HILFE ! Jap.Schlitzahorn bekommt trockene Spitzen.

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sasa-x90
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HILFE ! Jap.Schlitzahorn bekommt trockene Spitzen.

Beitrag von sasa-x90 »

Hallo,

ich bin in dem Thema noch ganz neu und habe wenig Ahnung und hoffe auf Hilfe.

Habe mir gesten 2 japanische Schlitzahorne ( Acer Palmatum Dissectum) in rot und grün zugelegt.

Der Grüne hatte gestern schon leicht trockene Spitzen aber heute fiel es erst richtig auf.
Beide stehen auf dem Balkon, der nette Pflanzenfachmann meinte aber, mit ausreichend Gießen und einem Sonnenschirm (der noch folgt) können die auch auf dem sonnigen Balkon mit etwas Wind gut überleben.

Nun aber die Frage: Warum ist das mit den Spitzen so und was kann ich dagegen/dafür tun???

Danke.

Liebe Grüße
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Cryptomeria
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Beitrag von Cryptomeria »

Hallo sasa und willkommen hier,
ich kann leider nichts erkennen. Beide Ahorne sehen gut und gesund aus.
VG Wolfgang
Wer Bäume pflanzt und weiß,dass er nie in ihrem Schatten sitzen wird hat angefangen, den Sinn des Lebens zu begreifen.

sasa-x90
Beiträge: 5
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Beitrag von sasa-x90 »

Also in einem anderen Forum sagte man mir, die würden auf einem Balkon gar nicht gehen und dass sie viel Sonne und auch Wind gar nicht vertragen und deswegen nun mehr anfangen an den pitzen zu trocknen.

Ich lade noch ein Foto mit hoch- allerdings ist die Qualität nicht die Beste. Aber ich denke man erkennt was ich meine.

Nun weiß ich nicht was ich machen soll. Sie stehen nunmal jetzt hier. Einen Sonnenschirm würden die auch bald bekommen. Aber gegen den Wind bin ich machtlos.

Was wäre denn am Besten??
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AndreasG.
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Beitrag von AndreasG. »

Tja, schlechte Nachrichten.
Diese vielen Sorten von Acer palmatum wachsen auf Dauer nicht im Kübel.
Die Leute aus dem anderen Forum haben leider recht.
Das ist jetzt im Frühjahr der Beginn dieser Blattwelke, aber Ende Juni werden nicht mehr viele gesunde Blätter vorhanden sein.
Woran das liegt, habe ich noch nicht herausgefunden, zuviel Feuchtigkeit, zuwenig, Versalzung des Substrates, in Frage kommt vieles. Es liegt auch nicht unbedingt an der Sonne, auf meinem Balkon standen die Pflanzen nicht in der prallen Sonne, und trotzdem ist diese Welke ganz massiv aufgetreten.

Eventuell Abhilfe schafft ein Umtopfen in wirklich geeignetes Bodensubstrat.
Wenn die Pflanzen frisch gekauft sind, wurden sie vorher in der Gärtnerei schnell auf verkaufsfertig getrimmt. Das geht in einem Gewächshaus gut, unter anderen Bedingungen tritt sehr häufig diese Welkeerscheinung auf.

Ich habe da ebenfalls etliche Mißerfolge zu Buche stehen, deshalb weiß ich auch nicht genau, welches Substrat das Beste für Ahorne ist. Da musst du dich mal in Bonsaiforen schlaumachen.

Alternativ, und für die Bäumchen am besten, wäre ein Standort ausgepflanzt im Garten.

Cryptomeria
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Beitrag von Cryptomeria »

Aber noch ist nichts verloren. Nur vollsonnig und Wind geht natürlich für diese geschlitzten Ahorne gar nicht.
Geschützt und mindestens halbschattig auspflanzen - wie Andreas schon sagt - wäre das Beste.
VG Wolfgang
Wer Bäume pflanzt und weiß,dass er nie in ihrem Schatten sitzen wird hat angefangen, den Sinn des Lebens zu begreifen.

AndreasG.
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Beitrag von AndreasG. »

Verloren ist nichts, richtig.
Selbst wenn im Juni die Bäumchen nur noch Reste ihrer selbst sind, treiben sie im Folgejahr wieder aus, manchmal auch im Sommer ein zweites Mal.
Aber lange geht das nicht gut, und wer will schon Kübelpflanzen, die binnen kurzem nur aus vertrockneten Blättern bestehen.

Es ist durchaus möglich, diese Ahorne in Töpfen zu pflegen. Schließlich gibt es zahlreiche Bonsai von A. palmatum, etliche seit Jahren in Pflege. Aber da muss vor allem das Bodengefüge stimmen. In einer weitaus größeren Anzahl geht es allerdings schief.

Das gilt übrigens auch für andere Ahorn-Arten wie A. rubrum, A. buergerianum oder sogar A. campestre. Alles, wie ich aus eigener Erfahrung weiß, äußerst sensible Pfleglinge in Töpfen auf dem Balkon, aber der Fächerahorn macht meistens als erster die Grätsche.
Zuletzt geändert von AndreasG. am 16 Mai 2016, 12:16, insgesamt 1-mal geändert.

Cryptomeria
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Beitrag von Cryptomeria »

Ich stimme Andreas voll zu und selbst ausgepflanzt in Halbschatten ist je nach Klima,Witterung Acer palmatum häufig pilzanfällig.
VG Wolfgang
Wer Bäume pflanzt und weiß,dass er nie in ihrem Schatten sitzen wird hat angefangen, den Sinn des Lebens zu begreifen.

sasa-x90
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Beitrag von sasa-x90 »

Okay. Ich verstehe nur nicht wieso der nette Herr das nicht erwähnt hat.
Ich hab den selben nochmal in rot. Der sieht allerdings super aus und stand auch dort noch in der Sonne/Wind.

Ich hab auf ein paar Seiten gelesen, die müssen sich erst an den neuen Standort gewöhnen usw und wenn bräuchten die Kübelerde die etwas säuerlich ist. Ist dem so?

Also meint ihr aufm Balkon gehen die ein?
Habe die jetzt schon zur Hauswand geholt wo sie nicht mehr allzu viel Wind abbekommen wie vorne auf den Ecken wo sie standen.

Für die Sonne war ja ein Schirm geplant das sie auch wenn der Sommer kommt Schatten abbekommen.

Kann das nicht schon helfen?

AndreasG.
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Beitrag von AndreasG. »

Wind und Sonne sind nicht so sehr das Problem. Es ist die Kübelhaltung an sich.
Warum der nette Herr Verkäufer das nicht erwähnt hat?
Tja, rate mal. :lol:

Keine Angst, in ein paar Tagen oder spätestens in zwei Wochen wird auch der andere Baum Probleme bekommen.
Deshalb nochmal, am besten auspflanzen in den Garten, und wenn das nicht möglich ist, in geeignete Erde umtopfen.

sasa-x90
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Beitrag von sasa-x90 »

Keine Angst der andere geht dir auch noch ein - Danke nett ^^ .

Was wäre denn die richtige Erde in dem Fall?
Und die Töpfe sind noch immer zu klein?
Dachte die reichen noch weil die Bäume auch noch recht klein sind :o

AndreasG.
Beiträge: 2760
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Beitrag von AndreasG. »

sasa-x90 hat geschrieben:Keine Angst der andere geht dir auch noch ein - Danke nett ^^ .

Gute Umgangsformen sind das A und O, besonders im Internet. :lol:
sasa-x90 hat geschrieben: Was wäre denn die richtige Erde in dem Fall?
Keine Ahnung, frag mal in Bonsaiforen nach oder google nach "Substrat für Bonsai". Möglichst was mit vielen kleinen Steinchen oder Perlite.
sasa-x90 hat geschrieben: Und die Töpfe sind noch immer zu klein?
Dachte die reichen noch weil die Bäume auch noch recht klein sind :o
Es liegt nicht unbedingt an der Größe der Töpfe. Ich habe oben schon mal erwähnt, das ich die Ursache nicht genau kenne. Es kann auch eine Pilzerkrankung sein, die die Leitungsbahnen verstopft. Diese frühzeitige Blattwelke kommt halt recht häufig vor. Ich glaube, wir hatten hier mal letztes Jahr eine ähnliche Anfrage.

Dioscorea
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Beitrag von Dioscorea »

Acer palmatum benötig saure Erde, also viel Torf und dazu wäre Halbschatten wichtig.
Bei mir klappt das prima, sie blühen gerage im Topf und ich hoffe auf viel Saat. Ich würde die miesen Blätter entfernen und auf einen schönen Neuaustrieb hoffen.(kann man aber nicht zu oft machen)

sasa-x90
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Beitrag von sasa-x90 »

Ich habe gerade mit einer Baumschule telefoniert. Dieser Herr sagte mir, dass diese Art Bäume die ich habe sowohl Sonne als auch Wind vertragen und das kein Problem wäre und daran nicht liegt.

So teilen sich wieder die Meinungen.

Warum der grüne jetzt knusprig wird weiß ja keiner genau. Also die Tage zum Center wo er her ist und es da versuchen abzuklären.

Einige sagten auch der müsse sich umgewöhnen weil er "verwöhnt" war und dort unterm Dach stand. Der rote stand ja draußen in der Sonne. Weswegen der sich vielleicht auch besser hält.

Mahaleb
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Beitrag von Mahaleb »

Bei den japanischen Ahornen ist es der Boden das A & O. Diese wollen es humos aber nicht sehr sauer, es darf keine Staunässe auftreten und soll trotzdem eine frische Grundfeuchtigkeit vorhanden sein, es sind also anspruchsvolle Kleingehölze. Saure Torfsubstrate fördern Krankheiten, also besser auf Mischungen zurückgreifen in denen man den Umfeldbedingungen der Japanischen Gebirgstäler am nächsten kommt.
Eine Möglichkeit ist hier die Mischung aus Unterboden (Lehm), gedämptfem (sterilem) Rindenkompost, gewaschenem Flussand (kein Quarzsand) und einem Edelsplitt ohne Kalkanteil. Wenn der Standort nicht in der vollen Sonne ist, freuen sich diese kleinen Ahorne zudem.

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