Besuch in Tervuren zum Neujahrstag
Verfasst: 04 Jan 2018, 23:19
Hallo,
leider bin ich immer ganz schön beschäftigt und komme deshalb erst so spät dazu, über meinen ersten Tag im neuen Jahr 2018 zu berichten. Nachdem ich mit Freunden ausgiebig Silvester gefeiert habe (so ca. bis um 3 Uhr), sind wir bereits wieder morgens 7 Uhr aufgestanden, haben gefrühstückt und sind dann ganz gemütlich nach Tervuren, Belgien gefahren. Das ist ein ganz außerordentlich interessantes Forstprojekt, dass aufgrund des düsteren Hintergrunds seines Gründers nicht beworben wird. Die Bäume können nichts für die Missetaten des Menschenhändlers und Sklaventreibers.
Leider hat es die meiste Zeit über geregnet, was unserem Spaß nicht gemindert hat - aber es sind nicht sehr viele Fotos entstanden. Ich hoffe, die wenigen können einen kleinen Eindruck vermitteln.
Die Bäume dieses alten Arboretums erreichen 40-55 m und besitzen beachtliche Stammdurchmesser. Für Liebhaber alter Bäume ein Eldorado - ebenso für Freunde seltener Exoten.
Hier einige Maße der Bäume (BHU):
Weymouthkiefer (Pinus strobus) 3,15 m
Flexible Kiefer (Pinus flexilis) 2,05 m roter Stamm
Flexible Kiefer (Pinus flexilis) 2,16 m hinterer Stamm
Gelbkiefer (Pinus ponderosa) 3,33 m (bei mehr als 43 m Höhe!)
Araukarie (Araucaria araucana) 2,28 m
Tränenkiefer (Pinus wallichiana) 3,00m (und 35 m hoch!)
Zwei Atlaszedern in einem Bestand wiesen 4 m BHU auf. Die Höhe schätzen wir auf mehr als 35 m Höhe. Allerdings war auf die Schnelle in dem Bestand keine Messung möglich.
Zum Schluss haben wir noch einen besonderen Baum außerhalb des Geländes besucht:
Mammutbaum (Sequoia giganteum) 9,27 m
Neben riesigen Douglasien, Tannen und Fichten lassen sich auch Besonderheiten wie die ebenfalls über 30 m hohen Spießtannen (Cunninghamia lanceolata) besichtigen, die auch Stammumfänge von mehr als 2 m aufweisen. Der Flußzedern-Wald gehört sicher zu den schönsten in Europa.
Doch eigentlich waren wir nicht zum messen da, denn Schönheit lässt sich nicht in cm ausdrücken. Vielmehr waren es die einsamen Straßen am Neujahrsmorgen und der anfänglich menschenleere Forst-Park, die Ruhe und gute Luft, sowie die atemberaubenden Baumindividuen in exotischer Kulisse, die unseren Ausflug zu einem Erlebnis gemacht haben.
leider bin ich immer ganz schön beschäftigt und komme deshalb erst so spät dazu, über meinen ersten Tag im neuen Jahr 2018 zu berichten. Nachdem ich mit Freunden ausgiebig Silvester gefeiert habe (so ca. bis um 3 Uhr), sind wir bereits wieder morgens 7 Uhr aufgestanden, haben gefrühstückt und sind dann ganz gemütlich nach Tervuren, Belgien gefahren. Das ist ein ganz außerordentlich interessantes Forstprojekt, dass aufgrund des düsteren Hintergrunds seines Gründers nicht beworben wird. Die Bäume können nichts für die Missetaten des Menschenhändlers und Sklaventreibers.
Leider hat es die meiste Zeit über geregnet, was unserem Spaß nicht gemindert hat - aber es sind nicht sehr viele Fotos entstanden. Ich hoffe, die wenigen können einen kleinen Eindruck vermitteln.
Die Bäume dieses alten Arboretums erreichen 40-55 m und besitzen beachtliche Stammdurchmesser. Für Liebhaber alter Bäume ein Eldorado - ebenso für Freunde seltener Exoten.
Hier einige Maße der Bäume (BHU):
Weymouthkiefer (Pinus strobus) 3,15 m
Flexible Kiefer (Pinus flexilis) 2,05 m roter Stamm
Flexible Kiefer (Pinus flexilis) 2,16 m hinterer Stamm
Gelbkiefer (Pinus ponderosa) 3,33 m (bei mehr als 43 m Höhe!)
Araukarie (Araucaria araucana) 2,28 m
Tränenkiefer (Pinus wallichiana) 3,00m (und 35 m hoch!)
Zwei Atlaszedern in einem Bestand wiesen 4 m BHU auf. Die Höhe schätzen wir auf mehr als 35 m Höhe. Allerdings war auf die Schnelle in dem Bestand keine Messung möglich.
Zum Schluss haben wir noch einen besonderen Baum außerhalb des Geländes besucht:
Mammutbaum (Sequoia giganteum) 9,27 m
Neben riesigen Douglasien, Tannen und Fichten lassen sich auch Besonderheiten wie die ebenfalls über 30 m hohen Spießtannen (Cunninghamia lanceolata) besichtigen, die auch Stammumfänge von mehr als 2 m aufweisen. Der Flußzedern-Wald gehört sicher zu den schönsten in Europa.
Doch eigentlich waren wir nicht zum messen da, denn Schönheit lässt sich nicht in cm ausdrücken. Vielmehr waren es die einsamen Straßen am Neujahrsmorgen und der anfänglich menschenleere Forst-Park, die Ruhe und gute Luft, sowie die atemberaubenden Baumindividuen in exotischer Kulisse, die unseren Ausflug zu einem Erlebnis gemacht haben.