Herbstfarben ---> Acer griseum

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kurt
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Herbstfarben ---> Acer griseum

Beitrag von kurt » 03 Nov 2010, 12:04

Hallo zusammen

Das schönste Rot, das ich je gesehen habe. Kommt auf dem Foto leider nicht so gut heraus. Kein Vergleich mit Liquidambar, der ja angeblich so schön und intensiv gefärbte Blätter entwickelt. Kennt ihr diesen Baum? Ich zeige absichtlich kein scharfes Bild der Blätter.

Gruss
Kurt
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Blattknospe
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Beitrag von Blattknospe » 03 Nov 2010, 12:57

Hallo Kurt,

ist das nicht ein Feuer-Ahorn? :P Der hat nämlich ein tolles Herbstrot und die Blätter, soweit auf deinem Foto erkennbar, könnten auch hinkommen.

Viele Grüße,
Ferula
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wolfachim_roland
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Beitrag von wolfachim_roland » 03 Nov 2010, 14:17

Hallo Kurt:

in diesem Jahr finden sich überall ganz tolle Bäume und Sträucher im Herbstkleid (s. auch Foto von 8er-Moni). Ich habe 6 große gelb-blättrige Amerik. Tulpenbäume nebeneinander in der Herbstsonne im Weinheimer Exotenwald gesehen:Super!

Da ist es schade, wenn man die Blätter nicht scharf zeigt.

Gruss, Wolf
Wolf Roland

kurt
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Beitrag von kurt » 03 Nov 2010, 15:01

Hallo Blattknospe

Nicht weit daneben, es ist ein Ahorn, aber kein Tatare.

Gruss
kurt

ApachePine
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Beitrag von ApachePine » 03 Nov 2010, 18:56

Ich würde auf eine Sorte von Acer palmatum tippen

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stefan
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Beitrag von stefan » 03 Nov 2010, 21:19

Hallo Kurt,
dann tippe ich auf Acer cissifolium (siehe viewtopic.php?t=7799)
Gruß, Stefan
Dumme rennen, Kluge warten, Weise gehen in den Garten
(Rabindranath Tagore)


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wolfram
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Beitrag von wolfram » 03 Nov 2010, 21:24

Ich tippe auf Acer saccharinum.
Viele Grüße, Wolfram

tormi
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Beitrag von tormi » 03 Nov 2010, 21:27

Hallo,

ja, die Herbstfarben sind dieses Jahr einfach klasse. Malus, Sorbus und laubabwerfende Photinia (und viele mehr) glänzen in allen erdenklichen warmen Farben. Leider spielt das Wetter nicht mehr mit.

Kurt, ist das der Acer griseum den du von Taxus bekommen hast??
LG Nalis

wolfram
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Beitrag von wolfram » 03 Nov 2010, 21:33

Das wird er sein. A.griseum habe ich nicht genannt, weil ich den Kurts Urwald nicht zugetraut habe.
Viele Grüße, Wolfram

Cryptomeria
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Beitrag von Cryptomeria » 03 Nov 2010, 22:03

Das ist sicher jener von Uli.

Schön gewachsen. Griseum - habe ich das Gefühl - färbt dieses Jahr auch besonders intensiv.

In ein paar Jahren wird er dann noch mit der Rinde protzen, vor allem im abendlichen Gegenlicht.

Viel Spaß weiterhin damit, Kurt!

Viele Grüße

Wolfgang
Wer Bäume pflanzt und weiß,dass er nie in ihrem Schatten sitzen wird hat angefangen, den Sinn des Lebens zu begreifen.

Kenobi
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Beitrag von Kenobi » 04 Nov 2010, 03:36

Tippe auch auf den Zimtigen.

Grüße Kenobi

kurt
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Beitrag von kurt » 04 Nov 2010, 10:46

Die "alten" Forumsteilnehmer haben den Acer griseum von Taxus natürlich erkannt.
@Wolfram
Er steht nicht im Urwald, dort gehört er natürlich nicht hin, sondern vor dem Haus auf dem "Bauarbeiterfriedhof". Deshalb habe ich ihn mit dem Haus zusammen fotografiert. In den Urwald kommt nichts hinein und nichts heraus.
In der näheren Umgebung des Hauses (ca. 1/2 ha) habe ich ein wildes Sammelsurium von Gehölzen gepflanzt.

Gruss
Kurt

Kiefernspezi
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Beitrag von Kiefernspezi » 04 Nov 2010, 15:30

Wer weiß, vielleicht machen wir ja eines Tages ein Baumkunde-Treffen da. :P

Roseo-Marginata
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Beitrag von Roseo-Marginata » 04 Nov 2010, 18:57

Kiefernspezi hat geschrieben:Wer weiß, vielleicht machen wir ja eines Tages ein Baumkunde-Treffen da. :P
... ja, da hatte ich auch schon immer mal dran gedacht ... :-))
LG Roseo

kurt
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Beitrag von kurt » 07 Nov 2010, 10:39

Hallo Kiefernspezie und Roseo-Marginata

Gut, dass ihr eure Anregung mit Smilies versehen habt. Bei mir gibt es auf 3 ha Naturwald oder sich zum Naturwald entwickelnden Flächen (ohne Hausumgebung) nichts für Dendrologen herausragendes zu sehen. Nur die üblichen Verdächtigen: Feld- und Bergahorne, Stiel- und Roteichen, Birken, Zitterpappeln, Schwarzerlen, Hainbuchen, Esskastanien, Eschen, Buchen verschiedene Weiden, Faulbäume (auch solitär wachsende), Traubenkirschen, Pfaffenhütchen, Ilex, Liguster, Efeu, Weiss- und Schwarzdornhecken, Cornus, verwilderte Kirschbäume, Holzäpfel, Walnussbäume, 2 Kiefern. Das sind die, die mir gerade einfallen. Speziell interessiert mich die Entwicklung einiger Graslandflächen hin zum Urwald. Was siedelt sich an, was wird dominant, was unterdrückt?
Das rechtfertigt natürlich kein Baumkundetreffen, schon gar nicht bei den riesigen Anfahrtswegen, höchstens einen Zwischenstop, wenn jemand z.B. auf dem Weg nach Süden sowieso in meiner Nähe vorbeikommt. Jeder ist bei uns willkommen.

Gruss
Kurt

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