Gewöhnlicher Goldregen (Laburnum anagyroides)
Steckbrief - Gewöhnlicher Goldregen
wissenschaftlicher NameLaburnum anagyroides
| deutscher Name | Gewöhnlicher Goldregen | ||||||||||||
| Familie |
Hülsenfrüchtler (Fabaceae) |
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| Gattung | Laburnum | ||||||||||||
| Art | anagyroides | ||||||||||||
| Herkunft | einheimisch | ||||||||||||
| Giftigkeit | stark giftig (Details ») | ||||||||||||
| Wuchshöhe [?] | 2-6-9 | ||||||||||||
| Fruchtart |
Hülsenfrüchte |
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| Gartenwert [?] | 1,4 | ||||||||||||
| Frosthärte [?] | –20°C | ||||||||||||
| Holzwert [?] | 1 | ||||||||||||
| Geschlecht |
zwittrig |
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| Häusigkeit |
einhäusig |
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| Bestäubung |
Fremdbestäubung Tierbestäubung |
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| Blattanordnung | wechselständig | ||||||||||||
| Blattaufbau | zusammengesetzt | ||||||||||||
| Blattform | gefingert | ||||||||||||
| weitere Merkmale | Finger ganzrandig | ||||||||||||
| Blütezeit | |||||||||||||
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| Fruchtreife | |||||||||||||
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Beschreibung - Gewöhnlicher Goldregen
In Südeuropa und im südlichen Mitteleuropa verbreitet, weiter nördlich gelegentlich verwildert. Seit langem beliebte Zierpflanze.
Mehstämmiger, kräftiger Strauch oder kleiner Baum bis etwa 7 m Höhe.
Unpaarig 3-zählig gefingert, Fingerblättchen ca. 5 cm lang und 2 cm breit, länglich-elliptisch, am Vorderende stumpf gerundet, jedoch mit kurzer Stachelspitze. Oberseits dunkelgrün, unterseits grünlich-grau und anliegend seidenhaarig. Blattstiel zwischen 3-5 cm lang.
Glatte, längs-gestreifte Rinde.
Krone der Schmetterlingsblüte um 2 cm lang, goldgelb mit feinem rötlichen Farbmal.
Hülse ca. 8 cm lang und 3 cm dick, blasig aufgetrieben und pergamentartig durchscheinend, seidig behaart.
stark giftig: Die ganze Pflanze, besonders Blüten, Samen und Wurzeln
Giftig für: Mensch, Tier, Hund, Pferd
Die auffallenden, meist rötlich-braunen Hülsen, bleiben bis zum nächsten Frühjahr am Strauch. Sämtlich Goldregen Arten enthalten in allen Pflanzenteilen das stark giftige Alkaloid Cytisin. Besonders konzentriert ist in den Samen.
- Quellenangaben und verwendete Literatur











