Pappel ist nicht optimal, ich persönlich finde Birke einen guten Kompromiss.
Du musst bei deinen Überlegungen auch mit beachten, wo du die Bäume pflanzen willst. Nicht alle wachsen überall gleich gut.
Birken sind relativ anspruchslos und günstig zu bekommen. Sie lassen sich auch gut sägen und spalten.
Hallo Meniak,
unter den Stichworten Energiewald, Kurzumtriebsplantage etc. ist in der Regel von Pappel (verschiedene Hybriden und Sorten), Weiden und ggf. Robinie die Rede.
Dabei geht es oft allerdings auch um die Mehrfachnutzung durch gute Austriebsfähigkeit nach der Ernte.
Gruß, Stefan
Dumme rennen, Kluge warten, Weise gehen in den Garten (Rabindranath Tagore)
Da wundert's einem mal wieder, dass in der Holz-Brennwerttabelle zwischen Weiß- und Hainbuche unterschieden wird. Das ist eine Baumart. Ansonsten bis Esche ist das aus eigener Erfahrung wirklich gut wärmend bzw. länger ergiebig, danach ( ab Kiefer ) sind das mehr oder weniger eher Strohfeuer.
VG Wolfgang
Wer Bäume pflanzt und weiß,dass er nie in ihrem Schatten sitzen wird hat angefangen, den Sinn des Lebens zu begreifen.
Jo, interessant fand ich den Vorschlag, Magnolien als Brennholz zu planen...
Hat jemand eine Ahnung, wie sich der ebenfalls schnell wachsende Tulpenbaum in diesem Zusammenhang schlägt?
Ich werde mir die genannten Vorschläge einmal in Ruhe anschauen und abwägen, welche Bäume für mich am meisten Sinn machen werden. Auch die Stichworte Energiewald und Kurzumtriebsplantage sind für mich neu, so dass ich mich hier noch einmal belesen werden.
Meniak hat geschrieben: ...in Ruhe anschauen und abwägen, welche Bäume für mich am meisten Sinn machen werden. ...
es ist ja vor allem die Frage, was Du mit dem Holz machen willst?
Zur kommerziellen Bio-Ernergiegewinnung brauchst Du viel (Trocken-)Masse pro Fläche und pro Zeit, um z.B. nach 2-5 Jahren die organische Masse zu ernten und zu verwerten.
Wenn Du "gutes" Brennholz haben willst, ist die Masse natürlich nicht unwichtig, die Wachstumsgeschwindigkeit aber nicht das vorherrschende Kriterium, sondern der Brennwert ist viel interessanter!
Gruß, Stefan
Dumme rennen, Kluge warten, Weise gehen in den Garten (Rabindranath Tagore)
Meniak hat geschrieben: ...in Ruhe anschauen und abwägen, welche Bäume für mich am meisten Sinn machen werden. ...
es ist ja vor allem die Frage, was Du mit dem Holz machen willst?
Zur kommerziellen Bio-Ernergiegewinnung brauchst Du viel (Trocken-)Masse pro Fläche und pro Zeit, um z.B. nach 2-5 Jahren die organische Masse zu ernten und zu verwerten.
Wenn Du "gutes" Brennholz haben willst, ist die Masse natürlich nicht unwichtig, die Wachstumsgeschwindigkeit aber nicht das vorherrschende Kriterium, sondern der Brennwert ist viel interessanter!
Gruß, Stefan
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stefan hat geschrieben:Hallo Meniak,
Ich würde gern wissen, welche Baumarten am schnellsten wachsen um sie dann nach ca. 10-15 Jahre als Brennholz verwenden zu können.
es ist ja vor allem die Frage, was Du mit dem Holz machen willst?
Das schreibt er doch im Anfangspost : "Ich würde gern wissen, welche Baumarten am schnellsten wachsen um sie dann nach ca. 10-15 Jahre als Brennholz verwenden zu können. "
stefan hat geschrieben:Hallo Meniak,
Ich würde gern wissen, welche Baumarten am schnellsten wachsen um sie dann nach ca. 10-15 Jahre als Brennholz verwenden zu können.
es ist ja vor allem die Frage, was Du mit dem Holz machen willst?
Das schreibt er doch im Anfangspost : "Ich würde gern wissen, welche Baumarten am schnellsten wachsen um sie dann nach ca. 10-15 Jahre als Brennholz verwenden zu können. "
Das ist korrekt. Die Bäume sollen nach möglichst maximal 15 Jahren gefällt werden und dann nach 2-3 Jahren Lagerung in einem Kaminholzregal als Brennholz dienen. Bezüglich der Heizwerte habe ich verschiedene Listen im Internet gefunden, mit dennen ich die bestmöglichsten Mischung zwischen Wachstumszeit und Heizwert finden kann.
Pappel ist nicht optimal, ich persönlich finde Birke einen guten Kompromiss.
Du musst bei deinen Überlegungen auch mit beachten, wo du die Bäume pflanzen willst. Nicht alle wachsen überall gleich gut.
Birken sind relativ anspruchslos und günstig zu bekommen. Sie lassen sich auch gut sägen und spalten.