habe heute im TV einen Bericht über den Ginkgobaum gesehen.
Die eigentliche Frucht ist der Kern , der eine Nuss ist und die in Japan roh oder geröstet gegessen wird. Ich dachte das würde euch interessieren.
Einen schönen Abend wünscht euch
chriss
Moderatoren: LCV, stefan, tormi
(Quelle http://botgart.uni-bonn.de/o_frei/arb/a26.html)"Ginkgo biloba
G. biloba ist ein Relikt einer vor etwa 180 Millionen Jahren weit verbreiteten Pflanzengruppe.
Innerhalb der Nacktsamer (= Gymnospermen) nimmt der Ginkgo eine Sonderstellung ein: Er besitzt keine Nadeln, sondern parallel- und gabelnervige Blätter, die Samenanlagen sind von einer Hülle umgeben, und es treten bei der Befruchtung begeißelte Spermatozoide auf, wie sie bei den Höheren Pflanzen ansonsten nur noch bei den Palmfarnen (Cycadeen) zu finden sind.
Die "Früchte", es handelt sich aber in Wirklichkeit um die Samen, erinnern an Mirabellen, die mit einem silbrigen Wachsüberzug versehen sind. Die die Samenanlagen umhüllenden Schichten sind in eine weiche harzig-fleischige äußere Sarcotesta und eine holzige innere Sclerotesta umgewandelt. Sie umgeben einen circa 2 Zentimeter langen, dreikantigen Steinkern, der die Samenanlage umhüllt. Die Sarcotesta enthält reichlich Buttersäure und stinkt dementsprechend. Die Samenanlagen lassen sich aus dem Steinkern entfernen und sind geröstet in Ost-Asien eine Delikatesse, ähnlich wie bei uns Pistazien."
ich finde es überhaupt nicht kleinkariert, wenn du hier die wahren wissenschaftlichen Zusammenhänge aufzeigst, denn hier liest ein anderes Publikum, als das Fernsehpublikum.stefan hat geschrieben:auf die Gefahr hin, daß ich kleinkariert oder rechthaberisch wirke - dieser Fernsehbericht hat leider teilweise unrecht.
Die Fruchtmorphologie beim Ginkgo ist noch komplizierter!
Lieber nicht! Richtig wäre eine neutrale Signatur.braver hat geschrieben:um alles in die gewünschte weibliche Form zusetzen.