Hab leider an meinem Tellerpfirsich im Garten rote, ekelige "Verwucherungen" auf den Blättern festgestellt. Die Blätter ringeln sich auch ein...
Nach kurzem Befragen des Dr. Googles war mir klar, dass das die Kräuselkrankheit ist.
Gift kommt mir nicht in die Tüte - für Kupfer ist es angeblich jetzt eh schon zu spät.
Früchte trägt der gute heuer sowieso keine, weil der Hagel alles ruiniert hat.
Allerdings habe ich keine Lust, spätestens im Sommer ein totes Gerippe in meinem Garten stehen zu haben.
Die einen meinen, es schwächt den Baum extrem, die anderen sagen, es ist nur was optisches (obwohl ich mir nicht vorstellen kann, dass ein relativ kleiner Baum einen kompletten Kahlschlag schadlos übersteht...).
Was ist eure Meinung dazu?
Habt ihr Tipps für "Hausmittelchen"? Hab den guten jetzt wie alle anderen mal mit Brenesselsud besprüht, aber bezweifle, dass das das Problem aus der Welt schaffen wird...
PS: Beispielbild ist anbei
LG
Kräuselkrankheit am Tellerpfirsich
Moderatoren: LCV, stefan, tormi
Kräuselkrankheit am Tellerpfirsich
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Der Kräuselkrankheit ist beim Pfirsich ohne Spritzmittel nicht beizukommen.
Gespritzt wird allerdings im Februar, beim Anschwellen der Knospen.
Biologische Mittel gibt es leider nicht und leider werden gerade die schmackhaftesten Sorten davon befallen.
Also, entweder in den sauren Pfirsich beißen und spritzen, oder resistente Sorten pflanzen. Wenn du nichts machst, wird der Baum nachhaltig geschwächt und geht irgendwann ein. (Hab selbst so eine Krücke im Garten.)
Befallene Blätter sollten unbedingt entfernt und verbrannt werden, aber wenn viele Blätter befallen sind, hat der Baum ganz schön daran zu knappsen. Zwar gibt es meistens einen weiteren Austrieb, aber wie gesagt, dauerhaft ist das eine massive Schwächung, die irgendwann zu einer reduzierten Wuchsleistung, zum Absterben von kleineren Ästen und letztendlich des gesamten Baumes führt.
Resistente Sorten verrät dir die Suchmaschine deines Vertrauens.
Gespritzt wird allerdings im Februar, beim Anschwellen der Knospen.
Biologische Mittel gibt es leider nicht und leider werden gerade die schmackhaftesten Sorten davon befallen.
Also, entweder in den sauren Pfirsich beißen und spritzen, oder resistente Sorten pflanzen. Wenn du nichts machst, wird der Baum nachhaltig geschwächt und geht irgendwann ein. (Hab selbst so eine Krücke im Garten.)
Befallene Blätter sollten unbedingt entfernt und verbrannt werden, aber wenn viele Blätter befallen sind, hat der Baum ganz schön daran zu knappsen. Zwar gibt es meistens einen weiteren Austrieb, aber wie gesagt, dauerhaft ist das eine massive Schwächung, die irgendwann zu einer reduzierten Wuchsleistung, zum Absterben von kleineren Ästen und letztendlich des gesamten Baumes führt.
Resistente Sorten verrät dir die Suchmaschine deines Vertrauens.
Hallo,AndreasG. hat geschrieben:Der Kräuselkrankheit ist beim Pfirsich ohne Spritzmittel nicht beizukommen.
Gespritzt wird allerdings im Februar, beim Anschwellen der Knospen.
Biologische Mittel gibt es leider nicht und leider werden gerade die schmackhaftesten Sorten davon befallen.
Also, entweder in den sauren Pfirsich beißen und spritzen, oder resistente Sorten pflanzen. Wenn du nichts machst, wird der Baum nachhaltig geschwächt und geht irgendwann ein. (Hab selbst so eine Krücke im Garten.)
Befallene Blätter sollten unbedingt entfernt und verbrannt werden, aber wenn viele Blätter befallen sind, hat der Baum ganz schön daran zu knappsen. Zwar gibt es meistens einen weiteren Austrieb, aber wie gesagt, dauerhaft ist das eine massive Schwächung, die irgendwann zu einer reduzierten Wuchsleistung, zum Absterben von kleineren Ästen und letztendlich des gesamten Baumes führt.
Resistente Sorten verrät dir die Suchmaschine deines Vertrauens.
Nachdem es jetzt schon zu spät ist...überlebt er dieses Jahr dann überhaupt? Dann würde ich mir das wenigstens fürs nächste Jahr notieren...
lg