Andentanne (Araucaria araucana)
Steckbrief - Andentanne
wissenschaftlicher NameAraucaria araucana
| deutscher Name | Andentanne | ||||||||||||
| Familie |
Araukariengewächse (Araucariaceae) |
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| Gattung | Araucaria | ||||||||||||
| Art | araucana | ||||||||||||
| Herkunft | Südamerika | ||||||||||||
| Wuchshöhe [?] | 2-6-25 | ||||||||||||
| Fruchtart | |||||||||||||
| Gartenwert [?] | 1,3 | ||||||||||||
| Frosthärte [?] | –24°C bis –28°C | ||||||||||||
| Holzwert [?] | 1,2,3 | ||||||||||||
| Geschlecht |
eingeschlechtlich |
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| Häusigkeit |
zweihäusig |
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| Bestäubung |
Fremdbestäubung |
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| Blattanordnung | einzeln | ||||||||||||
| Blattaufbau | nadelförmig | ||||||||||||
| Blattform | dreieckig | ||||||||||||
| Blattrand | glattrandig | ||||||||||||
| Blütezeit | |||||||||||||
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| Fruchtreife | |||||||||||||
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Beschreibung - Andentanne
Beheimatet in Südamerika in Chile und Argentinien auf Hügellandschaften und vulkanischer Hänge bis über 1500 m Höhe. Der erste Baum wurde 1705 nach Europa eingeführt.
Heutzutage in vielen wintermilden Parks und Gärten anzutreffen.
8 - 15 m hoher Baum, in ihrere Heimat Chile bis 50 m. Äste fast waagrecht, etagenartig zu 5 - 7 in Quirlen vom Stamm abgehend, im Alter gebogen. Einzelner Stamm gerade aufrecht stehend.
Nadeln dachziegelartig angeordnet, dreieckig, scharfkantig, zugespitzt und stechend, bis 5 cm lang.
Meist zweihäusig, d.h. männliche und weibliche Blüten an unterschiedlichen Exemplaren. Männliche Blüten walzenförmig, zapfenartig, braun, 8-12 cm lang, hängend. Weibliche Blüten in runden, gelbgrünen Zapfen, mit zurückgebogenen Deckschuppen.
Weibliche Blüten bilden nach der Befruchtung große Zapfen aus, mit einem Durchmesser von 15 bis 20 cm, können Kokosnuss-groß werden ! Die weiblichen Zapfen zerfallen nach einer Reifezeit von drei Jahren. In den Zapfen reifen braune, schwere, bis 4 cm lange Samen, essbar ('pinones').
Dieser eigenartige Baum ist ein Relikt aus dem Jura-Erdzeitalter (vor 180 Millionen Jahren). Sie ist verwandt mit unserer Zimmertanne (Araucaria heterophylla).
Foto der männlichen Blüte mit freundlicher Genehmigung von Dr. Wolf-Achim Roland.
Foto der Zapfen mit freundlicher Genehmigung von Dr. Roland Schuster.
- Quellenangaben und verwendete Literatur











