Ahornblättrige Platane
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Hallo
Ähnliche Erfahrungen mit unterschiedlichen Wuchsgeschwindigkeiten und dem Aussehen habe ich auch bei meinen Acer griseum Sämlingen. Manche wachsen üppig, andere klein, gedrungen, kompakt. Auch die Blattfarben sind verschieden, von rötlich gesäumt bis gelbgrün. Außerdem treiben sie, bei gleichem Stand, zu völlig unterschiedlichen Zeiten aus. Differenz bis zu 4 Wochen. Bei meinen Cryptomerien Aussaaten (Sekkan und hungararian gold), sehe ich bisher keine Unterschiede in der Helligkeit oder Färbung des Austriebs. Sie scheinen alle wie Sekkan auszutreiben, nämlich hell zitronengelb und nicht so dunkelgelb wie hungarian gold. Auch die wuchsgeschwindigeiten beider streuen gleich, in natura wächst hungarian gold dtl.rascher bei mir,dtl. schneller, als mein seq.giganteum, so schnell wie meine seq. sempervirens!!
LG Uli. Werde morgen x Bilder machen, möglicherweise schaffe ja auch ich es, welche einzustellen. So long
Ähnliche Erfahrungen mit unterschiedlichen Wuchsgeschwindigkeiten und dem Aussehen habe ich auch bei meinen Acer griseum Sämlingen. Manche wachsen üppig, andere klein, gedrungen, kompakt. Auch die Blattfarben sind verschieden, von rötlich gesäumt bis gelbgrün. Außerdem treiben sie, bei gleichem Stand, zu völlig unterschiedlichen Zeiten aus. Differenz bis zu 4 Wochen. Bei meinen Cryptomerien Aussaaten (Sekkan und hungararian gold), sehe ich bisher keine Unterschiede in der Helligkeit oder Färbung des Austriebs. Sie scheinen alle wie Sekkan auszutreiben, nämlich hell zitronengelb und nicht so dunkelgelb wie hungarian gold. Auch die wuchsgeschwindigeiten beider streuen gleich, in natura wächst hungarian gold dtl.rascher bei mir,dtl. schneller, als mein seq.giganteum, so schnell wie meine seq. sempervirens!!
LG Uli. Werde morgen x Bilder machen, möglicherweise schaffe ja auch ich es, welche einzustellen. So long
Hallo!
Sehr sehr interessant, wie sich das doch mit der Aussaat von nicht heimischen Zierpflanzen verhält (ist ja die Platane auch irgendwo ^^)!
Nun ja, die Sämlinge standen mehr auf dem Weg vom Freßnapf zu Aldi ^^, aber die Bodenverhältnisse sind in der Spalte wirklich mau...
Die ganze Spalte ist etwa 30 m lang, und eben 1- 3 cm breit, dabei an die 5- 6 cm tief. Direkt daneben stehen noch recht junge Platanen, deren Samen sich in der Spalte durch Wind sammelten, gut Feuchtigkeit drauf, und es keimte reichlich (Himmelsrichtung der Spalte dürfte so südöstlich sein). Der "Boden" ist blanker Sand, drauf die Platanensamen... Die Wurzeln der Sämlinge waren recht mickrig, das stimmt.
Überwintern werde ich sie zusammen mit meinen Kakteen (von denen übrigens auch etliche eigentlich nicht winterharte die letzten beiden Winter auf dem Balkon überlebten), will heißen, bei nachts 0- 5 Grad, tags je nach Sonnenaufkommen 3- 15 Grad. Das sollte passen...!
Nächstes Jahr werde ich zeitiger nochmals säen, macht doch einfach zuviel Spaß
!
Grüße, Andreas
Sehr sehr interessant, wie sich das doch mit der Aussaat von nicht heimischen Zierpflanzen verhält (ist ja die Platane auch irgendwo ^^)!
Nun ja, die Sämlinge standen mehr auf dem Weg vom Freßnapf zu Aldi ^^, aber die Bodenverhältnisse sind in der Spalte wirklich mau...
Die ganze Spalte ist etwa 30 m lang, und eben 1- 3 cm breit, dabei an die 5- 6 cm tief. Direkt daneben stehen noch recht junge Platanen, deren Samen sich in der Spalte durch Wind sammelten, gut Feuchtigkeit drauf, und es keimte reichlich (Himmelsrichtung der Spalte dürfte so südöstlich sein). Der "Boden" ist blanker Sand, drauf die Platanensamen... Die Wurzeln der Sämlinge waren recht mickrig, das stimmt.
Überwintern werde ich sie zusammen mit meinen Kakteen (von denen übrigens auch etliche eigentlich nicht winterharte die letzten beiden Winter auf dem Balkon überlebten), will heißen, bei nachts 0- 5 Grad, tags je nach Sonnenaufkommen 3- 15 Grad. Das sollte passen...!
Nächstes Jahr werde ich zeitiger nochmals säen, macht doch einfach zuviel Spaß
Grüße, Andreas
So, jetzt meine Erfahrungen bezüglich der Keimrate / Überlebensrate
Ich habe ja aus verschiedenen Samenquellen getrennt Platanen zum Keimen gebracht. Im Vorjahr mit frischen Samen sehr gute Keimraten (ca. 15%) auch frühes anwachsen.
Die Statistik wird getrübt, nachdem ein Hagel fast alles zunichte gemacht hat. Eine Platane, die im übrigen recht schwachwüchsig war, ist im Topf über den Winter erfroren (tmin bei -15°C über vier Tage), alle anderen sind schon ausgepflanzt und solche die ich noch finde, wachsen in diesem feuchten Jahr recht gut ohne weitere Pflege.
Heuer wieder angesät; Mit den Samen aus dem Vorjahr fast Totalausfall, Samen aus anderer frischer Herkunft zeigen ähnliches Bild: Keimrate so um die 15 - 20 %.
Die besten Ergebnisse habe ich mit Samen im Wasserglas vorkeimen, flach auf sandiges Substrat und leicht bedecken, sehr feucht halten.
In normaler Blumenerde sind fast alle verbrannt.
Habits der Hybriden: Ich meine zwei Unterschiede zu erkennen: Solche, die schnell wachsen, die haben dann immer einen rötlichen Stängel, aber auch etwas gelblichere Blätter. Solche, die langsamer wachsen, diese haben dafür schön dunkles Laub ohne Flecken. Natürlich gleiche Erde und Sonnenstandort!
Von der Blattform kommen alle intermediär zwischen P. orientalis und P. occidentalis.
So, und noch ein paar Bilder der "heurigen". Die Größte ist jetzt fast 70cm, wird wohl bis 85cm kommen (bei Keimung Anfang März und bis Mitte April im Haus, also "Vorsprung"!) und hat bereits zahreiche Seitenäste mit bis zu 20 cm Länge.
lG,
Johann
Ich habe ja aus verschiedenen Samenquellen getrennt Platanen zum Keimen gebracht. Im Vorjahr mit frischen Samen sehr gute Keimraten (ca. 15%) auch frühes anwachsen.
Die Statistik wird getrübt, nachdem ein Hagel fast alles zunichte gemacht hat. Eine Platane, die im übrigen recht schwachwüchsig war, ist im Topf über den Winter erfroren (tmin bei -15°C über vier Tage), alle anderen sind schon ausgepflanzt und solche die ich noch finde, wachsen in diesem feuchten Jahr recht gut ohne weitere Pflege.
Heuer wieder angesät; Mit den Samen aus dem Vorjahr fast Totalausfall, Samen aus anderer frischer Herkunft zeigen ähnliches Bild: Keimrate so um die 15 - 20 %.
Die besten Ergebnisse habe ich mit Samen im Wasserglas vorkeimen, flach auf sandiges Substrat und leicht bedecken, sehr feucht halten.
In normaler Blumenerde sind fast alle verbrannt.
Habits der Hybriden: Ich meine zwei Unterschiede zu erkennen: Solche, die schnell wachsen, die haben dann immer einen rötlichen Stängel, aber auch etwas gelblichere Blätter. Solche, die langsamer wachsen, diese haben dafür schön dunkles Laub ohne Flecken. Natürlich gleiche Erde und Sonnenstandort!
Von der Blattform kommen alle intermediär zwischen P. orientalis und P. occidentalis.
So, und noch ein paar Bilder der "heurigen". Die Größte ist jetzt fast 70cm, wird wohl bis 85cm kommen (bei Keimung Anfang März und bis Mitte April im Haus, also "Vorsprung"!) und hat bereits zahreiche Seitenäste mit bis zu 20 cm Länge.
lG,
Johann
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Myricaria
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- Registriert: 23 Feb 2008, 15:27
- Wohnort: Feldkirchen an der Donau, Oberösterreich
Gratuliere, schöne, gesund aussehende Sämlinge!
Ich habe dieses Jahr drei Platanensämlinge gesät, allerdings gleich den Kapitalfehler bei der Aussaat begangen, nämlich in Blumenerde gesteckt. Also gut, nächstes Jahr auf ein Neues.
Dafür bin ich für die Taxodium distichum sehr zuversichtlich, denn nach einer Woche vorquellen ist einer der Samen versehentlich auseinander gefallen und zum Vorschein kam ein frischer, aufgequellter Samenembryo. Hat sehr keimwillig ausgesehen.
Weitere Versuche zur Zeit: Thuja plicata, Gymnocladus dioicus, Laburnum hat super geklappt, und die Cercis siliquastrum ebenfalls sehr gut. (@Kurt: Aber leider nur die bestellten, die, die ich gesammelt habe sind größtenteils den Trauermückenlarven zum Opfer gefallen!).
Lg.
Johannes
Ich habe dieses Jahr drei Platanensämlinge gesät, allerdings gleich den Kapitalfehler bei der Aussaat begangen, nämlich in Blumenerde gesteckt. Also gut, nächstes Jahr auf ein Neues.
Dafür bin ich für die Taxodium distichum sehr zuversichtlich, denn nach einer Woche vorquellen ist einer der Samen versehentlich auseinander gefallen und zum Vorschein kam ein frischer, aufgequellter Samenembryo. Hat sehr keimwillig ausgesehen.
Weitere Versuche zur Zeit: Thuja plicata, Gymnocladus dioicus, Laburnum hat super geklappt, und die Cercis siliquastrum ebenfalls sehr gut. (@Kurt: Aber leider nur die bestellten, die, die ich gesammelt habe sind größtenteils den Trauermückenlarven zum Opfer gefallen!).
Lg.
Johannes
MvG,
Johannes
Johannes
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Cryptomeria
- Beiträge: 9538
- Registriert: 25 Mai 2006, 21:45
- Wohnort: Fraulund/ 24405 Rügge
Hallo Johannes,
Cercis keimt problemlos, Laburnum ist bei mir eine Plage. Unter den Altbäumen muss ich jedes Jahr Dutzende Sämlinge entfernen. Selbst in der trockenen Wiese setzen sie sich durch.
Trotzdem bleibt die Freude bei jedem Keimerfolg im Topf
.Ich kenne das.
Also weiter so.Immer probieren. Später verschenken oder auf Pflanzenbörse los werden , geht immer
Viele Grüße
Wolfgang
Cercis keimt problemlos, Laburnum ist bei mir eine Plage. Unter den Altbäumen muss ich jedes Jahr Dutzende Sämlinge entfernen. Selbst in der trockenen Wiese setzen sie sich durch.
Trotzdem bleibt die Freude bei jedem Keimerfolg im Topf
Also weiter so.Immer probieren. Später verschenken oder auf Pflanzenbörse los werden , geht immer
Viele Grüße
Wolfgang
Wer Bäume pflanzt und weiß,dass er nie in ihrem Schatten sitzen wird hat angefangen, den Sinn des Lebens zu begreifen.
Hy!
Ach, die Blumenerde ist der Knackpunkt!!!
In die setzte ich nämlich sowohl meine selbst gekeimten Sämlinge, wie auch die gefundenen, und dabei ist das schon eine für schwachzehrende Pflanzen, also eher nährstoffarm... Ui ui ui...
Gut, dahingehend bin ich jetzt also schlauer!
Ja, zu meinen Kurzen!
Nun sind es noch 8 (die zwei eigenen, sechs der gefundenen), und inzwischen gehen die größten an die 15 cm Scheitelhöhe, und bekommen die ersten dreilappigen Blätter ^^! Wachsen wirklich blitzeschnell!
Was mir auffällt an Diversität, ist der Blattstiel sowie der Blattanlauf...
Einige haben momentan einen etwa zentimeterlangen Blattstiel mit recht schnell breit werdendem Blattanlauf, andere haben so gut wie keinen Blattstiel, hier ist der Blattanlauf auch sehr spitzwinklig.
Rote Stängel ("Stämme") haben von meinen nur zwei, die restlichen alle einen grünen. Richtig dunkles Laub hat indessen noch keine von ihnen, auch ist die Haarigkeit im Neutrieb noch kaum ausgeprägt, ebenso haben sie alle eher anliegende Nebenblätter, sieht aus wie Stulpen am Stängel. Wird das noch, bzw. war das bei euren auch so? Zuerst diese stulpenähnlichen Nebenblätter, erst später diese abstehenden?
Also, nächstes Jahr säen, sowie die Früchte reif sind, und auf Sand ausbringen (wie mir die Natur mit den Spaltensämlingen sowohl vom Zeitpunkt als auch vom Substrat her anschaulich vor Augen führte)
!
Grüße, Andreas
Ach, die Blumenerde ist der Knackpunkt!!!
In die setzte ich nämlich sowohl meine selbst gekeimten Sämlinge, wie auch die gefundenen, und dabei ist das schon eine für schwachzehrende Pflanzen, also eher nährstoffarm... Ui ui ui...
Gut, dahingehend bin ich jetzt also schlauer!
Ja, zu meinen Kurzen!
Nun sind es noch 8 (die zwei eigenen, sechs der gefundenen), und inzwischen gehen die größten an die 15 cm Scheitelhöhe, und bekommen die ersten dreilappigen Blätter ^^! Wachsen wirklich blitzeschnell!
Was mir auffällt an Diversität, ist der Blattstiel sowie der Blattanlauf...
Einige haben momentan einen etwa zentimeterlangen Blattstiel mit recht schnell breit werdendem Blattanlauf, andere haben so gut wie keinen Blattstiel, hier ist der Blattanlauf auch sehr spitzwinklig.
Rote Stängel ("Stämme") haben von meinen nur zwei, die restlichen alle einen grünen. Richtig dunkles Laub hat indessen noch keine von ihnen, auch ist die Haarigkeit im Neutrieb noch kaum ausgeprägt, ebenso haben sie alle eher anliegende Nebenblätter, sieht aus wie Stulpen am Stängel. Wird das noch, bzw. war das bei euren auch so? Zuerst diese stulpenähnlichen Nebenblätter, erst später diese abstehenden?
Also, nächstes Jahr säen, sowie die Früchte reif sind, und auf Sand ausbringen (wie mir die Natur mit den Spaltensämlingen sowohl vom Zeitpunkt als auch vom Substrat her anschaulich vor Augen führte)
Grüße, Andreas
Hallö!
Sagt mal, wie lange haben eure Kurzen eigentlich die dreilappigen Blätter behalten?
Meine fünf (habe die drei Mickerlinge "gemerzt") haben im Neutrieb jetzt richtig filzige Blätter, aber die Dreilappigkeit bleibt konstant, und wie war es denn um die Längen der Blattstiele eurer Sämlinge bestellt?
Habe letzthin mal verstärkt auf stammbürtige Sprosse der Straßenplatanen geachtet, und allesamt beginnen sie von Anfang an mit typisch langen Blattstielen.
Meine Sämlinge hingegen sind:
- 2 Stück mit ca. 1 cm langem Blattstiel
- 2 Stück mit ca. 5 mm langem Blattstiel
- 1 mit praktisch nicht existentem Blattstiel (am Sproß sitzt die Knospenverdickung, darauf ne Einschnürung, und gleich darauf die Blattspreite)
Auch zeigen meine nicht diese ausgeprägten Nebenblätter, sondern alle liegen am Sproß an.
Ich war übrigens neulich wieder in jenem Einkaufszentrum unterwegs (keines der üblichen Ausprägung, sondern ein ehemaliges Industriegelände, so daß alles aufgelockert bebaut mit Straßen dazwischen ist, daher auch die Pflasterfugen) und stellte fest, daß noch superviele Sämlinge stehen, und habe noch eine weitere Pflasterfuge entdeckt, wo weitere etliche Sämlinge stehen, allesamt aber noch winzig, sprich etwa 1- 3 cm hoch.
Wenn also nächstes Jahr jemand Platanensämlinge will, bitte melden, das gibt da so viele, die sowieso nix werden können, das es schade drum wäre ^^!
Grüße, Andreas
Sagt mal, wie lange haben eure Kurzen eigentlich die dreilappigen Blätter behalten?
Meine fünf (habe die drei Mickerlinge "gemerzt") haben im Neutrieb jetzt richtig filzige Blätter, aber die Dreilappigkeit bleibt konstant, und wie war es denn um die Längen der Blattstiele eurer Sämlinge bestellt?
Habe letzthin mal verstärkt auf stammbürtige Sprosse der Straßenplatanen geachtet, und allesamt beginnen sie von Anfang an mit typisch langen Blattstielen.
Meine Sämlinge hingegen sind:
- 2 Stück mit ca. 1 cm langem Blattstiel
- 2 Stück mit ca. 5 mm langem Blattstiel
- 1 mit praktisch nicht existentem Blattstiel (am Sproß sitzt die Knospenverdickung, darauf ne Einschnürung, und gleich darauf die Blattspreite)
Auch zeigen meine nicht diese ausgeprägten Nebenblätter, sondern alle liegen am Sproß an.
Ich war übrigens neulich wieder in jenem Einkaufszentrum unterwegs (keines der üblichen Ausprägung, sondern ein ehemaliges Industriegelände, so daß alles aufgelockert bebaut mit Straßen dazwischen ist, daher auch die Pflasterfugen) und stellte fest, daß noch superviele Sämlinge stehen, und habe noch eine weitere Pflasterfuge entdeckt, wo weitere etliche Sämlinge stehen, allesamt aber noch winzig, sprich etwa 1- 3 cm hoch.
Wenn also nächstes Jahr jemand Platanensämlinge will, bitte melden, das gibt da so viele, die sowieso nix werden können, das es schade drum wäre ^^!
Grüße, Andreas
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Myricaria
- Beiträge: 1008
- Registriert: 23 Feb 2008, 15:27
- Wohnort: Feldkirchen an der Donau, Oberösterreich
Die Cercis-Sämlinge stellen sich übrigens als Nadelbaum-Sämlinge heraus, da hat mir der Ebay-Verkäufer etwas anderes angedreht. Bei Gelegenheit stelle ich mal Fotos rein. Die Samen sahen etwas aus wie Pinus-Samen, aber die Sämlinge hatten Keimblätter. Derweil habe ich noch keine Ahnung, was das ist.ulmenfan hat geschrieben:Gratuliere, schöne, gesund aussehende Sämlinge!
Ich habe dieses Jahr drei Platanensämlinge gesät, allerdings gleich den Kapitalfehler bei der Aussaat begangen, nämlich in Blumenerde gesteckt. Also gut, nächstes Jahr auf ein Neues.
Dafür bin ich für die Taxodium distichum sehr zuversichtlich, denn nach einer Woche vorquellen ist einer der Samen versehentlich auseinander gefallen und zum Vorschein kam ein frischer, aufgequellter Samenembryo. Hat sehr keimwillig ausgesehen.
Weitere Versuche zur Zeit: Thuja plicata, Gymnocladus dioicus, Laburnum hat super geklappt, und die Cercis siliquastrum ebenfalls sehr gut. (@Kurt: Aber leider nur die bestellten, die, die ich gesammelt habe sind größtenteils den Trauermückenlarven zum Opfer gefallen!).
Lg.
Johannes
Hallo Johannes,
[quote="ulmenfan..., aber die Sämlinge hatten Keimblätter. Derweil habe ich noch keine Ahnung, was das ist.[/quote]
Nadelbaumkeimlinge habe keine Keimblätter, sondern einen Quirl von Nadeln.
Wenn Deine Keimblätter hatten, muß es was anderes werden!
Gruß, Stefan
[quote="ulmenfan..., aber die Sämlinge hatten Keimblätter. Derweil habe ich noch keine Ahnung, was das ist.[/quote]
Nadelbaumkeimlinge habe keine Keimblätter, sondern einen Quirl von Nadeln.
Wenn Deine Keimblätter hatten, muß es was anderes werden!
Gruß, Stefan
Dumme rennen, Kluge warten, Weise gehen in den Garten
(Rabindranath Tagore)
https://baum-des-tages.blogspot.de/
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Myricaria
- Beiträge: 1008
- Registriert: 23 Feb 2008, 15:27
- Wohnort: Feldkirchen an der Donau, Oberösterreich
Ja, wie soll ich sagen... Die ersten zwei Nadeln, wenn es welche sind, sind auf alle Fälle ganz anders wie die folgenden. Das ist übrigens auch bei den Taxodien so, die sind aber ganz eindeutig Nadelgehölze...
Bei den Pinus nigra-Sämlingen wiederum kamen von Anfang an die gleichen Nadeln. Gibt es irgend einen Fachausruck für die ersten Nadeln z.B. bei Taxodium, die so ganz anders aussehen, oder waren sie ganz einfach nur besonders groß?
Lg.
Johannes
Bei den Pinus nigra-Sämlingen wiederum kamen von Anfang an die gleichen Nadeln. Gibt es irgend einen Fachausruck für die ersten Nadeln z.B. bei Taxodium, die so ganz anders aussehen, oder waren sie ganz einfach nur besonders groß?
Lg.
Johannes
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macrophylla
- Beiträge: 50
- Registriert: 11 Nov 2007, 20:52
- Wohnort: Essen
Hallo zusammen !
Ich habe vor vier Jahren auch eine ganze Reihe Platanen gesaet . Alllerdings in Blumenerde
und ohne grossen Pflegeaufwand . Viele sind gekeimt und einige haben schon die 2 Metetrmarke erreicht .
Alle aehnlen aber sehr der ahornblaettrigen Platane . Ich hatte ein wenig auf eine Rueckmutation von Platanus orientalis gehofft.
Auch meine Saemlinge waren erst dreilappig . Hat sich aber mit den Jahren rausgewachsen . Die Blattstiele sind alle mindestens ueber 5 mm lang wie man auf dem Bild sehen kann .
Gruss , der Hannes
Ich habe vor vier Jahren auch eine ganze Reihe Platanen gesaet . Alllerdings in Blumenerde
Alle aehnlen aber sehr der ahornblaettrigen Platane . Ich hatte ein wenig auf eine Rueckmutation von Platanus orientalis gehofft.
Auch meine Saemlinge waren erst dreilappig . Hat sich aber mit den Jahren rausgewachsen . Die Blattstiele sind alle mindestens ueber 5 mm lang wie man auf dem Bild sehen kann .
Gruss , der Hannes
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macrophylla
- Beiträge: 50
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Hallo,
zur Rückmutation von Platanus x hispanica erinnere ich mich an eine Veröffentlichung, in denen von Botanikern ernsthaft angezweifelt wird, ob es sich um eine tatsächliche Hybride oder eine etablierte intermediäre und stabilie Art handelt.
In den gegenwärtigen Zeiten der Zellklumpenbotanik, damit sage ich nichts gegen diese sehr defizile Arbeit, wird sicher noch so mancher Aha-Effekt auftauchen.
Platanen sind auf eine Ekto-Mykorrhiza angewiesen, ist diese nicht im Aussaatsubstrat, so macht das bei sterilen und nährstoffarmen Substraten zunächst nichts. Es empfiehlt es sich bei der Weiterkultur auf Substrate mit entsprechender Beimpfung zu setzen, will man eine hohe Erfolgsquote erzielen.
Einfach mal versuchen...
Gruss, Bernd
zur Rückmutation von Platanus x hispanica erinnere ich mich an eine Veröffentlichung, in denen von Botanikern ernsthaft angezweifelt wird, ob es sich um eine tatsächliche Hybride oder eine etablierte intermediäre und stabilie Art handelt.
In den gegenwärtigen Zeiten der Zellklumpenbotanik, damit sage ich nichts gegen diese sehr defizile Arbeit, wird sicher noch so mancher Aha-Effekt auftauchen.
Platanen sind auf eine Ekto-Mykorrhiza angewiesen, ist diese nicht im Aussaatsubstrat, so macht das bei sterilen und nährstoffarmen Substraten zunächst nichts. Es empfiehlt es sich bei der Weiterkultur auf Substrate mit entsprechender Beimpfung zu setzen, will man eine hohe Erfolgsquote erzielen.
Einfach mal versuchen...
Gruss, Bernd
Zuletzt geändert von Mahaleb am 07 Sep 2008, 10:09, insgesamt 2-mal geändert.
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Cryptomeria
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Hallo Johannes,
natürlich haben die Nadelgehölze Keimblätter, danach folgen die Primärblätter. Die Keimblätter bei Taxodium sind ziemlich breit , groß, Anzahl :ca. 3-9 und mattgrün. Also völlig anders als die nachfolgenden Nadelpartien. Nach den Keimblättern folgt oft dann erst ein Quirl Primärnadeln.
Viele Grüße
Wolfgang
natürlich haben die Nadelgehölze Keimblätter, danach folgen die Primärblätter. Die Keimblätter bei Taxodium sind ziemlich breit , groß, Anzahl :ca. 3-9 und mattgrün. Also völlig anders als die nachfolgenden Nadelpartien. Nach den Keimblättern folgt oft dann erst ein Quirl Primärnadeln.
Viele Grüße
Wolfgang
Wer Bäume pflanzt und weiß,dass er nie in ihrem Schatten sitzen wird hat angefangen, den Sinn des Lebens zu begreifen.