Hallo,
ich habe meine 1-jährigen Atlaszedern derzeit in einer großen Holzkiste. Aufgrund von Platzmangel möchte ich sie nun in den Garten pflanzen.
Kann mir jemand sagen, wann der richtige Zeitpunkt dafür ist? Jetzt?
Es sprießen schon vereinzelt neue Triebe.
Ich freue mich auf eure Antworten. Danke schon einmal.
Liebe Grüße
Dalo
Umpflanzen von 1-jährigen Atlaszedern
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Cryptomeria
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Hallo Dalo,
kannst du gut jetzt auspflanzen, wenn sie denn groß genug ist. ( Ansonsten setzt du sie in einen passenden Topf und überwinterst noch einmal geschützt ) .Kräftig angießen ( auch die Nadeln kurz übergießen ) und vorsichtig antreten und in den nächsten Monaten bei trockenem Wetter ab und zu mal wässern. Wenn du in voller Sonne pflanzt und die Zeder über Winter eher im Schatten saß, dann lieber auch ein bisschen schattieren, dass sich die Nadeln langsam an die doch zum April hin kräftigen Sonnenstrahlen gewöhnen können. Das Wässern hängt von deinem Boden ab, bei Lehm brauchst du weniger, bei Sand natürlich mehr.
Sollte es nochmal Frost geben, würde ich eine Decke drüberhängen oder sonst irgendwie ein bisschen schützen.
Viel Erfolg
Wolfgang
kannst du gut jetzt auspflanzen, wenn sie denn groß genug ist. ( Ansonsten setzt du sie in einen passenden Topf und überwinterst noch einmal geschützt ) .Kräftig angießen ( auch die Nadeln kurz übergießen ) und vorsichtig antreten und in den nächsten Monaten bei trockenem Wetter ab und zu mal wässern. Wenn du in voller Sonne pflanzt und die Zeder über Winter eher im Schatten saß, dann lieber auch ein bisschen schattieren, dass sich die Nadeln langsam an die doch zum April hin kräftigen Sonnenstrahlen gewöhnen können. Das Wässern hängt von deinem Boden ab, bei Lehm brauchst du weniger, bei Sand natürlich mehr.
Sollte es nochmal Frost geben, würde ich eine Decke drüberhängen oder sonst irgendwie ein bisschen schützen.
Viel Erfolg
Wolfgang
Wer Bäume pflanzt und weiß,dass er nie in ihrem Schatten sitzen wird hat angefangen, den Sinn des Lebens zu begreifen.
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Kiefernspezi
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Hallo, ich bin zwar net Wolfgang, aber ich glaube, ich kann die Frage auch beantworten. Die Libanonzeder ist wesentlich mehr Spätfrostgefährdet als die Douglasie und insgesamt weniger Frosthart. Etwas weniger anfällig ist die Atlaszeder. Und noch unempfindlicher ist die Himalaya-Zeder. Doch selbst die letztgenannte kann in jungen Jahren einen ordentlichen Schlag durch Spätfröste erhalten. Dagegen sind Douglasien m.E. nach weniger empfindlich.
Viele Grüße
Viele Grüße
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Cryptomeria
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Moin Sören,
zunächst :Ich habe das oben nicht wegen der Spätfrostgefahr geschrieben, sondern weil Pflanzen generell, wenn sie über Winter irgendwo geparkt wurden, meist geschützt und schattig standen und dann geht es vor allem Nadelgehölze so wie uns nach dem Winter. Im Nu haben wir im Frühjahr, wenn wir nicht aufpassen, Sonnenbrand. Die Pflanze kann ja von ihrem Standort nicht weg. Hat sie sich etabliert, ist das meist dann problemlos. Und Dalo schreibt, dass einzelne Triebe schon sprießen und diese bekommen natürlich bei Frost einen auf den Deckel. Deshalb auf jeden Fall, wie auch immer ( Eimer drüber stülpen usw. ) die Temps über Null halten. Ist die Pflanze im Boden, treibt sie jetzt noch nicht und dementsprechend passiert da auch später nichts.
Zu deiner Frage: Direkt zur Spätfrostgefahr kann ich aus eigener Erfahrung nichts sagen. Zur Frostempfindlichkeit: Nach meinen eigenen Erfahrungen ist Cedrus deodara am empfindlichsten.Libani/atlantica hatte ich nur bei sehr tiefen Wintertemperaturen Nadelverfärbungen und Nadelverlust.
Douglasien habe ich wenige gepflanzt und nie Schäden. Es kommt da aber sicher auch ganz wesentlich darauf an, ob man Küsten- oder Inlanddouglasien pflanzt. Dazu gibt es eine Fülle von Lokalrassen. Und es ist ein Unterschied , ob man im Garten oder im Forst pflanzt. Im Forst weiß ich, dass man bei der Küstendouglasie wegen der Spätfrostgefährdung in Mittel- und Nordeuropa rät, sie unter Schirm zu pflanzen. Und bekannt ist auch, dass Spätfröste mitunter ( auch in den USA ) die gesamte Blüte zerstören.
VG Wolfgang
zunächst :Ich habe das oben nicht wegen der Spätfrostgefahr geschrieben, sondern weil Pflanzen generell, wenn sie über Winter irgendwo geparkt wurden, meist geschützt und schattig standen und dann geht es vor allem Nadelgehölze so wie uns nach dem Winter. Im Nu haben wir im Frühjahr, wenn wir nicht aufpassen, Sonnenbrand. Die Pflanze kann ja von ihrem Standort nicht weg. Hat sie sich etabliert, ist das meist dann problemlos. Und Dalo schreibt, dass einzelne Triebe schon sprießen und diese bekommen natürlich bei Frost einen auf den Deckel. Deshalb auf jeden Fall, wie auch immer ( Eimer drüber stülpen usw. ) die Temps über Null halten. Ist die Pflanze im Boden, treibt sie jetzt noch nicht und dementsprechend passiert da auch später nichts.
Zu deiner Frage: Direkt zur Spätfrostgefahr kann ich aus eigener Erfahrung nichts sagen. Zur Frostempfindlichkeit: Nach meinen eigenen Erfahrungen ist Cedrus deodara am empfindlichsten.Libani/atlantica hatte ich nur bei sehr tiefen Wintertemperaturen Nadelverfärbungen und Nadelverlust.
Douglasien habe ich wenige gepflanzt und nie Schäden. Es kommt da aber sicher auch ganz wesentlich darauf an, ob man Küsten- oder Inlanddouglasien pflanzt. Dazu gibt es eine Fülle von Lokalrassen. Und es ist ein Unterschied , ob man im Garten oder im Forst pflanzt. Im Forst weiß ich, dass man bei der Küstendouglasie wegen der Spätfrostgefährdung in Mittel- und Nordeuropa rät, sie unter Schirm zu pflanzen. Und bekannt ist auch, dass Spätfröste mitunter ( auch in den USA ) die gesamte Blüte zerstören.
VG Wolfgang
Wer Bäume pflanzt und weiß,dass er nie in ihrem Schatten sitzen wird hat angefangen, den Sinn des Lebens zu begreifen.
Vielen Dank für eure Antworten. Ich hatte gefragt weil du, Wolfgang, oben geschrieben hast das man die Triebe beregnen sollte. Und dies Verfahren ist mir aus Baumschulen bekannt um Douglasien vor Frost zu schützen. In der Forst ist es richtig dort pflanzt man die Douglasie am besten unter einen Schirm von alten Bäumen.
VG Sören
VG Sören
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Cryptomeria
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Hallo Sören,
die Triebe überbrausen mache ich bei sehr sonnigem Stand und Neupflanzung, damit die Nadeln nicht austrocknen. Manchmal können die möglicherweise wenigen Wurzeln nicht so schnell alle Nadeln versorgen und da ist es auf jeden Fall hilfreich gegen Austrocknung.
Tatsächlich ist das auch eine gute Methode, wenn Nachtfröste drohen. Das gefrorene Wasser schützt vor Erfrierungen bei tieferen Temps. Macht man z.B. im Weinbau (s. Frostberegnung ).
VG wolfgang
die Triebe überbrausen mache ich bei sehr sonnigem Stand und Neupflanzung, damit die Nadeln nicht austrocknen. Manchmal können die möglicherweise wenigen Wurzeln nicht so schnell alle Nadeln versorgen und da ist es auf jeden Fall hilfreich gegen Austrocknung.
Tatsächlich ist das auch eine gute Methode, wenn Nachtfröste drohen. Das gefrorene Wasser schützt vor Erfrierungen bei tieferen Temps. Macht man z.B. im Weinbau (s. Frostberegnung ).
VG wolfgang
Wer Bäume pflanzt und weiß,dass er nie in ihrem Schatten sitzen wird hat angefangen, den Sinn des Lebens zu begreifen.