Sturm Friederike, bekannte Schäden ?
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Sturm Friederike, bekannte Schäden ?
Sturm Friederike,
liegen da wohl wieder, wie beim Kyril weite Waldflächen platt, hat da schon jemand etwas mit bekommen.
Denke, dass die Windschneisen von Kyril ja jetzt erst maximal im 10 jährigen Bestand sind....sehr warscheinlich in weiten Bereichen viel weniger.
Da dürfte Friederike jetzt, aus der selben Richtung kommend, wie Kyril wörtlich in die selbe Kerbe gehauen haben.
Auch einige der alten Bäume dürfte es getroffen haben.
Gruß
Totto
liegen da wohl wieder, wie beim Kyril weite Waldflächen platt, hat da schon jemand etwas mit bekommen.
Denke, dass die Windschneisen von Kyril ja jetzt erst maximal im 10 jährigen Bestand sind....sehr warscheinlich in weiten Bereichen viel weniger.
Da dürfte Friederike jetzt, aus der selben Richtung kommend, wie Kyril wörtlich in die selbe Kerbe gehauen haben.
Auch einige der alten Bäume dürfte es getroffen haben.
Gruß
Totto
Gruß
Totto
Im Mittel haben Pendler 17km Arbeitsweg. Wenn 10 % aller Pendler auf Motorräder umsteigen würde sich 40% der Staus verringern. Da hat es sich dann mit dem Feinstaub. Bei 25 Prozent gäbe es gar keine Staus mehr.
Totto
Im Mittel haben Pendler 17km Arbeitsweg. Wenn 10 % aller Pendler auf Motorräder umsteigen würde sich 40% der Staus verringern. Da hat es sich dann mit dem Feinstaub. Bei 25 Prozent gäbe es gar keine Staus mehr.
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Baumbart87
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Re: Sturm Friederike, bekannte Schäden ?
Dem jungen, selbst aufgekommenen Laubholz auf den Kyrill- Flächen wird der Sturm am wenigsten ausgemacht haben, weil ober- wie unterirdisch strukturreich, noch niedrig und flexibler als jede Fichte, die einfach dasteht wie ein Mast, sowie sehr inhomogen in der Struktur, so dass der Wind da kaum so reinknallen kann wie in einen Fichten- Altersklassenbestand, der da völlig gleich alt und stark, bis zu einer gewissen Grenze hält und dann im ganzen nachgibt.
Im jungen Laubholz der Kyrillflächen sind höhere, niedrigere, sind Lücken und vielfach strukturierte Reliefs, so dass der Wind vielfach gebrochen, umgelenkt und gebremst wird und viel weniger schadet, während der Wind mit seinen Böen ja in so einen Altersklassenbestand reinrummst wie der LKW in die Hausmauer...
Was aber das noch stehende Altholz angeht, so kam mir in der Tat gestern etwas seltsam vor, noch während der Sturm wütete. Wir hatten eine richtig heftige Böe, die viele Bäume umwarf, die noch standen, als wir einkaufen fuhren und auf dem Rückweg dann gekippt waren. Vor unserem Dorf liegt Richtung Westen ein Hügelkamm, wo Kyrill 2007 schon eine beachtliche Schneise schlug, die zwischen Laubjungholz und Fichtenaltholz liegt.
Normalerweise bedeckt dies Fichtenaltholz geschlossen einen Großteil der Westflanke des Hügels, von uns aus gesehen sollte es da eigentlich wie bisher immer quasi dunkel/ undurchsichtig sein.
Gestern aber, wie ich da so schaute, wirkte der Hintergrund dieser Altfichten seltsam licht und hell. Ich kann mich täuschen, glaube aber, dass es da einen weiteren erheblichen Anteil der Altfichten umgelegt haben könnte. Was ich noch ausbaldowern werde.
Das wäre ja aber für die Natur auch nicht das falscheste, weil da standortgerechter, artenreicher Laubwald aufwachsen kann, wenn sie nicht nach der Beräumung (und das kann wohl dauern, da Privatwald) gleich wieder Fichte oder Douglasie drauf pflanzen...
Also: Schäden wohl vermutet, teils auch gesehen. Natürlich massig Fichten umgefallen, bezeichnenderweise vor allem an einer Stelle, wo erst im Herbst das davor aufgekommene junge Laubholz restlos entfernt wurde, und wo die Bahn in ihrem momentanen Aktionismus auch am unmittelbar benachbarten Bahndamm alle, aber auch alle Bäume abgesägt hat. In deren Schutz diese Fichten lange wuchsen, daher selbst nicht genug stabiles Holz oder Wurzelwerk entwickelt haben- sie standen ja recht gut geschützt- jetzt ist das deckende und schützende Laubholz seit wenigen Wochen weg, und zack, knall, peng, fangen sie an, sich reihenweise hinzulegen.
Tja...
Aber nicht nur hohe, schwache Fichten hat es umgelegt, auch beachtlich viele ältere Obstbäume wurden stark geschädigt oder umgeworfen, sogar kaum 8 m hohe wilde Pflaumen- Baumbüsche.
Bei den bisherigen ungefähr vier Stürmen dieses Winters hat es uns nur relativ glimpflich erwischt, aber Friederike hat voll vom Leder gezogen. So sehr, dass ich zwei eigentlich total schöne Koniferen, die noch von den Vorbesitzern gepflanzt wurden (beide kaum 10 m vom Haus) als zu brenzlig zum Stehenlassen befinde und noch diesen Winter absägen und durch kleinbleibende Gehölze ersetzen werde (also kleine Bäume von max. 10 m Höhe, nicht ungefähr jeweils 20 wie im Augenblick). Schade drum, aber da solch Sturmgeschehen ja nun scheinbar zur Gewohnheit wird- einen Baum auf dem Haus braucht keiner...
Im jungen Laubholz der Kyrillflächen sind höhere, niedrigere, sind Lücken und vielfach strukturierte Reliefs, so dass der Wind vielfach gebrochen, umgelenkt und gebremst wird und viel weniger schadet, während der Wind mit seinen Böen ja in so einen Altersklassenbestand reinrummst wie der LKW in die Hausmauer...
Was aber das noch stehende Altholz angeht, so kam mir in der Tat gestern etwas seltsam vor, noch während der Sturm wütete. Wir hatten eine richtig heftige Böe, die viele Bäume umwarf, die noch standen, als wir einkaufen fuhren und auf dem Rückweg dann gekippt waren. Vor unserem Dorf liegt Richtung Westen ein Hügelkamm, wo Kyrill 2007 schon eine beachtliche Schneise schlug, die zwischen Laubjungholz und Fichtenaltholz liegt.
Normalerweise bedeckt dies Fichtenaltholz geschlossen einen Großteil der Westflanke des Hügels, von uns aus gesehen sollte es da eigentlich wie bisher immer quasi dunkel/ undurchsichtig sein.
Gestern aber, wie ich da so schaute, wirkte der Hintergrund dieser Altfichten seltsam licht und hell. Ich kann mich täuschen, glaube aber, dass es da einen weiteren erheblichen Anteil der Altfichten umgelegt haben könnte. Was ich noch ausbaldowern werde.
Das wäre ja aber für die Natur auch nicht das falscheste, weil da standortgerechter, artenreicher Laubwald aufwachsen kann, wenn sie nicht nach der Beräumung (und das kann wohl dauern, da Privatwald) gleich wieder Fichte oder Douglasie drauf pflanzen...
Also: Schäden wohl vermutet, teils auch gesehen. Natürlich massig Fichten umgefallen, bezeichnenderweise vor allem an einer Stelle, wo erst im Herbst das davor aufgekommene junge Laubholz restlos entfernt wurde, und wo die Bahn in ihrem momentanen Aktionismus auch am unmittelbar benachbarten Bahndamm alle, aber auch alle Bäume abgesägt hat. In deren Schutz diese Fichten lange wuchsen, daher selbst nicht genug stabiles Holz oder Wurzelwerk entwickelt haben- sie standen ja recht gut geschützt- jetzt ist das deckende und schützende Laubholz seit wenigen Wochen weg, und zack, knall, peng, fangen sie an, sich reihenweise hinzulegen.
Tja...
Aber nicht nur hohe, schwache Fichten hat es umgelegt, auch beachtlich viele ältere Obstbäume wurden stark geschädigt oder umgeworfen, sogar kaum 8 m hohe wilde Pflaumen- Baumbüsche.
Bei den bisherigen ungefähr vier Stürmen dieses Winters hat es uns nur relativ glimpflich erwischt, aber Friederike hat voll vom Leder gezogen. So sehr, dass ich zwei eigentlich total schöne Koniferen, die noch von den Vorbesitzern gepflanzt wurden (beide kaum 10 m vom Haus) als zu brenzlig zum Stehenlassen befinde und noch diesen Winter absägen und durch kleinbleibende Gehölze ersetzen werde (also kleine Bäume von max. 10 m Höhe, nicht ungefähr jeweils 20 wie im Augenblick). Schade drum, aber da solch Sturmgeschehen ja nun scheinbar zur Gewohnheit wird- einen Baum auf dem Haus braucht keiner...
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Cryptomeria
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Re: Sturm Friederike, bekannte Schäden ?
Hallo baumbart,
je nachdem was du für Koniferen im Garten hast, kannst du sie natürlich auch in ca. 3 oder 4 m einkürzen. Manche sehen nach kurzer Zeit wieder gut aus und nehmen nichts übel. Mit anderen geht das allerdings überhaupt nicht. Das ist zumindest eine Überlegung wert, denn dann muss man nicht Jahre warten bis wieder etwas Neugepflanztes eine ansehnliche Größe hat.
VG Wolfgang
je nachdem was du für Koniferen im Garten hast, kannst du sie natürlich auch in ca. 3 oder 4 m einkürzen. Manche sehen nach kurzer Zeit wieder gut aus und nehmen nichts übel. Mit anderen geht das allerdings überhaupt nicht. Das ist zumindest eine Überlegung wert, denn dann muss man nicht Jahre warten bis wieder etwas Neugepflanztes eine ansehnliche Größe hat.
VG Wolfgang
Wer Bäume pflanzt und weiß,dass er nie in ihrem Schatten sitzen wird hat angefangen, den Sinn des Lebens zu begreifen.
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Baumbart87
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Re: Sturm Friederike, bekannte Schäden ?
Es handelt sich einmal um das typische Gartengehölz der 70er Jahre, eine Stechfichte, und einmal um eine eigentlich total nette Edeltanne (Abies procera 'Glauca'), die auch schön fruchtet.
Nützt ja aber leider alles nichts- zumindest die Stechfichte MUSS um, denn als ich heute die Sachlage nach dem Sturm überprüft habe, hatte ich den erheblichen Eindruck, dass sie Schlagseite nach Osten hat!
Die Stammbasis steht so ca. 4- 5 m hoch immer noch gut da, aber im beasteten Bereich wirkt sich auf etwa 7 m Höhe deutlich schräger. Den Eindruck unterstützt Nachbarins Nordmanntanne, die unmittelbar hinter der Stechfichte steht, und irgendwie freistehender wirkt. Auch ist einer ihrer höheren Äste in der Fichte verhakt und nach links, also Osten gezogen.
Kann der Sturm in die Fichte gepustet haben und der Tannenast hängt nun fest, aber ich gehe da lieber kein Risiko ein. Zumal an den Standort dann was schönes heimisches oder eine andere schöne Konifere könnte
.
Einen großen, älteren Holunder hat es leider bei mir auch erwischt, der nun auf Nachbarins Gemüsegartenzaun liegt- den darf ich dann morgen wohl reparieren.
Und bei der Nachbarin selbst hat es noch eine große, ich glaube Weide erwischt. Junge Junge, wenn man so liest, dass Friederike den Orkan Kyrill, auf den Tag exakt 11 Jahre später, mit Spitzen im Harz über 200 km/h getoppt hat, mein lieber Mann...
Nützt ja aber leider alles nichts- zumindest die Stechfichte MUSS um, denn als ich heute die Sachlage nach dem Sturm überprüft habe, hatte ich den erheblichen Eindruck, dass sie Schlagseite nach Osten hat!
Die Stammbasis steht so ca. 4- 5 m hoch immer noch gut da, aber im beasteten Bereich wirkt sich auf etwa 7 m Höhe deutlich schräger. Den Eindruck unterstützt Nachbarins Nordmanntanne, die unmittelbar hinter der Stechfichte steht, und irgendwie freistehender wirkt. Auch ist einer ihrer höheren Äste in der Fichte verhakt und nach links, also Osten gezogen.
Kann der Sturm in die Fichte gepustet haben und der Tannenast hängt nun fest, aber ich gehe da lieber kein Risiko ein. Zumal an den Standort dann was schönes heimisches oder eine andere schöne Konifere könnte
Einen großen, älteren Holunder hat es leider bei mir auch erwischt, der nun auf Nachbarins Gemüsegartenzaun liegt- den darf ich dann morgen wohl reparieren.
Und bei der Nachbarin selbst hat es noch eine große, ich glaube Weide erwischt. Junge Junge, wenn man so liest, dass Friederike den Orkan Kyrill, auf den Tag exakt 11 Jahre später, mit Spitzen im Harz über 200 km/h getoppt hat, mein lieber Mann...
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quellfelder
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Re: Sturm Friederike, bekannte Schäden ?
Hallo,
wir sind zum Glück dieses Mal verschont geblieben. Wenn Du es möchtest, kannst Du gern ein Bild von dem umgeworfenen Holunder in "Freude und Leid" einstellen.
Viele Grüße
quellfelder
wir sind zum Glück dieses Mal verschont geblieben. Wenn Du es möchtest, kannst Du gern ein Bild von dem umgeworfenen Holunder in "Freude und Leid" einstellen.
Viele Grüße
quellfelder
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Cryptomeria
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Re: Sturm Friederike, bekannte Schäden ?
Bei mir sind (damals noch in Hessen ) bei Kyrill auch 50-jährige Picea pungens Glauca umgeweht worden. Diese würde ich an deiner Stelle auf jeden Fall wegnehmen. Lohnt nicht runterzusägen, sieht furchtbar aus. Die procera Glauca ist natürlich schade, auch wegen des schönen Zapfenschmucks. Zeig doch mal ein Bild von letzterer. Vielleicht gibt es noch eine Idee.
Wir sind dieses mal ganz im Norden auch verschont geblieben, hatten hier oben aber mit Christian ( ich glaube 2013??) Riesenschäden. Genau wie jetzt durch Friederike. Damals hatte es den Betonmischer vor dem Haus umgehauen und auch an fast jeden Dach waren Ziegeln weg.200-Jahre alte Eiche abgebrochen usw.
VG Wolfgang
Wir sind dieses mal ganz im Norden auch verschont geblieben, hatten hier oben aber mit Christian ( ich glaube 2013??) Riesenschäden. Genau wie jetzt durch Friederike. Damals hatte es den Betonmischer vor dem Haus umgehauen und auch an fast jeden Dach waren Ziegeln weg.200-Jahre alte Eiche abgebrochen usw.
VG Wolfgang
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Accelerater
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Re: Sturm Friederike, bekannte Schäden ?
Gelten Stechficken nicht als windwurfsicher? Also irgendwo habe ich das mal gelesen.
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Cryptomeria
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- Wohnort: Fraulund/ 24405 Rügge
Re: Sturm Friederike, bekannte Schäden ?
Bei den gemessenen Windgeschwindigkeiten haben Pfahlwurzler mit Verankerung im Untergrund eine Chance stehen zu bleiben. Sie können natürlich brechen. Flachwurzler wie Fichten fallen da um. Im Schwemmland/tiefgründigem Sand usw. können sich die Bäume noch weniger festhalten. Zudem war der Boden in vielen Gegenden noch komplett aufgeweicht. Wie soll ein Baum mit breiter Angriffsfläche da stehen bleiben können.
VG Wolfgang
VG Wolfgang
Wer Bäume pflanzt und weiß,dass er nie in ihrem Schatten sitzen wird hat angefangen, den Sinn des Lebens zu begreifen.
Re: Sturm Friederike, bekannte Schäden ?
In unserem Waldstreifen hatte Kyrill ziemlich gewütet. Da der Adlerfarn dort bis 2 m Hoch wird ist es auch schwerr mit der Naturverjüngung.
Nur Brombeeren wachsen da zwischen.
Nur wenige Bäume kommen da selbst hoch. Zumeist Fichten, Lärchen und Birken.
Also habe ich schon einige größere 1,2-1,4m Maronen und anderes gepflanzt. Das Sensen des Farn rund um die aufkommende Naturverjüngung bringt auch etwas. Nur bei fast 100 Höhenmeter ist es sehr müsam. Jetzt hatte ich Angst das der Fichtenbestand des Nachbarn in unserer Handtuchbreiten Fläche liegt und die Neupflanzung mit samt den Schutzhüllen abgeräumt hat ....scheinen, wenn dann nur einzelne Bäume. Derzeit ist bei uns das begehen der Wälder verboten.....könnt noch was runter kommen. Somit konnte ich nur von der Ferne die Fläche abschätzen.
Nur Brombeeren wachsen da zwischen.
Nur wenige Bäume kommen da selbst hoch. Zumeist Fichten, Lärchen und Birken.
Also habe ich schon einige größere 1,2-1,4m Maronen und anderes gepflanzt. Das Sensen des Farn rund um die aufkommende Naturverjüngung bringt auch etwas. Nur bei fast 100 Höhenmeter ist es sehr müsam. Jetzt hatte ich Angst das der Fichtenbestand des Nachbarn in unserer Handtuchbreiten Fläche liegt und die Neupflanzung mit samt den Schutzhüllen abgeräumt hat ....scheinen, wenn dann nur einzelne Bäume. Derzeit ist bei uns das begehen der Wälder verboten.....könnt noch was runter kommen. Somit konnte ich nur von der Ferne die Fläche abschätzen.
Gruß
Totto
Im Mittel haben Pendler 17km Arbeitsweg. Wenn 10 % aller Pendler auf Motorräder umsteigen würde sich 40% der Staus verringern. Da hat es sich dann mit dem Feinstaub. Bei 25 Prozent gäbe es gar keine Staus mehr.
Totto
Im Mittel haben Pendler 17km Arbeitsweg. Wenn 10 % aller Pendler auf Motorräder umsteigen würde sich 40% der Staus verringern. Da hat es sich dann mit dem Feinstaub. Bei 25 Prozent gäbe es gar keine Staus mehr.
Re: Sturm Friederike, bekannte Schäden ?
In Unterfranken, selbst in der Hochrhön war nach einem YouTube Live-Film eines regionalen Wetterreporters vor, während und nach dem Sturm Friederike "relativ" harmlos. In unserem Landkreis gab es laut Regionalzeitung nur 9 Feuerwehreinsätze. Danach gab es allerdings ein paar Behinderungen durch recht starke Schneefälle, die allerdings am Fuße der Rhön sofort wieder wegtauten.
Ärgerliche Ereignisse gab es natürlich dennoch. Von umgekippten Papiertonnen, deren Inhalt sich über ganze Straßenzüge verteilte oder von einer abgelösten Regenrinne an einem exponierten Neubau wurde mir berichtet.
Auch mein Stegplatten-Gewächshaus hatte wiedermal Durchzug, eine Dachplatte und die Platte des Fensters musste ich einsammeln. Der Wiedereinbau ist bei kühlem Pisswetter auch kein Vergnügen. An mindestens 3 weiteren ähnlichen Gewächshäusern in der Nachbarschaft konnte ich auch entsprechende Auflösungserscheinungen feststellen. Beim Sturm Kyrill hatte mein Gewächshaus damals so gut wie alle Stegplatten ausgespuckt und selbst das ALU-Gerippe war deutlich verbogen. Auch konnte man damals überall Schneisen in den Nadelwaldbeständen sehen. Bisher habe ich hier noch keinen entwurzelten Baum gesehen, obwohl der Boden völlig aufgeweicht ist. In Thüringen muss es aber recht heftig gewütet haben. Nicht nur Bäume auch Ampelmasten und großflächige Autobahntafeln haben nicht immer standgehalten. Auch ein stehender LKW samt Anhänger wurde in Gotha umgelegt. Bei meiner Schwester flog dort die Regenabdeckung des Kamins durch den Garten, immerhin so schwer, dass sie das Teil mit Ihrem Sohn nur unter größter Mühe bergen konnte. Beim Nachbarn rollte eine Zinkwanne durch den Garten. Dass etliche Bäume dort das zeitliche gesegnet haben kann ich nur mutmaßen, bzw. lese ich gerade dass bei einem Bergungsversuch einer im PKW eingeklemmten Frau in Bad Salzungen ein Feuerwehrmann ums Leben kam und nun in der Region das Militär für die Bergung der zahlreichen dort umgestürzten Bäume zugezogen wurde. Auch einige sehr schwere, mehrfach sogar tödliche Verkehrsunfälle andern Ortes gehen auf Friderikes Konto. Während also einige Regionen nur leicht durchgeschüttelt wurden war das Sturmtief in anderen Landesteilen ähnlich verheerend wie Kyrill: Extrem-Wetter im Rückblick: 8 Tote!
Zumindest haben die Versicherer die Kosten der Sturmschäden deutlich niedriger angesetzt als bei Kyrill.
LG Spinnich
Ärgerliche Ereignisse gab es natürlich dennoch. Von umgekippten Papiertonnen, deren Inhalt sich über ganze Straßenzüge verteilte oder von einer abgelösten Regenrinne an einem exponierten Neubau wurde mir berichtet.
Auch mein Stegplatten-Gewächshaus hatte wiedermal Durchzug, eine Dachplatte und die Platte des Fensters musste ich einsammeln. Der Wiedereinbau ist bei kühlem Pisswetter auch kein Vergnügen. An mindestens 3 weiteren ähnlichen Gewächshäusern in der Nachbarschaft konnte ich auch entsprechende Auflösungserscheinungen feststellen. Beim Sturm Kyrill hatte mein Gewächshaus damals so gut wie alle Stegplatten ausgespuckt und selbst das ALU-Gerippe war deutlich verbogen. Auch konnte man damals überall Schneisen in den Nadelwaldbeständen sehen. Bisher habe ich hier noch keinen entwurzelten Baum gesehen, obwohl der Boden völlig aufgeweicht ist. In Thüringen muss es aber recht heftig gewütet haben. Nicht nur Bäume auch Ampelmasten und großflächige Autobahntafeln haben nicht immer standgehalten. Auch ein stehender LKW samt Anhänger wurde in Gotha umgelegt. Bei meiner Schwester flog dort die Regenabdeckung des Kamins durch den Garten, immerhin so schwer, dass sie das Teil mit Ihrem Sohn nur unter größter Mühe bergen konnte. Beim Nachbarn rollte eine Zinkwanne durch den Garten. Dass etliche Bäume dort das zeitliche gesegnet haben kann ich nur mutmaßen, bzw. lese ich gerade dass bei einem Bergungsversuch einer im PKW eingeklemmten Frau in Bad Salzungen ein Feuerwehrmann ums Leben kam und nun in der Region das Militär für die Bergung der zahlreichen dort umgestürzten Bäume zugezogen wurde. Auch einige sehr schwere, mehrfach sogar tödliche Verkehrsunfälle andern Ortes gehen auf Friderikes Konto. Während also einige Regionen nur leicht durchgeschüttelt wurden war das Sturmtief in anderen Landesteilen ähnlich verheerend wie Kyrill: Extrem-Wetter im Rückblick: 8 Tote!
Zumindest haben die Versicherer die Kosten der Sturmschäden deutlich niedriger angesetzt als bei Kyrill.
LG Spinnich
Das Talent der Menschen, sich einen Lebensraum zu schaffen, wird nur durch ihr Talent übertroffen, ihn zu zerstören.
- Georg Christoph Lichtenberg -
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Re: Sturm Friederike, bekannte Schäden ?
Hallo,
am Oberrhein war nur etwas Wind. Die Vogesen haben das abgeschirmt bzw.
in höhere Regionen gelenkt. Oben im Schwarzwald war es sicher heftiger, aber
von größeren Schäden habe ich nichts gehört. Auch der Schnee "bis in die
Niederungen" hat sich hier nicht blicken lassen. Aktuell 7° C, windstill,
größere Bereiche blauer Himmel.
Vor ein paar Tagen war ich am Rhein. Dort bereitet man in Neuenburg
das Gelände für die Landesgartenschau vor. Gleichzeitig werden am
Oberrhein Hochwasserauffangbecken angelegt. Die haben einen seitlichen
Zugang, der aber erst ab einem bestimmten Wasserstand überflutet wird.
Dann laufen diese Becken voll und entschärfen die Lage weiter unten, z.B.
in Köln. Bis 2030 sollen alle Anlagen fertig sein.
Gruß Frank
am Oberrhein war nur etwas Wind. Die Vogesen haben das abgeschirmt bzw.
in höhere Regionen gelenkt. Oben im Schwarzwald war es sicher heftiger, aber
von größeren Schäden habe ich nichts gehört. Auch der Schnee "bis in die
Niederungen" hat sich hier nicht blicken lassen. Aktuell 7° C, windstill,
größere Bereiche blauer Himmel.
Vor ein paar Tagen war ich am Rhein. Dort bereitet man in Neuenburg
das Gelände für die Landesgartenschau vor. Gleichzeitig werden am
Oberrhein Hochwasserauffangbecken angelegt. Die haben einen seitlichen
Zugang, der aber erst ab einem bestimmten Wasserstand überflutet wird.
Dann laufen diese Becken voll und entschärfen die Lage weiter unten, z.B.
in Köln. Bis 2030 sollen alle Anlagen fertig sein.
Gruß Frank
- baumlaeufer
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Re: Sturm Friederike, bekannte Schäden ?
kann man das lesen von Facebook hier, [url=<iframe src="https://www.facebook.com/plugins/post.p ... &width=500" width="500" height="669" style="border:none;overflow:hidden" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true"></iframe>]Schäden an Nadelbäumen[/url] ?
Baumlaeufer
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Bäume sind Gedichte, die die Erde in den Himmel schreibt (Khalil Gibran)
www.na-tour-denkmal.de
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- baumlaeufer
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Re: Sturm Friederike, bekannte Schäden ?
oder das hier von Buchen am Vorberghügel, hier [url=<iframe src="https://www.facebook.com/plugins/post.p ... &width=500" width="500" height="695" style="border:none;overflow:hidden" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true"></iframe>]auch Facebook[/url] !
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Baumbart87
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Re: Sturm Friederike, bekannte Schäden ?
Gewünscht, getan- ist nicht besonders eindrucksvoll, aber ich staune, wie schnell der doch abbaute. Innerhalb von vier/ fünf Jahren fast abgestorben, es hat nur noch ein Ast gelebt.Wenn Du es möchtest, kannst Du gern ein Bild von dem umgeworfenen Holunder in "Freude und Leid" einstellen.
- baumlaeufer
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Re: Sturm Friederike, bekannte Schäden ?
der zweitstärkste Walnussbaum in NRW ist nicht mehr, Friederike war`s am 17.01.2018. Das Foto muß mir meine Verwandschaft noch zusenden !
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