Ein paar Daten / Fakten für die Eingabe von Bäumen in das Register:
Die Daten/ Bilder werden -im Moment noch- hier bei
alte Bäume - Baumregister unter dem Namen des erkundeten Baumes von den " Findern" eingestellt. Die Moderatoren sorgen für die Eingabe im Register.
der Baum ist entweder
ein Naturdenkmal,
ein Baumveteran
ein besonderer Baum
die Baumartbestimmung ist erforderlich, z. B. Quercus robur oder Q petraea
Wichtig ist die Ortsbeschreibung mit Bundesland, Kreis, Ort, Straße
In der freien Landschaft ist das schon schwieriger, Geo- Koordinaten sind hilfreich wie z. B. E9°3.2055' / N51°34.8917' . Die Moderatoren haben ja schon die Eingabemöglichkeit über die Kartenabfrage, die dann die Koordinaten mit der zur Verfügung stehenden Karte abgleichen können.
Eine kurze Beschreibung ist hilfreich, z. B hohler Stamm, reduzierte Krone, Mehrstämmigkeit
Wichtig ist der Zugang zum Baum, ob öffentlicher Grund oder z. B Privat ( Auswahlmöglichkeit)
Angabe zu Umfang, gemessen in 130 cm Höhe , Höhe des Baumes, Alter des Baumes, Zustand desselben und sehr wichtig: Das Besuchsdatum !
bei Alleen / Baumreihen bitte Länge der Allee , Abstand er Bäume voneinander und ca Anzahl der Bäume angeben.
Fundquellen können zitiert werden.
und zu guter letzt: wir freuen uns über Fotos. Bitte beachten, die Fotos sollten mit dem Namen des Rechtsinhabers angegeben werden und ob die Fotografien zum freien Verwendung gegeben werden. Ich mache das zumeist, da die Fotodateien in der Größe komprimiert verarbeitet werden. Die Fotos werden mit einem Wasserzeichen von Baumkunde.de präsentiert .
Fotos sind extrem praktisch: damit kann jeder Baumfreund entscheiden, ob der Baum für ihn besuchswert ist .
Definitionen zu Baumveteran / Naturdenkmal, besondere Bäume und Hinweise zum Alter der einzelnen Bäume erfolgen genauso wie Richtwerte für Baumumfänge. Denn nicht jeder 2 Meter Umfang starke Baum sollte im Register erscheinen, um das Verzeichnis übersichtlich erscheinen zu lassen
baumstarke Grüße
Baumläufer
welche Bäume kommen in das Baumregister ?
Moderatoren: Klaus Heinemann, baumlaeufer, JoachimSt
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welche Bäume kommen in das Baumregister ?
Zuletzt geändert von baumlaeufer am 29 Jul 2015, 13:46, insgesamt 1-mal geändert.
Bäume sind Gedichte, die die Erde in den Himmel schreibt (Khalil Gibran)
www.na-tour-denkmal.de
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wann werden Registereinträge aktualisiert....
.....in der letzten Zeit bekomme ich häufiger Anfragen zu dem o. a. Thema.
Ich aktualisiere die Einträge zumeist gebündelt, wenn mehrere Vorschläge vorliegen. Das Zeitmanagement erfordert es so, ich gehe dabei alle zuletzt genannten Themen durch, so daß mir keines entgehen sollte.
Wenn einer der weiteren Eingaberechtigten mir zu vor kommt, habe ich überhaupt nichts dagegen... im Gegenteil !!!!:lol: ...
Irgendwann möchte ich die Aktualisierungen sowieso an Personen binden, die ortsmäßig näher dran sind als ich. Beispiel: jemand in Bayern aktualisiert die süddeutschen Bäume ...
also : etwas Geduld bitte, die alten Bäume habe es doch auch
Baumlaeufer
Ich aktualisiere die Einträge zumeist gebündelt, wenn mehrere Vorschläge vorliegen. Das Zeitmanagement erfordert es so, ich gehe dabei alle zuletzt genannten Themen durch, so daß mir keines entgehen sollte.
Wenn einer der weiteren Eingaberechtigten mir zu vor kommt, habe ich überhaupt nichts dagegen... im Gegenteil !!!!:lol: ...
Irgendwann möchte ich die Aktualisierungen sowieso an Personen binden, die ortsmäßig näher dran sind als ich. Beispiel: jemand in Bayern aktualisiert die süddeutschen Bäume ...
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aktuelle Frage zum Thema" wo / wie messe ich den Umfang.Christoph Michels war so nett und hat mir die Richtschnur, die auch die DDG nutzt , zur Verfügung gestellt- mitsamt Zeichnung:
Der Stammumfang wird wenn möglich in 130 cm Stammhöhe über dem Erdboden (BHU) mit Hilfe eines Maßbandes ermittelt. Oftmals gestaltet sich jedoch die Stärkenermittlung eines Baumes als nicht ganz unproblematisch. Es kommt immer wieder zu Grenzfällen. Folgende Punkte wurden bei der Umfangmessung berücksichtigt:
die Höhe von 130 cm wird ab dem höchsten Erdbodenkontakt des Stammes ermittelt, am Hang beginnt die Messung an der Hangoberkante
der Stammumfang wird rechtwinklig zur Stammachse gemessen.
bei einem schräg stehenden Baum wird die Messhöhe parallel zur Stammachse ermittelt.
Wurzelanläufe werden bei der Ermittlung der Messhöhe nicht berücksichtigt, die bei wenigen Baumarten wie zum Beispiel der Pyramidenpappel typischen Brettwurzeln werden übermessen.
Gesucht ist der Stammumfang des Baumes, dieser kann nicht im Bereich von Ästen und Astanläufen ermittelt werden. Sollten Äste, Fremdkörper, Beulen und Geschwulste die Messung in der Höhe 130 cm unmöglich machen, wird der nächste Messpunkt darüber oder darunter gewählt, der eine Ermittlung des Stammumfanges zulässt. Dieses ist am Beispiel des Amur-Korkbaumes ersichtlich, der Umfang wurde in 100 cm Höhe über den beuligen Verdickungen in Bodennähe und unterhalb der Astanläufe gemessen.
Sollte der Messpunkt unter der Höhe von 130 cm liegen, wird der geringste Umfang im unteren Stammbereich erfasst. Einige nennen diesen Punkt die Taille des Baumes.
Die meisten Bäume, insbesondere Laubbäume, haben keinen bis in die Kronenspitze durchgehenden Stamm. Der Stamm gabelt sich oftmals schon in geringen Höhen. Gabelungen dürfen nicht mit der Mehrkernigkeit des Baumes verwechselt werden. Diese Bäume sind aus mehreren Einzelbäumen zusammengewachsen, dort wird nur ein Stämmling erfasst. Bei echten Gabelungen wird der gemeinsame Stamm unterhalb des Zwiesels herangezogen.
Die Beurteilung einer Mehrkernigkeit ist jedoch nicht ganz einfach. Im Alter wachsen einzelne Stämmlinge oftmals bis in größere Höhen derart zusammen, dass die ursprüngliche Mehrkernigkeit nur schwer zu erkennen ist.
Die Baumhöhen werden entweder mit Hilfe von mechanischen bzw. mit Lasertechnik unterstützten Neigungsmessern erfasst oder wenn beides nicht vorhanden ist, geschätzt.
die Zeichnung siehe Fotos
Baumlaeufer
Die Frage der Mehrstämmigkeit / Mehrkerningkeit - @ Hy Kiefer- ist damit noch nicht beantwortet. Ich halte mich mal zunächst daran den stärksten Stämmling zu messen. Bis wir hier anderes ausdiskutiert / vereinbart haben.
Der Stammumfang wird wenn möglich in 130 cm Stammhöhe über dem Erdboden (BHU) mit Hilfe eines Maßbandes ermittelt. Oftmals gestaltet sich jedoch die Stärkenermittlung eines Baumes als nicht ganz unproblematisch. Es kommt immer wieder zu Grenzfällen. Folgende Punkte wurden bei der Umfangmessung berücksichtigt:
die Höhe von 130 cm wird ab dem höchsten Erdbodenkontakt des Stammes ermittelt, am Hang beginnt die Messung an der Hangoberkante
der Stammumfang wird rechtwinklig zur Stammachse gemessen.
bei einem schräg stehenden Baum wird die Messhöhe parallel zur Stammachse ermittelt.
Wurzelanläufe werden bei der Ermittlung der Messhöhe nicht berücksichtigt, die bei wenigen Baumarten wie zum Beispiel der Pyramidenpappel typischen Brettwurzeln werden übermessen.
Gesucht ist der Stammumfang des Baumes, dieser kann nicht im Bereich von Ästen und Astanläufen ermittelt werden. Sollten Äste, Fremdkörper, Beulen und Geschwulste die Messung in der Höhe 130 cm unmöglich machen, wird der nächste Messpunkt darüber oder darunter gewählt, der eine Ermittlung des Stammumfanges zulässt. Dieses ist am Beispiel des Amur-Korkbaumes ersichtlich, der Umfang wurde in 100 cm Höhe über den beuligen Verdickungen in Bodennähe und unterhalb der Astanläufe gemessen.
Sollte der Messpunkt unter der Höhe von 130 cm liegen, wird der geringste Umfang im unteren Stammbereich erfasst. Einige nennen diesen Punkt die Taille des Baumes.
Die meisten Bäume, insbesondere Laubbäume, haben keinen bis in die Kronenspitze durchgehenden Stamm. Der Stamm gabelt sich oftmals schon in geringen Höhen. Gabelungen dürfen nicht mit der Mehrkernigkeit des Baumes verwechselt werden. Diese Bäume sind aus mehreren Einzelbäumen zusammengewachsen, dort wird nur ein Stämmling erfasst. Bei echten Gabelungen wird der gemeinsame Stamm unterhalb des Zwiesels herangezogen.
Die Beurteilung einer Mehrkernigkeit ist jedoch nicht ganz einfach. Im Alter wachsen einzelne Stämmlinge oftmals bis in größere Höhen derart zusammen, dass die ursprüngliche Mehrkernigkeit nur schwer zu erkennen ist.
Die Baumhöhen werden entweder mit Hilfe von mechanischen bzw. mit Lasertechnik unterstützten Neigungsmessern erfasst oder wenn beides nicht vorhanden ist, geschätzt.
die Zeichnung siehe Fotos
Baumlaeufer
Die Frage der Mehrstämmigkeit / Mehrkerningkeit - @ Hy Kiefer- ist damit noch nicht beantwortet. Ich halte mich mal zunächst daran den stärksten Stämmling zu messen. Bis wir hier anderes ausdiskutiert / vereinbart haben.
- Dateianhänge
-
- Messung von Bäumen1 - Zeichnung.jpg (31.22 KiB) 3128 mal betrachtet
Bäume sind Gedichte, die die Erde in den Himmel schreibt (Khalil Gibran)
www.na-tour-denkmal.de
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Mal was zur Mehrkernigkeit / Mehrstämmigkeit:
Zitat R. Lippert
so eine klare Definition gibt es da glaube ich nicht. Wenn vom Boden ab klar erkennbar zwei oder mehrere Stämme abgehen, spreche ich von Mehrstämmigkeit. Geht die Teilung erst Höher von statten, spreche ich von Mehrkernigkeit. Also vom Boden aus geschlossen, dann aber aufteilend. So ähnlich handhabt das glaube ich auch das Deutsche Baumarchiv. Geht die Aufteilung oberhalb von 1,3 m von statten, ist das für mich nie Mehrstämmig.
Beispiele mal: Die Dreifaltigkeitslärche ist für mich Mehrkernig. Eine Messung eines einzelnen Stämmling macht da auch wenig Sinn, weil die Aufteilung in über 3 m Höhe ist. Die Hutbuche sehe ich schon eher als Mehrstämmigkeit an. Dieser Baum wird bei Fröhlich als drei zusammengewachsenen Kernwüchse bezeichnet. Auch die Drillingsbuche ist für mich Mehrstämmig.
Zitat R. Lippert
so eine klare Definition gibt es da glaube ich nicht. Wenn vom Boden ab klar erkennbar zwei oder mehrere Stämme abgehen, spreche ich von Mehrstämmigkeit. Geht die Teilung erst Höher von statten, spreche ich von Mehrkernigkeit. Also vom Boden aus geschlossen, dann aber aufteilend. So ähnlich handhabt das glaube ich auch das Deutsche Baumarchiv. Geht die Aufteilung oberhalb von 1,3 m von statten, ist das für mich nie Mehrstämmig.
Beispiele mal: Die Dreifaltigkeitslärche ist für mich Mehrkernig. Eine Messung eines einzelnen Stämmling macht da auch wenig Sinn, weil die Aufteilung in über 3 m Höhe ist. Die Hutbuche sehe ich schon eher als Mehrstämmigkeit an. Dieser Baum wird bei Fröhlich als drei zusammengewachsenen Kernwüchse bezeichnet. Auch die Drillingsbuche ist für mich Mehrstämmig.
Bäume sind Gedichte, die die Erde in den Himmel schreibt (Khalil Gibran)
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