Vegetative Vermehrung
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Cryptomeria
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Hallo Hugo,
Amelanchier habe ich auch noch nicht probiert. Steckholz ging bei mir bisher sehr gut von Forsythia,Sambucus,Buxus,Taxus,Cornus,Cryptomeria,Sequoia,Ligustrum. Sicher noch von einigen anderen, die mir gerade nicht einfallen.
Ich mache bei den meisten überhaupt nicht viel Theater. Was abbricht oder geschnitten wird kommt in nicht ganz schlechte Erde in einen Topf in den Schattenbereich und bleibt stehen. Ab und zu schaue ich nach Wildkraut und im nächsten Jahr schaue ich , was ausschlägt. Alle anderen Töpfe werden wieder leer gemacht für Neues. Mehr Zeit habe ich nicht.
Ich stecke in allen Jahreszeiten.
VG Wolfgang
Amelanchier habe ich auch noch nicht probiert. Steckholz ging bei mir bisher sehr gut von Forsythia,Sambucus,Buxus,Taxus,Cornus,Cryptomeria,Sequoia,Ligustrum. Sicher noch von einigen anderen, die mir gerade nicht einfallen.
Ich mache bei den meisten überhaupt nicht viel Theater. Was abbricht oder geschnitten wird kommt in nicht ganz schlechte Erde in einen Topf in den Schattenbereich und bleibt stehen. Ab und zu schaue ich nach Wildkraut und im nächsten Jahr schaue ich , was ausschlägt. Alle anderen Töpfe werden wieder leer gemacht für Neues. Mehr Zeit habe ich nicht.
Ich stecke in allen Jahreszeiten.
VG Wolfgang
Wer Bäume pflanzt und weiß,dass er nie in ihrem Schatten sitzen wird hat angefangen, den Sinn des Lebens zu begreifen.
Abmoosen
Ich möchte hier mal zeigen, wie leicht es geht, eine Feige abzumoosen.
Ein- oder zweimal einen Ring bis auf das Cambium (?) schneiden. Einen Draht darum binden um ein Überwachsen zu vermeiden.
Grobes Moos darum wickeln, mit einer durchsichtigen ( damit die Wurzeln sichtbar werden) Folie oben und unten zubinden und immer leicht feucht halten.
Ab ca. 6 Wochen ( im Sommer) werden Wurzeln sichtbar. Jetzt abschneiden und topfen.
Sogar die gebildeten Früchte bleiben am Baum.
Über Steckhölzchen dauert das sicher Jahre.
Fockea
Ein- oder zweimal einen Ring bis auf das Cambium (?) schneiden. Einen Draht darum binden um ein Überwachsen zu vermeiden.
Grobes Moos darum wickeln, mit einer durchsichtigen ( damit die Wurzeln sichtbar werden) Folie oben und unten zubinden und immer leicht feucht halten.
Ab ca. 6 Wochen ( im Sommer) werden Wurzeln sichtbar. Jetzt abschneiden und topfen.
Sogar die gebildeten Früchte bleiben am Baum.
Über Steckhölzchen dauert das sicher Jahre.
Fockea
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Idealerweise bzw bei schwerer wurzelnden Gehölzen entfernt man einen etwa 2- 3 cm breiten Rindenring und kratzt danach das Kambium bis auf das blanke Holz ab. Das ganze 3- 4 Minuten an der Luft antrocknen lassen, danach Moos und Tüte herum. Vorteilhafterweise bindet man dann erst das Moos um den Stamm, danach die Tüte um das Moos. Erst die Tüte und dann das Moos ergibt ein ziemliches Gefummel, weil man anschließend noch die Tüte ums sich wieder ausdehnende Moos wickeln muss- ist die Tüte dann etwas knapp, darf man x- mal das Moos nachstopfen, bis man endlich die Tüte bewältigt hat.
Ich für meinen Teil bin echt gespannt, wie sich das bei der zwergwüchsigen Buche im nahen Walde macht, der ich zwei Triebe abmoose.
Da ich las, dass sich teilweise Stämme bis zu 25 (gerüchteweise bis zu 40) cm Durchmesser abmoosen lassen, spiele ich sogar mit einem ganz kühnen Gedanken.
Wir haben ja einen älteren Korkenzieherhasel, dessen Stamm etwa 15 cm dick ist, und Hasel bewurzelt innerhalb eines Jahres ganz gut an Absenkern.
Und weil unser Korkenzierhasel jedes jahr unheimlich viele Wildtriebe aus seiner echt breiten Basis schiebt, deren Entfernung ziemlich nervt, überlege ich, den "einfach" abzumoosen.
Die Wildtriebe dauerhaft unterdrücken kann man wohl, indem man die Veredlungstelle tief in die Erde bringt, mindestens 5- 10 cm.
Das ist bei unserem alten Teil leider nicht zu machen, dessen Veredlungsstelle etwa 10 cm über der Erde ist...
Wenn ich da nun also einen Drahtkorb um die Basis baue und mit zB Holzhäcksel auffülle, wird der Edelteil bestimmt da reinwurzeln, und so könnte ich ja gleich aus der Not eine Tugend machen und probieren, den alten Strauch abzumoosen (lockeres luftiges Substrat tut es ebenso) und die alte Unterlage dann mittels Kleinbagger aus der Erde zu holen.
Ist natürlich ein ganz anderes Kaliber, einen etwa 30jährigen Korkenzieherhasel von 2 m Höhe und 3 m Durchmesser abzumoosen als meine anderen beiden Hasel- Abmoosprojekte, zwei Jungpflanzen zweier Sorten, die ich auch wurzelecht haben will, aber da der alte Korkenzieher einen halben Meter astfreien Stamm hat, böte sich das fast an...
Sehr gerne werde ich, sollte der Entschluss fallen, dann hier mit Bildbericht Rapport erstatten
.
Ich für meinen Teil bin echt gespannt, wie sich das bei der zwergwüchsigen Buche im nahen Walde macht, der ich zwei Triebe abmoose.
Da ich las, dass sich teilweise Stämme bis zu 25 (gerüchteweise bis zu 40) cm Durchmesser abmoosen lassen, spiele ich sogar mit einem ganz kühnen Gedanken.
Wir haben ja einen älteren Korkenzieherhasel, dessen Stamm etwa 15 cm dick ist, und Hasel bewurzelt innerhalb eines Jahres ganz gut an Absenkern.
Und weil unser Korkenzierhasel jedes jahr unheimlich viele Wildtriebe aus seiner echt breiten Basis schiebt, deren Entfernung ziemlich nervt, überlege ich, den "einfach" abzumoosen.
Die Wildtriebe dauerhaft unterdrücken kann man wohl, indem man die Veredlungstelle tief in die Erde bringt, mindestens 5- 10 cm.
Das ist bei unserem alten Teil leider nicht zu machen, dessen Veredlungsstelle etwa 10 cm über der Erde ist...
Wenn ich da nun also einen Drahtkorb um die Basis baue und mit zB Holzhäcksel auffülle, wird der Edelteil bestimmt da reinwurzeln, und so könnte ich ja gleich aus der Not eine Tugend machen und probieren, den alten Strauch abzumoosen (lockeres luftiges Substrat tut es ebenso) und die alte Unterlage dann mittels Kleinbagger aus der Erde zu holen.
Ist natürlich ein ganz anderes Kaliber, einen etwa 30jährigen Korkenzieherhasel von 2 m Höhe und 3 m Durchmesser abzumoosen als meine anderen beiden Hasel- Abmoosprojekte, zwei Jungpflanzen zweier Sorten, die ich auch wurzelecht haben will, aber da der alte Korkenzieher einen halben Meter astfreien Stamm hat, böte sich das fast an...
Sehr gerne werde ich, sollte der Entschluss fallen, dann hier mit Bildbericht Rapport erstatten
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Stadtmutant
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Moin!
Sehr beeindruckende Bilder von Fockea. Wußte nicht, daß die Feige so leicht wurzelt, aber das muß ich auch mal ausprobieren. Überraschend für mich war auch, daß das Abmoosen mit "normalem" Moos so gut funktioniert.
Von der Variante mit Holzhäckseln habe ich noch nie gehört, wird das erfolgreich praktiziert? Ich hätte wegen der extrem hohen Wasserspeicherfähigkeit Torfmoos empfohlen, wie es auch von Bonsaianern zum Abmoosen verwendet wird. Das ist als Substrat für Orchideen oder im Terraristikbedarf erhältlich, unter dem Gattungsnamen Sphagnum oder als LFS bezeichnet (long-fibered Sphagnum). Nur bitte nicht selbst sammeln, zumindest nicht in größeren Mengen. Die natürlichen Vorkommen haben durch Moorentwässerung und Torfabbau schon genug gelitten.
Viele Grüße,
Markus
Sehr beeindruckende Bilder von Fockea. Wußte nicht, daß die Feige so leicht wurzelt, aber das muß ich auch mal ausprobieren. Überraschend für mich war auch, daß das Abmoosen mit "normalem" Moos so gut funktioniert.
Von der Variante mit Holzhäckseln habe ich noch nie gehört, wird das erfolgreich praktiziert? Ich hätte wegen der extrem hohen Wasserspeicherfähigkeit Torfmoos empfohlen, wie es auch von Bonsaianern zum Abmoosen verwendet wird. Das ist als Substrat für Orchideen oder im Terraristikbedarf erhältlich, unter dem Gattungsnamen Sphagnum oder als LFS bezeichnet (long-fibered Sphagnum). Nur bitte nicht selbst sammeln, zumindest nicht in größeren Mengen. Die natürlichen Vorkommen haben durch Moorentwässerung und Torfabbau schon genug gelitten.
Viele Grüße,
Markus
Hallo!
Ok, werde dann berichten
!
Spaghnum braucht es übrigens nicht zum Abmoosen. Man kann ganz genau so gut das Moos nehmen, dass man im Frühjahr aus dem Rasen rausvertikutiert.
Wichtig ist eigentlich bloß, dass das Substrat gut Feuchtigkeit speichert, ohne klatschnass zu bleiben sowie gut luftdurchlässig ist.
Das kann man mit jedem anderen Moos, mit Cocohum oder mit mineralischen, wasserspeichendern Substraten erzielen.
Holzhäcksel waren jetzt nur ein Beispiel von mir, was ich verwenden würde, wenn ich einen Drahtkorb bauen und zur Wildtriebvermeidung etwas einfüllen würde. Erde wäre da sicher zu dicht, Moos in der Menge schwierig zu organisieren, so dass Holzhäcksel am besten passen würde.
Wenn man das etwas vorrotten lässt, ist Schimmelbildung kaum noch zu erwarten, feinere Bestandteile schon Erde, so dass das im ganz großen Maßstab eventuell auch ein gutes Abmoossubstrat abgibt.
Ok, werde dann berichten
Spaghnum braucht es übrigens nicht zum Abmoosen. Man kann ganz genau so gut das Moos nehmen, dass man im Frühjahr aus dem Rasen rausvertikutiert.
Wichtig ist eigentlich bloß, dass das Substrat gut Feuchtigkeit speichert, ohne klatschnass zu bleiben sowie gut luftdurchlässig ist.
Das kann man mit jedem anderen Moos, mit Cocohum oder mit mineralischen, wasserspeichendern Substraten erzielen.
Holzhäcksel waren jetzt nur ein Beispiel von mir, was ich verwenden würde, wenn ich einen Drahtkorb bauen und zur Wildtriebvermeidung etwas einfüllen würde. Erde wäre da sicher zu dicht, Moos in der Menge schwierig zu organisieren, so dass Holzhäcksel am besten passen würde.
Wenn man das etwas vorrotten lässt, ist Schimmelbildung kaum noch zu erwarten, feinere Bestandteile schon Erde, so dass das im ganz großen Maßstab eventuell auch ein gutes Abmoossubstrat abgibt.
Hallo zusammen!
Ich habe da mal eine Frage!
War heute meine Abmoosungen an der zwergwüchsigen Buche im Walde kontrollieren. Moos noch feucht, Tüten noch dran, soweit kein Problem.
Jedoch musste ich mit relativem Schrecken feststellen, dass beide abmoosende Äste der Buche schon das Laub abgeworfen bzw. das braune Herbstlaub aufgesetzt haben, während das Laub am Rest der Buche noch grün ist.
Ich wäre nun äußerst angepi...t, wenn das bedeutet, dass auch dieser Vermehrungsversuch in die Hose ging. Oder ist es normal, dass derart wie beim Abmoosen verwundete Äste schon viel früher in Winterruhe gehen? Die Triebe und Knospen der abmoosenden Äste sind noch prall und saftig, das braune Laub fällt auch ab.
Vertrocknet sind sie also schon mal nicht, dennoch- reichlich geschockt war ich, als ich die beiden braunen Zweige an der sonst noch grünen Pflanze sah...
Ich bitte um Rat: Ist diese sehr frühe Verfärbung und Entlaubung normal bei abzumoosenden Gehölzen, wenn es Herbst ist/ wird?
Danke,
Andreas
Ich habe da mal eine Frage!
War heute meine Abmoosungen an der zwergwüchsigen Buche im Walde kontrollieren. Moos noch feucht, Tüten noch dran, soweit kein Problem.
Jedoch musste ich mit relativem Schrecken feststellen, dass beide abmoosende Äste der Buche schon das Laub abgeworfen bzw. das braune Herbstlaub aufgesetzt haben, während das Laub am Rest der Buche noch grün ist.
Ich wäre nun äußerst angepi...t, wenn das bedeutet, dass auch dieser Vermehrungsversuch in die Hose ging. Oder ist es normal, dass derart wie beim Abmoosen verwundete Äste schon viel früher in Winterruhe gehen? Die Triebe und Knospen der abmoosenden Äste sind noch prall und saftig, das braune Laub fällt auch ab.
Vertrocknet sind sie also schon mal nicht, dennoch- reichlich geschockt war ich, als ich die beiden braunen Zweige an der sonst noch grünen Pflanze sah...
Ich bitte um Rat: Ist diese sehr frühe Verfärbung und Entlaubung normal bei abzumoosenden Gehölzen, wenn es Herbst ist/ wird?
Danke,
Andreas
Naja, habe das ganze erst im August gemacht, ich denke mal nicht, dass schon Wurzeln drin sind, von außen war auch nix zu sehen.
Wenn doch schon kleine Wurzeln drin wären, was würdest du empfehlen?
Ansonsten habe ich aber alle Angaben 1:1 befolgt, haargenau so wie alle Abmooser, daran sollte es nicht liegen, oder gibt es eine Grenze an Triebdurchmesser, die man beim Abmoosen nicht unterschreiten sollte?
Wenn doch schon kleine Wurzeln drin wären, was würdest du empfehlen?
Ansonsten habe ich aber alle Angaben 1:1 befolgt, haargenau so wie alle Abmooser, daran sollte es nicht liegen, oder gibt es eine Grenze an Triebdurchmesser, die man beim Abmoosen nicht unterschreiten sollte?
Andreas,
Ich bin kein Vermehrungsprofi.
Sondern, probiere viel und lebe dann von meinen Erfahrungen.
Wenn da Würzelchen bei Deinen Waldbuchen wären, würde ich mal einen Ast im Dezember kappen, in Sand topfen und hoffen.
Ich komme da drauf, weil mir mal bei Ahornabmoosungen die Wurzeln im Winter in der Plastiktüte vergammelt sind. (Staunässe, Frost ???)
Das macht vorsichtig und kann im nächsten Winter natürlich wieder ganz anders sein.
Der Triebdurchmesser ist bei mir so um 2-5 cm.
Ich kenne einen Abmoosversuch an einer Commiphora mit ca. 30 cm Durchmesser und der Abmooser berichtet von Wurzeln.
Absenker finde ich einen Versuch wert. Wenn das klappt sind einige Probleme beim Abmoosen erledigt.
Mein nächstes Projekt: Absenker.
Fockea
Ich bin kein Vermehrungsprofi.
Sondern, probiere viel und lebe dann von meinen Erfahrungen.
Wenn da Würzelchen bei Deinen Waldbuchen wären, würde ich mal einen Ast im Dezember kappen, in Sand topfen und hoffen.
Ich komme da drauf, weil mir mal bei Ahornabmoosungen die Wurzeln im Winter in der Plastiktüte vergammelt sind. (Staunässe, Frost ???)
Das macht vorsichtig und kann im nächsten Winter natürlich wieder ganz anders sein.
Der Triebdurchmesser ist bei mir so um 2-5 cm.
Ich kenne einen Abmoosversuch an einer Commiphora mit ca. 30 cm Durchmesser und der Abmooser berichtet von Wurzeln.
Absenker finde ich einen Versuch wert. Wenn das klappt sind einige Probleme beim Abmoosen erledigt.
Mein nächstes Projekt: Absenker.
Fockea
Re: Vegetative Vermehrung
Hat es jemand schon mal mit einem Quelltopf versucht. Stelle mir das praktisch vor. Quelltopf aufquellen lassen, dann halb aufschneiden und über die geschädigte Stelle und mit Folie abdichten. Denke dann brauch man das Moos nicht mehr aus den Wurzeln puhlen und die Wurzeln können nach dem abschneiden des Astes direkt weiter wachsen. Bzw. die Feinstwurzeln behalten den Kontakt zum Substrat.
Gruß Totto
Gruß Totto
Gruß
Totto
Im Mittel haben Pendler 17km Arbeitsweg. Wenn 10 % aller Pendler auf Motorräder umsteigen würde sich 40% der Staus verringern. Da hat es sich dann mit dem Feinstaub. Bei 25 Prozent gäbe es gar keine Staus mehr.
Totto
Im Mittel haben Pendler 17km Arbeitsweg. Wenn 10 % aller Pendler auf Motorräder umsteigen würde sich 40% der Staus verringern. Da hat es sich dann mit dem Feinstaub. Bei 25 Prozent gäbe es gar keine Staus mehr.
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Baumbart87
- Beiträge: 183
- Registriert: 25 Okt 2017, 01:19
Re: Vegetative Vermehrung
Was willst Du denn damit abmoosen?
Der Ballen um die Abmoosstelle braucht schon ein gewisses Mindestvolumen, damit man abnehmen kann, ohne dass die mega empfindlichen jungen Wurzeln sofort brechen wie trockenes Holz, die auch eine gewisse Mindestlänge beim Abnehmen erreicht haben sollten, wenn sie den Oberteil rasch versorgen können sollen. Diese Mini- Torfquelltöpfchen haben da einfach nicht genug Volumen, beim Abnehmen sind die Wurzeln kaum 4 cm lang, und das reicht schlicht nicht, es sei denn man moost so ganz dünne Triebe von max. 5 mm Durchmesser ab und schneidet den Oberteil auf wenige cm zurück.
Die aber trotzdem wahrscheinlich in den Monaten bis zur Bewurzelung vertrocknen, weil schlicht zu klein.
LG
Der Ballen um die Abmoosstelle braucht schon ein gewisses Mindestvolumen, damit man abnehmen kann, ohne dass die mega empfindlichen jungen Wurzeln sofort brechen wie trockenes Holz, die auch eine gewisse Mindestlänge beim Abnehmen erreicht haben sollten, wenn sie den Oberteil rasch versorgen können sollen. Diese Mini- Torfquelltöpfchen haben da einfach nicht genug Volumen, beim Abnehmen sind die Wurzeln kaum 4 cm lang, und das reicht schlicht nicht, es sei denn man moost so ganz dünne Triebe von max. 5 mm Durchmesser ab und schneidet den Oberteil auf wenige cm zurück.
Die aber trotzdem wahrscheinlich in den Monaten bis zur Bewurzelung vertrocknen, weil schlicht zu klein.
LG
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Cryptomeria
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- Registriert: 25 Mai 2006, 21:45
- Wohnort: Fraulund/ 24405 Rügge
Re: Vegetative Vermehrung
Totto, du brauchst das Moos auch nicht aus den Wurzeln puhlen. Ich habe diese abgemoosten Teile immer gleich in Töpfe gepflanzt und sie wachsen prima weiter.
VG Wolfgang
VG Wolfgang
Wer Bäume pflanzt und weiß,dass er nie in ihrem Schatten sitzen wird hat angefangen, den Sinn des Lebens zu begreifen.