Hallo zusammen

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Na, herzlichen Dank bis hierher.
Primula veris (knallbunte Augenweide ist zwar schön, aber nicht so wichtig) ist bereits vorhanden, hält sich auch prima, steckt hier aber gerade mitten im Austreiben- wird also gemeinsam mit dem Obst blühen und bringt von daher nichts.
Verwilderte Primula acaulis gedeihen hier auch gut, bringen insektentechnisch aber gar nichts.
Schneeheide ist gepflanzt. Aber ausdauernd, wobei ich es mehr auf Zwiebelblumen/ Knollenpflanzen absehe, Hyazinthen- weiß der Geier warum- verträgt meine Frau nicht mal im Garten, womit sie bereits die dritte mir bekannte Frau ist, die egal wo von Hyazinthenduft Kopfschmerzen kriegt. Ich selber liebe Hyazinthen und würde am liebsten alles damit vollknallen, aber ist nicht

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Tulpen fressen ebenfalls die Mäuse, Lungenkraut habe ich, fängt auch soeben mit den ersten Blüten an, vermehrt sich auch gut. Anemone blanda hatte ich auch gedacht, aber ich habe festgestellt, dass Hasen und Karnickel die lieben.
Karnickel gibt es hier keine, aber Hasen kommen durchaus mal durch, zumal wir am Dorfrand wohnen.
Epimedium wäre eine Idee, da werde ich mal eine Versuchsgruppe pflanzen, danke

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Auch Aubrieta-, Arabis-, Alyssum-, Bergenia-, Iberis-Arten, Saxifraga arendsii und Erysimum cheiri kommen recht zeitig (auch je nach Sorte) zur Blüte.
Hiervon mag ich nur Bergenien beschränkt, und die Sorten, die mir gefallen, gibt es natürlich nur im europäischen Ausland (England, Frankreich, Polen) und sind nach Erscheinen nahezu sofort wieder ausverkauft (die panaschierten Sorten 'Solar Flare' und 'Tubby Andrews')

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Wilde Vergißmeinnicht gedeihen hier von selber prima, werden aber ebenfalls erst mit dem Obst blühen, Veilchen gedeihen hier zwar, säen sich aber nicht erfolgreich selbst aus- beide bringen auch nicht so die notwendige Massentracht. Akelei gedeihen hier sehr gut und vermehren sich auch bestens, aber auch hier gilt; die treiben gerade erst aus und blühen dann erst nach dem Obst.
Wo blühen denn im März Pfingstrosen

? Und um den späten April oder gar Mai geht es mir ja gar nicht, sondern um die zwei/ drei Wochen um Ende März, Anfang April.
Trotzdem danke, Spinnich, Epimedium werde ich mal versuchen.
Karola: Lerchensporn habe ich mir gestern auch rausgepickt, für den sollten wir auf dem Grundstück sogar Idealhabitat haben- sind halt nur keine Kalkgegend (welche Lerchenspron wohl braucht) und ich habe auch noch nirgends welchen wild gesehen hier.
Wird aber ebenfalls mal probiert

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Buschwindröschen, Huflattich und Scharbockskraut sind vorhanden, wobei der Huflattich zwar Riesenblätter kriegt, aber in manchem Jahr nur echt mager blüht (wie dieses), hätte da ehrlich mehr erwartet- vielleicht kommt der sich hier zu kultiviert vor...
Frank: Schlüsselblumen und Veilchen wie gesagt. Dazu haben wir auf dem maßgeblichen Stück, um das es mir geht, fast zur Hälfte ganzjährig nahezu Vollschatten, durch Nachbars Scheune sowie zwei riesige Zitterpappeln und eine Buche, die sinnvollerweise genau uns im Süden stehen, auf dem nur höchstens 12 m breiten Streifen zwischen unseren und Nachbars Gebäuden, wo so riesige Waldbäume eigentlich im Leben nicht hingehören....
Wobei die Bäume an sich nicht mal schlimm wären, sondern zur Hauptsache diese Drecksscheune, die da mindestens acht Meter in die Höhe ragt und uns perfektes, kühl- schattig- feuchtes Schluchtwaldklima beschert- unser Pflaumenbaum hat einer perfekte Halbkrone.
Zum Nachbarn hin nichts, zu unserer Seite hin eine wunderbar aufgebaute Krone...
"Tja, vorher kucken, was man kauft" ist zwar richtig, aber wir haben das Grundstück im Winter gekauft, wo alles schön hell und nicht absehbar war, wie weit sich mit Sonnenstand etc. der Schatten erstrecken wird. Das es mit den Jahren sicher mehr wird, ok, aber dass er schon so weit geht, nun ja ^^...
Tja, und vor allem auch dafür gilt es nun was für die heimische Tierwelt nützliches und nahrhaftes zu finden, damit die Ecke da (5 m breit auf ca. 20 m Länge) nicht immer so widerlich kahl ist, und quasi nur Brennnesseln und Nelkenwurz 'nen konkurrenzlosen Lebensraum bietet, und wo's dann heller wird, abertausenden Holundersämlingen, weil der Boden einem durch frühere Rindviehhaltung des Nachbarn quasi "Stickstoff!!!" entgegen schreit...