Hilfe - was ist das für ein Jungstrauch/ späteres Bäumchen? ---> Euonymus europaeus

Ihr habt einen Laubbaum/ Strauch in Deutschland oder Europa gesehen, könnt ihn aber nicht bestimmen? Fragt hier einfach danach.

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LCV
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Beitrag von LCV » 26 Mär 2017, 16:08

funkygirl83 hat geschrieben: Ich hoffte, er würde mehr in die Höhe und nach rechts gehen bzw wachsen, dann wäre das gar kein Thema.... Darf ruhig dicht neben das Fenster wachsen, stört uns gar nicht...


Na, der Strauch wächst nach dem Licht, also eher weg von der Wand. Da müsste man schon viele Halterungen in der Hauswand anbringen und den Baum oder Strauch anbinden und zwingen, in eine bestimmte Richtung zu wachsen. Ob das schön ist ? Da gibt es Kletterpflanzen, die für solche Örtlichkeiten besser geeignet sind, z.B. Efeu, Aristolochia, evtl. kletternde Lonicera, Wisteria, Campsis usw.

funkygirl83
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Beitrag von funkygirl83 » 26 Mär 2017, 17:01

Das Risiko ist mir einfach zu groß... Es gibt Hunde, die verhalten sich in solchen Fällen wie kleine Kinder... Ich denke da einfach an die Gefahr, und leider kann ich dem Hund anders als dem Kind dieses unerwünschte Verhalten nicht schon im Vorfeld "aus - bzw einreden"....

funkygirl83
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Beitrag von funkygirl83 » 26 Mär 2017, 19:18

....soeben schweren Herzens wieder an seinem "Fundort" ausgesetzt / wieder eingepflanzt. Ist wohl besser so für alle Beteiligten und natürlich auch für das Hütchen.... :D
Morgen beim Gassigehen mache ich mal Fotos von anderen, mir unbekannten Gehölzen und freue much dann in diesem Zuge auf Namen der Gehölze...:)

LG Rebecca

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LCV
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Beitrag von LCV » 26 Mär 2017, 20:06

Trotzdem noch das Bild.

Frage: Was machst Du, wenn Dein Hund beim Spazierengehen irgendwo herumschnüffelt? Und ob andere Pflanzen in Deinem Garten weniger giftig sind, wäre auch noch zu überprüfen. Bis auf einige wenige Pflanzen, die schon bei Hautkontakt kritisch sind (blauer Eisenhut z.B.), sind die anderen Giftpflanzen erst beim Verzehr gefährlich, aber auch da macht es die Menge. Ein Samen vom Euonymus killt keinen Hund, zumal er den sofort ausspuckt, da wenig schmackhaft.

Es gibt im Netz eine Seite über Giftpflanzen, wo spezifiziert wird, ob für Mensch und/oder welche Tiere diese giftig sind.
Dateianhänge
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funkygirl83
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Beitrag von funkygirl83 » 26 Mär 2017, 20:56

Ich danke dir!
Naja, i d Regel passiert das beim Gassi gehen eher nicht, da sind andere Dinge interessanter für die Maus...;)
Allerdings im Garten... Da kann die Sache aussehen... Fernab von anderen Gerüchen die es draußen im Feld gibt, wird im Garten eher mal untersucht etc., so wie sie da spielt und macht und tut, sind mir da die Hütchen zu brenzlig...habe mich gestern zuhauf belesen , war auf zig verschiedenen Seiten und überall war zu lesen bzw entnehmen: alle Teile giftig, bei Hunden tödlich / je nachdem brenzlig... Gerade wenn die Hütchen dann mal trocken sind, laden sie meine Hündin dann doch ggf zum Dran-knabbern ein... Ich weiß es einfach nicht... Deshalb leider kein Pfaffenhütchen für uns... Ich gehe es bald mal wieder beim Gassigehen besuchen...;)

aki.ben
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Beitrag von aki.ben » 26 Mär 2017, 21:33

Hallo,
schade, dass du das Pfaffenhütchen nicht im Garten haben möchtest. Es ist wirklich ein toller Strauch!
Ich denke, dass sehr viele Menschen viele giftige Pflanzen im Garten haben, ohne sich dessen bewusst zu sein. Vergiftet werden die meisten Hunde doch wohl eher durch Rattengift oder Köder.
Wir haben sowohl Hund als auch Katzen, und zudem fressen sich eine Vielzahl von Wildtieren durch den Garten. Dort wachsen u.a. Eisenhut, Fingerhut, Schbeeball, Eibe, Seidelbast, Pieris und auch Pfaffenhütchen.
Bisher mussten wir noch keine Opfer beklagen. Hund und Katze interessieren sich in der Regel nicht so sehr für Pflanzen, mit Ausnahme von Gras und Katzenminze.
Allerdings würde ich beim Hund darauf achten, dass er nach dem Strauchschnitt nicht auf rumliegenden Holzstücken rumkaut. Das ist meiner Einschätzung nach die größte Gefahr (Falls dein Hund gerne Holz kaut).
Ich kann verstehen, dass du dir Sorgen um deinen Hund machst, aber das Pfaffenhütchen ist sicher keine größere Gefahr als ein normaler Spaziergang.
LG
Anna

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Beitrag von Kiefernspezi » 26 Mär 2017, 21:49

Was ist wahrscheinlicher:
1. Hund vergiftet sich tödlich an Pfaffenhütchen
2. Hund läuft auf die Straße und wird überfahren
3. Hund stirbt im Auto bei einem Unfall

Meine Empfehlung: nicht mehr Gassi gehen und auf gar keinen Fall Ausflüge mit dem Hund im Auto unternehmen. Das wäre statistisch gesehen verantwortungslos. Auto im eigenen Interesse ganz abschaffen.
Es verunglücken deutlich mehr Hunde im Straßenverkehr, als das sich welche vergiften.

Mal darüber nachdenken.
:wink:

Kiefer
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Beitrag von Kiefer » 26 Mär 2017, 22:32

Ich glaub', wir müssen das jetzt nicht weiter vertiefen.
Es gab schon Leute, die haben ihren Wellensittichen frische Holunderzweige zum Sitzen in die Voliere gehängt und am nächsten Morgen lagen sie alle da und streckten die Hufe gen Himmel, weil sie die Rinde abgeknabbert hatten.
Datt funkygirl kennt ihren Wauz sicherlich selber am besten, und zudem ist doch sowieso kein Platz für so einen großen (oder überhaupt einen an den vorgesehenen Standorten...) Strauch, wozu also noch weiter insistieren?
Genau sowas meine ich mit "Einfach mal gut sein lassen" ;).

Rebecca: Wenn Du das Hütchen beim Gassigehen dann und wann mal besuchst, vergiss' nicht die Flasche Wasser, denn es steckt mitten im Austrieb und wurde nun dreimal umgepflanzt = nicht gut!
Ohne zusätzliche Hilfe wird es nun wieder zurück am alten Standort wahrscheinlich eingehen, daher bist Du da jetzt so ein bisschen in der Verantwortung ;).

Grüße,
Andreas

funkygirl83
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Beitrag von funkygirl83 » 27 Mär 2017, 10:19

Danke....:)
Ja, das werde ich machen... Gehe morgen mal gucken danach und nehme ne Flasche Wasser mit, gute Idee! :D
Glücklicherweise war der Mutterboden an der Stelle, wo ich es mit Hilfe einer kleinen Gartenschaufel gestern Abend wieder eingesetzt habe, recht durchlässig und unerwartet feucht, wird die Nähe zum Wasser sein... Ich bin guter Dinge, dass es sich wie alle Pflanzen dort durchschlagen wird, ist schon der Wahnsinn, wie sich Pflanzen anpassen können... Da wachsen Bäume und Sträucher so schief und krumm direkt am Wasser, das ist schon verrückt...

@ Frank: habe dir nochmal eine Mail mit Fotos von heute früh geschickt, als ich Gassi war... Suche tatsächlich für unseren Garten noch ein oder zwei heimische Gehölze, die der Artenvielfalt zugute kommen... Letztes Jahr habe ich mithilfe einer kleinen Speziafirma ein Naturbeet mit ausschließlich alten, heimischen Arten im Garten angelegt, das würde ich gern um eine heimische Hecke / Bäumchen / einem Strauch erweitern... Es gibt nicht schöneres als Bienen, Hummeln, Schmetterlinge und Vöglein im Garten...;)

LG Rebecca

Kiefer
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Beitrag von Kiefer » 27 Mär 2017, 11:00

Wenn man den zur Verfügung stehenden Platz in den Maßen und der Ausrichtung (sonnig/ halbschattig/ schattig) und Boden (feucht oder eher zur Trockenheit tendierend) weiß, kann man sicherlich eher Tipps geben.

Dafür mach' aber vllt. unser "Sonstiges" ein neues Thema auf, weil hier ja der Bestimmungsteil ist.

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