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carphunter
Anmeldungsdatum: 12.11.2010 Beiträge: 17 Wohnort: Veitsrodt
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Verfasst am: Fr 12.Nov 2010 15:16 Titel: Suche: Samen einheimischer bäume |
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Hey,
ich suche samen, einheimischer baumarten!
kann leider nichts zum tauschen biete, also sendet mir eure Preisvoorstellung per PN zu
ich nehme samen fast jeder einheimischen art gerne an
glg
benni |
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Mostviertler
Anmeldungsdatum: 28.08.2010 Beiträge: 174 Wohnort: A-3393 Mannersdorf 11
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Verfasst am: Fr 12.Nov 2010 17:57 Titel: |
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Hallo!
Zuerst einmal willkommen im Forum.
Meine Frage: Wie viele Samen brauchst du von den Bäumen?
Geht es um die Anlage einer "Samenbank" wollte sagen Samensammlung, oder brauchst du mehr, um selbst Bäume zu ziehen?
Wenn du nur einige Samen für eine Sammlung brauchst, ist das Erfolgserlebnis Samen selbst zu sammeln, mit nichts aufzuwiegen. Bei der Bestimmung helfen wir dir gerne.
Gruß
Hannes |
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carphunter
Anmeldungsdatum: 12.11.2010 Beiträge: 17 Wohnort: Veitsrodt
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Verfasst am: Fr 12.Nov 2010 18:17 Titel: |
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hey
ich möchte die samen zu bäumen aufziehen, mein opa hat noch ein stück land, das ich nach und nach bewalden will
glg |
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ApachePine
Anmeldungsdatum: 25.08.2009 Beiträge: 703 Wohnort: Wien
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Verfasst am: Sa 13.Nov 2010 19:52 Titel: |
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| Ich schicke dir eine PN |
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AndreasG.
Anmeldungsdatum: 10.06.2007 Beiträge: 380 Wohnort: Berlin
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Verfasst am: Mo 15.Nov 2010 7:02 Titel: |
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Da gibt es eine alte Technik; man nennt es "Spazierengehen".
Dabei kann man sich gelegentlich mal bücken und Samen auflesen.
In der Nähe ältere Bäume sind die Erfolgsaussichten am größten. Gerade im Herbst liegen meist reichlich Samen einfach so in der Gegend rum.  |
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Kiefernspezi
Anmeldungsdatum: 12.01.2009 Beiträge: 5650 Wohnort: Velbert
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Verfasst am: Mo 15.Nov 2010 12:19 Titel: |
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Hast Du eine bestimmte Vorstellung, welche Bäume Du aufziehen möchtest? Außerdem ist auch die Frage, welche Bäume sich in der gegebenen Lage eignen. Was wächst so drum herum und was soll der Wald (der erst in ca. 20 Jahren als solcher erkennbar sein wird) für ein Wald sein - naturnahe, ohne Bewirtschaftung, zur Erholung etc.?
Viele Grüße _________________ http://www.kiefernspezi.npage.de |
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Cryptomeria
Anmeldungsdatum: 25.05.2006 Beiträge: 6787 Wohnort: Bad Endbach
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Verfasst am: Mo 15.Nov 2010 16:07 Titel: |
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Und wenn du im Frühjahr nochmal gehst, hast du viele keimende Eicheln und etwas später Tausende von Buchensämlingen.
Viel Erfolg
Wolfgang _________________ Wer Bäume pflanzt und weiß,dass er nie in ihrem Schatten sitzen wird hat angefangen, den Sinn des Lebens zu begreifen. |
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carphunter
Anmeldungsdatum: 12.11.2010 Beiträge: 17 Wohnort: Veitsrodt
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Verfasst am: Mo 15.Nov 2010 17:08 Titel: |
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hey
also ich möchte später einen naturnahen mischwald
hab da so an buchen, eichen, ahorn, vllt. noch n paar obstbäume, kiefern, fichten und tannen gedacht
is das soweit gut, oder würdet ihr was anderes dabei pflanzen, oder was weg lassen?
das sind auch so ziemlich die bäume, die hier bei uns in der gegen wachsen
hab mir gedacht, dass ich vllt. auch noch 3-4 mammutbäume dazwischen pflanze, so als blickfang xD
glg |
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Cryptomeria
Anmeldungsdatum: 25.05.2006 Beiträge: 6787 Wohnort: Bad Endbach
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Verfasst am: Mo 15.Nov 2010 18:03 Titel: |
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Das ist eine gute Idee mit den Mammuts. Lass genügend Abstand zum Rest, sonst musst du zu schnell sägen.
Vergesse die Familie der Ebereschen nicht ( s. aria,S. aucuparia, S. torminalis ). Leider gibt es dieses Jahr bei uns ganz wenig bzw. gar keine Früchte. Wenn du nichts findest aus dieser Familie, melde dich nächstes Jahr wieder. Ich habe einige sitzen. Kannst du Mispel gebrauchen. Muss ich bei Helligkeit nachschauen, aber da hängt jedes Jahr viel dran.
Ost kannst du natürlich auch aussäen, musst du aber veredeln, wenn du ernten möchtest.
Viele Grüße
Wolfgang _________________ Wer Bäume pflanzt und weiß,dass er nie in ihrem Schatten sitzen wird hat angefangen, den Sinn des Lebens zu begreifen. |
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Kiefernspezi
Anmeldungsdatum: 12.01.2009 Beiträge: 5650 Wohnort: Velbert
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Verfasst am: Mo 15.Nov 2010 18:46 Titel: |
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Hi,
Mammutbaumsamen kann ich schicken.
Was Kiefern betrifft, so ist nur die Waldkiefer (Pinus sylvestris) unter den heimischen Kiefern in einem naturnahen Wald dauerhaft überlebensfähig.
Willst Du einen interessanten Mix, so bietet sich die Schwarzkiefer (Pinus nigra), die Weymouthkiefer (Pinus strobus) und die Gelbkiefer (Pinus ponderosa) an.
Dann würde ich als Ergänzung die Douglasie pflanzen (Pseudotsuga menziesii) und an Tannen die Weißtanne (Abies alba) und die Koloradotanne (Abies concolor)
Bei Fichten würde ich sehr sparsam die heimische Fichte (Picea abies) und die Stechfichte (Picea pungens) pflanzen. Wenn irgend jemand Samen beschaffen kann, dann wäre vom Waldbild die Sitka-Fichte sehr empfehlenswert (Picea sitchensis)
Mammutbäume sollten solitär stehen, weil sie dann von oben bis unten begrünt sind und gut zur Geltung kommen.
Auch eine Coulterkiefer solitär sieht gut aus.
Buchen sollten eher separat stehen. Nadelbäume kann man gut mit diversen Ahörnern (Acer) mischen, was im Herbst zu phantastischen Farbspielen führt.
Allerdings kann man dann nicht mehr von einem naturnahen Wald sprechen. Nicht schlimm, denn im Vergleich sind die deutschen Wälder eher artenarm.
An Samen beisteuern könnte ich Mammutbaumsamen.
Viele Grüße _________________ http://www.kiefernspezi.npage.de |
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Cryptomeria
Anmeldungsdatum: 25.05.2006 Beiträge: 6787 Wohnort: Bad Endbach
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Verfasst am: Mo 15.Nov 2010 19:47 Titel: |
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Ich würde an deiner Stelle zweigleisig fahren. Mammutbäume zu ziehen, ist nicht ganz einfach, da sie leicht an Grauschimmelpilz eingehen und in den ertsen Jahren kälteempfindlich sind. Aussäen aus Interesse o.k. und gleichzeitig schon billige kleine Pflanzen kaufen , um einen besseren Start zu ermöglichen.
Deshalb als Hinweis z.B. www. die-forstpflanze.de
Viele Grüße
Wolfgang _________________ Wer Bäume pflanzt und weiß,dass er nie in ihrem Schatten sitzen wird hat angefangen, den Sinn des Lebens zu begreifen. |
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carphunter
Anmeldungsdatum: 12.11.2010 Beiträge: 17 Wohnort: Veitsrodt
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Verfasst am: Mo 15.Nov 2010 20:41 Titel: |
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hey
danke für eure tips
welche mammutbaumart würdet ihr mir demm empfehlen? den urweltmammutbaum, den küsten- oder bergmammutbaum?
glg |
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Kiefernspezi
Anmeldungsdatum: 12.01.2009 Beiträge: 5650 Wohnort: Velbert
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Verfasst am: Mo 15.Nov 2010 20:56 Titel: |
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Hallo, Küstenmammutbaum ist in bestimmten Regionen heikel. Riesenmammutbaum und Urweltmammutbaum sind super. Der Bergmammutbaum ist immergrün und der Urweltmammutbaum hat ein tolles Herbstkleid und sieht auch so sehr schön aus. Im Winter ist er halt nackelig.
Aber auch hier ergibt sich wieder ein tolles Kontrastbild.
Von Lebensbäumen oder Zypressen würde ich die Finger lassen, da die nicht in einen Wald passen und diesem schnell einen Friedhofscharakter verleihen.
Viele Grüße _________________ http://www.kiefernspezi.npage.de |
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Cryptomeria
Anmeldungsdatum: 25.05.2006 Beiträge: 6787 Wohnort: Bad Endbach
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Verfasst am: Mo 15.Nov 2010 21:05 Titel: |
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Metasequoia heißt auch Wasserlärche. Benötigt also ordentlich Feuchtigkeit im Untergrund. Steht gut auch an Wasserläufen oder auf hohem Grundwasserstand. Absolut winterhart.
Bergmammut in den ersten 5/8 Jahren empfindlich gegen kalten, austrocknenden Wind im Februar, gepaart mit Sonne.
Wenn er älter ist, sollte er auch genügend Wasser im Untergrund haben, sonst verkümmert in sehr trockenen Jahren die Spitze oder die inneren Nadeljahrgänge. Er erholt sich aber auch wieder, wenn es ein nasses Jahr wird.
Küstenmammmut im Weinbauklima, würde ich im Wald fast auch abraten.
Viel Erfolg
Wolfgang _________________ Wer Bäume pflanzt und weiß,dass er nie in ihrem Schatten sitzen wird hat angefangen, den Sinn des Lebens zu begreifen. |
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carphunter
Anmeldungsdatum: 12.11.2010 Beiträge: 17 Wohnort: Veitsrodt
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Verfasst am: Mo 15.Nov 2010 21:45 Titel: |
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also würdet ihr mir den bergmammutbaum und den urweltmammutbaum empfehlen( wenn ich kiefernspezi richtig verstanden habe) ?
glg |
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