Arboretum Park Härle (Bonn) (D - 53227 - Bonn-Oberkassel - Rheinland)

Hier könnt Ihr eigene Beschreibungen zu dendrologisch sehenswerten Parkanlagen, Gärten und Arboreten einstellen und bewerten. Im weiteren Threadverlauf können Besonderheiten dieser Parkanlagen aufgezeigt und von jedermann ergänzt werden.

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stefan
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Arboretum Park Härle (Bonn) (D - 53227 - Bonn-Oberkassel - Rheinland)

Beitrag von stefan » 04 Jun 2007, 17:52

Name der Anlage:
Arboretum Park Härle (Bonn)

Kurzbeschreibung:
Lage am Hang des Rheintals zwischen Bonn und dem Siebengebirge;
umfangreiche Pflanzensammlungen insbesondere Rosen, wertvollen Solitärpflanzen und seltenen Gehölze. Das milde Klima im Rheinland ermöglicht die Kultur zahlreicher frostempfindlicher, teils mediterraner Gehölze.
http://www.arboretum-haerle.de/1/Startseite.htm

Lage (PLZ, Ort, Großraum/Gebiet, Bundesland, Land):
Deutschland, Nordrhein-Westfalen, Stadt Bonn, Bonn-Oberkassel, PLZ 53227

Kosten/Eintritt:
kostenfrei

Öffnungszeiten:
März bis Oktober, der erste Samstag im Monat um 10.00 Uhr und
der dritte Mittwoch im Monat um 17.00 Uhr im Rahmen von öffentlichen Führungen geöffnet.
An Tagen des Offenen Gartens, kann an der Park frei besucht werden.
Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Zusätzlich Gruppenführugen nach Vereinbarung.

Bewertung:
(ich bin noch nicht dort gewesen und bitte um Ergänzungen)

Größe in ha:
4,7 ha

Besonderheiten:
--

geführte Touren (ja/nein, Kurzbeschreibung)
ja
http://www.arboretum-haerle.de/11/Fuehrungen.htm

Park/Anlage betreut von:
Stiftung Arboretum "Park Härle"

Adresse/Kontakt:
Stiftung Arboretum Park Härle
Dipl.-Ing. Michael Dreisvogt
(Technischer Leiter)
Büchelstr. 40
53227 Bonn-Oberkassel
Telefon: 0228-2499270
Fax: 0228-24992727
E-mail: info@arboretum-haerle.de

Homepage:
http://www.arboretum-haerle.de/index.php

Link zum Parkplan:
Parkplan

Link zu Google-Maps:
Lageplan

Literatur zur Anlage/Baumführer/Baumverzeichnis:
--
Zuletzt geändert von stefan am 30 Mai 2008, 23:34, insgesamt 1-mal geändert.

Roseo-Marginata
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Beitrag von Roseo-Marginata » 07 Jul 2007, 20:53

Nun war ich endlich dort. Sehr gepflegte, schöne Anlage! Es gibt sehr viele Variationen von Juniperus, Chamaecyparis, Eibe, Thuja und vieles mehr. Wer panaschierte Blätter sehen und studieren will, oder die Gelb- und Goldvariationen von Buxus, Cornus, Chamaecyparis, ist hier richtig. Ein 'neuer' Teil, hauptsächlich nach 1978 aufgebaut, ein 'alter' Teil mit Baumbestand seit 1870. Viele seltene Gehölze, künstlerisch angelegt, wunderschöne Sichtachsen, durch die Hanglage doppelt gut. Hervorragend beschriftet. Gut fürs Studium, schön fürs Auge. Am 14. und 15. Juli ist Tag der offenen Tür, das dürfte eine gute Gelegenheit sein, dort auch mit mehr Zeit die Bäume zu studieren. Ansonsten nur selten Zugang, s.o.
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LG Roseo

wolfachim_roland
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Beitrag von wolfachim_roland » 10 Mär 2008, 21:37

auch ich habe nun einen ersten lohnenden Besuch absolviert. Der gezeigte Baum wurde kürzlich geschnitten. Er hat viele lange grünliche Triebe.Wer kennt ihn??

(bitte Nachrichten per pn) Ich gebe dann hier die Lösung bekannt.

Wolf
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Arboretum Härle 9.3.08
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Wolf Roland

kurt
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Beitrag von kurt » 15 Apr 2008, 10:28

Hallo Roland

Sagenhaft! Wurde er früher mal geschnitten wie Platanen oder Kopfweiden und hat dadurch diese bizarren Zweige entwickelt? Ein "normaler" Habitus ist das ja wohl nicht.

Gruss
Kurt

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stefan
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Beitrag von stefan » 15 Apr 2008, 12:22

Hallo Kurt,
ich gehe davon aus, daß es eine "Korkenzieher"-Form, veredelt auf eine normalwachsende Unterlage, ist.
Gruß, Stefan
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https://baum-des-tages.blogspot.de/

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Beitrag von Raimond Mesenbrink » 15 Apr 2008, 15:24

Hallo Kurt und Stefan,

das ist die Hängeform vom Seidenschnurbaum: Sophora japonica 'Pendula'. Das ist dessen 'natürliches' Wachstum. Bei uns stehen auf einem Friedhof zwei ältere Exemplare die auch so verwachsen sind.

Viele Grüße

Raimond

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Beitrag von stefan » 15 Apr 2008, 16:25

Hallo Raimond
Raimond Mesenbrink hat geschrieben:... ist dessen 'natürliches' Wachstum. ...
... aber trotzdem auf eine "normale" Unterlage veredelt, um die Hochstammform zu erzielen. Oder etwa nicht?
Gruß, Stefan
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Beitrag von Raimond Mesenbrink » 15 Apr 2008, 17:54

stefan hat geschrieben:... aber trotzdem auf eine "normale" Unterlage veredelt, um die Hochstammform zu erzielen. Oder etwa nicht?
Hallo Stefan,

ja, da hast du natürlich Recht, es ist eine Veredlung.

Viele Grüße

Raimond

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Beitrag von wolfachim_roland » 16 Apr 2008, 20:43

@ Kurt:
leider kann ich im Moment keine weiteren Details beitragen.

Wolf
Wolf Roland

Kiefernspezi
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Beitrag von Kiefernspezi » 22 Mai 2009, 00:06

Super Foto´s! Macht Appetit auf einen Besuch!

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Beitrag von Kiefernspezi » 05 Mai 2010, 13:25

Hier einige Bilder von unserem Baumkunde-Treffen 2010.

Der Park Härle stellt die Pflanzen nicht wie ein botanischer Garten unter wissenschaftlichem Aspekt aus, sondern folgt der Ästhetik und gärtnerischen Ideen, weshalb mehr züchterische als Naturarten zu finden sind.

Der Garten teilt sich in zwei Bereiche auf: Den alten und den neuen Teil.
Im neuen Teil werden Bäume unter gärtnerischen Aspekt gepflanzt, der mittelfristig ausgerichtet ist. Die Bäume bzw. Arrangements werden im Laufe der Zeit verändert, Bäume ersetzt.
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Pech mit dem Wetter, aber Glück mit dem Parkführer!
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panaschierte Laubbäume gab es einige zu sehen.
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Hier ist eine neue Sorte entstanden, die bereits veredelt wird: "Härles Gold"
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Seltsam gewachsene Kopfeibe...
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...und manch andere Bäume erzeugen beim Betrachten nicht immer nur Staunen, sondern auch manchmal Schmerzen.
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Erfreulich waren die Judasbäume...
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Und Kurt überlegt, ob er seinen Urwald doch durch panaschierten Acer japonicum ersetzt - nein Spaß!!!
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Kiefernspezi
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Beitrag von Kiefernspezi » 05 Mai 2010, 13:34

Außerdem gibt es den "alten Teil", in dem z.t. über 100 Jahre alte Bäume mitlerweile sehr groß geworden sind und ein schönes Baumparkbild abgeben.
Hier findet man durchaus auch Natursorten.
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dichtes Grün im "alten Teil"
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riesige Zedern...
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...ein Mammutbaum....
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...und die mitlerweile seltene Naturform des Lederhülsenbaumes waren zu bewundern.
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Auch eine Tamariske darf nicht fehlen.
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Aussicht gab es bis zu den Basaltsäulen-Felsen am Rhein
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Auch wenn die Bäume mal kleiner waren, hat es sich früher wohl ganz gut dort gewohnt...
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ApachePine
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Beitrag von ApachePine » 13 Mai 2010, 15:01

schöne Bilder !

die Naturform des Lederhülsenbaums ist Gleditsia sinensis ?

Silvia Susanne
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Beitrag von Silvia Susanne » 15 Mai 2010, 00:23

Oh, die Zeder ist ja wirklich riesig!! Habe ich "vor Ort" gar nicht mitbekommen.

Kiefernspezi
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Beitrag von Kiefernspezi » 15 Mai 2010, 05:30

Ja, die an den Straßen gepflanzten Lederhülsenbäume sind sozusagen entwaffnet worden, damit sich niemand verletzt.
Man stelle sich vor, ein Zecher verliert auf dem Nachhauseweg sein Gleichgewicht und torkelt gegen so einen Baum... :twisted:

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