Giant conifer cones / Die größten Koniferenzapfen Top 20

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Kiefernspezi
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Beitrag von Kiefernspezi »

Hallo, ich hatte wegen des Baumes eine Anfrage geschickt. > langer link

Das war die Antwort. Weiß jemand, was das heißt?

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Dobry den.

Vim jen tolik, ze Pinus holfordiana je krizencem Pinus ayacahuite. Proto se da cekat, ze bude mit znaky hodne podobne. Ale nikdy jsem ji nevidel, takze lepsi odpoved vam dat neumim.

S pozdravem, Bohdan Dlouhy
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Vielen Dank schon mal im Voraus.
Kiefernspezi

[edit moderator stefan: langen link versteckt]

ApachePine
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Beitrag von ApachePine »

Meine Übersetzung:

Guten Tag

Vim jen tolik, ze Pinus holfordiana je krizencem Pinus ayacahuite. Proto se da cekat, ze bude mit znaky hodne podobne. Kann ich nicht gut übersetzen.

Ale nikdy jsem ji nevidel, takze lepsi odpoved vam dat neumim. = Aber ich habe sie nie gesehen deswegen kann ich auch keine bessere Antwort geben


Mit freundlichen Grüßen




Das kam heraus als ich es in den Google Übersetzer eingegeben habe :

Guten Tag.

Alles was ich weiß ist, dass die Hybrid-Kiefer Pinus holfordiana ayacahuite. Daher würden Sie erwarten, dass sie sehr ähnliche Eigenschaften aufweisen. Aber ich habe sie noch nie gesehen, so erhalten Sie eine bessere Antwort kann ich nicht.

Viele Grüße, Bohdan Dlouhy

biloba
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Beitrag von biloba »

Guten Tag.

Wir wissen nur so viel, von Pinus holfordiana gibt es eine Kreuzung Pinus ayacahuite. Weil man könnte warten, das wird mit Zeichen ziemlich sehr ähnlich sein. Aber nicht einmal ich habe sie nie gesehen, so dass ich Ihnen keine bessere Antwort nicht geben kann.

Mit Grüßen, Bohdan Dlouhy


Beim zweiten Satz bin ich mir nicht ganz sicher.

Hessekopp
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Beitrag von Hessekopp »

Hallöchen,

ich spreche kein Wort der abegebildeten Sprache und ich kann sie auch nicht lesen.

Anhand der vorhandenen Übersetzungsversuche und etwas Recherche würde ich mir folgendes zusammenreimen:

"Ich weiß, daß Pinus x holfordiana eine Kreuzung aus Pinus ayacahuite (var veitchii (weiblicher Part) und Pinus wallichiana (männlicher Part), so war es zumindest bei der ersten ... Quelle: http://www.britishconifersociety.org.uk ... icle&sid=6 ) ist.
Man könnte erwarten, daß sie sich sehr ähnlich sind. Leider habe nicht einmal ich je eine gesehen, so daß ich ihnen leider keine bessere Antwort geben kann."

Naja ... alles nur zusammengereimt, aber vielleicht hilft dir ja der link weiter, den ich als Quelle für den Einschub angebe. Dort wird auch auf Merkmale von Pinus x holfordiana eingegangen. Mein Fachenglisch ist leider sehr schlecht bis nicht vorhanden, so daß ich dir eine Übersetzung besser nicht abnehme. :oops:
In meiner (sehr beschränkten) Fachliteratur finde ich leider nichts über Pinus x holfordiana.
Über Pinus ayacahuite schreibt Bärtels in "Enzyklopädie der Gartengehölze":

"Pinus ayacahuite C. Ehrenb.,
Mexikanische Weiß-Kiefer
Bis 55 m hoher, kegelförmiger Baum, in Kultur meist deutlich niedriger, ähnlich P. monticola.
Borke hellbraun, an jungen Bäumen glatt, später rau und schuppig. Triebe hellgrau, meist rostrot behaart.
Winterknospen kegelförmig, 1,5 cm lang, braun, harzig, Schuppen mit langen, am Ende abstehenden Spitzen.
Nadeln zu 5, 9-18 cm lang, dünn, hängend, 3-kantig, innen durch Spaltöffnungslinien silbrig bis blaugrau, außen glänzend grün, Lebensdauer 3-4 Jahre.
Zapfen 16-35 cm lang, geöffnet bis 11 cm breit, zylindrisch, gekrümmt, einzeln oder in Gruppen, kurz gestielt, sehr harzig, Schuppen dünn, flexibel, elliptisch-länglich, 4-6 cm breit, Dorn klein, stumpf.
Guatemala bis S-Mexiko (1849). LB 6.1.1.3. WHZ 8a. AM 1960, FCC 1961.

var. brachyptera G.R. Shaw = P. strobiformis"
Bild

Kiefernspezi
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Beitrag von Kiefernspezi »

Wie es aussieht, wird nur Original-Material aus Mexiko/Guatemala entgültigen Aufschluß bringen. Ich persönlich hatte die nächsten 3 Jahre nicht vor, in diese Regionen zu fahren. Nächstes Jahr steht zwar Mexiko auf dem Programm, aber die nördlichere Region.
Hat jemand Original-Material?
In der Sammlung Stieglitz Wuppertal gibt es auch nur Zapfen dieser Art aus Arboreten, die die These unterstützen, dass es sich bei der als Pinus holfordiana ausgewiesenen Kiefer um Pinus ayacahuite handelt. Aber ein Beweis ist das nicht, da es auch möglich ist, dass alle anderen falsch ausgeschildert sind (so was gab es fast deutschlandweit bei angeblichen Bäumen der Art Pinus monticola, die sich als Pinus peuce entpuppt haben).
Originalzapfen von Pinus holfordiana aus dem Westonbird Arboretum liegen vor. Die sehen eher den Zapfen von Pinus wallichiana ähnlich.
Im Netz und in Büchern sind andere Foto´s und Beschreibungen zu finden, die die Zapfen mehr in Richtung Pinus ayacahuite interpretieren.
Ich hoffe, ich finde demnächst die Zeit, mal nach Holland zu fahren, wo angeblich eine echte Pinus ayacahuite zu finden ist. Die will ich mir mal näher anschauen.

Viele Grüße und Dank für alle Hinweise
Kiefernspezi, der noch viel lernen muss
Dateianhänge
Alle 3 Arten auf einem Blick. Der Zapfen von Pinus x holfordiana unterscheidet sich im wesentlichen nur durch seine rötliche Farbe von den Tränenkieferzapfen
Alle 3 Arten auf einem Blick. Der Zapfen von Pinus x holfordiana unterscheidet sich im wesentlichen nur durch seine rötliche Farbe von den Tränenkieferzapfen
Bild1.jpg (25.89 KiB) 5360 mal betrachtet

Kiefernspezi
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Beitrag von Kiefernspezi »

Kein Riese, aber der längste Zapfen von der westlichen Weymouthkiefer Pinus monticola), der bislang belegbar vorliegt.
Vom gleichen Baum wie der Zapfen von Harztroll, aber mit 22 cm ein Zentimeter länger.
Dateianhänge
22 cm lang
22 cm lang
DSC00623.JPG (34.91 KiB) 5322 mal betrachtet

Kiefernspezi
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Beitrag von Kiefernspezi »

Hier ein spektakulärer Zapfenfund:
Strandkiefer (Pinus pinaster) mit einer Länge von 24 cm!
Damit deutlich größer als in allen Literatur- und Internetangaben zu finden.
Dateianhänge
Alter und neuer Rekordhalter:<br />links: Länge 24 cm, 250 g <br />rechts: Länge 22,5 cm, 300 g
Alter und neuer Rekordhalter:
links: Länge 24 cm, 250 g
rechts: Länge 22,5 cm, 300 g
giant pine cone pina.JPG (32.05 KiB) 5298 mal betrachtet

Kiefernspezi
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Beitrag von Kiefernspezi »

Aktuelle Liste Juli 2010

1. Pinus lambertiana.....Zuckerkiefer...........41 cm....Sammlung Kiefernspezi
2. Pinus coulteri............Riesenzapfenkiefer..36,5 cm.Sammlung Kiefernspezi
3. Pinus wallichiana.......Tränenkiefer..........34 cm...Sammlung Jantsch
4. Pinus ayacahuite.......Mex. Weymouthkiefer.32,5 cm.Sammlung Kiefernspezi
5. Pinus sabiniana.........Nußkiefer................28,5 cm...Sammlung Kiefernspezi
6. Pinus maximartinezii..Großzapfige Nußkiefer.28 cm.Sammlung Eichenjoker
7. Pinus canariensis......Kanarische Kiefer.....27 cm...Sammlung Kiefernspezi
8. Pinus pinaster...........Strandkiefer...........24 cm..Sammlung Kiefernspezi
9. Pinus strobiformis.....S.W.amerik.Weißkief.22cm....Sammlung Kiefernspezi
9. Pinus armandii.........Armandskiefer..........22 cm...Sammlung Stieglitz
9. Pinus monticola.....westl. Weymouthkiefer..22 cm...Sammlung Kiefernspezi
12. Picea abies..............gemeine Fichte........21,5 cm..Sammlung Kiefernspezi
13. Pinus palustris..........Sumpfkiefer.............21 cm...Sammlung Stieglitz
14. Pinus jeffreyi...........Jeffrey-Kiefer.........20,5 cm...Sammlung coulterpine
14. Pinus peuce..........Mazedonische Kiefer..20,5 cm...Sammlung Kiefernspezi
16. Abies procera...........Edeltanne...............20 cm....Sammlung Kiefernspezi
17. Abies nordmanniana..Nordmanntanne.....18,5 cm..Sammlung JDL
18. Pinus koraiensis........Korea-Kiefer...........18 cm...Sammlung Piru
18. Pinus strobus..........Weymouthkiefer.......18 cm....Sammlung Piru
20. Abies numidica.........Numidische Tanne..17,5 cm..Sammlung JDL
20. Pinus flexilis.............Nevada-Zirbel........17,5 cm...Sammlung Kiefernspezi

Die dick herausgehobenen Zapfen sind größer als die in sämtlicher Literatur oder im Internet angegebenen Spitzenwerte.

Kiefernspezi
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Beitrag von Kiefernspezi »

Ziel der Nepalreise ist natürlich, auch einen neuen Rekordzapfen der Tränenkiefer (Pinus wallichiana) zu finden. Bislang habe ich den längsten Zapfen dieser Art aus meiner Sammlung unterschlagen, aber da er vielleicht in wenigen Wochen nicht mehr die Nummer 1 ist, will ich ihn vorsichtshalber nun ins Spiel bringen.
Er ist 36 cm lang und damit länger als alle Literatur- und Internetangaben.
Es wird also eine interessante Herausforderung, die vielleicht auch nicht gemeistert werden kann.
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36 cm langer Tränenkieferzapfen
36 cm langer Tränenkieferzapfen
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kurt
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Beitrag von kurt »

Ich fände es gut, wenn auf der Liste der Rekordzapfen noch der Fundort oder zumindest das Herkunftland aufgeführt würde.

Gruss
Kurt

Kiefernspezi
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Beitrag von Kiefernspezi »

Hallo, aus Platzgründen - würde das Herkunftsland ausreichen?
Dann würde ich das in der nächsten Liste so ausweisen.
Einige Zapfen sind auch in Deutschland gefunden worden. Da bitte beim entsprechenden Sammler informieren (steht mit dem Avatarnamen in der Liste).
Viele Grüße

rolf7
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Beitrag von rolf7 »

Ich war letztes Wochenende im Nationalarboretum des Barres (Frankreich). Es sind die Zapfen von Pseudotsuga macrocarpa. Der Längste hat gute 18cm. Von den vier Pseudotsuga-Arten macht diese Art Zapfen um 10-15 (selten bis 20cm) Länge.
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Kiefernspezi
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Beitrag von Kiefernspezi »

Das nenne ich ja einen tollen Fund. Eine sehr beliebte Art bei Sammlern, die unbedingt in unserer Liste gefehlt hat!

Weiter viel Erfolg und viele Grüße

Kiefernspezi

Kiefernspezi
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Beitrag von Kiefernspezi »

Sicher war ich mir nicht, aber es hat dann doch geklappt: Neue Benchmark für Pinus wallichiana: 39 cm.
Zapfen über 30 cm sind am Naturstandsort keine Seltenheit. Allerdings sollte man zum Sammeln nicht am Ende der Regenzeit dort sein, wenn man schöne Exemplare haben möchte.

Viele Grüße
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Kiefernspezi
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Beitrag von Kiefernspezi »

Und hier noch ein Neuzugang aus Nepal: Abies spectabilis.
Tannenzapfen sind eigentlich auch von dieser Art schwer zu bekommen, da sie meist hoch in der Krone zu finden sind, aber besonders in Mastjahren kann man dann doch mal Glück haben.
Frisch wog dieser Zapfen über 500 g. Er ist 20 cm lang, 6 cm breit und kurz vor der reife abgenommen worden.
Nun bleibt abzuwarten, ober er von alleine hält oder präpariert werden muss.
Abies spectabilis gehört zu den wenigen Tannenarten, bei deren Zapfen die Deckschuppen nicht die Fruchtschuppen überragen.
Das Verbreitungsgebiet beginnt im Langtang N.P. bei ca. 2.700 m mit einzelnen Bäumen in Mischung mit Tsuga dumosa, Pinus wallichiana, einer bestimmten Rhododendronart, geht ab 3500m über in Reinbeständen, in denen eine andere, nicht baumförmige Rhododendronart den Unterwuchs bildet, bzw. tritt in lichten Mischbeständen mit einer Juniperusart auf und endet bei etwa 3800 m Höhe.
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Zapfen noch nicht ganz reif, daher bläuliche Färbung
Zapfen noch nicht ganz reif, daher bläuliche Färbung
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