) nimmt und zum Parkplatz am Waldlehrpfad hochfährt, kann man durchaus an dem Baum vorbeifahren ohne ihn zu bemerken. So hatte ich den Baum etwas weiter oben am Waldrand vermutet, da ich den Hinweis von Klaus zu dem Standort in seinem Thread nicht verinnerlicht hatte. So bin ich erst mal ein Stück weit an dem Waldrand spaziert und dort auch auf eine schöne ca. 100 jährige Buche gestoßen. Auch die Auswirkungen von Friederike waren überall zu sehen, wie schon bei unseren Höhlentouren, so dass ein Waldspaziergang absolut nicht geraten ist. Beim Rückweg zum Parkplatz kam dann auch die Eiche in mein Blickfeld. An Ihr hat der Sturm keine erkennbaren Schäden hinterlassen.
Nachdem ich den Standort auf meinen Fotos mit der Satellitenkarte auf Google Maps und dem Koordinaten-Rechner deine-berge.de abgeglichen habe vermute ich die korrekten Koordinaten eher bei ca.:
Dezimalgrad: 50.945941, 9.876451
Grad, Dezimalminuten: N50° 56.756460 E9° 52.587060
Grad, Minuten, Sekunden: N50° 56' 45.3876" E9° 52' 35.2236"
Wenn man sich nicht gerade beim Linksabbiegen auf den Verkehr und dann auf den etwas höher liegenden Parkplatz konzentriert, ist der Baum ganz kurz oberhalb der Straßeneinmündung allerdings nicht zu übersehen.
Ein paar recht mäßige Bilder bei recht trübem Wetter und mit einer kleinen Reiseknipse habe ich auch noch geschossen. Nach Bildaufhübschung ist doch ein bisschen was zu erkennen.
LG Spinnich
- Dateianhänge
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- vom Waldrand aus
- IMG_3253.JPG (284.92 KiB) 4860 mal betrachtet
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- vom Parkplatz aus
- IMG_3252.JPG (235.47 KiB) 4860 mal betrachtet
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- Der Stamm
- IMG_3255.JPG (183.69 KiB) 4860 mal betrachtet
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- Stammbasis
- IMG_3254.JPG (306.17 KiB) 4860 mal betrachtet
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- Vom Fahrweg (Richtung Forsthaus)
- IMG_3258.JPG (237.77 KiB) 4860 mal betrachtet
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- Krone
- IMG_3256.JPG (268.3 KiB) 4860 mal betrachtet
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- von der Einmündung rechte Seite
- IMG_3262.JPG (114.44 KiB) 4860 mal betrachtet
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- von der Einmündung Strassenmitte
- IMG_3261.JPG (162.5 KiB) 4860 mal betrachtet
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- von der Einmündung linke Weg-Seite
- IMG_3260.JPG (143.28 KiB) 4860 mal betrachtet
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- geknickte Bäume
- IMG_3241.JPG (263.26 KiB) 4860 mal betrachtet
Das Talent der Menschen, sich einen Lebensraum zu schaffen, wird nur durch ihr Talent übertroffen, ihn zu zerstören.
- Georg Christoph Lichtenberg -
- Georg Christoph Lichtenberg -
Re: Seulingswald - alte Bäume
Zur Ergänzung noch ein paar Bilder, u. a. der Buche (auf dem Waldlehrpfad werden viele Baumarten thematisiert).
- Dateianhänge
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- weitere gefallene entwurzelte Bäume
- IMG_3242.JPG (265.65 KiB) 4859 mal betrachtet
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- Blick auf die 100 jährige Buche
- IMG_3245.JPG (147.49 KiB) 4859 mal betrachtet
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- Buche 2. Bild
- IMG_3247.JPG (145.43 KiB) 4859 mal betrachtet
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- Buche 3. Bild
- IMG_3248.JPG (114.74 KiB) 4859 mal betrachtet
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- Buche 4. Bild - Stammbasis
- IMG_3249.JPG (284.67 KiB) 4859 mal betrachtet
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- Buche 2. Bild - Stammbasis von unten
- IMG_3251.JPG (243.75 KiB) 4859 mal betrachtet
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- Tafel zum Baum
- IMG_3250.JPG (195.68 KiB) 4859 mal betrachtet
Das Talent der Menschen, sich einen Lebensraum zu schaffen, wird nur durch ihr Talent übertroffen, ihn zu zerstören.
- Georg Christoph Lichtenberg -
- Georg Christoph Lichtenberg -
Re: Seulingswald - alte Bäume
Hallo.
Ich komme aus Ronshausen, durch meine Kinderwagen-Touren hab ich mir auch denke ich ganz passable Waldwegekenntnisse um den Ort herum angeeignet. Die Eiche am Kehlberg kann man insbesondere in der begrünten Zeit trotz ihrer Größe leicht übersehen, von der Straße aus verschwindet die Silhouette und man sieht nur noch den Wald als Ganzes! Scheint im Übrigen ein recht schnell wachsendes Exemplar zu sein.
Im Seulingswald ist die Hammundeseiche wohl das markanteste Einzelbaumexemplar. Überregional erwähnenswerte Bäume gibt es, zumindest die Stammdicke als alleinigen Maßsstab genommen, darüber hinaus eher nicht. Wenn man den Nordöstlich/Nördlich von Ronshausen gelegenen Wald auch zum Seulingswald zählt sind noch die Franzoseneiche bei Machtlos und die Buchenruine bei Iba hier im Register zu finden. Eine Buche beim Gut Gunkelrode könnte die Hürde der Eingangsmaße packen, bin ich mir aber nicht sicher.
Die Wege sind seit dem Sturm größtenteils wieder gut gangbar, soviel ich weiß sollen die sichtbaren Schäden abseits der verkehrssicherheitsrelevanten Bereiche so belassen werden, ist allerdings nur vom Hören/Sagen entnommen. Zumindest die Gemarkung Ronshausen betreffend. Großflächig scheint auch nix umzuliegen. Wenn das Wetter wieder mitspielt wollte ich mal schauen wie das Stück Bannwald, zwischen Goldbach und Nestenbach, nach so einem Sturm aussieht. In der Region war es insgesamt zeitweise doch "ziemlich windig".
Gruß Ener
Ich komme aus Ronshausen, durch meine Kinderwagen-Touren hab ich mir auch denke ich ganz passable Waldwegekenntnisse um den Ort herum angeeignet. Die Eiche am Kehlberg kann man insbesondere in der begrünten Zeit trotz ihrer Größe leicht übersehen, von der Straße aus verschwindet die Silhouette und man sieht nur noch den Wald als Ganzes! Scheint im Übrigen ein recht schnell wachsendes Exemplar zu sein.
Im Seulingswald ist die Hammundeseiche wohl das markanteste Einzelbaumexemplar. Überregional erwähnenswerte Bäume gibt es, zumindest die Stammdicke als alleinigen Maßsstab genommen, darüber hinaus eher nicht. Wenn man den Nordöstlich/Nördlich von Ronshausen gelegenen Wald auch zum Seulingswald zählt sind noch die Franzoseneiche bei Machtlos und die Buchenruine bei Iba hier im Register zu finden. Eine Buche beim Gut Gunkelrode könnte die Hürde der Eingangsmaße packen, bin ich mir aber nicht sicher.
Die Wege sind seit dem Sturm größtenteils wieder gut gangbar, soviel ich weiß sollen die sichtbaren Schäden abseits der verkehrssicherheitsrelevanten Bereiche so belassen werden, ist allerdings nur vom Hören/Sagen entnommen. Zumindest die Gemarkung Ronshausen betreffend. Großflächig scheint auch nix umzuliegen. Wenn das Wetter wieder mitspielt wollte ich mal schauen wie das Stück Bannwald, zwischen Goldbach und Nestenbach, nach so einem Sturm aussieht. In der Region war es insgesamt zeitweise doch "ziemlich windig".
Gruß Ener
Re: Seulingswald - alte Bäume
Hallo Ener,
Gestern in der Sendung auf HR "Erlebnis Hessen: Unbekannter Seulingswald" wurde auch kurz die Hammundeseiche bei Friedewald, Register-Nr.: 1263 gezeigt,
siehe auch bei Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Hammundeseiche.
Der örtliche Zusammenhang mit dem Seulingswald fehlt aber leider auch in diesem Registerbeitrag.
Die Ortschaft Machtlos bei Ronshausen liegt, obwohl Ortsteil von Ronshausen, geografisch wie auch Iba (zu Bebra) bereits im Richelsdorfer Gebirge.
Näheres dazu auch bei Wikipedia. Auch Gunkelrode (gehört zu Nentershausen) liegt im nördlichen Richelsdorfer Gebirge.
Dass einige Wege begehbar sind mag sein, allerdings stehen, bzw. hängen noch viele entwurzelte Bäume an andere Bäume gelehnt und das kann jederzeit zu Boden gehen.
Danke für deine Hinweise, wobei ich besonderen Bäumen im Richelsdorfer Gebirge natürlich die gleiche Wertschätzung entgegenbringe, wie solchen im Seulingswald, dessen Existenz und geographische Abgrenzung ich auch erst durch 2 kürzliche TV-Sendungen und dem Nachschlagen bei Wikipedia zur Kenntnis genommen hatte. Zudem ist Natur auch ohne Baumveteranen immer erhaltenswert, nur so können wieder neue natürliche Landschaften mit Baumveteranen entstehen.
LG Spinnich
Gestern in der Sendung auf HR "Erlebnis Hessen: Unbekannter Seulingswald" wurde auch kurz die Hammundeseiche bei Friedewald, Register-Nr.: 1263 gezeigt,
siehe auch bei Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Hammundeseiche.
Der örtliche Zusammenhang mit dem Seulingswald fehlt aber leider auch in diesem Registerbeitrag.
Die Ortschaft Machtlos bei Ronshausen liegt, obwohl Ortsteil von Ronshausen, geografisch wie auch Iba (zu Bebra) bereits im Richelsdorfer Gebirge.
Näheres dazu auch bei Wikipedia. Auch Gunkelrode (gehört zu Nentershausen) liegt im nördlichen Richelsdorfer Gebirge.
Dass einige Wege begehbar sind mag sein, allerdings stehen, bzw. hängen noch viele entwurzelte Bäume an andere Bäume gelehnt und das kann jederzeit zu Boden gehen.
Danke für deine Hinweise, wobei ich besonderen Bäumen im Richelsdorfer Gebirge natürlich die gleiche Wertschätzung entgegenbringe, wie solchen im Seulingswald, dessen Existenz und geographische Abgrenzung ich auch erst durch 2 kürzliche TV-Sendungen und dem Nachschlagen bei Wikipedia zur Kenntnis genommen hatte. Zudem ist Natur auch ohne Baumveteranen immer erhaltenswert, nur so können wieder neue natürliche Landschaften mit Baumveteranen entstehen.
LG Spinnich
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- Georg Christoph Lichtenberg -
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- Klaus Heinemann
- Moderator
- Beiträge: 3665
- Registriert: 28 Nov 2014, 10:22
- Wohnort: Eschwege
Re: Seulingswald - alte Bäume
Hallo Spinnich,
die Sendung über den Seulingswald habe ich auch gesehen!
Die genauen Grenzen findet man nicht so leicht auf den Topokarten wieder, Google Maps zeigt sie auch nicht an.
Das Regierungspräsidium Kassel schreibt
...Soweit die Grenzen des Gebietes nicht deutlich erkennbar an Gemarkungsgrenzen, Flurstücksgrenzen, Wegen, Nutzungsgrenzen enden, orientieren sie sich am forstlichen Abteilungs- und Wegenetz der forstlichen Grundkarte....
Der Naturraum Seulingswald zieht sich wohl bis nach Thüringen.
Es ist mühsam, die Baumstandorte danach zu durchsuchen und den Begriff bei den einzelnen Einträgen mit zu erwähnen.
Wenn man allerdings bei den zugehörigen Threads im Forum ein paar Sätze dazu schreibt, wird der Suchbegriff "Seulingswald" gefunden
und man kommt zu den Einträgen. (Habe einen Satz in meinen Thread eingefügt)
Bei der Eiche am Kehlberg hättest Du auch zu dem passenden Thread antworten können!
Ich habe meine Geodaten um 4 m in das Baumzentrum gerückt, jetzt passt es genau.
(Deine Geodaten zeigen aber auf den Baum an der Grundstücksecke an der Hauptstraße - sie Foto)
Gruß Klaus
die Sendung über den Seulingswald habe ich auch gesehen!
Die genauen Grenzen findet man nicht so leicht auf den Topokarten wieder, Google Maps zeigt sie auch nicht an.
Das Regierungspräsidium Kassel schreibt
...Soweit die Grenzen des Gebietes nicht deutlich erkennbar an Gemarkungsgrenzen, Flurstücksgrenzen, Wegen, Nutzungsgrenzen enden, orientieren sie sich am forstlichen Abteilungs- und Wegenetz der forstlichen Grundkarte....
Der Naturraum Seulingswald zieht sich wohl bis nach Thüringen.
Es ist mühsam, die Baumstandorte danach zu durchsuchen und den Begriff bei den einzelnen Einträgen mit zu erwähnen.
Wenn man allerdings bei den zugehörigen Threads im Forum ein paar Sätze dazu schreibt, wird der Suchbegriff "Seulingswald" gefunden
und man kommt zu den Einträgen. (Habe einen Satz in meinen Thread eingefügt)
Bei der Eiche am Kehlberg hättest Du auch zu dem passenden Thread antworten können!
Ich habe meine Geodaten um 4 m in das Baumzentrum gerückt, jetzt passt es genau.
(Deine Geodaten zeigen aber auf den Baum an der Grundstücksecke an der Hauptstraße - sie Foto)
Gruß Klaus
- Dateianhänge
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- Kehlbereiche Übersicht.jpg (167.4 KiB) 4774 mal betrachtet
irgendwann reduziert sich alles
auf seinen tatsächlichen Wert
auf seinen tatsächlichen Wert
Re: Seulingswald - alte Bäume
Ganz streng genommen gehört der Kehlberg auch schon zum Solztrottenwald, also Richelsdorfer Gebirge, nördlich der Ulfe. 
Leider ist mir mein Heim-Rechner vor Kurzem zerbröselt und das Haushaltsgeld Jahresbeginnsbedingt etwas knapp, wenn ich wieder die Gelegenheit hab kann ich ja nochmal Bilder vom Seulingswald reinschaufeln. Oder auch vom Solztrottenwald/Richelsdorfer Gebirge. Da hab ich so ziemlich alles abgeknipst was Namen hat, zumindest rundum meinem Heimatort.
Gruß Ener
Leider ist mir mein Heim-Rechner vor Kurzem zerbröselt und das Haushaltsgeld Jahresbeginnsbedingt etwas knapp, wenn ich wieder die Gelegenheit hab kann ich ja nochmal Bilder vom Seulingswald reinschaufeln. Oder auch vom Solztrottenwald/Richelsdorfer Gebirge. Da hab ich so ziemlich alles abgeknipst was Namen hat, zumindest rundum meinem Heimatort.
Gruß Ener
- Klaus Heinemann
- Moderator
- Beiträge: 3665
- Registriert: 28 Nov 2014, 10:22
- Wohnort: Eschwege
Re: Seulingswald - alte Bäume
Hallo Ener,
möge es bald Geld regnen
Ich habe den Verdacht, dass die verschiedenen Gebiete/Bezeichnungen sich überschneiden.
Salztrottenwald habe ich jetzt auch zum ersten mal gehört.
Auf der Seulingswälder Homepage wird eine Umrisskarte abgebildet, die ein ziemlich großes Gebiet zeigt, Ronshausen eingeschlossen.
http://www.xn--seulingswlder-jfb.de/der-seulingswald
Ist aber eine kommerzielle Seite, wie genau das alles stimmen mag?
Gruß Klaus
möge es bald Geld regnen
Ich habe den Verdacht, dass die verschiedenen Gebiete/Bezeichnungen sich überschneiden.
Salztrottenwald habe ich jetzt auch zum ersten mal gehört.
Auf der Seulingswälder Homepage wird eine Umrisskarte abgebildet, die ein ziemlich großes Gebiet zeigt, Ronshausen eingeschlossen.
http://www.xn--seulingswlder-jfb.de/der-seulingswald
Ist aber eine kommerzielle Seite, wie genau das alles stimmen mag?
Gruß Klaus
irgendwann reduziert sich alles
auf seinen tatsächlichen Wert
auf seinen tatsächlichen Wert
Re: Seulingswald - alte Bäume
Hallo Klaus,
ja da ist eine Differenzierung ganz schwierig, aber Ener hat wohl recht.
Einerseits schreibt Wikipedia: "Der Seulingswald befindet sich zwischen den Ortschaften Ronshausen im Norden und Wildeck im Nordosten", weiterhin: "Im Norden schließt sich auf der anderen Seite des Ulfetals das Richelsdorfer Gebirge an."
Der "Salztrottenwald" (mir bisher ebenfalls namentlich unbekannt) gehört dann doch wohl zum Gebiet "Richelsdorfer Gebirge", sogar zum eigentlichen Kerngebirge.
Die Bezeichnung "Richelsdorfer Gebirge" ist insofern unscharf als sie für einen Gebirgszug, aber umfassender auch für die großräumigere Bergbauregion nördlich des "Seulingswald" angwandt wird. Siehe auch Wikipedia: "Umgangssprachlich umfasst dies auch die gesamte umgebende Mittelgebirgslandschaft im Südosten des Fulda-Werra-Berglandes; Teile vom südlichen Werra-Meißner-Kreis und der äußerste Nordwesten des thüringischen Wartburgkreises kommen hinzu." Neben der Hauptregion "Salztrottenwald" kommen noch das "Ibaer Hügelland", Teile des "Sontraer Landes" und das "Hosbach-Sontra-Bergland" hinzu.
Der "Seulingswald" wiederum stößt im Süden an die Ausläufer der "Kuppen Rhön" (im Westen "Knüllgebirge" im Osten "Werra").
Die südliche Grenze des "Richelsdorfer Gebirge" zum "Seulingswald" wird also zum Teil durch die "Ulve" und durch das "Fulda-Knie" angegeben.
Nun ist die kleine Ulve auf den wenigsten Karten zu sehen, was auch meinen Irrtum erklärt. Eine ihrer Quellen entspringt wohl im "Seulingswald", die andere im "Richelsdorfer Gebirge".
Wikipedia: "Der nördliche Quellbach entspringt im Richelsdorfer Gebirge auf dem Südhang der Stubbachshöhe."..."Der südliche Quellbach entspringt an der Nordflanke des Seulingswalds etwas oberhalb des Naturdenkmals „Gelber Teich“..."
Durch die Eingemeindungen und die Lage an der "Ulve" liegt die "Gemarkung Ronshausen" nun sowohl im "Seulingswald", aber wegen der Nähe zur "Ulve" auch schon Teile der Gemeinde bzw. der Gemarkung im "Salztrottenwald" und somit im "Richelsdorfer Gebirge".
Das gilt dann ja auch schon für die "Eiche am Kehlberg", die ein paar Meter nördlich der Ulve schon nicht mehr im "Seulingswald" steht, wie ich irrtümlich angenommen hatte.
Sorry für die Verwirrung
LG Spinnich
ja da ist eine Differenzierung ganz schwierig, aber Ener hat wohl recht.
Einerseits schreibt Wikipedia: "Der Seulingswald befindet sich zwischen den Ortschaften Ronshausen im Norden und Wildeck im Nordosten", weiterhin: "Im Norden schließt sich auf der anderen Seite des Ulfetals das Richelsdorfer Gebirge an."
Der "Salztrottenwald" (mir bisher ebenfalls namentlich unbekannt) gehört dann doch wohl zum Gebiet "Richelsdorfer Gebirge", sogar zum eigentlichen Kerngebirge.
Die Bezeichnung "Richelsdorfer Gebirge" ist insofern unscharf als sie für einen Gebirgszug, aber umfassender auch für die großräumigere Bergbauregion nördlich des "Seulingswald" angwandt wird. Siehe auch Wikipedia: "Umgangssprachlich umfasst dies auch die gesamte umgebende Mittelgebirgslandschaft im Südosten des Fulda-Werra-Berglandes; Teile vom südlichen Werra-Meißner-Kreis und der äußerste Nordwesten des thüringischen Wartburgkreises kommen hinzu." Neben der Hauptregion "Salztrottenwald" kommen noch das "Ibaer Hügelland", Teile des "Sontraer Landes" und das "Hosbach-Sontra-Bergland" hinzu.
Der "Seulingswald" wiederum stößt im Süden an die Ausläufer der "Kuppen Rhön" (im Westen "Knüllgebirge" im Osten "Werra").
Die südliche Grenze des "Richelsdorfer Gebirge" zum "Seulingswald" wird also zum Teil durch die "Ulve" und durch das "Fulda-Knie" angegeben.
Nun ist die kleine Ulve auf den wenigsten Karten zu sehen, was auch meinen Irrtum erklärt. Eine ihrer Quellen entspringt wohl im "Seulingswald", die andere im "Richelsdorfer Gebirge".
Wikipedia: "Der nördliche Quellbach entspringt im Richelsdorfer Gebirge auf dem Südhang der Stubbachshöhe."..."Der südliche Quellbach entspringt an der Nordflanke des Seulingswalds etwas oberhalb des Naturdenkmals „Gelber Teich“..."
Durch die Eingemeindungen und die Lage an der "Ulve" liegt die "Gemarkung Ronshausen" nun sowohl im "Seulingswald", aber wegen der Nähe zur "Ulve" auch schon Teile der Gemeinde bzw. der Gemarkung im "Salztrottenwald" und somit im "Richelsdorfer Gebirge".
Das gilt dann ja auch schon für die "Eiche am Kehlberg", die ein paar Meter nördlich der Ulve schon nicht mehr im "Seulingswald" steht, wie ich irrtümlich angenommen hatte.
Sorry für die Verwirrung
LG Spinnich
Das Talent der Menschen, sich einen Lebensraum zu schaffen, wird nur durch ihr Talent übertroffen, ihn zu zerstören.
- Georg Christoph Lichtenberg -
- Georg Christoph Lichtenberg -
Re: Seulingswald - alte Bäume
Ein Paar Baumbilder aus dem Seulingswald.
PS.: Ein altes ausgemottetes Netbook reaktivieren ist wie eine Zeitreise! Fehlen nur noch die DFÜ-Töne. Wahnsinn, in wie wenig Zeit sich diese Technik wieviel weiterentwickelt.
PS.: Ein altes ausgemottetes Netbook reaktivieren ist wie eine Zeitreise! Fehlen nur noch die DFÜ-Töne. Wahnsinn, in wie wenig Zeit sich diese Technik wieviel weiterentwickelt.
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- Eichhorst 1.JPG (234.55 KiB) 4663 mal betrachtet
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- Eichhorst 3.JPG (232.56 KiB) 4663 mal betrachtet
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- Eichhorst 7.JPG (238.84 KiB) 4663 mal betrachtet
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- Hammundeseiche 9.JPG (189.9 KiB) 4663 mal betrachtet
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- Hammundeseiche 14.JPG (246.18 KiB) 4663 mal betrachtet
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- Hegemeister Wiegand-Eiche 3.JPG (226.64 KiB) 4663 mal betrachtet
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- Huteeiche 2.JPG (122.14 KiB) 4663 mal betrachtet
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- Huteeiche 3.JPG (127.83 KiB) 4663 mal betrachtet
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- Sechs Buchen 2.JPG (152.99 KiB) 4663 mal betrachtet
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- Sechs Buchen 4.JPG (178.86 KiB) 4663 mal betrachtet
Re: Seulingswald - alte Bäume
Hallo Ener,
Danke für die schönen sehr gelungenen Aufnahmen.
LG Spinnich
Danke für die schönen sehr gelungenen Aufnahmen.
LG Spinnich
Das Talent der Menschen, sich einen Lebensraum zu schaffen, wird nur durch ihr Talent übertroffen, ihn zu zerstören.
- Georg Christoph Lichtenberg -
- Georg Christoph Lichtenberg -
Re: Seulingswald - alte Bäume
Im Seulingswald brennt es, ca. 7 Hektar, vermutlich aufgrund Blitzschlags.
Re: Seulingswald - alte Bäume
Erste Ausfahrt in den Seulingswald mit Nachwuchs Nummer 2
Re: Seulingswald - alte Bäume
So ist's richtig, die Jugend frühzeitig für die Schönheit der Natur begeistern.
Der Kinderwagen scheint ja auch hinreichend geländegängig zu sein und muss es wohl auch, wen ich mir den Weg auf dem Foto 3480 so anschaue.
Als ich noch jung war und meinen Junior im "Sportkinderwagen" mitgeführt habe, war ich öfters enttäuscht, da immer mal wieder Räder im Gelände abfielen, aber auf der Teerstraße kann schließlich jeder und dem Sohnemann haben meine Geländerouten auch besser gefallen.
LG Spinnich
Der Kinderwagen scheint ja auch hinreichend geländegängig zu sein und muss es wohl auch, wen ich mir den Weg auf dem Foto 3480 so anschaue.
Als ich noch jung war und meinen Junior im "Sportkinderwagen" mitgeführt habe, war ich öfters enttäuscht, da immer mal wieder Räder im Gelände abfielen, aber auf der Teerstraße kann schließlich jeder und dem Sohnemann haben meine Geländerouten auch besser gefallen.
LG Spinnich
Das Talent der Menschen, sich einen Lebensraum zu schaffen, wird nur durch ihr Talent übertroffen, ihn zu zerstören.
- Georg Christoph Lichtenberg -
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Re: Seulingswald - alte Bäume
Hi,
ja der Kinderwagen hat mich Überzeugungsarbeit bei meiner besseren Hälfte gekostet, aber auf große und vor allem starre Räder habe ich aufgrund der Offroad Eigenschaften bestanden... durchs Dorf schieben ist nicht mein Fall. Und schöner aussehen tut es auch noch. Die Kiste (samt Inhalt) hat durchaus schwere Touren bestehen müssen (die berühmt berüchtigten "Abkürzungen"), drei Reifen und eine Aufhängungsfeder wurden bislang geopfert und ich denke mal die Kilometeranzeige würde mittlerweile einen vierstelligen Wert anzeigen. Mittlerweile gehe ich fast ausschließlich alleine, da Freunde mit der "bestbewerteten, Testsieger, und ähnliches" Ausrüstung mehrmals kapituliert hatten, während ich nur etwas fester schieben mußte. Selbst harte Mountain-Biker aus meinem Freundeskreis wundern sich, wo ich schon überall lang bin
Leichtere Touren fahre ich auch gerne mal mit beiden Kindern gleichzeitig. Limitierendes Element ist weniger mangelnde Geländegängigkeit (normale Waldwege sind kein Problem, Rollwiderstand ist im Rahmen, der Traktor ist luftbereift !!) sondern eher meine Ausdauer, mitsamt Besatzung wiegt das Gespann ca. 50kg. Da sind nicht viele Höhenmeter drin, zumindest nicht aufwärts!
ja der Kinderwagen hat mich Überzeugungsarbeit bei meiner besseren Hälfte gekostet, aber auf große und vor allem starre Räder habe ich aufgrund der Offroad Eigenschaften bestanden... durchs Dorf schieben ist nicht mein Fall. Und schöner aussehen tut es auch noch. Die Kiste (samt Inhalt) hat durchaus schwere Touren bestehen müssen (die berühmt berüchtigten "Abkürzungen"), drei Reifen und eine Aufhängungsfeder wurden bislang geopfert und ich denke mal die Kilometeranzeige würde mittlerweile einen vierstelligen Wert anzeigen. Mittlerweile gehe ich fast ausschließlich alleine, da Freunde mit der "bestbewerteten, Testsieger, und ähnliches" Ausrüstung mehrmals kapituliert hatten, während ich nur etwas fester schieben mußte. Selbst harte Mountain-Biker aus meinem Freundeskreis wundern sich, wo ich schon überall lang bin
Leichtere Touren fahre ich auch gerne mal mit beiden Kindern gleichzeitig. Limitierendes Element ist weniger mangelnde Geländegängigkeit (normale Waldwege sind kein Problem, Rollwiderstand ist im Rahmen, der Traktor ist luftbereift !!) sondern eher meine Ausdauer, mitsamt Besatzung wiegt das Gespann ca. 50kg. Da sind nicht viele Höhenmeter drin, zumindest nicht aufwärts!