Stieleiche umsetzen
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Stieleiche umsetzen
Hallo zusammen,
in unserem Gemüsegarten steht eine Stieleiche, die umgesetzt werden soll. Sie ist etwa 450 cm hoch, der Stammumfang 100 cm über dem Boden beträgt 15 cm.
Zum Umpflanzen habe ich nun ein paar Fragen:
Wie breit und tief sollte der Wurzelballen sein?
Wann ist der beste Zeitpunkt?
Sollte die Krone nach dem Umpflanzen gestutzt werden?
Freundliche Grüße, Pakett
in unserem Gemüsegarten steht eine Stieleiche, die umgesetzt werden soll. Sie ist etwa 450 cm hoch, der Stammumfang 100 cm über dem Boden beträgt 15 cm.
Zum Umpflanzen habe ich nun ein paar Fragen:
Wie breit und tief sollte der Wurzelballen sein?
Wann ist der beste Zeitpunkt?
Sollte die Krone nach dem Umpflanzen gestutzt werden?
Freundliche Grüße, Pakett
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- Eiche Garten 2017-10-06.jpg (338.2 KiB) 1998 mal betrachtet
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Cryptomeria
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- Wohnort: Fraulund/ 24405 Rügge
Hallöchen,
auf mich wirkt das wie ein Wildling. Sowas ist in der Größe nur schwer zu verpflenzen.
Wenn ich so ein Gerät mit nem 60cm-Ballen aus der Baumschule haben will, zeigen die mir nen Vogel und brabbeln was von mindestens nem Meter, mit zähneknirschen 80cm. Die Tiefe wäre dann (bei uns) 50cm, da wir hier da ne sehr sperrige kniestige Schicht haben, in die nur Bäume wurzeln, die schon länger am Ort stehen.
So einen Ballen kann kein Mensch mehr ohne technische Hilfsmittel gescheit bewegen, also schaff mal nen halbes Dutzend willige Freunde ran.
Der beste Zeitpunkt für sowas ist in der Winterruhe, also nach dem Laubfall.
Die Krone der Eiche müßte eh dringend mal durchgepflegt werden, soweit ich das erkennen kann. Der Kronenansatz ist für nen "Gebrauchsbaum" viel zu tief, da wächst viel zu viel nach innen ... nach nem gescheiten Erziehungsschnitt hättest du wahrscheinlich eh schon mehr als genug abgeschnitten. Den Erziehungschnitt kann ich dir hier nicht mal eben im Forum erklären, ich habe mehrere Jahre gebraucht, um sowas halbwegs brauchbar hinzubekommen und noch einige Jahre mehr, um wenigstens gut zu sein.
Wenn du was abschneiden willst ...
a) Bei jedem Schnitt (einmal im Jahr) nicht mehr als ein Drittel der (potentielen) Blattmasse entfernen
b) Nur Ableitungsschnitte, keine Kappungen (außer in Jahrestrieben mit am Schnitt gewollten Vergablungen)
c) Reibende Äste aussortieren
d) möglichst früh aufasten, also alle Äste abschneiden, die zu tief am Stamm ansetzen
e) Später störende V-Vergabelungen frühzeitig aussortieren
f) Alles, was quer durch den Baum wächst, hat keine Daseinsberechtigung
g) Konkurrenztriebe aussortieren (Jedem Bäumchen sein Räumchen (betrifft Pflanzung), jedem Ästchen sein Plätzchen)
h) Optische Aspekte
Das ist als eine (unvollständige und vereinfachte) Prioritätenliste zu verstehen ... wenn du damit vor deinem Baum stehst, wirst du verstehen, warum man etwas Erfahrung braucht, sowas umzusetzen.
Viel Glück
auf mich wirkt das wie ein Wildling. Sowas ist in der Größe nur schwer zu verpflenzen.
Wenn ich so ein Gerät mit nem 60cm-Ballen aus der Baumschule haben will, zeigen die mir nen Vogel und brabbeln was von mindestens nem Meter, mit zähneknirschen 80cm. Die Tiefe wäre dann (bei uns) 50cm, da wir hier da ne sehr sperrige kniestige Schicht haben, in die nur Bäume wurzeln, die schon länger am Ort stehen.
So einen Ballen kann kein Mensch mehr ohne technische Hilfsmittel gescheit bewegen, also schaff mal nen halbes Dutzend willige Freunde ran.
Der beste Zeitpunkt für sowas ist in der Winterruhe, also nach dem Laubfall.
Die Krone der Eiche müßte eh dringend mal durchgepflegt werden, soweit ich das erkennen kann. Der Kronenansatz ist für nen "Gebrauchsbaum" viel zu tief, da wächst viel zu viel nach innen ... nach nem gescheiten Erziehungsschnitt hättest du wahrscheinlich eh schon mehr als genug abgeschnitten. Den Erziehungschnitt kann ich dir hier nicht mal eben im Forum erklären, ich habe mehrere Jahre gebraucht, um sowas halbwegs brauchbar hinzubekommen und noch einige Jahre mehr, um wenigstens gut zu sein.
Wenn du was abschneiden willst ...
a) Bei jedem Schnitt (einmal im Jahr) nicht mehr als ein Drittel der (potentielen) Blattmasse entfernen
b) Nur Ableitungsschnitte, keine Kappungen (außer in Jahrestrieben mit am Schnitt gewollten Vergablungen)
c) Reibende Äste aussortieren
d) möglichst früh aufasten, also alle Äste abschneiden, die zu tief am Stamm ansetzen
e) Später störende V-Vergabelungen frühzeitig aussortieren
f) Alles, was quer durch den Baum wächst, hat keine Daseinsberechtigung
g) Konkurrenztriebe aussortieren (Jedem Bäumchen sein Räumchen (betrifft Pflanzung), jedem Ästchen sein Plätzchen)
h) Optische Aspekte
Das ist als eine (unvollständige und vereinfachte) Prioritätenliste zu verstehen ... wenn du damit vor deinem Baum stehst, wirst du verstehen, warum man etwas Erfahrung braucht, sowas umzusetzen.
Viel Glück
Hallo zusammen,
danke für die Tipps!
Es ist ein Wildling und steht auf Lehmboden. Problem ist, dass er zwischen einer schönen Sternrenette und einer Zwetschge wächst und bald mit den beiden Kronen kollidiert. Er soll auf eine stillgelegte Weihnachtsbaumplantage in etwa 100 m Entfernung verpflanzt werden.
Ein Ballen mit 80 cm Druchmesser und 50 cm Tiefe hätte ein Volumen von 250 Litern und wiegte etwa 500 kg
. Das wird ein Akt...
Man könnte so vorgehen:
1. Im Radius von 40 cm um den Baum mit einem Drainagespaten 50 cm tief leicht schräg abstechen.
2. An dem abgestochenem Kreis zwei gegenüberliegende Löcher buddeln. Von hier aus mit Spaten in 50 cm Tiefe waagerecht unter dem Baum abstechen.
3. Zwei oder drei Hebeschlingen um den Baumstamm legen und mit vielen Helfern den Baum hochheben.
4. Den Ballen auf einen alten Teppich absetzen und den dann zum neuen Pflanzplatz ziehen.
Was meint ihr? Wenn alles glatt läuft, wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass der Baum überlebt?
Freundliche Grüße aus dem regnerischen OWL, Pakett
danke für die Tipps!
Es ist ein Wildling und steht auf Lehmboden. Problem ist, dass er zwischen einer schönen Sternrenette und einer Zwetschge wächst und bald mit den beiden Kronen kollidiert. Er soll auf eine stillgelegte Weihnachtsbaumplantage in etwa 100 m Entfernung verpflanzt werden.
Ein Ballen mit 80 cm Druchmesser und 50 cm Tiefe hätte ein Volumen von 250 Litern und wiegte etwa 500 kg
Man könnte so vorgehen:
1. Im Radius von 40 cm um den Baum mit einem Drainagespaten 50 cm tief leicht schräg abstechen.
2. An dem abgestochenem Kreis zwei gegenüberliegende Löcher buddeln. Von hier aus mit Spaten in 50 cm Tiefe waagerecht unter dem Baum abstechen.
3. Zwei oder drei Hebeschlingen um den Baumstamm legen und mit vielen Helfern den Baum hochheben.
4. Den Ballen auf einen alten Teppich absetzen und den dann zum neuen Pflanzplatz ziehen.
Was meint ihr? Wenn alles glatt läuft, wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass der Baum überlebt?
Freundliche Grüße aus dem regnerischen OWL, Pakett
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Cryptomeria
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- Registriert: 25 Mai 2006, 21:45
- Wohnort: Fraulund/ 24405 Rügge
Ich habe deshalb gefragt, weil beim Wildling das Wurzelbild ganz anders aussieht, als bei einer mehrmals verschulten Pflanze. Ein Wildling bildet oft erstmal eine sehr lange Hauptwurzel, die auch , je nach Hindernis im Untergrund, völlig schräg laufen kann. Viel später werden immer mehr Seitenwurzeln usw. gebildet. Will man so einen Baum verpflanzen, sticht man oft die Hauptwurzel knapp unter der Oberfläche ab und sonst ist gar nicht viel da. Der Baum hat also kaum eine Überlebenschance. Das Verpflanzen ist ein großes Risiko und geht oft schief. Man muss da wirklich überlegen, ob man den Aufwand betreiben möchte.
Bei einer verschulten Pflanze, die man mit guten Wurzelballen gepflanzt hat, kann man leicht den Ballen mit den sehr vielen Feinwurzeln, die den Baum versorgen werden, wieder entnehmen.
Man muss da selbst entscheiden, welcher Aufwand sich lohnt.
Die andere Möglichkeit ergibt sich, in dem den Baum vielleicht so erzieht, dass es auch passt. Hochasten,säulenförmig ziehen oder in der Höhe begrenzen usw.
VG wolfgang
Bei einer verschulten Pflanze, die man mit guten Wurzelballen gepflanzt hat, kann man leicht den Ballen mit den sehr vielen Feinwurzeln, die den Baum versorgen werden, wieder entnehmen.
Man muss da selbst entscheiden, welcher Aufwand sich lohnt.
Die andere Möglichkeit ergibt sich, in dem den Baum vielleicht so erzieht, dass es auch passt. Hochasten,säulenförmig ziehen oder in der Höhe begrenzen usw.
VG wolfgang
Wer Bäume pflanzt und weiß,dass er nie in ihrem Schatten sitzen wird hat angefangen, den Sinn des Lebens zu begreifen.
Hallöchen,
der 80er Ballen aus der Baumschule wäre ein mehrfach verpflanzter Baum, das trifft auf deinen nicht zu.
Realistisch betrachtet gibt es für die Eiche zwei Optionen:
a) umsägen
b) 'ne Chance geben, wenn sie auch nur klein ist
Du scheinst dich für b) entscheiden zu wollen, ich hätte vermutlich a) gewählt.
so ein Drainagespaten hat üblicherweise irgendwas um nen 60er Blatt, damit geht schon was ... aber wenn nicht gerade Polet 5xxx oder 9xxx dransteht, leider auch einen sehr zerbrechlichen Stiel ... wie fast alle Spaten. Seit ich meinen Polet (9001 T Rodespaten) habe, darf ich keine normalen Spaten mehr in die Hand nehmen, da ich die alle abbreche und/oder das Blatt verbiege ... Grund: Das hier https://www.youtube.com/watch?v=bj6Fxw9Pju8 und das hier https://www.youtube.com/watch?v=IhRqfK-Ylvg
Der Stiel ist aus gezogenen Glasfasern und daher ist der Spaten bei mindestens gleicher Festigkeit deutlich leichter als einer mit Stahlstiel ... zudem rosten Glasfasern nicht, den nehm ich mit in die Rente
Wenn du also (brauchbares) Werkzeig hast, und etwas Schweiß in den Baum investieren willst, solltest du auch ne Chance haben, den Baum zu bewegen, ohne den Ballen zu zerstören.
Mein Vorschlag wäre nen 60er Ballen. Hebe dazu einen großzügig dimensionierten 25-30 cm tiefen 60er Graben um den Baum aus und stich dann von der Grabensole schräg zur mitte hin ab, so daß der Ballen am Ende 40-50 cm tief ist. Ohne anständige Ballierung würde ich mir den Versuch des Raushebens kneifen, da das vermutlich den Ballen zerfetzt und zudem nicht gerade rückenfreundlich ist, wenn ihr nicht gerade Hulk Hogan und Mr. T in der Bekanntschaft habt. Wir flachen in solchen Fällen eine Seite des Loches ab und rollen den Ballen mit mehreren Personen aus dem Loch ... das geht noch mehr als genug in die Knochen.
Wir rollen den dann über eine Erdrampe auf einen Hubwagen und fahren mit dem über Schaltafeln zum Ziel, sowas hat aber nicht jeder.
Wenn du wenigstens an zwei bis drei Schaltafeln rankommst und dann noch 6-12 Rundhölzer hast und der Weg zum neuen Loch nicht allzu uneben ist, kannst du es wie die Ägypter machen (Baum auf die Schaltafeln (mehrere übereinander, damit sie nicht brechen) und dann über die Rundhölzer rollen)
Deine Schlittenvariante ist deutlich kraftintensiver, wenn du einen alten Teppich nehmen willst, pack zwischen Ballen und Teppich ein Brett oder was ähnliches, damit Bodenunebenheiten nicht den Ballen abhobeln.
Das neue Loch (mindestens 90er Durchmesser) muß stimmen, wenn der da einmal drin ist, muß er passen ... nix drehen für die Optik, kein Möbelrücken mit 2cm weiter links oder ähnliche Späße. Wenn an allein Seiten noch die Ferse zur Erdverdichtung paßt, sollte er genau da bleiben. Einen Baum in der Größe pflanzt man lieber 5 cm zu hoch und baut dann eine flache Böschung an, als ihn 2cm zu tief zu setzen.
Zu deiner letzten Frage ... wenn alles gut läüft ... das hängt wesentlich davon ab, wie sehr ihr den Ballen quält und wie schlimm die Wurzelverletzungen sind. Abgehackte dickere Wurzeln solltet ihr sauber nachschneiden (Rosenschere/Astkneifer) oder nachsägen.
Ich will mal eine Antwort geben, die an der Frage vorbei geht.
Ob er angegangen ist, siehst du nach spätestens zwei Wachstumsperioden (2 Jahren), ob er es überlebt hat ... naja ... so ein Wurzelpilz braucht schonmal 5-15 Jahre, bis er sich zeigt ... ob er es überlebt hat, siehst du in 20 Jahren.
der 80er Ballen aus der Baumschule wäre ein mehrfach verpflanzter Baum, das trifft auf deinen nicht zu.
Realistisch betrachtet gibt es für die Eiche zwei Optionen:
a) umsägen
b) 'ne Chance geben, wenn sie auch nur klein ist
Du scheinst dich für b) entscheiden zu wollen, ich hätte vermutlich a) gewählt.
so ein Drainagespaten hat üblicherweise irgendwas um nen 60er Blatt, damit geht schon was ... aber wenn nicht gerade Polet 5xxx oder 9xxx dransteht, leider auch einen sehr zerbrechlichen Stiel ... wie fast alle Spaten. Seit ich meinen Polet (9001 T Rodespaten) habe, darf ich keine normalen Spaten mehr in die Hand nehmen, da ich die alle abbreche und/oder das Blatt verbiege ... Grund: Das hier https://www.youtube.com/watch?v=bj6Fxw9Pju8 und das hier https://www.youtube.com/watch?v=IhRqfK-Ylvg
Der Stiel ist aus gezogenen Glasfasern und daher ist der Spaten bei mindestens gleicher Festigkeit deutlich leichter als einer mit Stahlstiel ... zudem rosten Glasfasern nicht, den nehm ich mit in die Rente
Wenn du also (brauchbares) Werkzeig hast, und etwas Schweiß in den Baum investieren willst, solltest du auch ne Chance haben, den Baum zu bewegen, ohne den Ballen zu zerstören.
Mein Vorschlag wäre nen 60er Ballen. Hebe dazu einen großzügig dimensionierten 25-30 cm tiefen 60er Graben um den Baum aus und stich dann von der Grabensole schräg zur mitte hin ab, so daß der Ballen am Ende 40-50 cm tief ist. Ohne anständige Ballierung würde ich mir den Versuch des Raushebens kneifen, da das vermutlich den Ballen zerfetzt und zudem nicht gerade rückenfreundlich ist, wenn ihr nicht gerade Hulk Hogan und Mr. T in der Bekanntschaft habt. Wir flachen in solchen Fällen eine Seite des Loches ab und rollen den Ballen mit mehreren Personen aus dem Loch ... das geht noch mehr als genug in die Knochen.
Wir rollen den dann über eine Erdrampe auf einen Hubwagen und fahren mit dem über Schaltafeln zum Ziel, sowas hat aber nicht jeder.
Wenn du wenigstens an zwei bis drei Schaltafeln rankommst und dann noch 6-12 Rundhölzer hast und der Weg zum neuen Loch nicht allzu uneben ist, kannst du es wie die Ägypter machen (Baum auf die Schaltafeln (mehrere übereinander, damit sie nicht brechen) und dann über die Rundhölzer rollen)
Deine Schlittenvariante ist deutlich kraftintensiver, wenn du einen alten Teppich nehmen willst, pack zwischen Ballen und Teppich ein Brett oder was ähnliches, damit Bodenunebenheiten nicht den Ballen abhobeln.
Das neue Loch (mindestens 90er Durchmesser) muß stimmen, wenn der da einmal drin ist, muß er passen ... nix drehen für die Optik, kein Möbelrücken mit 2cm weiter links oder ähnliche Späße. Wenn an allein Seiten noch die Ferse zur Erdverdichtung paßt, sollte er genau da bleiben. Einen Baum in der Größe pflanzt man lieber 5 cm zu hoch und baut dann eine flache Böschung an, als ihn 2cm zu tief zu setzen.
Zu deiner letzten Frage ... wenn alles gut läüft ... das hängt wesentlich davon ab, wie sehr ihr den Ballen quält und wie schlimm die Wurzelverletzungen sind. Abgehackte dickere Wurzeln solltet ihr sauber nachschneiden (Rosenschere/Astkneifer) oder nachsägen.
Ich will mal eine Antwort geben, die an der Frage vorbei geht.
Ob er angegangen ist, siehst du nach spätestens zwei Wachstumsperioden (2 Jahren), ob er es überlebt hat ... naja ... so ein Wurzelpilz braucht schonmal 5-15 Jahre, bis er sich zeigt ... ob er es überlebt hat, siehst du in 20 Jahren.
Huhu,Cryptomeria hat geschrieben: ...
Die andere Möglichkeit ergibt sich, in dem den Baum vielleicht so erzieht, dass es auch passt. Hochasten,säulenförmig ziehen oder in der Höhe begrenzen usw.
VG wolfgang
ne Eiche auf Dauer schlank zu halten, scheint mir ein ein kühnes Unterfangen zu sein, zumal man da in der Höhe auch mit Leiter und Teleskop schnell an seine Grenzen stößt. Möglich sollte das zwar sein, aber auch sehr arbeitsintensiv ... da würde ich schon einmal im Jahr ranwollen.
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Cryptomeria
- Beiträge: 9539
- Registriert: 25 Mai 2006, 21:45
- Wohnort: Fraulund/ 24405 Rügge
Wenn es mit der Umpflanzaktion nicht eilt wäre doch eine Art "Wurzelvorhang" eine Alternative um den Feinwurzelanteil in Stammnähe zu erhöhen. Um den Stamm herum in 50-60cm Radius mit dem Drainagespaten einen Graben ausheben, die Seitenwurzeln kappen und nachschneiden, anschließend den Graben mit Kompost- oder guter Muttererde auffüllen und noch 1 Jahr warten damit sich neue Wurzeln in dem aufgefüllten Ring bilden. Beim umpflanzen dann außerhalb des Ringes aufgraben und die Pfahlwurzel dabei vorsichtig kappen. Eine Verankerung des Baumes während dieser Zeit wäre je nach Windlage möglicherweise von Vorteil.
Gruß Yogi
Gruß Yogi