Immer wieder höre ich von der unfassbaren Konkurrenzkraft der Buche und dass wenn es den Menschen nicht geben würde, weite Teile Mitteleuropas mit Buchen bedeckt sein würden, welche meist als Reinbestände auftreten würden.
Ist ja auch logisch, die Sämlinge sind sehr schattentolerant, sie ist mit einem Jahreszuwachs von 40cm-70cm schnell wachsend, wird bis 30-45m hoch und unter ihrer Krone haben so ziemlich alle heimischen Gehölze außer der Eibe kaum eine Chance.
Wenn man sich ihre heimischen Konkurrenten so ansieht, muss man feststellen, dass auf lange Sicht ihr niemand gewachsen ist.
Die Eiche wächst auf den normalen Standorten zu langsam und wird schnell verdrängt, Linde scheint zu selten zu sein, Ulme ist fast ausgestorben, auch der Ahorn soll Probleme haben und die Birke scheidet als Pionierbaumart sowieso aus.
So frage ich mich, ob nicht vielleicht die ganzen neuen Baumarten wie bspw. Ginkgos, Lebensbäume, Mammutbäume, Douglasien, Roßkastanien, Götterbäume, Robinien, Gleditschien, Platanen oder die ganzen Juglans und Caryas die Rotbuche verdrängen könnten?
Als Beispielgebiet dient hier die Norddeutsche Tiefebene und hierbei geht es mir um den Endzustand der Vegetation, bei dem neben der Buche auch alle anderen Baumgattungen vertreten sind.
Welche würde die Oberhand gewinnen und welche könnten der Buche gefährlich werden?
Lg Avatarez2