Welche Eiche? ---> Quercus robur

Ihr habt einen Laubbaum/ Strauch in Deutschland oder Europa gesehen, könnt ihn aber nicht bestimmen? Fragt hier einfach danach.

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Sahne
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Welche Eiche? ---> Quercus robur

Beitrag von Sahne » 18 Mai 2008, 19:15

Angeblich hat der Vorbesitzer diese Eiche aus einer Eichel aus Griechenland gezogen - ist das eine besondere Eiche?

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Die Wuchsform ist bisher kegelförmig und sie ist in etwa 3 Meter hoch.
Viele Grüße
Sabine

wolfram
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Beitrag von wolfram » 18 Mai 2008, 19:23

Hallo Sabine,
ich bin kein Eichen-Spezialist und lehne mich daher nicht gleich ganz aus dem Fenster. Mein Eindruck ist für Dich ernüchternd: Stiel-Eiche, Quercus robur.

VG Wolfram

Sahne
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Beitrag von Sahne » 18 Mai 2008, 19:43

Wolfram, ernüchtert mich kein bisschen, mir ist jede Eiche recht. Allerdings steht sie ziemlich nah am Haus, geschätzte 2,50 m Entfernung - ist das nicht ein bisschen wenig?
Viele Grüße
Sabine

wolfram
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Beitrag von wolfram » 18 Mai 2008, 19:51

Ich denke schon, daß das zu wenig ist. Die Frage des richtigen Abstandes wurde in diesem Forum vor kurzem diskutiert. Vielleicht versuchst Du das mal herauszufinden, ich weiß jetzt nicht wo.
Vielleicht findet sich auch noch ein Spezialist, der darauf eine stichhaltige Antwort weiß.

VG Wolfram

Sahne
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Beitrag von Sahne » 18 Mai 2008, 20:06

Oh je, bei der Suche nach "Abstand" und "Haus" bekommt man 255 Ergebnisse :shock:
Viele Grüße
Sabine

tormi
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Beitrag von tormi » 18 Mai 2008, 20:16

Hallo Sahne,
schön wieder von dir zu lesen. Bei der Eiche denke ich wie wolfram auch an Q. robur. Was den Abstand zum Haus betrifft, sind 2,5 m schon recht nahe. Es wird sicher ein Weilchen dauern bis der Baum dem Haus Schaden anrichten kann doch würde ich, wenn möglich würde ich den Baum weiter weg pflanzen. Hier ist ein thread der sich mit einem ähnlichen Problem befasst hat.
LG Nalis

Sahne
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Beitrag von Sahne » 18 Mai 2008, 21:54

Hallo Tormi,

danke, dass Du den Link für mich gesucht hast.

Ich hätte ja noch eine frevlerische Idee - ich lasse die Eiche jetzt einfach noch wachsen, bis sie zu groß wird und dann wird sie umgesägt. Etwa 7 m vom Haus entfernt habe ich heute schon eine neue Eiche entdeckt, die ist jetzt in etwa 60 cm hoch, bis dahin könnte das ja auch schon ein Bäumchen sein.
Viele Grüße
Sabine

biloba
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Beitrag von biloba » 19 Mai 2008, 00:33

Sahne hat geschrieben:Ich hätte ja noch eine frevlerische Idee - ich lasse die Eiche jetzt einfach noch wachsen, bis sie zu groß wird und dann wird sie umgesägt.
Geht theoretisch gut. Praktisch solltest du dich rechtzeitig nach der für euch gültigen Baumschutzsatzung erkundigen, hier ganz speziell, ab welcher Größe ein Baum unter selbige fällt.

Das kann viel Geld sparen. Kauf dir lieber etwas Schönes dafür!

Sahne
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Beitrag von Sahne » 19 Mai 2008, 06:42

Biloba, danke für den Hinweis zur Baumschutzverordnung, aber wir wohnen hier ganz weit draußen auf dem Land, und da gibts sowas zum Glück noch nicht :lol:
Viele Grüße
Sabine

Kiefer
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Beitrag von Kiefer » 19 Mai 2008, 10:33

Ja, doof nur, daß das kreis-, bzw landesweit greift, mit der Baumschutzverordnung...

Man könnte sie einfach so umsägen, wonach sicherlich kein Hahn kräht, aber ich würde eher so verfahren (was ich diesen Herbst endlich auch mit einem direkt neben meinem Balkon wachsenden, und drunter gekeimten, Eschenahorn vorhabe, auch er ist jetzt an die drei Meter hoch, wenn nicht schon drüber...):
Da drei Meter eine noch gut zu bewältigende Größe sind, etwas Arbeit wirds freilich kosten, würde ich die Eiche lieber im Herbst (September/ Oktober) herausnehmen, gut zurückschneiden, und an geeigneterer Stelle wieder auspflanzen, was auch in Hinblick auf den ökologischen Wert dieser Baumart bedenkenswert ist. Zudem sind Bäume Lebewesen mit genau demselben Recht auf Leben wie wir, und ein leichtfertiges Pflanzen mit ebenso leichtfertigem "Machen wer um, wennse zu groß ist" verbietet sich aus ethischer Hinsicht eigentlich von selbst.
Man mag mir Übertreibung vorwerfen, von wegen, ist ja nur nen Baum, aber man sollte niemals leichtfertig mit Leben spielen, egal mit welchem, und die Folgen seines Handelns nicht nur im Hinblick auf Baumpflanzungen stets langfristig bedenken...

Grüße, Andreas

PS: Mit Absägen allein ist es ja auch noch nicht getan, denn die Wurzel muß dann sowieso auch raus, denn ein junger, vitaler Baum wie diese Eiche wird mit Sicherheit aus dem Stumpf wieder ausschlagen. Da würde ich mir denn lieber jetzt die Arbeit machen, wo alles noch relativ handhabbar ist, als in 10/ 15 oder 20 Jahren, wo man dann ja körperlich sicher auch nicht mehr so drauf ist, armdicke oder überarmdicke Wurzeln durchzuhauen, und nen zentnerschweren Stubben aus dem Loch zu wuchten :wink: !

Kadl
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Beitrag von Kadl » 19 Mai 2008, 13:17

Sahne hat geschrieben:Biloba, danke für den Hinweis zur Baumschutzverordnung, aber wir wohnen hier ganz weit draußen auf dem Land, und da gibts sowas zum Glück noch nicht :lol:
Hallo Sabine,

persönlich finde ich eine Baumschutzverornung schon nicht schlecht. Ein alter Baum sollte meiner Meinung nach, aus vielen verschiedenen Gründen, nicht ohne Grund oder Bedingungen gefällt werden dürfen.

Eine Gefährdung der Bausubstanz wäre natürlich so ein Grund. Daher würde auch ich dazu raten, den Baum so lange es noch geht, an eine geeignete Stelle umzupflanzen. Sollte das nicht möglich sein, würde ich ihn auch eher früher als später entfernen.

mfg

Karl
"Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher." (Albert Einstein)

Klaus
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Beitrag von Klaus » 19 Mai 2008, 15:44

Ja, die gut gemeinten Verordnungen... ich kenne mitlerweile viele, die dann lieber aufs Pflanzen verzichtet haben, leider!

Kadl
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Beitrag von Kadl » 19 Mai 2008, 16:16

Klaus hat geschrieben:Ja, die gut gemeinten Verordnungen... ich kenne mitlerweile viele, die dann lieber aufs Pflanzen verzichtet haben, leider!
Ok, ist ein Argument. Aber der Kahlschlag, der ohne diese Veordnungen oft veranstaltet wird, ist ebso traurig.

Aber genug zu dem Thema. Oder wir machen mal wieder einen thread dazu auf :wink:

mfg

Karl
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captainplanet
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Beitrag von captainplanet » 19 Mai 2008, 16:42

Und wenns hart auf hart kommt ist die Baumschutzverordnung nicht das Papier wert auf dem sie geschrieben ist. Bei uns haben sie eine riesige alte Eiche, sogar eine gewidmete, für einen Parkplatz umgesägt. :cry:
Als ob die Autos nicht unter dem Baum parken könnten! An einem heißen Sommertag wären wohl viele froh gewesen hätten sie einen schattigen Parkplatz. Aber nein, es könnte ja ein Ästchen abbrechen und den kostbaren Autolack zerkratzen... ich kann gar nicht so viel fressen wie ich kotzen möchte!!! :x

(Wobei ich mir gar nicht sicher bin ob es bei uns eine Baumschutzverordnung gibt. Aber eine Frechtheit ist es trotzdem.)

Sahne
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Beitrag von Sahne » 20 Mai 2008, 07:27

Ich sag da jetzt mal lieber nichts dazu, wahrscheinlich bin ich einfach zuviel "Landkind" für solche Überlegungen - wenn wir Brennholz brauchen, gehen wir ja auch in den Wald und fällen einen entsprechenden Baum. Und eine Aktion à la im Herbst zurückschneiden und verpflanzen kommt für mich für eine gewöhnliche Stiel-Eiche nicht in Betracht, dafür ist sie und der damit verbundene Aufwand mir zu groß. Also entweder darf sie da jetzt noch ein bisschen wachsen oder wird gleich mit dem Bulldog rausgezogen. Wobei, wenn man sie noch ein bisschen wachsen ließe, wäre das wahrscheinlich aus ökologischer Sicht sinnvoller, denn dann könnte man mit ihrem Holz noch schüren.
Viele Grüße
Sabine

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