Hallo, derzeit ist es bei mir etwas eng in der Wohnung, da ich meine Sammlung Grad aus verschiedenen Richtungen wieder zusammen ziehe und unsortierte. Von daher nutze ich Mal die Gelegenheit, hier ein Gruppenrätsel einzustellen.
Nach und nach löse ich dann auf. Zu erraten sind die drei nebeneinander liegenden Zapfen. Länge zwischen 24 und 28 cm. Sie stammen aus recht unterschiedlichen Regionen.
Ihr kennt ja die Spielregeln.
Viel Erfolg.
LG
Zapfenrätsel 69
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Kiefernspezi
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Re: Zapfenrätsel 69
Wir haben doch alle schon mitgekriegt wer hier Ahnung mit Koniferen hat.
Wieso geht hier niemand auf dieses tolle Rätsel ein, das ist doch ein Armutszeugnis!
Ich wünschte mir in dieser Rubrik mehr Engagement.
Bei vielen Bestimmungsanfragen wird ja auch mal eher gerätselt als konkret bestimmt,
weil es an Hand der erkennbaren Merkmale oft gar nicht zu mehr als Mutmaßungen reicht.
Warum ist man dann hier so zimperlich seine richtige oder falsche Vermutung zu einem "Rätsel" zu äußern.
Macht Euch doch nicht ins Hemd!
LG Spinnich
Wieso geht hier niemand auf dieses tolle Rätsel ein, das ist doch ein Armutszeugnis!
Ich wünschte mir in dieser Rubrik mehr Engagement.
Bei vielen Bestimmungsanfragen wird ja auch mal eher gerätselt als konkret bestimmt,
weil es an Hand der erkennbaren Merkmale oft gar nicht zu mehr als Mutmaßungen reicht.
Warum ist man dann hier so zimperlich seine richtige oder falsche Vermutung zu einem "Rätsel" zu äußern.
Macht Euch doch nicht ins Hemd!
LG Spinnich
Das Talent der Menschen, sich einen Lebensraum zu schaffen, wird nur durch ihr Talent übertroffen, ihn zu zerstören.
- Georg Christoph Lichtenberg -
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Re: Zapfenrätsel 69
Hallo Dieter,
prinzipiell wäre es wünschenswert, wenn es in dieser
Rubrik etwas mehr Beteiligung gäbe. Es muss ja auch
keiner befürchten sich zu blamieren, da falsche Lösungen
nicht namentlich genannt werden.
Allerdings muss ich bekennen, dass ich an Koniferen generell
nicht sonderlich interessiert bin. Deshalb befasse ich mich so
gut wie garnicht damit und diese Zapfenrätsel sind doch für
Laien kaum zu lösen. Natürlich könnte man es versuchen,
aber der Zeitaufwand ist mir zu groß. Deshalb beteilige ich
mich nicht.
Gruß Frank
prinzipiell wäre es wünschenswert, wenn es in dieser
Rubrik etwas mehr Beteiligung gäbe. Es muss ja auch
keiner befürchten sich zu blamieren, da falsche Lösungen
nicht namentlich genannt werden.
Allerdings muss ich bekennen, dass ich an Koniferen generell
nicht sonderlich interessiert bin. Deshalb befasse ich mich so
gut wie garnicht damit und diese Zapfenrätsel sind doch für
Laien kaum zu lösen. Natürlich könnte man es versuchen,
aber der Zeitaufwand ist mir zu groß. Deshalb beteilige ich
mich nicht.
Gruß Frank
Re: Zapfenrätsel 69
Hi Frank,
Da Du auch bei sonstigen Themen zu Koniferen zurückhaltend bist, kann ich deine Argumentation gut nachvollziehen.
Da hatte ich eher andere Kollegen im Visier.
Allerdings gilt deine Argumentation: "... befasse ich mich so gut wie gar nicht damit und diese Zapfenrätsel sind doch für Laien kaum zu lösen." nur eingeschränkt.
Denn Recht gebe ich Dir wiederum bei der folgenden Bemerkung: "Natürlich könnte man es versuchen, aber der Zeitaufwand ist mir zu groß."
Allerdings konnte ich (mit Zeitaufwand/war gerade nicht so eingespannt), obwohl absolut Laie, doch auf Anhieb 2 der Zapfen (nicht bestimmen aber) zumindest richtig erraten. Mit Unterstützung habe ich dann auch den dritten Zapfen noch richtig zuordnen können.
Literatur zu Koniferen habe ich keine (R/B hilft hier eher nicht)!
Nur ein paar online Links (teils noch mit fehlerhaften Angaben), aber das Baumkundeforum hilft bei richtiger Recherche auch schon mal bei der Eingrenzung. Ein bisschen Wikipedia und ein bisschen WEB - Suche und Suche nach Bildern der Zapfen, wenn man eine Art für hinreichend möglich hält, können einem die passenden Hinweise liefern.
Also dürfen alle, die gerade mit den Koniferen beschäftigt sind neben den einschlägig bekannten Koniferen-Kennern des Forums doch ruhig einmal einen Bestimungsversuch wagen.
Da ja eine Mindestgröße für die Zapfen angegeben ist, kann man sich an einem Forumsbeitrag von André erst mal grundsätzlich orientieren.
Wer gerade keine Zeit dafür aufbringen kann, ist aber selbstverständlich entschuldigt!
Jedenfalls denke ich die Beschäftigung - gerade auch in dieser Rubrik- ist hilfreich sich ein gewisses Rüstzeug zur Bestimmung auch aller möglichen anderer Bäume, Sträucher, generell Pflanzen, Tiere oder Pilze zu eigen zu machen.
Mir persönlich machen Naturbeobachtungen um so mehr Freude, wenn ich die Arten wenigstens grob ansprechen und halbwegs einordnen kann.
Dann kann man sich auch über die Lebensbedigungen der Arten, Gattungen, Familien Informationen einholen und etwas gegen deren Verschwinden unternehmen, statt z. B. für nutzlose von Geldschneidern zusammengeklopfte "Bienenhotels" aus dem Baumarkt (oder gar von Naturschutzverbänden, die es besser wissen müssten) Geld rauszuschmeißen.
in diesem Sinne
liebe Grüße Dieter/Spinnich
Da Du auch bei sonstigen Themen zu Koniferen zurückhaltend bist, kann ich deine Argumentation gut nachvollziehen.
Da hatte ich eher andere Kollegen im Visier.
Allerdings gilt deine Argumentation: "... befasse ich mich so gut wie gar nicht damit und diese Zapfenrätsel sind doch für Laien kaum zu lösen." nur eingeschränkt.
Denn Recht gebe ich Dir wiederum bei der folgenden Bemerkung: "Natürlich könnte man es versuchen, aber der Zeitaufwand ist mir zu groß."
Allerdings konnte ich (mit Zeitaufwand/war gerade nicht so eingespannt), obwohl absolut Laie, doch auf Anhieb 2 der Zapfen (nicht bestimmen aber) zumindest richtig erraten. Mit Unterstützung habe ich dann auch den dritten Zapfen noch richtig zuordnen können.
Literatur zu Koniferen habe ich keine (R/B hilft hier eher nicht)!
Nur ein paar online Links (teils noch mit fehlerhaften Angaben), aber das Baumkundeforum hilft bei richtiger Recherche auch schon mal bei der Eingrenzung. Ein bisschen Wikipedia und ein bisschen WEB - Suche und Suche nach Bildern der Zapfen, wenn man eine Art für hinreichend möglich hält, können einem die passenden Hinweise liefern.
Also dürfen alle, die gerade mit den Koniferen beschäftigt sind neben den einschlägig bekannten Koniferen-Kennern des Forums doch ruhig einmal einen Bestimungsversuch wagen.
Da ja eine Mindestgröße für die Zapfen angegeben ist, kann man sich an einem Forumsbeitrag von André erst mal grundsätzlich orientieren.
Wer gerade keine Zeit dafür aufbringen kann, ist aber selbstverständlich entschuldigt!
Jedenfalls denke ich die Beschäftigung - gerade auch in dieser Rubrik- ist hilfreich sich ein gewisses Rüstzeug zur Bestimmung auch aller möglichen anderer Bäume, Sträucher, generell Pflanzen, Tiere oder Pilze zu eigen zu machen.
Mir persönlich machen Naturbeobachtungen um so mehr Freude, wenn ich die Arten wenigstens grob ansprechen und halbwegs einordnen kann.
Dann kann man sich auch über die Lebensbedigungen der Arten, Gattungen, Familien Informationen einholen und etwas gegen deren Verschwinden unternehmen, statt z. B. für nutzlose von Geldschneidern zusammengeklopfte "Bienenhotels" aus dem Baumarkt (oder gar von Naturschutzverbänden, die es besser wissen müssten) Geld rauszuschmeißen.
in diesem Sinne
liebe Grüße Dieter/Spinnich
Das Talent der Menschen, sich einen Lebensraum zu schaffen, wird nur durch ihr Talent übertroffen, ihn zu zerstören.
- Georg Christoph Lichtenberg -
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Kiefernspezi
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Re: Zapfenrätsel 69
Hallo,
erstmal herzlichen Dank an Dieter, dass er sich zu Wort gemeldet hat. Er hat natürlich das Rätsel aufgelöst, und zwar durch systematisches Nachdenken und Recherchieren. Und ganz so einfach ist es nicht.
Natürlich sehe ich niemanden in der Pflicht, meine Beiträge aktiv zu begleiten.
Nun, ich gebe zu, die Bäume dazu sind interessanter als die Zapfen. Oftmals ist die Bestimmung anhand dieser aber leichter. Vor allem in Zeiten des voraussichtlichen Klimawandels sollten wir eigentlich ein aufmerksameres Auge auf die Koniferen werfen, denn was sind denn die wertvollsten Nutzhölzer auf dieser Welt?
Sollte sich der Trend weiter so fortsetzen - extrem lange Trockenperioden, die auch Starkregen-Attacken nicht mehr kompensieren können, sind die Eiche und Buche mittelfristig schachmatt. Nach nur 3 Jahren Extremwetter sind regionenabhängig entsprechende Schäden sichtbar. Die Fichte ist sowieso platt, aber auch die Lärchen sind stark betroffen. Und selbst für die robustere Waldkiefer sieht es teilweise auch schon nicht mehr so gut aus.
Höchste Zeit, sich mit den Bäumen zu beschäftigen, die auch in 50 bis 100 Jahren hier noch gedeihen können.
Ob das Klima wie die letzten 3 Jahre bleibt, oder es eine zeitlich begrenzte Erscheinung war, wird sich zeigen. Sollten wir ein Klima ansteuern, das in etwa dem von vor 3-25 Millionen Jahren gleicht, kommen alle 3 von mir gezeigten (Zapfen)Baumarten als hervorragende Forstgehölze in Frage.
Aber bis zur ernsthaften Anbau-Möglichkeit vergeht hoffentlich noch etwas Zeit. Und mit einem Urlaub auf Sylt ist es dann auch Essig...
(Höchstens noch als Tauch-Urlaub).
LG
André
erstmal herzlichen Dank an Dieter, dass er sich zu Wort gemeldet hat. Er hat natürlich das Rätsel aufgelöst, und zwar durch systematisches Nachdenken und Recherchieren. Und ganz so einfach ist es nicht.
Natürlich sehe ich niemanden in der Pflicht, meine Beiträge aktiv zu begleiten.
Nun, ich gebe zu, die Bäume dazu sind interessanter als die Zapfen. Oftmals ist die Bestimmung anhand dieser aber leichter. Vor allem in Zeiten des voraussichtlichen Klimawandels sollten wir eigentlich ein aufmerksameres Auge auf die Koniferen werfen, denn was sind denn die wertvollsten Nutzhölzer auf dieser Welt?
Sollte sich der Trend weiter so fortsetzen - extrem lange Trockenperioden, die auch Starkregen-Attacken nicht mehr kompensieren können, sind die Eiche und Buche mittelfristig schachmatt. Nach nur 3 Jahren Extremwetter sind regionenabhängig entsprechende Schäden sichtbar. Die Fichte ist sowieso platt, aber auch die Lärchen sind stark betroffen. Und selbst für die robustere Waldkiefer sieht es teilweise auch schon nicht mehr so gut aus.
Höchste Zeit, sich mit den Bäumen zu beschäftigen, die auch in 50 bis 100 Jahren hier noch gedeihen können.
Ob das Klima wie die letzten 3 Jahre bleibt, oder es eine zeitlich begrenzte Erscheinung war, wird sich zeigen. Sollten wir ein Klima ansteuern, das in etwa dem von vor 3-25 Millionen Jahren gleicht, kommen alle 3 von mir gezeigten (Zapfen)Baumarten als hervorragende Forstgehölze in Frage.
LG
André
Re: Zapfenrätsel 69
Mit dieser Einschätzung zum Klimawandel und den Auswirkungen hat Kiefernspezi völlig recht!
Der Klimawandel ist da und wird sich verstärken, die Einschläge kommen näher (Massenhaftes Kiefernsterben im Nürnberger Reichswald...) und häufen sich.
Für viele Menschen war und ist die (Wald-)Kiefer ein Beispiel für Robustheit, Zähigkeit und Genügsamkeit. Und so ist mancher überrascht über die Verletzlichkeit dieser wirtschaftlich so bedeutenden Baumart.
Aber: "Die Kiefer ist ein Baum der kalt-trockenen Klimate und stellt nur geringe Ansprüche an die Wasserspeicherfähigkeit der Böden. Daraus kann man jedoch auf keinen Fall auf eine geringere Anfälligkeit der gegenüber den wärmeren und trockeneren Klimaten, wie sie uns der Klimawandel bescheren wird, schließen. Vielmehr zählt die Waldkiefer gemeinsam mit Europäischer Lärche und Fichte zu den künftig anfälligen Baumarten Bayerns und Deutschlands.«
"Die Kiefer erholt sich nach heiß-trockenen Sommern nicht mehr"
Ich kann die absterbenden Kiefern hier auf den trockenen Hügeln rund um meinen Wohnort in Masse sehen.
Allerdings gibt es auch eine einzige Schwarzkiefer nahe dem Nachbarort auf einer trockenen Anhöhe, die keinerlei Schäden zeigt.
Das Verhältnis könnte sich in den nächsten 50 Jahren umkehren.
Die drei häufigsten Arten bei gegebener Klimabedingung setzen sich aktuell aus dem klassischen Dreiklang Kiefer, Buche und (Trauben-) Eiche zusammen, während in den Analogregionen für das Jahr 2100 unter RCP 4.5 (milder Klimawandel) Stieleiche, Hainbuche und Esche dominieren und unter RCP 8.5 (harter Klimwandel) Robinie, Manna-Esche und Flaumeiche.

Inwieweit auch exotische Gehölze bei uns eine Rolle im Waldumbau spielen werden, wird man sehen, da sind vermutlich die obigen Arten aus den 'Europäischen Analogregionen' eher eine Alternative.
Analogregion: dort herrschen in Teilen Europas bereits heute diese Wetter und Klimabedingungen, die auf uns zukommen.
Noch schwieriger und stressiger sieht es für unser Stadtgrün aus.
Dabei ist in Zeiten des Klimawandels der Wert von Stadtgrün und Stadtbäumen in den bereits überhitzten Städten noch wichtiger, leider wird aber diesem Umstand nicht der angemessene Stellenwert zugestanden.
Stadtgrün muss einen völlig anderen und größeren Stellenwert bekommen, wenn wir weiterhin lebenswerte Städte haben wollen, schreibt Frau Dr. Böll zu dem Thema: ..."Die regionalen Klimamodelle zeigen wo es hingeht. Das heißt, dass das, was wir jetzt erleben, Normalität und schlimmer wird, mit einer weiter steigenden Anzahl von Hitzetagen, Tropennächten und so weiter.
Deshalb müssen wir in unseren Städten an erster Stelle über unser Stadtgrün nachdenken, vielleicht sogar, wie es die Kopenhagener machen,
Straßen zurückbauen, und die Standortbedingungen für Bäume deutlich verbessern.
Bislang beißt man jedoch überall auf Granit. Wir haben die Zielvorstellung, dass Straßenbäume, aber natürlich auch Parkbäume, wieder 50 Jahre alt oder deutlich älter werden. Und hierfür müssen die Standortbedingungen entsprechend vorgegeben werden: Wir brauchen ein breites Spektrum an Baumarten, im Stadtinnenraum andere Arten als am Stadtrand. Und das gilt auch regional:
In Kempten sind andere Bäume auf der Liste, als in Würzburg" ...
LG Spinnich
Der Klimawandel ist da und wird sich verstärken, die Einschläge kommen näher (Massenhaftes Kiefernsterben im Nürnberger Reichswald...) und häufen sich.
Für viele Menschen war und ist die (Wald-)Kiefer ein Beispiel für Robustheit, Zähigkeit und Genügsamkeit. Und so ist mancher überrascht über die Verletzlichkeit dieser wirtschaftlich so bedeutenden Baumart.
Aber: "Die Kiefer ist ein Baum der kalt-trockenen Klimate und stellt nur geringe Ansprüche an die Wasserspeicherfähigkeit der Böden. Daraus kann man jedoch auf keinen Fall auf eine geringere Anfälligkeit der gegenüber den wärmeren und trockeneren Klimaten, wie sie uns der Klimawandel bescheren wird, schließen. Vielmehr zählt die Waldkiefer gemeinsam mit Europäischer Lärche und Fichte zu den künftig anfälligen Baumarten Bayerns und Deutschlands.«
"Die Kiefer erholt sich nach heiß-trockenen Sommern nicht mehr"
Ich kann die absterbenden Kiefern hier auf den trockenen Hügeln rund um meinen Wohnort in Masse sehen.
Allerdings gibt es auch eine einzige Schwarzkiefer nahe dem Nachbarort auf einer trockenen Anhöhe, die keinerlei Schäden zeigt.
Das Verhältnis könnte sich in den nächsten 50 Jahren umkehren.
Die drei häufigsten Arten bei gegebener Klimabedingung setzen sich aktuell aus dem klassischen Dreiklang Kiefer, Buche und (Trauben-) Eiche zusammen, während in den Analogregionen für das Jahr 2100 unter RCP 4.5 (milder Klimawandel) Stieleiche, Hainbuche und Esche dominieren und unter RCP 8.5 (harter Klimwandel) Robinie, Manna-Esche und Flaumeiche.

Inwieweit auch exotische Gehölze bei uns eine Rolle im Waldumbau spielen werden, wird man sehen, da sind vermutlich die obigen Arten aus den 'Europäischen Analogregionen' eher eine Alternative.
Analogregion: dort herrschen in Teilen Europas bereits heute diese Wetter und Klimabedingungen, die auf uns zukommen.
Noch schwieriger und stressiger sieht es für unser Stadtgrün aus.
Dabei ist in Zeiten des Klimawandels der Wert von Stadtgrün und Stadtbäumen in den bereits überhitzten Städten noch wichtiger, leider wird aber diesem Umstand nicht der angemessene Stellenwert zugestanden.
Stadtgrün muss einen völlig anderen und größeren Stellenwert bekommen, wenn wir weiterhin lebenswerte Städte haben wollen, schreibt Frau Dr. Böll zu dem Thema: ..."Die regionalen Klimamodelle zeigen wo es hingeht. Das heißt, dass das, was wir jetzt erleben, Normalität und schlimmer wird, mit einer weiter steigenden Anzahl von Hitzetagen, Tropennächten und so weiter.
Deshalb müssen wir in unseren Städten an erster Stelle über unser Stadtgrün nachdenken, vielleicht sogar, wie es die Kopenhagener machen,
Straßen zurückbauen, und die Standortbedingungen für Bäume deutlich verbessern.
Bislang beißt man jedoch überall auf Granit. Wir haben die Zielvorstellung, dass Straßenbäume, aber natürlich auch Parkbäume, wieder 50 Jahre alt oder deutlich älter werden. Und hierfür müssen die Standortbedingungen entsprechend vorgegeben werden: Wir brauchen ein breites Spektrum an Baumarten, im Stadtinnenraum andere Arten als am Stadtrand. Und das gilt auch regional:
In Kempten sind andere Bäume auf der Liste, als in Würzburg" ...
LG Spinnich
Das Talent der Menschen, sich einen Lebensraum zu schaffen, wird nur durch ihr Talent übertroffen, ihn zu zerstören.
- Georg Christoph Lichtenberg -
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