Spinnich hatte mir eine ganze Latte Links geschickt, auch zur amerikanischen Art aus einer anderen Gattung (die ich beim Bestimmen damals nicht auf dem Schirm hatte) und der möglichen Hybride dazwischen, bzw. einer Kulturform, wo man nicht so genau weiß, welche Arten darin stecken.
Als ich mir dann meine Bilder vom Strauch in Basel angesehen habe, wurde ich etwas unsicher.
Da kann ich allerdings nichts mehr nachprüfen. Dieser Strauch zeigt nämlich auf den Bildern auch leicht gelbliche Blüten, die zumindest teilweise zu mehreren (aber wenigen) Blüten in doldenähnlichen Büscheln stehen und teilweise sehen die Blütenstiele etwas behaart aus, jedenfalls behaarter als bei dem männlichen Exemplar hier bei mir vor Ort.
Die Arten und Hybriden sind nicht im Fitschen verschlüsselt, aber beide Arten sind im R/B relativ kurz und knapp beschrieben.
Bei arbolesornamentales habe ich allerdings zu beiden Arten eine ausführliche Beschreibung gefunden. Demnach kann bei meiner favorisierten Art sowohl der Blattrand ("
a veces algo ondulado" =
manchmal etwas gewellt ... also manchmal auch nicht gewellt), als auch die Behaarung von Blatt- und Blütenstielen als auch der Aufbau des Blütenstandes variieren. Dann passt alles wieder, meiner Meinung nach.
Bei der amerikanischen Art sind die Blüten übrigens zwittrig. Bei den Baselbildern sieht man es nicht so genau, ich halte das für verkümmerte Staubgefäße.
Ich zeige noch eine Jungpflanze aus dem Bibelgarten bei Schloss Beuggen, Rheinfelden und typische Winterblätter von dem nicht mehr existierenden Strauch aus Basel ("onduliert" und mit sehr dunkler glänzender Oberseite und blasserer Unterseite). Das ist typisch, aber das war bei der Jungpflanze (die war ausgeschildert) noch nicht ausgeprägt.

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