Aussaat 2013

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Kiefernspezi
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Aussaat 2013

Beitrag von Kiefernspezi »

Hallo,

dieses Jahr hat ja leider ziemlich bescheiden begonnen vom Wetter her. Doch mittlerweile sind die USA-Einwanderer geschlüpft.
Leider sind alle Pflanzen noch in der kritischen Phase und können jederzeit eingehen. Das nasse Wetter ist auch nicht hilfreich.
Die kräftigen rot-grünen Pflanzen sind Fuchsschwanzkiefern (Pinus balfouriana), von denen es noch keinen Baum in Deutschland zu geben scheint, die kleinen Mickerlinge sind Abkömmlinge der Langlebigen Kiefer (Pinus longaeva.
Was gilt zu beachten, um die Lebensfähigkeit der Kleinen möglichst groß zu halten?

Viele Grüße
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Fuchsschwanzkiefer
Fuchsschwanzkiefer
DSC05822.JPG (70.25 KiB) 2002 mal betrachtet
Langlebige Kiefer
Langlebige Kiefer
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ApachePine
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Beitrag von ApachePine »

Wie sieht es jetzt aus? Leben die Sämlinge noch?

Kiefernspezi
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Beitrag von Kiefernspezi »

Ja, aber nahezu unverändert. Sie sind stagniert. Sieht also net so gut aus...

ApachePine
Beiträge: 716
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Beitrag von ApachePine »

Hmm naja seit deinem Beitrag sind "nur" 20 Tage vergangen also nicht so pessimistisch sein :wink: Ich glaub dass sich da noch was tun wird.

Kiefernspezi
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Beitrag von Kiefernspezi »

Dein Wort in Gottes Ohr.

Andreas75
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Beitrag von Andreas75 »

Hy!

Ich habe die dritte Art aus dem Fuchsschwanzkiefern- Kreis als Sämlinge, und die sind dies Jahr auch nicht die Spur gewachsen, nur ein paar neue Nadeln ham 's bekommen...

André, Du warst doch schon oft in den Gegenden, wo diese Kiefern herstammen. Dir ist doch sicher aufgefallen, dass das eher karge, felsige Gegenden waren, nicht?
Dazu passt, dass ich mich erinnere, mal gelesen zu haben, dass die Kiefern solcher Standorte als Jungpflanze oberirdisch scheinbar jahrelang rummickern, um dann mit einem Mal abzugehen wie eine Rakete (relativ). Da so starkes Wachstum nach einiger Zeit ja nur auf entsprechenden Wurzeln fußen kann, ist es in der Tat so, dass die Fuchsschwanzkiefern und noch einige solch karger Standorte als Sämlinge und Jungpflanzen erstmal überdurchschnittlich in die Entwicklung des Wurzelweks investieren, oberirdisch aber scheinbar "nur am Leben" bleiben.

Als ich meine P. aristata im Frühjahr verpflanzt habe, habe ich da an 4 cm- Pflänzchen Wurzeln von teils schon 15 cm Länge/ Tiefe gefunden, und war echt erstaunt darüber, habe aber die Angaben eindrucksvoll bestätigt gefunden.

Ich denke nun, dass es bei Deinen Sämlingen ebenso ist. Die werden erstmal in die Wurzel investieren, und wenn Du die pikierst, wirst Du wahrscheinlich baff sein, was Du da aus dem Topf förderst :)...

ApachePine
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Beitrag von ApachePine »

Hallo Kiefer,

Ja mit "das sich was tun wird" meinte ich jetzt nicht dass die großartig an Wachstum zulegen werden sondern eben eher die paar neuen Nadeln :wink: Aber du hast natürlich Recht! Danke für die Erklärung, erscheint voll logisch und doch wär ich darauf ohne zu recherchieren nicht gekommen :lol:

AndreasG.
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Beitrag von AndreasG. »

Oder den Sämlingen fehlt der passende Mykorrhiza-Pilz zum Wohlergehen.

ApachePine
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Registriert: 25 Aug 2009, 13:33
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Beitrag von ApachePine »

In diesem jungen Stadium kurz nach dem keimen ist das eher noch außer Acht zu lassen würde ich sagen. Aber wenn der Pilz vorhanden ist, ist das natürlich für die Keimlinge von Vorteil.

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