Hallo aus dem Norden. Letztes Jahr habt ihr mir schon mit meinem Pfaffenhütchen geholfen. Er macht sich prima.
Nun habe ich auch letztes Jahr einen Tellerpfirsich gepflanzt, der auch gut angegengen ist. Vor 2-3 Wochen hat er auch wunderschöne und viele Blüten gehabt, die er aber plötzlich alle abgeworfen hat. Die Blätter fangen an zu "krüseln" bis sie schliesslich vertrocknen und abfallen. An Wasser und Dünger fehlt es ihm nicht. Es wäre so schade wenn ich ihn entorgen müsste.
Vieleicht gibt es auch jetzt jemanden, der mir helfen kann. Bilder anbei - leider nicht sehr scharf wegen Handyfoto.
Viele Grüsse und einen wunderschönen Sonntag
Tom
Hilfe - hier richtig? Tellerpfirsich macht Probleme :-(
Moderatoren: LCV, stefan, tormi
Hilfe - hier richtig? Tellerpfirsich macht Probleme :-(
- Dateianhänge
-
- Bild3.jpg (124.28 KiB) 1518 mal betrachtet
-
- Bild2.jpg (76.97 KiB) 1518 mal betrachtet
-
- Bild1.jpg (127.16 KiB) 1518 mal betrachtet
-
Cryptomeria
- Beiträge: 9539
- Registriert: 25 Mai 2006, 21:45
- Wohnort: Fraulund/ 24405 Rügge
Genau, das ist die Kräuselkrankheit.
Dagegen kann man biologisch nicht vorgehen, da hilft nur ein Spritzmittel.
Allerdings ist es für dieses Jahr bereits zu spät, denn gespritzt werden muss vor Beginn des Austriebs, also Februar/März, je nach Witterung.
Jetzt hilft nur noch, alle befallenen Blätter konsequent zu entfernen und möglichst zu verbrennen.
Ein paar Mal hält der Baum das aus und treibt neu durch, irgendwann jedoch ist er so geschwächt, dass er kümmert und eingeht.
Besser wäre, eine Pfirsichsorte zu pflanzen, die gegen die Kräuselkrankheit weitgehend resistent ist. Deshalb mein Rat, Baum absägen und mal googlen, welche Baumschule eine resistente Sorte im Angebot hat.
(Mir ist schon klar, dass niemand sowas gerne macht.)
Dagegen kann man biologisch nicht vorgehen, da hilft nur ein Spritzmittel.
Allerdings ist es für dieses Jahr bereits zu spät, denn gespritzt werden muss vor Beginn des Austriebs, also Februar/März, je nach Witterung.
Jetzt hilft nur noch, alle befallenen Blätter konsequent zu entfernen und möglichst zu verbrennen.
Ein paar Mal hält der Baum das aus und treibt neu durch, irgendwann jedoch ist er so geschwächt, dass er kümmert und eingeht.
Besser wäre, eine Pfirsichsorte zu pflanzen, die gegen die Kräuselkrankheit weitgehend resistent ist. Deshalb mein Rat, Baum absägen und mal googlen, welche Baumschule eine resistente Sorte im Angebot hat.
(Mir ist schon klar, dass niemand sowas gerne macht.)
Re: Hilfe - hier richtig? Tellerpfirsich macht Probleme :-(
Auch mein Pfirsich hatte das selbe Problem. Die schadhaften oder Blätter die schon "angeschlagen" waren, habe ich entfernt und den Baum dann mit einer Brennessel-Jauche eingesprüht.bandit hat geschrieben:Hallo aus dem Norden. Letztes Jahr habt ihr mir schon mit meinem Pfaffenhütchen geholfen. Er macht sich prima.
Nun habe ich auch letztes Jahr einen Tellerpfirsich gepflanzt, der auch gut angegengen ist. Vor 2-3 Wochen hat er auch wunderschöne und viele Blüten gehabt, die er aber plötzlich alle abgeworfen hat. Die Blätter fangen an zu "krüseln" bis sie schliesslich vertrocknen und abfallen. An Wasser und Dünger fehlt es ihm nicht. Es wäre so schade wenn ich ihn entorgen müsste.
Vieleicht gibt es auch jetzt jemanden, der mir helfen kann. Bilder anbei - leider nicht sehr scharf wegen Handyfoto.
Viele Grüsse und einen wunderschönen Sonntag
Tom
Und dann halt regelmäßig kontrolliert und die Blätter wieder entfernt. Irgendwann war er dann kräuselfrei.
LG
Re: Hilfe - hier richtig? Tellerpfirsich macht Probleme :-(
Der verantwortliche Pilz vermehrt sich bevorzugt bei kalten Temperaturen und viel Regen. Deshalb verschwindet diese Kräuselkrankheit, wenn man die befallenen Blätter entfernt, mit zunehmenden Tagestemperaturen.Reindl86 hat geschrieben:
Und dann halt regelmäßig kontrolliert und die Blätter wieder entfernt. Irgendwann war er dann kräuselfrei.
LG
Trotzdem stellt ein regelmäßiger Neuaustrieb eine immense Krantanstrengung für den Baum dar. Eine Zeit lang geht das gut, aber der Baum wird zunehmend schwächer.
Wer also unbedingt einen Pfirsichbaum im Garten haben will, sollte auf die erwähnten resistenten Sorten zurückgreifen.
Vor einiger Zeit hat mal jemand einen wild wachsenden Pfirsich vorgestellt, der krankheitsfrei war. Zumindest sah es so aus, als ob der aus einem weggeworfenen Kern entstanden ist. Da Pfirsiche im Gegensatz zu anderem Obst ihre Eigenschaften recht gut vererben, muss man sowas immer im Auge behalten.
Weiß jemand, ob in etwas wärmeren Gegenden auch die K-krankheit auftritt?