Indische Rosskastanie abzugeben
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Indische Rosskastanie abzugeben
Hallo,
ich habe letzten Herbst eine ganz stattliche Anzahl indischer Rosskastanien (Aesculus indica) gefunden. Ich hatte gehofft, dass die eine oder andere keimt. Jedoch hatte ich nicht damit gerechnet, dass die ALLE keimen und mit immenser Kraft und Energie austreiben. Ich würde daher gern welche abgeben. Hat jemand Interesse?
Viele Grüße,
Mat
PS: Sorry für die miesen Bilder...
ich habe letzten Herbst eine ganz stattliche Anzahl indischer Rosskastanien (Aesculus indica) gefunden. Ich hatte gehofft, dass die eine oder andere keimt. Jedoch hatte ich nicht damit gerechnet, dass die ALLE keimen und mit immenser Kraft und Energie austreiben. Ich würde daher gern welche abgeben. Hat jemand Interesse?
Viele Grüße,
Mat
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Cryptomeria
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Cryptomeria
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Davon wird keine einzige den Winter erleben.
Bzw., was willst Du denn an frischen Keimlingen an Winterhärte testen, falls das anders gemeint war?
Im Winter bzw. vor März keimt schlicht nix- da könntest Du auch irgendeinen Typen fünf Minuten unter Wasser tauchen, um zu testen ob Menschen unter Wasser überlebensfähig sind- Prinzip wäre dasselbe *schulterzuck*...
Bzw., was willst Du denn an frischen Keimlingen an Winterhärte testen, falls das anders gemeint war?
Im Winter bzw. vor März keimt schlicht nix- da könntest Du auch irgendeinen Typen fünf Minuten unter Wasser tauchen, um zu testen ob Menschen unter Wasser überlebensfähig sind- Prinzip wäre dasselbe *schulterzuck*...
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Cryptomeria
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An frischen Keimlingen teste ich nichts, aber wenn die Pflanzen einige Jahre alt sind und groß genug fürs Freiland, würde ich testen, bei welchen Temperaturen sie überleben. Ich kenne Aesculus indica nicht, aber wenn Mat sie evtl. in Deutschland gefunden hat, dann sollte es Überlebensmöglichkeiten geben.
VG Wolfgang
VG Wolfgang
Wer Bäume pflanzt und weiß,dass er nie in ihrem Schatten sitzen wird hat angefangen, den Sinn des Lebens zu begreifen.
Ich finde es klasse, dass Leute wie Du, Mat, es auch mit unbekannteren Arten versuchen - und eben auch dazu lernen, wie bei dieser Aussaat. Zu frühe Aussaat ist natürlich schade, wenn die jungen Pflanzen dann durch Witterung o.ä. zugrunde gehen. Aber ein Versuch ist es doch wert. Also probiere es ruhig weiterhin aus, Mat! Ich finde es auch toll, dass du diese seltene Art gleich weitergeben möchtest.
Ich selbst habe schon vor einigen Jahren im Bot. Garten Mainz im Februar unter dem Baum liegende keimende Kastanien von Aesculus indica gesammelt, und später nochmals in Paris, auch im Winter gesammelt. Sie sind zumindest im Westen und Norddeutschland völlig winterhart und kommen früh zur Blüte (8jährige Bäume) - und sind bislang gesund; ich würde mir die Chance nicht entgehen lassen, davon einen zu pflanzen. Wo hast du denn das Saatgut her?
Für Aesculus und andere großfrüchtige Samen empfehle ich, die Samen einzeln in Forsttöpfe auszusäen und nach 1 Jahr auszupflanzen (wenn nicht vorhanden, dann nehme aufgeschnittene Plastikflaschen, Kopf entfernen, Boden löchern; später dann Boden unten wegschneiden, und beim Auspflanzen Flasche aufschneiden, geht auch prima bei Juglans und Carya).
Deine jetzt schon etiolierten Keimlinge kannst du behutsam an einen kühlen Ort stellen, wo sie dann im Wachstum gebremst werden. Im April, wenn sie im Wachstum sind (dann wahrscheinlich schon niederliegend, was die Sache etwas schwieriger macht), dann auseinanderpulen und in genügend große Töpfe umtopfen und unbedingt stäben; dann langsam nach draußen zum Abhärten stellen. Sie werden dieses Jahr schlaksig sein, aber mit Glück sind sie schon zum nächsten Winter abgehärtet genug, um draußen bleiben zu können. Das sollte klappen. Aber erst dann kann man sie wirklich mit guten Gewissen weiter verteilen.
Viele Grüße,
O.
Ich selbst habe schon vor einigen Jahren im Bot. Garten Mainz im Februar unter dem Baum liegende keimende Kastanien von Aesculus indica gesammelt, und später nochmals in Paris, auch im Winter gesammelt. Sie sind zumindest im Westen und Norddeutschland völlig winterhart und kommen früh zur Blüte (8jährige Bäume) - und sind bislang gesund; ich würde mir die Chance nicht entgehen lassen, davon einen zu pflanzen. Wo hast du denn das Saatgut her?
Für Aesculus und andere großfrüchtige Samen empfehle ich, die Samen einzeln in Forsttöpfe auszusäen und nach 1 Jahr auszupflanzen (wenn nicht vorhanden, dann nehme aufgeschnittene Plastikflaschen, Kopf entfernen, Boden löchern; später dann Boden unten wegschneiden, und beim Auspflanzen Flasche aufschneiden, geht auch prima bei Juglans und Carya).
Deine jetzt schon etiolierten Keimlinge kannst du behutsam an einen kühlen Ort stellen, wo sie dann im Wachstum gebremst werden. Im April, wenn sie im Wachstum sind (dann wahrscheinlich schon niederliegend, was die Sache etwas schwieriger macht), dann auseinanderpulen und in genügend große Töpfe umtopfen und unbedingt stäben; dann langsam nach draußen zum Abhärten stellen. Sie werden dieses Jahr schlaksig sein, aber mit Glück sind sie schon zum nächsten Winter abgehärtet genug, um draußen bleiben zu können. Das sollte klappen. Aber erst dann kann man sie wirklich mit guten Gewissen weiter verteilen.
Viele Grüße,
O.
Ach so, Wolfgang...
Aber wie gesagt, von denen wird mit etwas Pech keiner den nächsten Winter erleben, und als Bonsai taugen sie mit den laaangen Epikotylen auch nix, weil die Primärblätter erst in 20/ 30 cm Höhe ansetzen...
Hm, tut mir leid zu sagen, dass das dann wohl das berühmte "Lehrgeld" war- nächstes Mal einfach zwar im Herbst aussäen, die Kästen dann aber draußen aufstellen, so dass die Samen zur naturgemäßen Zeit im Frühling keimen können- nichts ist wichtiger für widerstandsfähige, vitale und stabile Pflanzen, als dass sich der Keimling optimal entwickeln kann.
Schade vor allem um die vielen, wohl spezielleren, Eichen, aber jenes Lehrgeld müssen wir wohl alle mal zahlen/ haben wir gezahlt!
Ogrodnik: Gegen 's probieren hat ja keiner was, dafür sind wir Menschen ^^. Aber sinnvollerweise zur richtigen Zeit probieren, das wäre viel gewinnbringender- meines Erachtens nach schade, eben WEIL soviel Mühe mit dem Sammeln dahinter steht, und es so besondere Arten sind.
Aber wie gesagt, von denen wird mit etwas Pech keiner den nächsten Winter erleben, und als Bonsai taugen sie mit den laaangen Epikotylen auch nix, weil die Primärblätter erst in 20/ 30 cm Höhe ansetzen...
Hm, tut mir leid zu sagen, dass das dann wohl das berühmte "Lehrgeld" war- nächstes Mal einfach zwar im Herbst aussäen, die Kästen dann aber draußen aufstellen, so dass die Samen zur naturgemäßen Zeit im Frühling keimen können- nichts ist wichtiger für widerstandsfähige, vitale und stabile Pflanzen, als dass sich der Keimling optimal entwickeln kann.
Schade vor allem um die vielen, wohl spezielleren, Eichen, aber jenes Lehrgeld müssen wir wohl alle mal zahlen/ haben wir gezahlt!
Ogrodnik: Gegen 's probieren hat ja keiner was, dafür sind wir Menschen ^^. Aber sinnvollerweise zur richtigen Zeit probieren, das wäre viel gewinnbringender- meines Erachtens nach schade, eben WEIL soviel Mühe mit dem Sammeln dahinter steht, und es so besondere Arten sind.
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Cryptomeria
- Beiträge: 9539
- Registriert: 25 Mai 2006, 21:45
- Wohnort: Fraulund/ 24405 Rügge
Hallo Leute,
danke für die vielen Meinungen. Ich weiß natürlich mittlerweile, dass das alles recht suboptimal gelaufen ist. Aber tatsächlich lass ich das unter Lehrgeld laufen, da ich es nicht anders wußte. Ich lerne ne Menge durch Eure Beiträge. Danke dafür. Trotzdem bin ich guter Dinge und der Meinung, dass da noch was geht...
Gruß,
Mat
danke für die vielen Meinungen. Ich weiß natürlich mittlerweile, dass das alles recht suboptimal gelaufen ist. Aber tatsächlich lass ich das unter Lehrgeld laufen, da ich es nicht anders wußte. Ich lerne ne Menge durch Eure Beiträge. Danke dafür. Trotzdem bin ich guter Dinge und der Meinung, dass da noch was geht...
Gruß,
Mat