Frage zu Feldahorn-Hecke / Mix im Allgemeinen
Moderatoren: LCV, stefan, tormi
Frage zu Feldahorn-Hecke / Mix im Allgemeinen
Grüß euch,
Wieder mal eine Frage wegen Hecken. Sobald ich in absehbarer Zeit mal Geld habe, würde ich mir gerne eine Feldahorn-Hecke setzen.
Warum Feldahorn:
* Ich mag Feldahorn
* Relativ anspruchslos
* Relativ schnell wachsend
* Günstig
Meine Frage dazu:
* Kann ich hier auch stellenweise Bergahorn, Blutahorn, Blutbuchen und Lärchen untermischen um einen Mix reinzukriegen?
Was ist eure persönliche Meinung / Bedenken dazu?
Wieder mal eine Frage wegen Hecken. Sobald ich in absehbarer Zeit mal Geld habe, würde ich mir gerne eine Feldahorn-Hecke setzen.
Warum Feldahorn:
* Ich mag Feldahorn
* Relativ anspruchslos
* Relativ schnell wachsend
* Günstig
Meine Frage dazu:
* Kann ich hier auch stellenweise Bergahorn, Blutahorn, Blutbuchen und Lärchen untermischen um einen Mix reinzukriegen?
Was ist eure persönliche Meinung / Bedenken dazu?
Hallo Reindl,
Feldahorn wächst natürlich überwiegend strauchförmig, läßt sich gut schneiden.
Ich würde den nur mit Arten ähnlicher Wuchseigenschaften kombinieren.
Die rotlaubigen Formen werden m.E. nur als Baum - auf Stamm veredelt - angeboten, die fallen daher wohl sicher aus; bei Lärche bezweifele ich auf die Eignung als Heckenpflanze.
Gut paßt der Feuer-Ahorn, vermutlich auch Weißdorn;
Rotbuche und Hainbuche werden auch als Hecken genutzt und lassen sich gut schneiden.
Gruß, Stefan
Feldahorn wächst natürlich überwiegend strauchförmig, läßt sich gut schneiden.
Ich würde den nur mit Arten ähnlicher Wuchseigenschaften kombinieren.
Die rotlaubigen Formen werden m.E. nur als Baum - auf Stamm veredelt - angeboten, die fallen daher wohl sicher aus; bei Lärche bezweifele ich auf die Eignung als Heckenpflanze.
Gut paßt der Feuer-Ahorn, vermutlich auch Weißdorn;
Rotbuche und Hainbuche werden auch als Hecken genutzt und lassen sich gut schneiden.
Gruß, Stefan
Dumme rennen, Kluge warten, Weise gehen in den Garten
(Rabindranath Tagore)
https://baum-des-tages.blogspot.de/
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Hallo,
ob nun eine Hecke im Sinne der Feldabgrenzungen (Windschutz), also weitgehend ohne Formschnitt oder eine als Zaunersatz, Mischung ist immer besser als Monokultur.
Bei uns gibt es Hecken, die aus Feldahorn, Bergahorn, Euonymus, Flieder, diversen Wildpflaumen, Schlehen, Cornus, Crataegus und sogar Morus usw. bestehen und zwischen den Feldern stehen. Da siedelt sich auch einiges durch Vögel oder Wind an, z. B. Sorbus aucuparia oder Salix. Da wird bestenfalls alle paar Jahre mal etwas gestutzt, wenn Wege zuwuchern.
Als Abgrenzung zum Nachbargrundstück haben wir eine bunte Hecke, wo auch Feld- und Bergahorn, verschiedene Berberitzen (rot- und grünlaubig), Pyracantha, Hainbuche, Liguster und ein paar undefinierbare Tannen enthalten sind, zu jeder Jahreszeit schön anzusehen und vermutlich durch die Mischung auch ziemlich unempfindlich gegen Schädlinge. Hier muss natürlich ab und zu die Heckenschere ran, schon wegen der Ausfahrt auf die Straße. Auf jeden Fall eine sehr gute Lösung, wenn ich mir dagegen bei einigen Nachbarn die reinen Koniferenhecken anschaue, die innen total braun sind und eigentlich nur krank und hässlich wirken.
Wenn man so etwas ganz gezielt aufbaut, könnte man auch einige exotischere Sträucher untermischen, z.B. Photinia und Pieris.
Ich würde eine lose Reihe von Feldahorn pflanzen und in die Lücken diverse andere Gehölze.
Gruß Frank
ob nun eine Hecke im Sinne der Feldabgrenzungen (Windschutz), also weitgehend ohne Formschnitt oder eine als Zaunersatz, Mischung ist immer besser als Monokultur.
Bei uns gibt es Hecken, die aus Feldahorn, Bergahorn, Euonymus, Flieder, diversen Wildpflaumen, Schlehen, Cornus, Crataegus und sogar Morus usw. bestehen und zwischen den Feldern stehen. Da siedelt sich auch einiges durch Vögel oder Wind an, z. B. Sorbus aucuparia oder Salix. Da wird bestenfalls alle paar Jahre mal etwas gestutzt, wenn Wege zuwuchern.
Als Abgrenzung zum Nachbargrundstück haben wir eine bunte Hecke, wo auch Feld- und Bergahorn, verschiedene Berberitzen (rot- und grünlaubig), Pyracantha, Hainbuche, Liguster und ein paar undefinierbare Tannen enthalten sind, zu jeder Jahreszeit schön anzusehen und vermutlich durch die Mischung auch ziemlich unempfindlich gegen Schädlinge. Hier muss natürlich ab und zu die Heckenschere ran, schon wegen der Ausfahrt auf die Straße. Auf jeden Fall eine sehr gute Lösung, wenn ich mir dagegen bei einigen Nachbarn die reinen Koniferenhecken anschaue, die innen total braun sind und eigentlich nur krank und hässlich wirken.
Wenn man so etwas ganz gezielt aufbaut, könnte man auch einige exotischere Sträucher untermischen, z.B. Photinia und Pieris.
Ich würde eine lose Reihe von Feldahorn pflanzen und in die Lücken diverse andere Gehölze.
Gruß Frank
Danke für die Tipps. Genau diesen Gedankengang hatte ich nämlich auch, anderen Tierarten Nistplätze oder "Heimat" zu bieten, indem ich die Feldahorn-Hecke geringfügig und wirklich nur lückenweise ergänzen würde.LCV hat geschrieben:Hallo,
ob nun eine Hecke im Sinne der Feldabgrenzungen (Windschutz), also weitgehend ohne Formschnitt oder eine als Zaunersatz, Mischung ist immer besser als Monokultur.
Bei uns gibt es Hecken, die aus Feldahorn, Bergahorn, Euonymus, Flieder, diversen Wildpflaumen, Schlehen, Cornus, Crataegus und sogar Morus usw. bestehen und zwischen den Feldern stehen. Da siedelt sich auch einiges durch Vögel oder Wind an, z. B. Sorbus aucuparia oder Salix. Da wird bestenfalls alle paar Jahre mal etwas gestutzt, wenn Wege zuwuchern.
Als Abgrenzung zum Nachbargrundstück haben wir eine bunte Hecke, wo auch Feld- und Bergahorn, verschiedene Berberitzen (rot- und grünlaubig), Pyracantha, Hainbuche, Liguster und ein paar undefinierbare Tannen enthalten sind, zu jeder Jahreszeit schön anzusehen und vermutlich durch die Mischung auch ziemlich unempfindlich gegen Schädlinge. Hier muss natürlich ab und zu die Heckenschere ran, schon wegen der Ausfahrt auf die Straße. Auf jeden Fall eine sehr gute Lösung, wenn ich mir dagegen bei einigen Nachbarn die reinen Koniferenhecken anschaue, die innen total braun sind und eigentlich nur krank und hässlich wirken.
Wenn man so etwas ganz gezielt aufbaut, könnte man auch einige exotischere Sträucher untermischen, z.B. Photinia und Pieris.
Ich würde eine lose Reihe von Feldahorn pflanzen und in die Lücken diverse andere Gehölze.
Gruß Frank
Grundsätzlich braucht die Hecke jetzt sicher nicht höher als 1-1,5 Meter werden. Bei meinem Elternhaus haben wir Tujen und diese werden halt bei vernachlässigtem Schnitt zu hoch, zu breit oder bei zu "tiefem" Schnitt oder längeren Hitzeperioden braun.
Möchte natürlich auch vermeiden, dass mir die Hecke wegen Schädlingen (z. B. beim Buchsbaum) über den Jordan geht.
-
quellfelder
- Beiträge: 4432
- Registriert: 29 Dez 2010, 16:46
- Wohnort: 23936 Grevesmühlen
Hallo,
Empfehlung: Holunderhecke,
hier ein Auszug aus einem alten Buch zur Anlegung einer Holunderhecke:
Die Verbindung mit Weißdorn wirkt außerordentlich und habe solches selbst zu spüren bekommen.
"Vom Holunder läßt sich eine sehr vorteilhafte Art von lebendigen Hecken und Zäunen und zwar in einem trockenen Boden anlegen. Da man diese Gewächs nicht allein an vielen wüsten Orten, sondern auch auf hohlen Weiden, Mauern und Türmen der alten wüsten Schlösser, wohin die Vögel den Samen bringen,
antrifft: so beweist dieses genuügsam , daß er mit einer recht dürren Stätte vorlieb nimmt und sich folglich zu Hecken an trockenen Orten wohl schickt.
Es kommt nur darauf an, daß dabei gehörig verfahren werde. Man macht in dieser Absicht im Herbst an demjenigen Ort, wo die Hecke angelegt werden soll, einen 1 Ellen breiten und ebenso tiefen Graben nach der Schnur. Will jemand die Kosten nicht sparen, und den Graben 2 Ellen breit und 1 ½ Ellen tief machen, so hat er den Vorteil zu gewarten, daß die Hecke desto geschwinder und besser anwächst. Ist Rasen vorhanden, so muß solcher allein beiseite gelegt werden, damit man ihn , wenn der Graben fertig ist,wieder hinein in die Tiefe stürzen könne. Dieses hat seinen guten Nutzen: denn der verfaulte Rasen gibt eine gute Düngung ab; wenn er aber oben zu liegen käme, würden die Rasenwurzeln gar bald ausschlagen und die angelegte Hecke verdrücken. Ist nun dieses geschehen , so wirft man den Graben mit der andern klaren Erde wieder voll.
Hat man nun den Samen, so zieht man eine Schnur nach der Länge der anzulegenden Hecke, macht mit einer kleine Jäthacke oder mit einem Stocke längst der Schnur einen oder 1 ½ Zoll tiefen, kleinen Graben in die Erde, streuet hierein den Samen und deckt die Erde wieder darauf. Unter diesen Samen kann man auch etwas von den sogenannten Hagebutten oder Feldrosen mengen. Die Rose wächst gern an dürren Orten, das stachelige Holz derselben schickt sich gar in dergleichen Hecken, wo Menschen und Vieh durchzudringen abgehalten werden sollen. Im Frühling geht der Same bald auf und man muß zu dieser Zeit darauf sehen, daß kein Unkraut den jungen Anflug ersticke; deswegen jenes ausgeraufet werden muß. Haben diese jungen Pflanzen nun einen Sommer gestanden, so werden sie ½ Ellen hoch gewachsen sein, im folgenden Jahre aber weit stärker treiben. Alsdenn müsssen sie oben und zu beiden Seiten mit einer Gartenschere beschnitten werden, damit sie von der Erde auf desto mehr ausschlagen, und unten dick werden. Und so muß man hernach alle Jahre damit fortfahren. Eine so angelegte Hecke befindet sich binnen 3 bis 4 Jahren in volkommenen Stande : hernach kann sie 30,40 bis 80 Jahr und länger stehen, wenn sie nur alle Jahr im Schnitt erhalten wird. Sollten die Stämme gar zu alt werden , so hacket man sie im Frühjahre über der Erde ab, da denn die Wurzeln häufig wieder ausschlagen. Das alle Jahr abgeschnittene Holz kann zur Feuerung gebraucht werden.
Man kann auch, bei Erziehung derselben aus Holunderzweigen oder Setzlingen, den Weißdorn dazwischen pflanzen. Alsdenn aber muß man die Holunderzweige 10 Fuß voneinander setzen, damit aus jedem derselben ein Baum werde und der Weißdorn nicht ganz und gar unter den Holunderbaum zu stecken komme, weil sonst der Dornbusch gleich anfänglich in seinem Wachstum aufgehalten werden würde."
Viele Grüße
quellfelder
Empfehlung: Holunderhecke,
hier ein Auszug aus einem alten Buch zur Anlegung einer Holunderhecke:
Die Verbindung mit Weißdorn wirkt außerordentlich und habe solches selbst zu spüren bekommen.
"Vom Holunder läßt sich eine sehr vorteilhafte Art von lebendigen Hecken und Zäunen und zwar in einem trockenen Boden anlegen. Da man diese Gewächs nicht allein an vielen wüsten Orten, sondern auch auf hohlen Weiden, Mauern und Türmen der alten wüsten Schlösser, wohin die Vögel den Samen bringen,
antrifft: so beweist dieses genuügsam , daß er mit einer recht dürren Stätte vorlieb nimmt und sich folglich zu Hecken an trockenen Orten wohl schickt.
Es kommt nur darauf an, daß dabei gehörig verfahren werde. Man macht in dieser Absicht im Herbst an demjenigen Ort, wo die Hecke angelegt werden soll, einen 1 Ellen breiten und ebenso tiefen Graben nach der Schnur. Will jemand die Kosten nicht sparen, und den Graben 2 Ellen breit und 1 ½ Ellen tief machen, so hat er den Vorteil zu gewarten, daß die Hecke desto geschwinder und besser anwächst. Ist Rasen vorhanden, so muß solcher allein beiseite gelegt werden, damit man ihn , wenn der Graben fertig ist,wieder hinein in die Tiefe stürzen könne. Dieses hat seinen guten Nutzen: denn der verfaulte Rasen gibt eine gute Düngung ab; wenn er aber oben zu liegen käme, würden die Rasenwurzeln gar bald ausschlagen und die angelegte Hecke verdrücken. Ist nun dieses geschehen , so wirft man den Graben mit der andern klaren Erde wieder voll.
Hat man nun den Samen, so zieht man eine Schnur nach der Länge der anzulegenden Hecke, macht mit einer kleine Jäthacke oder mit einem Stocke längst der Schnur einen oder 1 ½ Zoll tiefen, kleinen Graben in die Erde, streuet hierein den Samen und deckt die Erde wieder darauf. Unter diesen Samen kann man auch etwas von den sogenannten Hagebutten oder Feldrosen mengen. Die Rose wächst gern an dürren Orten, das stachelige Holz derselben schickt sich gar in dergleichen Hecken, wo Menschen und Vieh durchzudringen abgehalten werden sollen. Im Frühling geht der Same bald auf und man muß zu dieser Zeit darauf sehen, daß kein Unkraut den jungen Anflug ersticke; deswegen jenes ausgeraufet werden muß. Haben diese jungen Pflanzen nun einen Sommer gestanden, so werden sie ½ Ellen hoch gewachsen sein, im folgenden Jahre aber weit stärker treiben. Alsdenn müsssen sie oben und zu beiden Seiten mit einer Gartenschere beschnitten werden, damit sie von der Erde auf desto mehr ausschlagen, und unten dick werden. Und so muß man hernach alle Jahre damit fortfahren. Eine so angelegte Hecke befindet sich binnen 3 bis 4 Jahren in volkommenen Stande : hernach kann sie 30,40 bis 80 Jahr und länger stehen, wenn sie nur alle Jahr im Schnitt erhalten wird. Sollten die Stämme gar zu alt werden , so hacket man sie im Frühjahre über der Erde ab, da denn die Wurzeln häufig wieder ausschlagen. Das alle Jahr abgeschnittene Holz kann zur Feuerung gebraucht werden.
Man kann auch, bei Erziehung derselben aus Holunderzweigen oder Setzlingen, den Weißdorn dazwischen pflanzen. Alsdenn aber muß man die Holunderzweige 10 Fuß voneinander setzen, damit aus jedem derselben ein Baum werde und der Weißdorn nicht ganz und gar unter den Holunderbaum zu stecken komme, weil sonst der Dornbusch gleich anfänglich in seinem Wachstum aufgehalten werden würde."
Viele Grüße
quellfelder
Holunderhecke ist aber auch eine Art Monokultur und zudem nicht immergrün. Eine Hecke als lebendiger Ersatz für Zäune oder Mauern sollte weitgehend aus immergrünen Gehölzen bestehen. Es steht natürlich nichts dagegen, auch einen Holunder zu integrieren. Die Vielfalt der Gehölze minimiert das Risiko von Schäden und erhöht auch die Vielfalt der Tierwelt, die sich in solchen Mischhecken ansiedelt. Dabei sollten auch dornenbewehrte Gehölze verwendet werden, damit sich Vögel im Schutz der Dornen Nester bauen können, die nicht gleich von Katzen ausgeräumt werden.
Hallo,
Bei uns wachsen in natürlichen Wildhecken hauptsächlich Schlehen, Hartriegel, Weißdorn und Holunder miteinander auch mit ein paar Wildrosen, ab und an noch durchsetzt mit Vogelkirsche, auch mal einer Hainbuche oder Hasel, sowie wolligem Schneeball und oft auch mit Clematisranken, eventuell noch Heckenkirsche.
Diese Gewächse würden auch in die Lücken einer Feldahornhecke recht gut als Mix und Ergänzung passen.
In gepflanzten Hecken findet man oft auch Kornelkirsche, oder mal einen Euonymus, sowie Philadelphus oder auch noch Ribes sanguineum und Ribes aureum. Auch ein Liguster passt natürlich noch in so ein Ensemble.
Wenn's am Geld fehlt, da sind einige der Pflanzen leicht aus Samen oder Stecklingen oder Steckhölzern zu ziehen.
LG Spinnich
Bei uns wachsen in natürlichen Wildhecken hauptsächlich Schlehen, Hartriegel, Weißdorn und Holunder miteinander auch mit ein paar Wildrosen, ab und an noch durchsetzt mit Vogelkirsche, auch mal einer Hainbuche oder Hasel, sowie wolligem Schneeball und oft auch mit Clematisranken, eventuell noch Heckenkirsche.
Diese Gewächse würden auch in die Lücken einer Feldahornhecke recht gut als Mix und Ergänzung passen.
In gepflanzten Hecken findet man oft auch Kornelkirsche, oder mal einen Euonymus, sowie Philadelphus oder auch noch Ribes sanguineum und Ribes aureum. Auch ein Liguster passt natürlich noch in so ein Ensemble.
Wenn's am Geld fehlt, da sind einige der Pflanzen leicht aus Samen oder Stecklingen oder Steckhölzern zu ziehen.
LG Spinnich
Das Talent der Menschen, sich einen Lebensraum zu schaffen, wird nur durch ihr Talent übertroffen, ihn zu zerstören.
- Georg Christoph Lichtenberg -
- Georg Christoph Lichtenberg -
Immer dieser HolunderSpinnich hat geschrieben:Hallo,
Bei uns wachsen in natürlichen Wildhecken hauptsächlich Schlehen, Hartriegel, Weißdorn und Holunder miteinander auch mit ein paar Wildrosen, ab und an noch durchsetzt mit Vogelkirsche, auch mal einer Hainbuche oder Hasel, sowie wolligem Schneeball und oft auch mit Clematisranken, eventuell noch Heckenkirsche.
Diese Gewächse würden auch in die Lücken einer Feldahornhecke recht gut als Mix und Ergänzung passen.
In gepflanzten Hecken findet man oft auch Kornelkirsche, oder mal einen Euonymus, sowie Philadelphus oder auch noch Ribes sanguineum und Ribes aureum. Auch ein Liguster passt natürlich noch in so ein Ensemble.
Wenn's am Geld fehlt, da sind einige der Pflanzen leicht aus Samen oder Stecklingen oder Steckhölzern zu ziehen.
LG Spinnich
Mit den Stecklingen hab ich mir das schon überlegt, aber leider reden wir bei dem Grundstück von ca. 200 Metern Umfang :<
Antwort:
Hallo Reindl,
ich propagiere ja gar nicht den Holunder, er ist ganz einfach Bestandteil unserer Natur und in jeder Naturhecke zu finden, da sollte man denken, dass diese Art als Teil einer Heckenpflanzung nicht verkehrt sein kann.
Zu deinem Beschaffungsproblem bzw. Kostenfrage wegen des Geländeumfanges
Man setzt eine Totholzhecke / Benjeshecke, die man mit eigenen Heckensamen, Pflanzensämlingen und Stecklingen beimpfen kann, aber nicht muss! Die Natur erledigt das auch ohne weiteres Zutun von alleine, allerdings dann nach eigenem Gusto!
Das würde im besten Fall keinen Cent kosten (abgesehen von etwas Sprit für den Transport) und etwas Schweiß und Improvision.
Hätte ich diesen Platz zur Verfügung würde es mich reizen das einfach mal auszuprobieren.
https://de.wikipedia.org/wiki/Benjeshecke
http://wildes-gartenglueck.blogspot.de/ ... legen.html
http://www.naju-wiki.de/index.php/Bau_einer_Benjeshecke
https://www.nabu.de/umwelt-und-ressourc ... 01955.html
http://www.gartenwelt.de/artikel/3583/t ... zschnitts/
Gruß Spinnich
ich propagiere ja gar nicht den Holunder, er ist ganz einfach Bestandteil unserer Natur und in jeder Naturhecke zu finden, da sollte man denken, dass diese Art als Teil einer Heckenpflanzung nicht verkehrt sein kann.
Zu deinem Beschaffungsproblem bzw. Kostenfrage wegen des Geländeumfanges
kann ich auch noch etwas beisteuern:Mit den Stecklingen hab ich mir das schon überlegt, aber leider reden wir bei dem Grundstück von ca. 200 Metern Umfang
Man setzt eine Totholzhecke / Benjeshecke, die man mit eigenen Heckensamen, Pflanzensämlingen und Stecklingen beimpfen kann, aber nicht muss! Die Natur erledigt das auch ohne weiteres Zutun von alleine, allerdings dann nach eigenem Gusto!
Das würde im besten Fall keinen Cent kosten (abgesehen von etwas Sprit für den Transport) und etwas Schweiß und Improvision.
Hätte ich diesen Platz zur Verfügung würde es mich reizen das einfach mal auszuprobieren.
https://de.wikipedia.org/wiki/Benjeshecke
http://wildes-gartenglueck.blogspot.de/ ... legen.html
http://www.naju-wiki.de/index.php/Bau_einer_Benjeshecke
https://www.nabu.de/umwelt-und-ressourc ... 01955.html
http://www.gartenwelt.de/artikel/3583/t ... zschnitts/
Gruß Spinnich
Das Talent der Menschen, sich einen Lebensraum zu schaffen, wird nur durch ihr Talent übertroffen, ihn zu zerstören.
- Georg Christoph Lichtenberg -
- Georg Christoph Lichtenberg -
-
Cryptomeria
- Beiträge: 9539
- Registriert: 25 Mai 2006, 21:45
- Wohnort: Fraulund/ 24405 Rügge
Ich habe schon Benjeshecken aufgesetzt und es kamen nur Brennnesseln hoch.
Theorie + Praxis.
Wildhecken sind schön, wenn sie aber nur 1bis 1,5m hoch werden sollen, sollte man völlig umdenken. Dann Liguster,Hainbuche usw.,die man einheitlich schneiden kann. Das bleibt auch durchgehend blickdicht.
Wildhecken brauchen Platz nach allen Richtungen, erst dann sehen sie gut aus. Da gibt es auch mal Lücken, weil die versch. Pflanzen versch. schnell wachsen. Holunder z.B. kahlt unten aus, andere wachsen baumartig usw. Natürlich kann man da auch auf Stock setzen oder schneiden, aber nur bei entsprechendem Raumbedarf bleibt da alles blickdicht.
VG Wolfgang
Theorie + Praxis.
Wildhecken sind schön, wenn sie aber nur 1bis 1,5m hoch werden sollen, sollte man völlig umdenken. Dann Liguster,Hainbuche usw.,die man einheitlich schneiden kann. Das bleibt auch durchgehend blickdicht.
Wildhecken brauchen Platz nach allen Richtungen, erst dann sehen sie gut aus. Da gibt es auch mal Lücken, weil die versch. Pflanzen versch. schnell wachsen. Holunder z.B. kahlt unten aus, andere wachsen baumartig usw. Natürlich kann man da auch auf Stock setzen oder schneiden, aber nur bei entsprechendem Raumbedarf bleibt da alles blickdicht.
VG Wolfgang
Wer Bäume pflanzt und weiß,dass er nie in ihrem Schatten sitzen wird hat angefangen, den Sinn des Lebens zu begreifen.