Was hat das Aprikosenbäumchen

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caoba
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Was hat das Aprikosenbäumchen

Beitrag von caoba » 01 Jul 2013, 10:58

Seit einiger Zeit kränkelt dieses Aprikosenbäumchen. Ein Ast ist ganz befallen, der Stamm ist aufgesprungen und "blutet", die Blätter an anderen Ästen beginnen, sich zu falten. :(
Was könnte das sein, kann man etwas dagegen tun?
Danke für Eure Information und Hilfe
Dateianhänge
SAM_0527.jpg
Blutender Stamm
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SAM_0523.jpg
stark befallener Ast
SAM_0523.jpg (113.73 KiB) 1508 mal betrachtet
SAM_0519.jpg
Gesamtansicht Bäumchen
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Caoba

Topaz
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Beitrag von Topaz » 05 Jul 2013, 17:55

Hallo Caoba,

Aprikosen sind eine tolle Frucht. Allerdings ist sie auch sehr empfindlich. Das größte Problem beim Anbau ist die sogenannte Apoplexie. Und darum scheint es sich hier zu handeln. Dies ist die Bezeichnung für das schlagartige Absterben von Baumteilen oder des ganzen Baumes. Die Ursache für das Absterben ist ein Verstopfen der Leitungsbahnen durch Harz. Wie es aber dazu kommt ist aber weitgehend unklar. Entsprechend allgemein sind deshalb auch die Tipps was die Vorbeugung anbetrifft: Standort, Sorte, Boden etc.
Am empfindlichsten für die Apoplexie sind Aprikosen zwischen dem 3. und 7. Standjahr. Ist die Apoplexie erst mal da, kann man nix mehr machen. Hier eine österreichische Seite mit guten Infos (In Österreich hat der Marillenanbau eine deutlich größere Bedeutung als in D, wo es ihn praktisch nicht gibt.

link von Topaz zum Thema Apoplexie:

http://www.umweltberatung.at/start.asp?ID=42061&b=6884

caoba
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Was hat das Aprikosenbäumchen

Beitrag von caoba » 05 Jul 2013, 22:55

Vielen Dank, hatte schon fast die Hoffnung aufgegeben, dass mir jemand antwortet. Das könnte hinkommen, die Symptome sind genauso. Mittlerweite, eine Woche später, sind schon mehrerer Äste abgestorben, ging rasend schnell.
Caoba

Mahaleb
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Beitrag von Mahaleb » 06 Jul 2013, 08:40

Hallo caoba,

traten die Symptome nach der Blüte das erste Mal auf?
Dann hätten wir hier den klassischen Infektionsverlauf mit dem Feuerbrand, einer Bakteriose, was für so kleine Bäumchen häufig den nahenden Tod bedeutet.
Die Verstopfung von Leitungsbahnen ist ganz typisch, der Baum versucht damit den Bakterien den Weg zu versperren.
Die befallenen Äste bis tief in das gesunde Holz zurücknehmen und verbrennen ist hier der einzige Weg. Und bitte nicht vergessen, alle Werkzeuge abschließend mit Spirituslösung (70%ig) säubern, sonst überträgt sich möglicherweise das Bakterium beim Schnitt auf andere Rosaceaen.
Wünsche viel Erfolg!

Gruß, Bernd

Topaz
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Beitrag von Topaz » 06 Jul 2013, 12:06

Hallo Mahaleb,

die Aprikose wird nicht vom Feuerbrand befallen. Wie übrigens das ganze Steinobst. Das kann caoba also definitiv ausschließen.

Gruß Topaz

Mahaleb
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Beitrag von Mahaleb » 06 Jul 2013, 14:01

Hallo Topaz,
ist zwar eher selten, aber es kommt auch in wenigen Fällen dort mal ein Extremist unter dem Bakterium Erwinia amylovora auf den Gedanken, sich in Steinobst hemmungslos zu vermehren. :wink:

Topaz
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Beitrag von Topaz » 06 Jul 2013, 14:42

Ok, das war mir neu. Beim Steinobst muss man allerdings aufpassen, dass man dies nicht mit der weit verbreiteten Monilia verwechselt.

Svenale
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Re: Was hat das Aprikosenbäumchen

Beitrag von Svenale » 24 Jun 2019, 18:24

Scheint als hätte ich ein ähnliches Problem... Hab leider keine Ahnung von dem Bäumchen, wir haben es vor 2 Jahren von meinen Schwiegereltern geschenkt bekommen.
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Svenale
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Re: Was hat das Aprikosenbäumchen

Beitrag von Svenale » 24 Jun 2019, 18:24

Und noch vom ganzen Baum
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