Identifizierung von Totholz (oder: Holz+Pilz)

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bee
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Identifizierung von Totholz (oder: Holz+Pilz)

Beitrag von bee »

Hallo Baumfreunde,
in meinem Thema "Im Wald von Grenzach-Wyhlen" erzählte ich gerade, dass ich mich z.Zt. etwas mit Pilzbestimmung herumschlage, und im Winter besonders mit den Pilzen, die auf Totholz wachsen.

viewtopic.php?p=78406

Die Identifizierung der Stümpfe und Holzreste ist manchmal recht schwierig.
Solange noch ausreichend Rinde sichtbar ist, traue ich mir das zu - schließlich habe ich mich schon einmal ausführlich mit den Rinden-/Borkenbildern der einheimischen Waldbäume beschäftigt und inzwischen noch mehr Bilder zu diesem Thema angesammelt.
Wenn aber die Borke vor Feuchtigkeit ganz dunkel ist, alles bemoost ist und nur Restbereiche sichtbar sind, oder die Borke im Wurzelbereich untypisch ausfällt, dann wird es noch schwieriger.
Man kann auch nicht davon ausgehen, dass in einem (fast) reinen Laubholzbestand die Stümpfe auch Laubholz sind (und umgekehrt)- wie ich feststellen musste.
Gerade in einem Waldanteil mit jungen Laubbäumen entpuppten sich viele Baumstümpfe als Nadelgehölz, möglicherweise Pseudotsuga.

Dabei ist mir Folgendes aufgefallen und meine Frage an die Forst- und Holzfachleute und "Waldläufer" ist, ob man das so als "Verrottungs-Regel" ansehen kann:
Werden Nadelholzstümpfe schneller morsch?
Wenn sie morsch werden, zerfasert das Holz so, dass einzelne Fasern aufrecht stehenbleiben und die Morschheit so ausgeprägt ist, dass man mit dem Finger Löcher bohren kann (oder betrifft das nur einige Nadelholzarten, z.B. Pseudotsuga?)

Ist es richtig, dass Laubholzstümpfe (ich meine z.B. Buche, Eiche, Ahorn, Esche) weniger schnell morsch werden?
Bleibt der Stumpf inkl. obere Schnittkante lange unverändert stehen? Besonders bei Buchen und Eichen?

Ich denke, dass bei liegenden Baumstämmen (Laub- und Nadelholz) als erstes immer die Rinde abplatzt.
Kann man an der darunterliegenden - nun sichtbaren - Schicht, auch noch Nadelholz/ Laubholz bzw. Holzarten unterscheiden?

Mir ist aufgefallen, dass die "Mitte" (das Kernholz) bei manchen Stämmen schon weg war, das Splintholz sah noch sehr stabil aus.
Ich las, dass das eher umgekehrt sei, dass z.B. bei der Eiche der "Verrottungsprozess" ganz langsam von außen nach innen geschieht und das Kernholz lange bestehen bleibt.
Das Kernholz ist ja eigentlich härter als das Splintholz und soll durch die eingelagerten Substanzen resistenter gegenüber Bakterien und Pilzen sein.

Nachfolgend einige Beispiele, die teils sehr klar sind, teil sehr fraglich, Beschreibungen teilweise im Bildtext.
Bitte die Zuordnung überprüfen, eure Meinung ist gefragt!
Zuletzt geändert von bee am 24 Nov 2013, 19:10, insgesamt 2-mal geändert.
Viele Grüße von bee

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bee
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Beitrag von bee »

Buche

Buche hat ja gar kein Kernholz, höchstens einen - hier nicht vorhandenen - "falschen" Kern (Rotkern).
" Bei Buchen entsteht der Rotkern durch Wasserentzug bei physiologisch inaktiven Holzschichten. Dadurch füllen sich die Gefäße mit Luft, wobei dann die Farbänderung durch Oxidationsvorgänge entsteht." (Wiki zu Falschkern)
Da kann man dann davon ausgehen, dass das Holz gleichmäßig verrottet?
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liegender Stamm, Rinde löst sich, Pilz vermutlich Eutypa spinosa (noch nicht bei den Fachleuten klären lassen) , Eutypa spinosa bestätigt
liegender Stamm, Rinde löst sich, Pilz vermutlich Eutypa spinosa (noch nicht bei den Fachleuten klären lassen) , Eutypa spinosa bestätigt
1_Fagus04.jpg (72.7 KiB) 10444 mal betrachtet
abplatzende Rinde
abplatzende Rinde
1_Fagus02.jpg (99.25 KiB) 10444 mal betrachtet
Hohe Baumstumpf an Böschung mit abplatzender Rinde
Hohe Baumstumpf an Böschung mit abplatzender Rinde
1_Fagus03.jpg (84.97 KiB) 10444 mal betrachtet
Frische Schnittkante
Frische Schnittkante
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Frisch gefällter Baum
Frisch gefällter Baum
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Zuletzt geändert von bee am 12 Dez 2014, 18:29, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitrag von bee »

Eiche

edit: lt. Campoverde (und nachvollziehbar) ist Nr. 2 vermutlich keine Eiche, sondern eine Esche.
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Völlig entrindet, aber vom Pilz, Eichenwirrling, Daedalea quercina (ist bestätigt) kann man immer auf Eiche rückschließen
Völlig entrindet, aber vom Pilz, Eichenwirrling, Daedalea quercina (ist bestätigt) kann man immer auf Eiche rückschließen
2_Quercus04.jpg (54.81 KiB) 10442 mal betrachtet
Alte Stämme mit teils abgelöster Borke, im Kernholzbereich ein großes Loch!
Alte Stämme mit teils abgelöster Borke, im Kernholzbereich ein großes Loch!
2_Quercus03.jpg (115.27 KiB) 10442 mal betrachtet
Frisch gefällter Baum<br />DIES IST KEINE EICHE SONDERN EINE ESCHE
Frisch gefällter Baum
DIES IST KEINE EICHE SONDERN EINE ESCHE
2_Quercus02.jpg (106.86 KiB) 10443 mal betrachtet
Frische Sägekante, Baumstumpf, sehr auffällig diese Farben, jetzt 1 Jahr her, Farben jetzt verblasst.
Frische Sägekante, Baumstumpf, sehr auffällig diese Farben, jetzt 1 Jahr her, Farben jetzt verblasst.
2_Quercus01.jpg (117.76 KiB) 10442 mal betrachtet
Zuletzt geändert von bee am 12 Dez 2014, 18:30, insgesamt 2-mal geändert.
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Beitrag von bee »

Bergahorn

Diese Stämme (wo man den Seitenbereich sieht) würde ich Acer pseudoplatanus zuordnen, was meint ihr?

Unten die beiden Bilder, dass betrifft nur einen dickeren Ast (ca. 10 cm Durchmesser).
Der Pilz soll auf Laubholz vorkommen, bevorzugt Pappel (die es da nicht gibt, es sei denn, jemand hätte da Holz entsorgt) oder auf Eschen (andere Laubhölzer in Verbindung mit dem Pilz habe ich nicht konkret gefunden, mag aber möglich sein.)
Wegen der rötlichen Färbung tippe ich auf Bergahorn (???)
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Hier noch mal ein Detailbild des fraglichen Laubholzes - Esche oder Ahorn, oder ganz etwas anderes?<br />Astdurchmesser war ca. 10 cm
Hier noch mal ein Detailbild des fraglichen Laubholzes - Esche oder Ahorn, oder ganz etwas anderes?
Astdurchmesser war ca. 10 cm
Welches Laubholz_b.jpg (58.34 KiB) 10441 mal betrachtet
Hier nur ein dicker Ast, den Namen für Pilz darauf habe ich noch nicht verifizieren lassen. Ich denke aber, es handelt sich um noch kleine  Borstentrameten (Coriolopsis spec.)<br />NEIN: es werden Trametes hirsuta
Hier nur ein dicker Ast, den Namen für Pilz darauf habe ich noch nicht verifizieren lassen. Ich denke aber, es handelt sich um noch kleine Borstentrameten (Coriolopsis spec.)
NEIN: es werden Trametes hirsuta
Welches Laubholz_a.jpg (83.78 KiB) 10441 mal betrachtet
Acer pseudoplatanus01b.jpg
Acer pseudoplatanus01b.jpg (63.27 KiB) 10441 mal betrachtet
Acer pseudoplatanus01a.jpg
Acer pseudoplatanus01a.jpg (73.16 KiB) 10441 mal betrachtet
Zuletzt geändert von bee am 21 Okt 2013, 23:10, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitrag von bee »

Esche

Hier sieht man noch ein bisschen von der Rinde, was natürlich nicht heißt, dass alle Stammstücke dort Esche sind.
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Fraxinus.jpg
Fraxinus.jpg (96.73 KiB) 10437 mal betrachtet
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Beitrag von bee »

Hainbuche

Der große liegende Stamm ist noch relativ klar, man sieht die Rindenstruktur (hier u.a. mit Stereum hirsutum)
Hier bei dem Baum löst sich die Rinde ab, wenn man nur ein kleines Stückchen hat, dann wird es schwierig.
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Carpinus02c.jpg
Carpinus02c.jpg (86.32 KiB) 10436 mal betrachtet
Carpinus02b.jpg
Carpinus02b.jpg (81.62 KiB) 10436 mal betrachtet
Carpinus01.jpg
Carpinus01.jpg (115.87 KiB) 10436 mal betrachtet
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Beitrag von bee »

Salweide

Nur in ganz kleinen Bereichen (hinter dem Chrischona-Fernsehturm) stehen einige Salweiden und Birken. Ich vermute, dass durch die Bauarbeiten dort im den 80-er Jahren einiges durcheinander gekommen ist und sich nachfolgend Pioniergehölze angesiedelt haben.

Salix liegender Stamm und Ausschnitt mit ganz jungem violetten Knorpelpilz(Chondrostereum purpureum)
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Salix caprea01b.jpg
Salix caprea01b.jpg (90.98 KiB) 10435 mal betrachtet
Salix caprea01a.jpg
Salix caprea01a.jpg (103.52 KiB) 10435 mal betrachtet
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Beitrag von bee »

Kirsche

Eigentlich am einfachsten, wenn sich da noch etwas von der Rinde abringelt.
Nr. 1 mit einem etwas untypischen rotrandigen Baumpilz, Fomitopsis pinicola
Nr. 2 mit einer rötenden Tramete (Daedaleosis confragosa var. tricolor, bzw. D. tricolor - da streiten sich die Gelehrten)
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Prunus avium2.jpg
Prunus avium2.jpg (64.46 KiB) 10433 mal betrachtet
Prunus avium.jpg
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Beitrag von bee »

Nadelholz 1

Hier habe ich ursprünglich vom Pilz (Gloeophyllum odoratum, Anis-Tramete) auf Nadelholz rückgeschlossen, dann aber bei einem zweiten Besuch auf der Rückseite des Stumpfes Borkenreste gesehen - und einen untypischen flachen Porling, Ganoderma applanatum, der hier in Schichtbauweise wie ein kleiner Baumkuchen aussieht und der auch (aber selten) an Nadelholz wächst.
Auffällig hier das "Zerfasern" des Baumstumpfes, die Rinde interpretiere ich als Pseudotsuga menziesii (Douglasie)

Kann man davon ausgehen, dass diese beiden Stümpfe auch Nadelholz sind (nicht weit vom ersten s.o.)?
Alle waren so morsch, dass man mit dem Finger Löcher bohren konnte, sichtbare rötlich-gelbe, dann ausblassende Fasern.
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Nadelholz_v_Pseudotsuga03.jpg
Nadelholz_v_Pseudotsuga03.jpg (252.55 KiB) 10432 mal betrachtet
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Nadelholz_v_Pseudotsuga02.jpg (116.84 KiB) 10432 mal betrachtet
Nadelholz_v_Pseudotsuga01a.jpg
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Nadelholz_v_Pseudotsuga01b.jpg (67.57 KiB) 10432 mal betrachtet
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Beitrag von bee »

Nadelholz 2

Kann Pinus so ausgebleicht aussehen? Die Rindenstückchen sind mir für andere Arten eigentlich zu groß, darauf ein resupinat wachsender Porling (vielleicht die grauweiße Nadelholztramte, Diplomitoporus lindbladii)
Von einem Fachmann untersucht: der Pilz ist ein Wurzelschwamm (Heterobasidion annosum)
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Nadelholz_v_Pinus.jpg
Nadelholz_v_Pinus.jpg (79.05 KiB) 10431 mal betrachtet
Zuletzt geändert von bee am 12 Dez 2014, 18:32, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitrag von bee »

Nadelholz 3

Hier tippe ich auf Abies, bin aber unsicher...
Jedenfalls ist da eine reihige Tramete (Antrodia serialis), die auf Nadelholz wachsen soll.
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Nadelholz_v_Abies01b.jpg
Nadelholz_v_Abies01b.jpg (81.57 KiB) 10430 mal betrachtet
Nadelholz_v_Abies01a.jpg
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Beitrag von bee »

Nadelholz 4

Wieder total morsch und faserig (Pseudotsuga ?), wieder mit reihiger Tramete (Antrodia serialis) und Anistramete (Gloeophyllum odoratum)
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Nadelholz.jpg (78.59 KiB) 10429 mal betrachtet
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Beitrag von bee »

Laubholz oder Nadelholz

Total bemooste Stämme, Rinde nicht sichtbar (bzw. abgelöst), Kernholzbereich als Loch.
Nr. 1: wenn es der blauende Saftporling wäre, dann wäre es Nadelholz, aber es gibt auch den fastblauenden Saftporling, der an Laubholz wächst.
Nr. 2: wenn es der knotige Schillerporling wäre, dann wäre es vermutlich Buche... (beide Pilze habe ich noch nicht geklärt)

EDIT 2014: da es sich um Nadelholz handelt, ist der bläuliche Pilz Spongiporus caesius, der untere Pilz ist auch ein Saftporling, sehr wahrscheinlich Spongiporus fragilis (typische Verfärbungen waren festzustellen).
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Laubholz_o_Nadelholz02.jpg
Laubholz_o_Nadelholz02.jpg (55.01 KiB) 10426 mal betrachtet
Laubholz_o_Nadelholz01.jpg
Laubholz_o_Nadelholz01.jpg (53.35 KiB) 10426 mal betrachtet
Zuletzt geändert von bee am 12 Dez 2014, 18:35, insgesamt 1-mal geändert.
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campoverde
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Re: Identifizierung von Totholz

Beitrag von campoverde »

bee hat geschrieben: 1. Die Identifizierung der Stümpfe und Holzreste ist manchmal recht schwierig.

2. Werden Nadelholzstümpfe schneller morsch?

Ist es richtig, dass Laubholzstümpfe (ich meine z.B. Buche, Eiche, Ahorn, Esche) weniger schnell morsch werden?

3. Mir ist aufgefallen, dass die "Mitte" (das Kernholz) bei manchen Stämmen schon weg war, das Splintholz sah noch sehr stabil aus.
Hallo,
ich habe oben mal Nummern eingefügt.
1. Wohl wahr, ein weites Feld, und meist nicht klares Bestimmen, sondern eine Sache der Erfahrung (die ich leider auch nicht habe) und einer Reihe von Merkmalen. Da hast Du ja mal wieder eine dolle Materialsammlung vorgelegt, hier auf die Schnelle erste Stichpunkte...
2. Nein, das kann so nicht sagen. Grob enstpricht das sicher der natürlichen Dauerhaftigkeit des Holzes, zB Eiche,Robinie>Lärche, Douglasie>Buche. Vgl Zaunbaumaterial
3. Bei dem Eichen-Bild unten existierte das Loch in der Mitte schon vor dem Fällen, ist so nicht bei der Zersetzung am toten Stamm entstanden.

Buche: Rinde scheinen mir zumindest zT überwallte alte Schäden zu sein, nicht Stufe der Zersetzung
Eiche: Quercus 2 scheint mir keine Eiche zu sein, evt eine braunkernige Esche (für Eiche ist der Kern zu klein, man sieht auch nicht die sehr charakteristischen Holzstrahlen, vgl das vorangehende Bild)
Bergahorn: In Industrieholzpoltern liegt Holz oft artengemischt.
Nh 1: Bei den Stümpfen würde ich dann auch Dgl annehmen...
Nh 2/3: ggf ebenfalls Douglasie, oder evt Tanne?
Lh oder Nh: Hier würde ich mich auf Nadelholz festlegen, Aussehen der Jahrringe

Soviel bis hierher, mal sehen wie es weitergeht. Auf jeden Fall, viel Erfolg bei der weiteren Forschung!

wolfachim_roland
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Beitrag von wolfachim_roland »

Hallo bee.

steht Fagus 4 noch? Dann sieht der Schaden wie bei Sonnenbrand aus.

Wolf
Wolf Roland

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