Baum des Jahres 2014 - Die Traubeneiche

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pgs
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Baum des Jahres 2014 - Die Traubeneiche

Beitrag von pgs »

Wer mehr über den Baum des Jahres 2014 - die Traubeneiche und ihre Unterscheidungsmerkmale von der Stieleiche wissen will, findet unter diesem Link auch Texte von Prof. Dr. Andreas Roloff, TU Dresden, Institut für Forstbotanik und Forstzoologie, zu diesem Thema:

Tagung zum Baum des Jahres 2014, der Trauben-Eiche
4./5.6.2014 in Bad Coburg-Heldburg/Thüringen

Näheres und Programm unter www.baum-des-jahres.de
beste Grüße von Holger/PGS

Henry Edward
Beiträge: 12
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Beitrag von Henry Edward »

Die Unterscheidung zur Stieleiche ist nicht einfach. In höheren Lage findet man meist die Traubeneiche

pgs
Beiträge: 3423
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Beitrag von pgs »

Der Herr Roloff erklärt aber die Unterschiede sehr schön und klar:
Drei Blattmerkmale (die für sich genommen schon ausreichen!)
und ein Fruchtmerkmal, zusätzlich.

http://baum-des-jahres.de/index.php?id=197
beste Grüße von Holger/PGS

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baumlaeufer
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Beitrag von baumlaeufer »

Die stärkste Traubeneiche Deutschlands steht im Park von Ebersdorf Thüringen: über 7 Meter Stammumfang. siehe DDG Liste oder hier:

Dank an Biloba für die Empfehlung,
der Baumlaeufer
Bäume sind Gedichte, die die Erde in den Himmel schreibt (Khalil Gibran)
www.na-tour-denkmal.de

Stadtmutant
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Beitrag von Stadtmutant »

Moin,

die Beschreibung von A. Roloff finde ich sehr hilfreich, danke für den Link, Holger!
In der FAQ gibt es ja auch einen Abschnitt zur Unterscheidung von Stiel- und Traubeneiche, aber ich konnte darin keines der von Roloff beschriebenen Merkmale wiederfinden. Vielleicht könnte man diese zusätzlichen Unterscheidungskriterien dort einpflegen.

Ob das folgende noch hierher gehört, weiß ich nicht, aber im Steckbrief der Stieleiche fiel mir folgender Satz auf: "Kein anderes einheimisches Holz hat die Widerstandskraft der Eiche oder auch nur ähnlich gute Haltbarkeitseigenschaften unter Wasser." Die Widerstandskraft des Holzes zweifele ich nicht an, aber wenn ich an unter Wasser haltbares Holz denke, dann fällt mir nicht die Stieleiche sondern die Schwarzerle ein. Unter "Wissenswertes" ist zu lesen: "Auch das tote Holz der Erle ist gegen Fäulnis unter Wasser derart resistent, dass halb Venedig auf Erlenpfählen erbaut werden konnte."
Ich möchte die Frage aufwerfen, ob man den Satz aus dem Steckbrief der Stieleiche nicht etwas vorsichtiger formulieren müßte, z. B. "...und auch seine Haltbarkeitseigenschaften unter Wasser sind ausgezeichnet.", denn mit der Schwarzerle haben wir eben doch ein einheimisches Holz mit mindestens ähnlich guter wenn nicht höherer Haltbarkeit unter Wasser.
Ich hoffe, daß dieser Beitrag nicht zu sehr am Thema vorbeigeht.

Viele Grüße,
Markus

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