Frauenhaarfarn
Moderatoren: LCV, stefan, tormi
Frauenhaarfarn
Hallo ihr lieben,
habe vor kurzem in einem ginkgobuch gelesen das vermutet wird/wurde das ginkgo von Adiantum capillus-veneris abstammen könnte...
was haltet ihr davon??
und noch eine frage...
habe mir so ein zierliches exemplar zugelegt und im internet etwas geforscht. nur wiederspricht sich einiges...einmal sollte man besprühen, einmal auf garkeinen fall...kann mir jemand sagen wie ich das gute stück richtig behandeln muss? wie ich düngen sollte? in was für erde ich umtopfen kann? ab wann ich umtopfen muss und wie ich vermehren kann..?
Lieben gruß, Anja.
habe vor kurzem in einem ginkgobuch gelesen das vermutet wird/wurde das ginkgo von Adiantum capillus-veneris abstammen könnte...
was haltet ihr davon??
und noch eine frage...
habe mir so ein zierliches exemplar zugelegt und im internet etwas geforscht. nur wiederspricht sich einiges...einmal sollte man besprühen, einmal auf garkeinen fall...kann mir jemand sagen wie ich das gute stück richtig behandeln muss? wie ich düngen sollte? in was für erde ich umtopfen kann? ab wann ich umtopfen muss und wie ich vermehren kann..?
Lieben gruß, Anja.
Hallo Anja,
das mit der Abstammung des Ginkgo vom Frauenhaarfarn kann entweder so nicht gemeint sein oder ist - nach aktuellem Stand der Botanischen Wissenschaft - völliger Unsinn.
Derzeit werden bei den Pflanzen zwei große Gruppen unterschieden:
1. Sporenpflanzen (mit Moosen, Farnen sowie Bärlapp, Moosfarn, etc.)
2. Samenpflanzen
Die Samenpflanzen werden wiederum unterschieden in
2a. Nackhtsamer (vor allem Nadelbäume)
2b. Bedecktsamer (alle ein- und zweikeimblättrigen Blütenpflanzen, Bäume)
Der Frauenhaarfarn gehört als Farn zu den Sporenpflanzen,
der Ginkgo gehört zu den Samenpflanzen und zwar zu den Nacktsamern:
Gruß, Stefan
das mit der Abstammung des Ginkgo vom Frauenhaarfarn kann entweder so nicht gemeint sein oder ist - nach aktuellem Stand der Botanischen Wissenschaft - völliger Unsinn.
Derzeit werden bei den Pflanzen zwei große Gruppen unterschieden:
1. Sporenpflanzen (mit Moosen, Farnen sowie Bärlapp, Moosfarn, etc.)
2. Samenpflanzen
Die Samenpflanzen werden wiederum unterschieden in
2a. Nackhtsamer (vor allem Nadelbäume)
2b. Bedecktsamer (alle ein- und zweikeimblättrigen Blütenpflanzen, Bäume)
Der Frauenhaarfarn gehört als Farn zu den Sporenpflanzen,
der Ginkgo gehört zu den Samenpflanzen und zwar zu den Nacktsamern:
(Quelle: http://www.ruhr-uni-bochum.de/boga/html ... iloba.html)Der Ginkgobaum nimmt neben seiner geographischen Isolierung auch in systematischer Hinsicht eine Sonderstellung ein. Wegen der spezifischen Befruchtungsverhältnisse (bewegliche männl. Keimzellen, Spermatozoiden) und anatomischer Besonderheiten (flächenhaft breite Blätter ohne Mittelrippe, Blattnerven gabelig, dichotom, verzweigt; Feinstruktur des Holzes, Wuchsform und Verzweigung) wird er zwischen Palmfarnen (Cycadeen, im Gewächshaus zu sehen) und Nadelbäumen (Coniferen) eingeordnet, alle drei Klassen zu den Nacktsamern (Gymnospermen) gehörend.
Gruß, Stefan
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Cryptomeria
- Beiträge: 9539
- Registriert: 25 Mai 2006, 21:45
- Wohnort: Fraulund/ 24405 Rügge
Hallo Anja,
niemals kann von einem heute lebenden Tier oder einer heute lebenden Pflanze etwas abstammen. Höchstens von Vorfahren, denn alles entwickelt sich weiter.
Der Ginkgo als letzter Vertreter seiner Art geht ja auf wahrscheinlich Hunderte Arten Ginkgoverwandte zurück und diese wieder auf Ur-Ginkgoformen und dann kommen noch weiter zurück Ur-Farne etc. Das sind doch riesige aufgesplitterte Stammbäume. Da hat dein Moos sicher nichts mit zu tun. Das ist Blödsinn oder es war anders gemeint, wie Stefan auch schon anmerkte.
Viele Grüße
Wolfgang
niemals kann von einem heute lebenden Tier oder einer heute lebenden Pflanze etwas abstammen. Höchstens von Vorfahren, denn alles entwickelt sich weiter.
Der Ginkgo als letzter Vertreter seiner Art geht ja auf wahrscheinlich Hunderte Arten Ginkgoverwandte zurück und diese wieder auf Ur-Ginkgoformen und dann kommen noch weiter zurück Ur-Farne etc. Das sind doch riesige aufgesplitterte Stammbäume. Da hat dein Moos sicher nichts mit zu tun. Das ist Blödsinn oder es war anders gemeint, wie Stefan auch schon anmerkte.
Viele Grüße
Wolfgang
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Cryptomeria
- Beiträge: 9539
- Registriert: 25 Mai 2006, 21:45
- Wohnort: Fraulund/ 24405 Rügge
Halllo Anja,
du fragtest nach den optimalen Lebensbedingungen deines Kleinen:
Zitat vom natürlichen Standort, dann weißt du Bescheid: schattige, überrieselte oder sickerfeuchte Felsen mit mäßig saurem oder kalkhaltigem Boden in wintermilden . luftfeuchten Lagen.
Also ab und zu bestäuben, trockene Zimmerluft sicher nicht vorteilhaft. Ich habe welche im Garten, kein Problem in diesem Winter.
Viel Spaß mit dem Süßen
Wolfgang
du fragtest nach den optimalen Lebensbedingungen deines Kleinen:
Zitat vom natürlichen Standort, dann weißt du Bescheid: schattige, überrieselte oder sickerfeuchte Felsen mit mäßig saurem oder kalkhaltigem Boden in wintermilden . luftfeuchten Lagen.
Also ab und zu bestäuben, trockene Zimmerluft sicher nicht vorteilhaft. Ich habe welche im Garten, kein Problem in diesem Winter.
Viel Spaß mit dem Süßen
Wolfgang