Frühlingserwachen

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Kiefernspezi
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Beitrag von Kiefernspezi » 09 Apr 2010, 19:36

Habe noch nie eine in Deutschland gesehen. Gehört zu meinen absoluten Lieblingsbäumen und würde ich unbedingt in meinen Garten pflanzen, wenn es Aussicht auf Erfolg gäbe. :?

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LCV
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Beitrag von LCV » 09 Apr 2010, 20:12

Dann denke mal über eine Albizia nach. Das könnte an geschützter Stelle funktionieren. Vom Erscheinungsbild ist die ja ähnlich. Blüten sehr attraktiv und die doppelt gefiederten Blätter sind auch sehr schön.

Gruß Frank

Kiefernspezi
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Beitrag von Kiefernspezi » 09 Apr 2010, 23:54

Mir gefallen neben den Blüten vor allem die Blätter. Ähnlich ist eben nicht original.

Kiefernspezi
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Beitrag von Kiefernspezi » 11 Apr 2010, 16:49

Sehr schön. Hier noch ein Beispiel für einen unproblematischeren Baum, der bereits die Blütenblätter verliert.
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DSC00110.JPG
DSC00110.JPG (54.34 KiB) 6370 mal betrachtet

Cryptomeria
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Beitrag von Cryptomeria » 11 Apr 2010, 18:07

Ich bin auch sehr erstaunt über das von Christian fotografierte Exemplar. Denn unter -8°C wird es eng. Es gibt zwar auch winterhärtere Auslesen (z.B. subsp. alpina), aber nach diesem Winter sähe auch diese anders aus.

@ Kiefernspezi: Wenn du die herrlichen "Mimosen" magst, besuche die Straße der Mimosen im Februar/März in Südfrankreich. Von Bormes-les - Mimosas 130 km bis Grasse ( Hinterland der Cote d ´Azur ).Dort blüht dann alles gelb und es dreht sich alles um Acacia dealbata ( ( Wahl Miss Mimosa, Parfum, Mimosensirup,Mimosenbonbons,Mimosenkonfitüre und nicht zu vergessen : Landschaftsgärtner Gérard Cavatore, der ca. 180 Cultivare von Acacia dealbata kultiviert. Unter anderem sucht er natürlich winterhärtere Selektionen.

Viele Grüße

Wolfgang
Wer Bäume pflanzt und weiß,dass er nie in ihrem Schatten sitzen wird hat angefangen, den Sinn des Lebens zu begreifen.

Kiefernspezi
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Beitrag von Kiefernspezi » 11 Apr 2010, 22:31

Ich würde gerne mal nach Südfrankreich fahren - war ich auch noch nie.
Aber leider wird das zumindest dieses Jahr nix mehr, da mein Reiseplan schon zu voll ist und ich kaum noch weiß, wie ich das alles bewältigen soll.
Aber ich schaffe das bestimmt mal irgendwann.

wolfachim_roland
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Beitrag von wolfachim_roland » 12 Apr 2010, 17:37

Hallo Christian: heute habe ich in Weinheim angerufen:
Die Akazie steht zwar immer "draußen" und blüht auch jedes Jahr, wird aber im Winter durch eine "Einhüllung" inkl. Heizlüfter gegen Temperaturen unterhalb -6 Grad C geschützt. Sie wird auch jedes Jahr kräftig zurückgeschnitten und wächst dann wieder ca. 1 m nach. Irgendwann wird sie dann so groß, daß man sie nicht mehr im Winter schützen kann.

Wolf
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Cryptomeria
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Beitrag von Cryptomeria » 12 Apr 2010, 21:24

Hallo Wolf,

danke für die Information. So etwas in der Richtung dachte ich mir. Wird ja auch mit Oliven, Palmen usw. gemacht.Sie wächst enorm schnell und braucht imense Wassermengen, vor allem im Sommer. Letzten Sommer ist mir ein altes , sehr großes Exemplar in großem Topf eingegangen, da mein Sohn ( während meiner Abwesenheit) trotz ab und zu Regen nur regelmäßig unregelmäßig gegossen hat. Man musste ständig über Sommer mit einer 10 l-Gießkanne den Durst löschen.

Viele Grüße

Wolfgang
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ApachePine
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Beitrag von ApachePine » 12 Apr 2010, 21:49

Es wäre aber sicher interessant ob man nicht so einen Baum langsam an solch eine Kälte anpassen könnte. Jedes Jahr kältere Temperatuten ertragen lassen. Ist sowas möglich?

JohnDoe
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Beitrag von JohnDoe » 12 Apr 2010, 22:00

So etwas ist tatsächlich möglich, selten aber in der bestehenden Generation. Du mußt dir das so vorstellen: Der Baum wächst mit der "Anlage", Säfte und so weiter zu produzieren, die bis -6°C flüßig bleiben, z.B. durch entsprechend hohe Zuckerkonzentration im Saft.

Nur weil es jedes Jahr ein bischen kälter wird, ändert sich diese Anlage des Baumes nicht. Fällt die Temperatur unter -6°C, ist es aus.

Nachfolgegenerationen (also aus Samen entstandene) können sich anpassen und halten dann mal -7°C aus, usw. --> Evolution!

Das ist extrem vereinfacht, aber i.W. läuft es so ab.

lG,
Johann

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Beitrag von Kiefernspezi » 12 Apr 2010, 22:02

In der Praxis werden Bäume geschützt vorgezogen und später ausgepflanzt.
Aber es gibt Grenzen. So gibt es Beispiel das Problem, dass viele südl. Pflanzen früher Jungtriebe ansetzen, die von den Spätfrösten erwischt werden.

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Beitrag von ApachePine » 12 Apr 2010, 22:30

Da gibt es sicher noch mehr Aspekte zu beachten aber auf jedenfall ist dieses Thema sehr interessant!

Kiefernspezi
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Beitrag von Kiefernspezi » 12 Apr 2010, 22:40

Ja, sehr komplexes Thema. Jede Art ist ein Einzelfall.

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Christian
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Beitrag von Christian » 13 Apr 2010, 13:12

Hallo Wolf,

ich sehe, das Thema hat dir keine Ruhe gelassen :wink:

Da erfährt der Baum ja wirklich eine Spezialbehandlung. Wenn er dann so groß ist, dass ein Schutz über Winter nicht mehr möglich ist, kann man in diesem Stadium davon ausgehen, dass der Baum auch harte Winter ohne Schutz überlebt ? Oder "darf" es dann einfach nicht mehr kalt werden, wir im vergangenen Winter ?

Viele Grüße
Christian.


wolfachim_roland hat geschrieben:Hallo Christian: heute habe ich in Weinheim angerufen:
Die Akazie steht zwar immer "draußen" und blüht auch jedes Jahr, wird aber im Winter durch eine "Einhüllung" inkl. Heizlüfter gegen Temperaturen unterhalb -6 Grad C geschützt. Sie wird auch jedes Jahr kräftig zurückgeschnitten und wächst dann wieder ca. 1 m nach. Irgendwann wird sie dann so groß, daß man sie nicht mehr im Winter schützen kann.

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Beitrag von wolfachim_roland » 13 Apr 2010, 13:42

Wenn eine Akazie im echten Deutschen Winter nicht geschützt wird, dann friert sie ab. Es kann sein, daß sie nochmal aus der Wurzel nachtreibt - aber langfristig gesehen, hat sie keine Überlebenschance bei uns. Deshalb findet man auch in Deutschland in keinem Park oder Garten natürlich wachsende Akazien.
Wolf Roland

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