eine "Grüne Posse"
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eine "Grüne Posse"
Ist das nicht zum Lachen ( oder eher zum Weinen)?
http://www.welt.de/politik/deutschland/ ... erden.html
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quellfelder
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quellfelder
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Kiefernspezi
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Die Douglasie ist auf jeden Fall ein super Kandidat für den "Baum des Jahres". Damit könnte man Aufmerksamkeit erzeugen und für die Verwendung dieses Baumes werben, der sich ja auch in den Gärten großer Beliebtheit erfreut.
Außerdem ist der größte Baum Deutschlands eine Douglasie.
Sowohl die allgemeine Ästethik, die Rinde und Zapfen haben Alleinstellungs-Eigenschaften.
Und letztendlich die ökologischen und ökonomischen Aspekte nicht zu vergessen.
Vielleicht wirds ja mal was. Aufklärung und Werbung tut not.
Viele Grüße
Kiefernspezi
Außerdem ist der größte Baum Deutschlands eine Douglasie.
Sowohl die allgemeine Ästethik, die Rinde und Zapfen haben Alleinstellungs-Eigenschaften.
Und letztendlich die ökologischen und ökonomischen Aspekte nicht zu vergessen.
Vielleicht wirds ja mal was. Aufklärung und Werbung tut not.
Viele Grüße
Kiefernspezi
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- Keine Ahnung, wie hoch dieser Baum ist, aber die Douglasie ist sicher einer der wenigen amerikanischen Bäume, der auch in Europa ähnliche Wuchsleistungen wie in der Heimat erreicht.
- DSC08057.JPG (50.57 KiB) 3392 mal betrachtet
Zum Weinen finde ich hier allerdings in erster Linie diese Art von "Journalismus". Schade, dass so ein Artikel nicht sachlich berichten kann, sondern sich in reisserischen Schlagworten ergeht, wie "reinrassig deutsche Wälder", "Diskriminierung", "migrations-, ja geradezu fremdenfeindlichen Haltung", etc.
Wenn derartig ideologisch aufgeladene Begriffe einfach mal eben von Menschen auf Bäume umgemünzt werden um Stimmung zu machen, zeugt das entweder von Ahnungslosigkeit oder einer bewusst manipulativen Geisteshaltung. Vielleicht ein wenig von beidem. Und wenn das schon so anfängt, fragt man sich, welche Tatsachen und Aussagen dieser Artikel wohl sonst noch verkürzt und verzerrt.
Der Themenkreis Neophyten/Invasivität wäre ja komplex und vielschichtig genug um eine ernsthafte journalistische Auseinandersetzung zu verdienen.
Wenn derartig ideologisch aufgeladene Begriffe einfach mal eben von Menschen auf Bäume umgemünzt werden um Stimmung zu machen, zeugt das entweder von Ahnungslosigkeit oder einer bewusst manipulativen Geisteshaltung. Vielleicht ein wenig von beidem. Und wenn das schon so anfängt, fragt man sich, welche Tatsachen und Aussagen dieser Artikel wohl sonst noch verkürzt und verzerrt.
Der Themenkreis Neophyten/Invasivität wäre ja komplex und vielschichtig genug um eine ernsthafte journalistische Auseinandersetzung zu verdienen.
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campoverde
- Beiträge: 1185
- Registriert: 25 Okt 2008, 17:28
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Hallo,
in unserer von Medien bestimmten Welt meinen Journalisten nun mal, mit reißerischen Artikeln mehr zu "reißen". Das kennt man aus vielen Fachbereichen. Leider. Andererseits ist die Manipulation der Bevölkerung schon so fortgeschritten, dass man mit sachlich-fachlichen Artikeln nur eine Minderheit über Fachorgane erreichen kann. Will man aber die Bevölkerung aufrütteln, geht das auf diese Weise besser. So betrachtet, könnte der Artikel mehr bewirken als ein wissenschaftlich einwandfreier.
Der Verfasser hätte aber noch einen drauf setzen können und diesen grünen Minister und seine "Artgenossen" auch als invasive Spezies bezeichnen sollen.
Gruß Frank
in unserer von Medien bestimmten Welt meinen Journalisten nun mal, mit reißerischen Artikeln mehr zu "reißen". Das kennt man aus vielen Fachbereichen. Leider. Andererseits ist die Manipulation der Bevölkerung schon so fortgeschritten, dass man mit sachlich-fachlichen Artikeln nur eine Minderheit über Fachorgane erreichen kann. Will man aber die Bevölkerung aufrütteln, geht das auf diese Weise besser. So betrachtet, könnte der Artikel mehr bewirken als ein wissenschaftlich einwandfreier.
Der Verfasser hätte aber noch einen drauf setzen können und diesen grünen Minister und seine "Artgenossen" auch als invasive Spezies bezeichnen sollen.
Gruß Frank
Die Formuierung "reinrassiger Wälder" hat mich auch abgestossen, aber es ist ein Weltartikel, da rechne ich mit hetzigen Parolen.
Schlimmer fand ich ja die Begründung für die Ächtung eines wunderschönen Baumes, nur weil er aus Nordamerika stammt.
Das ist doch eínfach lächerich, wenn man an unsere einfachen Fichten denkt, die nichtmal zum Weihnachtsbaum taugen.
Man muss ja auch fürchten, dass die Douglasie nur ein Anfang ist.
Im Anschluss liessen sich ja noch einige weitere Bäume ächten.
Hoffentlich lassen sich keinere Wadbauern nicht einschüchtern und pflanzen diese stattichen Douglasien weiter.
Schlimmer fand ich ja die Begründung für die Ächtung eines wunderschönen Baumes, nur weil er aus Nordamerika stammt.
Das ist doch eínfach lächerich, wenn man an unsere einfachen Fichten denkt, die nichtmal zum Weihnachtsbaum taugen.
Man muss ja auch fürchten, dass die Douglasie nur ein Anfang ist.
Im Anschluss liessen sich ja noch einige weitere Bäume ächten.
Hoffentlich lassen sich keinere Wadbauern nicht einschüchtern und pflanzen diese stattichen Douglasien weiter.
[quote="Gata"
Im Anschluss liessen sich ja noch einige weitere Bäume ächten.
[/quote]
Sind doch schon lange. Roteiche fällt auch darunter. Weymouthskiefer hat sich schon von selbst erledigt. Robinie ist auch als invasiv Eingestuft. Von wirklich invasiven Baumarten wie Götterbaum oder Paulownia mal ganz zu schweigen.
Gruß Yogi
Im Anschluss liessen sich ja noch einige weitere Bäume ächten.
[/quote]
Sind doch schon lange. Roteiche fällt auch darunter. Weymouthskiefer hat sich schon von selbst erledigt. Robinie ist auch als invasiv Eingestuft. Von wirklich invasiven Baumarten wie Götterbaum oder Paulownia mal ganz zu schweigen.
Gruß Yogi
Ironie ist wohl nicht gerade eure
Stärke.
Der Artikel ist doch nicht so schlecht. Schließlich sind sowohl die Pro- als auch die Contra-Argumente enthalten. Pro wäre gutes Holz, gute Wuchseigenschaften, geringere Sturmanfälligkeit, trockenheitsverträglicher, guter Holzpreis, Contra wäre eine gebietsfremde, potentiell invasive Art mitsamt den daraus resultierenden Problemen.
Außerdem wird der Douglasienanbau ja nicht verboten, sondern nur nicht mehr finanziell gefördert. Ein kleiner Unterschied, sollte man meinen.
Und dass das Ganze aus Sicht des Schreibers eine Art Provinzposse zu sein scheint, über die er sich via Wortwahl gebührend lustig macht und gleichzeitig noch einem grünen Politiker ans Bein pinkelt, nun ja. Vermutlich ist dieser Journalist nicht unbedingt Fachmann für Botanik, Forstwirtschaft und/oder Ökologie und die WELT ist nicht gerade als Sprachrohr des Umweltschutzes bekannt.
Der einzige Kritikpunkt; der Artikel ist etwas zu lang geraten. Da aber heutzutage keine Zeitung mehr feste Mitarbeiter hat und nach Wort- und Zeilenzahl bezahlt, ist das wohl verständlich.
Der Artikel ist doch nicht so schlecht. Schließlich sind sowohl die Pro- als auch die Contra-Argumente enthalten. Pro wäre gutes Holz, gute Wuchseigenschaften, geringere Sturmanfälligkeit, trockenheitsverträglicher, guter Holzpreis, Contra wäre eine gebietsfremde, potentiell invasive Art mitsamt den daraus resultierenden Problemen.
Außerdem wird der Douglasienanbau ja nicht verboten, sondern nur nicht mehr finanziell gefördert. Ein kleiner Unterschied, sollte man meinen.
Und dass das Ganze aus Sicht des Schreibers eine Art Provinzposse zu sein scheint, über die er sich via Wortwahl gebührend lustig macht und gleichzeitig noch einem grünen Politiker ans Bein pinkelt, nun ja. Vermutlich ist dieser Journalist nicht unbedingt Fachmann für Botanik, Forstwirtschaft und/oder Ökologie und die WELT ist nicht gerade als Sprachrohr des Umweltschutzes bekannt.
Der einzige Kritikpunkt; der Artikel ist etwas zu lang geraten. Da aber heutzutage keine Zeitung mehr feste Mitarbeiter hat und nach Wort- und Zeilenzahl bezahlt, ist das wohl verständlich.
- baumlaeufer
- Beiträge: 7785
- Registriert: 07 Feb 2008, 01:56
- Wohnort: Münster/ NRW
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wer, who the F.... ist Edith ????quellfelder hat geschrieben:Hallo,
...
Klarer Fall für Edith!
....
quellfelder
habe ich was verpasst ??
fragt Baumlauefer
Bäume sind Gedichte, die die Erde in den Himmel schreibt (Khalil Gibran)
www.na-tour-denkmal.de
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