Womit blütenarme Frühjahreszeiten überbrücken?

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Andreas75
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Womit blütenarme Frühjahreszeiten überbrücken?

Beitrag von Andreas75 »

Hallo zusammen :)!

Im Thema steht es bereits: Wer kann mir bitte sagen, mit welchen Pflanzen man die blütenarme Frühjahrszeit zwischen Krokus- und Obstblüte überbrücken kann?

Wir sind in der glücklichen Lage, von unseren Vorbesitzern ein großes Krokusfeld und auch eine selbst aussäende Schneeglöckchenpopulation übernommen zu haben, wo an schönen Tagen zur Blüte bezüglich Hummeln und Bienen echt der Bär steppt, was den ersten Pollen und Nektar angeht.
Leider aber sind die Krokusse doch immer recht schnell fertig mit der Blüte, die ziemlich zeitgleich mit der der Schneeglöckchen endet.
Und bis zum Beginn der Obstblüte kommt dann leider erstmal nicht mehr viel, außer den Narzissen.

Versuche mit Traubenhyazinthen oder Blausternen brachten leider kaum Erfolg, selbst Schachbrettblumenzwiebeln, alles verputzen die mistigen Mäuse mit Wonne...

Hättet ihr eine Idee, mit was ich den ersten nahrungssuchenden Insekten den Tisch dauerhaft decken könnte?
Winterlinge scheinen hier oben auch nicht besonders zu gedeihen, die sehe ich kaum, Blausterne nur auf recht verlässlich mäusefreien Miniflächen...
Es sollten auf jeden Fall "massentaugliche" Arten sein, damit es sich auch lohnt, und die auch gerne verwildern dürfen.

Bleibt es jetzt mild, wird mein Stechginster alsbald in Blüte stehen (der knospt schon im Januar), auch das Scharbockskraut fängt langsam an, aber so zwei- drei blütenlose Wochen gälte es im März/ April schon zu überbrücken.

Danke und Gruß,
Andreas

Spinnich
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blütenarme Zeiten

Beitrag von Spinnich »

Hallo Andreas,
auf größere Gehölze will ich nicht verweisen, die sind ja anscheinend nicht im Auge des Betrachters. Aber die robusten in vielen Farbnuancen vorliegenden Vertreter der Schneeheide zeigen ihre Blüte bereits ab Januar/Februar und sind jetzt im April noch voll in Blüte.
Des weiteren sind neben Osterglocken Hyazinthen (auch leicht zu verwildern) jetzt ein Hingucker.
Frühe Tulpen sind teils auch schon in Blüte, weiterhin Lungenkraut und Balkan-Windröschen (Anemone blanda), letzteres mag es gerne sonnig, gedeiht aber auch noch im Halbschatten und kann ebenfalls gut am Gehölzrand und auf Brachflächen verwildern (Farben in blau, rosa, violett oder weiß).
Sehr robust sind auch zahlreiche Arten (und Hybiden) der Gattung Epimedium (in allen möglichen Farben) bieten sich an, leider mit meist nur kurzer Blütenzeit, aber schön filigran und mit robustem Laub und Wurzelwerk.
Auch Aubrieta-, Arabis-, Alyssum-, Bergenia-, Iberis-Arten, Saxifraga arendsii und Erysimum cheiri kommen recht zeitig (auch je nach Sorte) zur Blüte.
Zumindest einige Arten/Sorten des Gämswurz (Doronicum) legen jetzt auch schon los. Daneben gibt es natürlich auch noch ausdauerne Arten vom Vergißmeinnicht (Omphalodes und Brunnera), die allbekannten Stiefmütterchen, diverse Veilchen und für die Blüte im März natürlich Pfigstrosen, und Ackelei, ab Mai dann die späteren Sorten, auch schon einige Taglilien. Auch schön zum Auswildern und mit Blüte im Mai ist der Vielblütige Weißwurz und die wunderschönen verschiedenfarbig blühenden Zwerggehölze der diversen Helianthemum-Arten.

Das mal als kleiner Denkanstoß.
Vieles kann man sicher als Ableger oder Saatgut beim Nachbarn abstauben.
Gruß Spinnich :roll:
Das Talent der Menschen, sich einen Lebensraum zu schaffen, wird nur durch ihr Talent übertroffen, ihn zu zerstören.
- Georg Christoph Lichtenberg -

Hessekopp
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Beitrag von Hessekopp »

Spinnich hat ja schon sehr viel genannt.
In Erinnerung ist mir eine Pieris japonica geblieben, in der es vorletzte Woche kräftig summte und brummte, aber die ist wenig massentauglich.
Was man versuchen kann, was sich allerdings nicht überall hält, ist Primula veris. Okok, das ist jetzt nicht die klassisch knallbunte Augenweide, aber ich mag sie. Fühlt sie sich bei dir wohl, verwildert sie. Sie verabscheut Dünger und hat es gern mager.
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AndreasG.
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Beitrag von AndreasG. »

http://www.die-honigmacher.de/kurs2/kalender.html

Hier sind ein paar gerade jetzt blühenden Pflanzen aufgeführt, wobei nicht alle
gleich gute Nahrungsquellen sind.
Kommt natürlich auch darauf an, wo man wohnt. Bei mir ist so ziemlich alles ein/zwei Wochen später dran als in milderen Gegenden.

Karola
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Beitrag von Karola »

Hallo Andreas,

auf der Sequoiafarm (Grenzwald Nettetal-Kaldenkirchen, NRW) blüht im Moment wieder der Hohle Lerchensporn (Corydalis cava) in weiß und violett, die Buschwindröschen (Anemone nemorosa), Huflattich (Tussilago farfara); das Schabockskraut (Ficaria verna oder Ranunculus ficaria) fängt so langsam an. Es gibt auf dem Gelände und im umgebenden Wald natürlich etliche Mäuse, was aber kein (größeres) Problem darstellt.

Viele Grüße
Karola

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LCV
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Beitrag von LCV »

Auf unseren Wiesen wird die Zeit nach Krokus und Schneeglöckchen mit jeder Menge wildwachsender Schlüsselblumen und Veilchen überbrückt. Ob die für Insekten besonders interessant sind, weiß ich allerdings nicht.

Andreas75
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Beitrag von Andreas75 »

Hallo zusammen :)!

Na, herzlichen Dank bis hierher.

Primula veris (knallbunte Augenweide ist zwar schön, aber nicht so wichtig) ist bereits vorhanden, hält sich auch prima, steckt hier aber gerade mitten im Austreiben- wird also gemeinsam mit dem Obst blühen und bringt von daher nichts.
Verwilderte Primula acaulis gedeihen hier auch gut, bringen insektentechnisch aber gar nichts.

Schneeheide ist gepflanzt. Aber ausdauernd, wobei ich es mehr auf Zwiebelblumen/ Knollenpflanzen absehe, Hyazinthen- weiß der Geier warum- verträgt meine Frau nicht mal im Garten, womit sie bereits die dritte mir bekannte Frau ist, die egal wo von Hyazinthenduft Kopfschmerzen kriegt. Ich selber liebe Hyazinthen und würde am liebsten alles damit vollknallen, aber ist nicht :(...

Tulpen fressen ebenfalls die Mäuse, Lungenkraut habe ich, fängt auch soeben mit den ersten Blüten an, vermehrt sich auch gut. Anemone blanda hatte ich auch gedacht, aber ich habe festgestellt, dass Hasen und Karnickel die lieben.
Karnickel gibt es hier keine, aber Hasen kommen durchaus mal durch, zumal wir am Dorfrand wohnen.

Epimedium wäre eine Idee, da werde ich mal eine Versuchsgruppe pflanzen, danke :).
Auch Aubrieta-, Arabis-, Alyssum-, Bergenia-, Iberis-Arten, Saxifraga arendsii und Erysimum cheiri kommen recht zeitig (auch je nach Sorte) zur Blüte.
Hiervon mag ich nur Bergenien beschränkt, und die Sorten, die mir gefallen, gibt es natürlich nur im europäischen Ausland (England, Frankreich, Polen) und sind nach Erscheinen nahezu sofort wieder ausverkauft (die panaschierten Sorten 'Solar Flare' und 'Tubby Andrews') :(.

Wilde Vergißmeinnicht gedeihen hier von selber prima, werden aber ebenfalls erst mit dem Obst blühen, Veilchen gedeihen hier zwar, säen sich aber nicht erfolgreich selbst aus- beide bringen auch nicht so die notwendige Massentracht. Akelei gedeihen hier sehr gut und vermehren sich auch bestens, aber auch hier gilt; die treiben gerade erst aus und blühen dann erst nach dem Obst.

Wo blühen denn im März Pfingstrosen :shock:? Und um den späten April oder gar Mai geht es mir ja gar nicht, sondern um die zwei/ drei Wochen um Ende März, Anfang April.
Trotzdem danke, Spinnich, Epimedium werde ich mal versuchen.

Karola: Lerchensporn habe ich mir gestern auch rausgepickt, für den sollten wir auf dem Grundstück sogar Idealhabitat haben- sind halt nur keine Kalkgegend (welche Lerchenspron wohl braucht) und ich habe auch noch nirgends welchen wild gesehen hier.
Wird aber ebenfalls mal probiert :).
Buschwindröschen, Huflattich und Scharbockskraut sind vorhanden, wobei der Huflattich zwar Riesenblätter kriegt, aber in manchem Jahr nur echt mager blüht (wie dieses), hätte da ehrlich mehr erwartet- vielleicht kommt der sich hier zu kultiviert vor...

Frank: Schlüsselblumen und Veilchen wie gesagt. Dazu haben wir auf dem maßgeblichen Stück, um das es mir geht, fast zur Hälfte ganzjährig nahezu Vollschatten, durch Nachbars Scheune sowie zwei riesige Zitterpappeln und eine Buche, die sinnvollerweise genau uns im Süden stehen, auf dem nur höchstens 12 m breiten Streifen zwischen unseren und Nachbars Gebäuden, wo so riesige Waldbäume eigentlich im Leben nicht hingehören....
Wobei die Bäume an sich nicht mal schlimm wären, sondern zur Hauptsache diese Drecksscheune, die da mindestens acht Meter in die Höhe ragt und uns perfektes, kühl- schattig- feuchtes Schluchtwaldklima beschert- unser Pflaumenbaum hat einer perfekte Halbkrone.
Zum Nachbarn hin nichts, zu unserer Seite hin eine wunderbar aufgebaute Krone...
"Tja, vorher kucken, was man kauft" ist zwar richtig, aber wir haben das Grundstück im Winter gekauft, wo alles schön hell und nicht absehbar war, wie weit sich mit Sonnenstand etc. der Schatten erstrecken wird. Das es mit den Jahren sicher mehr wird, ok, aber dass er schon so weit geht, nun ja ^^...

Tja, und vor allem auch dafür gilt es nun was für die heimische Tierwelt nützliches und nahrhaftes zu finden, damit die Ecke da (5 m breit auf ca. 20 m Länge) nicht immer so widerlich kahl ist, und quasi nur Brennnesseln und Nelkenwurz 'nen konkurrenzlosen Lebensraum bietet, und wo's dann heller wird, abertausenden Holundersämlingen, weil der Boden einem durch frühere Rindviehhaltung des Nachbarn quasi "Stickstoff!!!" entgegen schreit...

quellfelder
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Beitrag von quellfelder »

Hallo Andreas,

diese Blume auf Bild hast Du schon einmal bestimmt und als ich letztens da war, da war geschäftiges Treiben angesagt. Auch Bärlauch verbreitet sich jetzt im ganzen Park Putbus. Der Geruch ist nicht jedermanns Geschmack, macht aber sonst eine tolle Weide her. Auch in der Küche wird er genutzt. Nun, auch nicht gerade unser Geschmack.

Viele Grüße

quellfelder
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AndreasG.
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Beitrag von AndreasG. »

Habe gerade die ersten Vergissmeinicht in Blüte gesehen, und deutlich mehr Huflattich als letztes Jahr. Da war es zu trocken.
Als nicht heimisches Gehölz kann ich noch die Mahonie empfehlen, die ja angeblich sogar essbare Beeren produzieren soll. Obwohl sich bei meiner Mahonie gerade mal die ersten Blüten öffnen, war bereits eine Hummel interessiert.
Ansonsten Weiden, Weiden, Weiden!
Ich vermute mal, dass die unterschiedlichen Arten nicht alle zur gleichen Zeit blühen, sondern eventuell nacheinander?!?
Da ich ähnliche Befürchtungen habe wie du, was die Versorgung meiner Bienen nach den allerersten Frühblühern anbelangt, war ich heute im Garten gucken.
Es war richtig was los, kein Wunder nach den kalten Tagen. Viele Bienen hatten knallgelbe Pollenhöschen, und das bedeutet um diese Jahreszeit meistens "Weide".
Verwilderte Primula acaulis habe ich jede Menge in allen Farben im Garten.
Ganz selten mal ist da eine Hummeln dran, Bienen nicht. Allerdings müssen sie sich irgendwie vermehren, denn die tauchen praktisch überall auf, so dass nur Samenverbreitung in Frage kommt.

Andreas75
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Beitrag von Andreas75 »

Hy!

Pestwurz wäre noch eine Idee, danke. Die mag zwar Sumpf an fließendem Wasser, aber zumindest An- Sumpf habe ich, wo bei Stark- und Dauerregen dann auch oberirdisch was fließt, warum also nicht mal versuchen ^^!
Bärlauch habe ich schon mal angesät, da keimte aber letztes Jahr nichts- hoffe nun, dass die Samen nun nach dem zweiten Winter keimen, ansonsten habe ich vor einigen Tagen einen knospigen Topf im Baumarkt gekauft und gestern ausgepflanzt. Unser Sumpf da hinten sollte DAS Bärlauchhabitat sein, und ich hoffe mal, der Bärlauch ist auch der Ansicht. Lecker finde ich ihn im Übrigen sehr, aber es lohnt nur frisch- irgendwie zubereitet oder haltbar gemacht ist der nix mehr.

Mahonie haben wir auch drei/ vier Stück, die sind aber auf trockene, schottrige Stellen unter der Stechfichte und am Zaun längs beschränkt. da werden die Blütenstände gerade gelb. Essbar sind die Beeren- außer Vögeln isst die aber garantiert niemand freiwillig, denn die sind SO höllisch bitter/ sauer/ igittigitt, woah, da schaudert's einen nur beim Dran denken!

Weiden siedle ich als Pionierwald und als Unterholz in meinem Wiesen- Bewaldungsprojekt an, verrückterweise wollen die aber dies Jahr alle keine Wurzeln ziehen- da bin ich selbst zum Weiden bewurzeln zu doof :?...
Weiß einer, ob Holzkohlestücke im Wasser die Bewurzelung verhindern?
Bei uns blüht gerade die Salweide (erfreulich häufig, muss ich sagen), alle anderen Weiden sind noch am Austreiben.

Ich fasse zusammen:
- Epimedium
- Lerchensporn
- Pestwurz
- Weiden (sind bereits am Werden)
- Bärlauch (ist bereits am Werden)

AndreasG.
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Beitrag von AndreasG. »

Kiefer hat geschrieben: verrückterweise wollen die aber dies Jahr alle keine Wurzeln ziehen- da bin ich selbst zum Weiden bewurzeln zu doof :?...
Ist mir letztes Jahr auch nicht gelungen.
Wenn du ein paar Weiden auf dem Grundstück hast, ist viel erreicht. Das ist wirklich die erste Massentracht, und sobald die Weide blüht, lassen die Bienen alles andere links liegen. Es sind halt Insekten, die auf Massentracht fokussiert sind. Hummeln dagegen nehmen alles mit, was genug Nektar hat, gehen aber auch gerne an die Kätzchen.
In ein paar Tagen blüht bei uns die Kirschpflaume, die letztes Jahr wie irre besucht war. Die blüht ja immer recht zeitig und liefert reichlich Nahrung. Bis es soweit ist, dient halt die bereits erwähnte Weide als Überbrückung zwischen den ersten Krokussen und dem restlichen Obst. Die Schlehe wurde noch nicht erwähnt, oder? Die blüht noch vor Prunus cerasifera.

Du hast nicht zufällig vor, ein bisschen zu imkern, oder? Würde gut zu Hühnern und eigenem Grundstück passen.

quellfelder
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Beitrag von quellfelder »

Hallo,

gerade heute meinte pgs/Holger, daß laut einschlägiger Literatur es gerade umgekehrt ist, das nämlich Kirschpflaume vor der Schlehe blüht. Ich sehe das auch so. Was ist nun richtig?

Viele Grüße

quellfelder

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LCV
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Beitrag von LCV »

Bei uns blühen die Schlehen gerade auf. Prunus cerasifera (vermutlich Sorten als Straßenbäume) war ein paar Tage früher dran. Wir haben rosa und weiß, beide ungefüllt, die die überalterten mit gefüllten Blüten ersetzt haben.
Die rosa Version war ein paar Tage schneller als die weiße. Und bei der weißen blüht der erste Baum einer 500 m langen Straße (Nord-Süd-Richtung) und je weiter man zum anderen Ende kommt, sind die Bäume etwas zurück.

quellfelder
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Beitrag von quellfelder »

Hallo,

also ich kann da noch nicht mitreden. Bei uns blühen beide noch nicht.
Danke, Frank!

Viele Grüße

quellfelder

pgs
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Beitrag von pgs »

AndreasG. hat geschrieben:...Die Schlehe wurde noch nicht erwähnt, oder? Die blüht noch vor Prunus cerasifera.
..
Woher hast du diese Information?
Wie Hartmut schon erwähnte, fand ich - im Kosmos-Baumführer Europa (2011) und in Allan Coombes NATUR-KOMPAKT BÄUME (2012) jeweils die umgekehrte Blühfolge: Zuerst blüht P. cerasifera dann (bis zu einem Monat später, bzw. einige Wochen später) die Schlehe, P. spinosa.
Nach beiden Büchern ähneln sich die beiden Arten in der Blütezeit.
Zuletzt geändert von pgs am 07 Apr 2015, 19:23, insgesamt 1-mal geändert.
beste Grüße von Holger/PGS

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