Vor Jahren habe ich einen Wildgarten angelegt, und eine englische Saatmischung verstreut. Dieses Jahr ist dieser Strauch/Staude aufgetaucht.
Blüht fast wie eine Sonnenblume, aber die Blätter sind einzigartig, habe ich noch nie gesehen...
Ein gelb blühender Stauch/ Staude aus einer englischen Saatmischung..
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Ein gelb blühender Stauch/ Staude aus einer englischen Saatmischung..
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Bestimmung der Kompasspflanze
Hallo Andreas,
das ging ja flugs, man muss eben die richtigen Quellen und Insider anhauen, oder jemand ist so zuvorkommend wie Du und erledigt das auch noch.
Wusste bisher gar nicht, dass es so eine Vielzahl von "Kompasspflanzen" gibt, mir war das nur für unsere heimische Lactuca serriola, also eine Verwandte des Kopfsalates bekannt.
Der hier vorgefundene Vertreter "Silphium laciniatum" (Geschlitzte Kompaßpflanze, Schlitzblättrige Silphie) ist dann also, wie vermutet, auch ein Vetter der Sonnenblume.
Die Pflanzen werden bei uns ja durchaus auch als Zierpflanze gehandelt und können 1 bis 2(4)m hoch werden und unter geeigneten Bedingungen mehrjährig gedeihen. Diese ursprünglich amerikanische Präriepflanze ist in Mitteleuropa stellenweise schon eingebürgert.
Während manche Shops die Heilkraft dieser Pflanze rühmen ..."Indianisches Heilkraut bei Asthma, Verkühlung, Gonorrhoe und als allgemeines Stärkungsmittel."
...oder "Silphium laciniatum wirkt bei Schleimhauterkrankungen der Respirations und Harnorgane. Es wird verordnet bei chronischer Bronchitis, Asthma und Cystitis. Auch gegen Grippe und Dysenterie wird es gelegentlich gegeben."
...wird anderen Orts die Pflanze teilweise auch wohl nicht so gern gesehen:
"schwedisch: Dyvelsträck"
Gruß Spinnich
das ging ja flugs, man muss eben die richtigen Quellen und Insider anhauen, oder jemand ist so zuvorkommend wie Du und erledigt das auch noch.
Wusste bisher gar nicht, dass es so eine Vielzahl von "Kompasspflanzen" gibt, mir war das nur für unsere heimische Lactuca serriola, also eine Verwandte des Kopfsalates bekannt.
Der hier vorgefundene Vertreter "Silphium laciniatum" (Geschlitzte Kompaßpflanze, Schlitzblättrige Silphie) ist dann also, wie vermutet, auch ein Vetter der Sonnenblume.
Die Pflanzen werden bei uns ja durchaus auch als Zierpflanze gehandelt und können 1 bis 2(4)m hoch werden und unter geeigneten Bedingungen mehrjährig gedeihen. Diese ursprünglich amerikanische Präriepflanze ist in Mitteleuropa stellenweise schon eingebürgert.
Während manche Shops die Heilkraft dieser Pflanze rühmen ..."Indianisches Heilkraut bei Asthma, Verkühlung, Gonorrhoe und als allgemeines Stärkungsmittel."
...oder "Silphium laciniatum wirkt bei Schleimhauterkrankungen der Respirations und Harnorgane. Es wird verordnet bei chronischer Bronchitis, Asthma und Cystitis. Auch gegen Grippe und Dysenterie wird es gelegentlich gegeben."
...wird anderen Orts die Pflanze teilweise auch wohl nicht so gern gesehen:
"schwedisch: Dyvelsträck"
Gruß Spinnich
Das Talent der Menschen, sich einen Lebensraum zu schaffen, wird nur durch ihr Talent übertroffen, ihn zu zerstören.
- Georg Christoph Lichtenberg -
- Georg Christoph Lichtenberg -
Ich hatte die andere Silphium im Garten, S. perfoliatum.
Die wird ja teils als Energiepflanze und Alternative zum Mais gehandelt. Auf jeden Fall ist sie eine gute Bienenweide, denn sie blüht sehr spät im Sommer bis weit in den Herbst hinein, wenn es nur noch wenige blühende Pflanzen gibt.
Das trifft vermutlich auch auf diese Art zu. Ob sie nun unbedingt in eine europäische Wildblumenmischung gehört, hm.....
Ich glaube, die blüht nicht gleich im ersten Jahr, so dass sie vermutlich nicht weiter auffiel.
Die Pflanzen haben, wie ich im Garten bemerkt habe, eine geringe Tendenz zum Verwildern, sind also minimal invasiv. Im Laufe der Zeit bilden sie größere Bestände, aber in einem Garten mit ein paar Pflanzen ist das kein Problem.
Bei den großen, entfernt sonnenblumenähnlichen Korbblütlern aus Amerika gibt es ja eine große Vielfalt.
Die wird ja teils als Energiepflanze und Alternative zum Mais gehandelt. Auf jeden Fall ist sie eine gute Bienenweide, denn sie blüht sehr spät im Sommer bis weit in den Herbst hinein, wenn es nur noch wenige blühende Pflanzen gibt.
Das trifft vermutlich auch auf diese Art zu. Ob sie nun unbedingt in eine europäische Wildblumenmischung gehört, hm.....
Ich glaube, die blüht nicht gleich im ersten Jahr, so dass sie vermutlich nicht weiter auffiel.
Die Pflanzen haben, wie ich im Garten bemerkt habe, eine geringe Tendenz zum Verwildern, sind also minimal invasiv. Im Laufe der Zeit bilden sie größere Bestände, aber in einem Garten mit ein paar Pflanzen ist das kein Problem.
Bei den großen, entfernt sonnenblumenähnlichen Korbblütlern aus Amerika gibt es ja eine große Vielfalt.