Rettung vor dem Orkan
Verfasst: 06 Dez 2013, 14:53
Moin!
Aus aktuellem Anlaß möchte ich kurz über eine Serbische Fichte, Picea omorika, berichten, die in unserer Familie eine besondere Rolle spielt. Gepflanzt wurde sie nämlich von meiner Urgroßmutter, die 1982 verstorben ist. Wie alt die Fichte genau ist, weiß man nicht, aber ihr wurde die botanisch nicht korrekte Bezeichnung "Oma-Tanne" verpaßt. Sie ist also quasi ein Erbstück, und daher war eigentlich schon Familientrauer angesagt, als sie im Dezember 2005 von einem Sturm gefällt wurde. Da sie schon den alljährlichen Weihnachtsschmuck in Form einiger Lichterketten trug, beschlossen wir, sie mit Hilfe einer Seilwinde wieder aufzurichten. Einfach war das nicht, da sie schon damals 7-8 m hoch und nicht gerade leicht war. Aber es gelang, und so konnten wir uns wenigstens noch Weihnachten 2005 ein vermeintlich letztes Mal an ihr erfreuen.
Im darauffolgenden Jahr wurde zu unserer Überraschung nicht eine Nadel braun. Da die verbliebenen Wurzeln den Baum offenbar ausreichend versorgen konnten, wurde die provisorische Befestigung gegen drei Stahlseile getauscht. Seitdem wächst und gedeiht die Fichte wieder und hat kräftig an Höhe zugelegt. Diesen Umstand finde ich erstaunlich, deswegen war mir diese Erfahrung einen Beitrag wert.
Im Laufe der Jahre hatten sich zwei Seile wieder gelöst, und wegen der Warnungen vor dem Orkan Xaver habe ich vorgestern gerade noch rechtzeitig dafür gesorgt, daß sie wieder ihre Stützen erhält. Noch ist das Unwetter nicht ganz vorbei, aber bis jetzt steht sie kerzengerade da, und ich hoffe, daß es auch dabei bleibt.
Viele Grüße,
Markus
Aus aktuellem Anlaß möchte ich kurz über eine Serbische Fichte, Picea omorika, berichten, die in unserer Familie eine besondere Rolle spielt. Gepflanzt wurde sie nämlich von meiner Urgroßmutter, die 1982 verstorben ist. Wie alt die Fichte genau ist, weiß man nicht, aber ihr wurde die botanisch nicht korrekte Bezeichnung "Oma-Tanne" verpaßt. Sie ist also quasi ein Erbstück, und daher war eigentlich schon Familientrauer angesagt, als sie im Dezember 2005 von einem Sturm gefällt wurde. Da sie schon den alljährlichen Weihnachtsschmuck in Form einiger Lichterketten trug, beschlossen wir, sie mit Hilfe einer Seilwinde wieder aufzurichten. Einfach war das nicht, da sie schon damals 7-8 m hoch und nicht gerade leicht war. Aber es gelang, und so konnten wir uns wenigstens noch Weihnachten 2005 ein vermeintlich letztes Mal an ihr erfreuen.
Im darauffolgenden Jahr wurde zu unserer Überraschung nicht eine Nadel braun. Da die verbliebenen Wurzeln den Baum offenbar ausreichend versorgen konnten, wurde die provisorische Befestigung gegen drei Stahlseile getauscht. Seitdem wächst und gedeiht die Fichte wieder und hat kräftig an Höhe zugelegt. Diesen Umstand finde ich erstaunlich, deswegen war mir diese Erfahrung einen Beitrag wert.
Im Laufe der Jahre hatten sich zwei Seile wieder gelöst, und wegen der Warnungen vor dem Orkan Xaver habe ich vorgestern gerade noch rechtzeitig dafür gesorgt, daß sie wieder ihre Stützen erhält. Noch ist das Unwetter nicht ganz vorbei, aber bis jetzt steht sie kerzengerade da, und ich hoffe, daß es auch dabei bleibt.
Viele Grüße,
Markus