Hallo!
Bräuchte mal wieder einen Tip. In unseren Vorgarten soll nun noch ein schöner Laubbaum. Groß darf er ruhig werden; ist genügend Platz.
Unser Wunsch ist es, einen Baum auszuwählen, der lange die Blätter am Baum trägt.
Zuerst sollte es ein Walnußbaum werden, aber nachdem der Walnussbaum gegenüber als erstes seine Blätter verlor, sind wir davon etwas abgekommen. Seit Wochen steht da nur das nackte Gerüst. Aber rundherum sind noch viele, viele Laubbäume belaubt... Nur wir können sie leider nicht bestimmen....
Danke für Eure Hilfe.
Gruß, lasposa05
Welcher trägt die Blätter am längsten?
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Cryptomeria
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Wenn dir ein Baum besonders gefällt, fotogafiere ihn, oder beschreibe ihn, dann helfen wir dir beim Bestimmen.
Wenn wir hier irgendetwas vorschlagen, es gibt so vieles , hast du vielleicht eine ganz andere Vorstellung von deinem Baum.
Eichen halten die Blätter lang, Buchen, oder möchtest du eine sehr schöne Herbstfärbung wie Acer rubrum ( Rotahorn) oder Quercus rubra ( amerik. Roteiche ) .............. es gibt so viele Möglichkeiten, frage lieber gezielt oder stelle ein Foto ein.
Viele Grüße
Wolfgang
Wenn wir hier irgendetwas vorschlagen, es gibt so vieles , hast du vielleicht eine ganz andere Vorstellung von deinem Baum.
Eichen halten die Blätter lang, Buchen, oder möchtest du eine sehr schöne Herbstfärbung wie Acer rubrum ( Rotahorn) oder Quercus rubra ( amerik. Roteiche ) .............. es gibt so viele Möglichkeiten, frage lieber gezielt oder stelle ein Foto ein.
Viele Grüße
Wolfgang
Hallö!
Dann will ich mal nordamerikanische Eichen ins Spiel bringen, Quercus rubra ausgenommen...
Dieses, weil sie hierzulande meistens, als älterer Baum zumal, eine nur gelbe und braune Herbstfärbung zeigen, was nicht besonders ziert, auch sind die großflächigen Blätter nicht das prickelndste, wenn man sie wegharken muß etc.
Zudem kreuzt sich die Roteiche mit nachgewiesenermaßen zumindest der Stieleiche, wobei stets die Stieleiche als Mutter fungiert, was ich auch nicht so toll finde, da die Sämlinge extrem mehltauanfällig sind, was dann auf die Stieleiche übergreift, während die Roteiche durch den Mehltau nicht geschädigt wird...
Nimmt man hingegen die Scharlacheiche, Quercus coccinea, oder die Sumpfeiche, Quercus palustris, so hat man Bäume, die die heimische Pflanzenwelt nicht belangen, eine im Freistand sehr harmonisch aufgebaute, große Krone ausbilden, die sowohl die Blätter sehr lange behalten, als auch eine schöne Herbstfärbung aufweisen.
Die Sumpfeiche zB bleibt lange grün, um dann unvermittelt innerhalb nur weniger Tage komplett rotviolett umzufärben, seltener gelborange... Sie behält das Laub dann noch eine ganze Weile, um dann gegen Mitte/ Ende November "abzulegen", die wäre in meinen Augen also recht empfehlenswert, auch des durchaus filigranen Laubes wegen...
Grüße, Andreas
Dann will ich mal nordamerikanische Eichen ins Spiel bringen, Quercus rubra ausgenommen...
Dieses, weil sie hierzulande meistens, als älterer Baum zumal, eine nur gelbe und braune Herbstfärbung zeigen, was nicht besonders ziert, auch sind die großflächigen Blätter nicht das prickelndste, wenn man sie wegharken muß etc.
Zudem kreuzt sich die Roteiche mit nachgewiesenermaßen zumindest der Stieleiche, wobei stets die Stieleiche als Mutter fungiert, was ich auch nicht so toll finde, da die Sämlinge extrem mehltauanfällig sind, was dann auf die Stieleiche übergreift, während die Roteiche durch den Mehltau nicht geschädigt wird...
Nimmt man hingegen die Scharlacheiche, Quercus coccinea, oder die Sumpfeiche, Quercus palustris, so hat man Bäume, die die heimische Pflanzenwelt nicht belangen, eine im Freistand sehr harmonisch aufgebaute, große Krone ausbilden, die sowohl die Blätter sehr lange behalten, als auch eine schöne Herbstfärbung aufweisen.
Die Sumpfeiche zB bleibt lange grün, um dann unvermittelt innerhalb nur weniger Tage komplett rotviolett umzufärben, seltener gelborange... Sie behält das Laub dann noch eine ganze Weile, um dann gegen Mitte/ Ende November "abzulegen", die wäre in meinen Augen also recht empfehlenswert, auch des durchaus filigranen Laubes wegen...
Grüße, Andreas
Hallo lasposa05,
wenn ich hier aus dem Fenster schaue (Niederrhein), dann fällt mir zu Deiner Frage (neben Ahorn oder Amberbaum) vor allem noch der Ginkgo ein.
Die sind zurzeit noch belaubt und verfärben sich normalerweise gut (es gibt wohl Sortenunterschiede!); beim Vergleich verschiedener Amberbaum-Individuen fällt mir auf, daß sie sich unterschiedlich früh und unterschiedlich stark verfärben (obwohl sie im Umkreis von wenigen 100 m stehen)
Gruß, Stefan
wenn ich hier aus dem Fenster schaue (Niederrhein), dann fällt mir zu Deiner Frage (neben Ahorn oder Amberbaum) vor allem noch der Ginkgo ein.
Die sind zurzeit noch belaubt und verfärben sich normalerweise gut (es gibt wohl Sortenunterschiede!); beim Vergleich verschiedener Amberbaum-Individuen fällt mir auf, daß sie sich unterschiedlich früh und unterschiedlich stark verfärben (obwohl sie im Umkreis von wenigen 100 m stehen)
Gruß, Stefan
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Cryptomeria
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- Registriert: 25 Mai 2006, 21:45
- Wohnort: Fraulund/ 24405 Rügge
Ein paar Tipps möchte ich dir dann auch noch geben:
wunderbare Herbstfärber:
viele Ahorne
Kuchenbaum ( Cercidiphyllum)
Nyssa silvatica ( leider nur kurz, dafür sehr intensiv, nur auf saurem Boden , oder sehr feucht)
Oxydendron arboreum ( Indian Summer USA)
Parrotia persica ( leider sehr langsam wachsend und genetisch bedingt gute und schlechte Färber ähnlich Liquidambar, im Herbst aussuchen )
Amelanchier ( nur Großstrauch ).
Viele Grüße
Wolfgang
wunderbare Herbstfärber:
viele Ahorne
Kuchenbaum ( Cercidiphyllum)
Nyssa silvatica ( leider nur kurz, dafür sehr intensiv, nur auf saurem Boden , oder sehr feucht)
Oxydendron arboreum ( Indian Summer USA)
Parrotia persica ( leider sehr langsam wachsend und genetisch bedingt gute und schlechte Färber ähnlich Liquidambar, im Herbst aussuchen )
Amelanchier ( nur Großstrauch ).
Viele Grüße
Wolfgang