Feme-Eiche in Erle, Reg.-Nr. 66

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baumlaeufer
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Feme-Eiche in Erle, Reg.-Nr. 66

Beitrag von baumlaeufer »

Hy
hier steht was über das neue Gerüst für die Feme-Eiche in NRW, den ältesten Baum in unserem Ländle.

Eine umfangreiche Bilderdokumentation zu den Arbeiten der Zimmerleute ist dabei...

Grueße vom Baumlaeufer Wolfgang
Zuletzt geändert von baumlaeufer am 25 Mär 2018, 23:36, insgesamt 3-mal geändert.
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baumlaeufer
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Femeiche in Erle Register-Nr.: 66

Beitrag von baumlaeufer »

Mal ein Winterbild mit Schnee von der ältesten Eiche in NRW- der Femeieche in Erle- , nicht unbedingt aktuell, da von 2009. Der Baum ist weiter präsent als historische Geschichte und treibt weiter aus. Den Link zu den Stützen habe ich rausgenommen.....
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Dair
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Re: Stütze für ne alte Eiche Feme-Eiche in Erle

Beitrag von Dair »

Wow die ist ja schon sehr alt.
Wie sieht sie denn im Sommer aus? Trägt sie noch an allen Ästen und Zweigen Blätter?
Die Stütze ist eine gute Idee, mal sehen wie alt sie noch wird 😁

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baumlaeufer
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Re: Stütze für ne alte Eiche Feme-Eiche in Erle

Beitrag von baumlaeufer »

Dair hat geschrieben:
07 Apr 2018, 09:47
Wow die ist ja schon sehr alt.
Wie sieht sie denn im Sommer aus? ......
Dafür haben wir das Register, schau mal bitte. Übrigens ,Dair, herzlich willkommen hier
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baumlaeufer
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Re: Stütze für die Feme-Eiche in Erle

Beitrag von baumlaeufer »

Auch die Femeiche in Erle haben Franz-Josef und ich besucht, hier der Link zu seinem Facebook-Account . Es war eine zweitägige Baumtour mit dem Kollegen Franz-Josef aus dem Grünflächenamt in Münster anlässlich dessen Ausstieg aus dem aktiven Berufsleben.

Das Maßband blieb in der Radtasche, Eichel haben wir aber gesammelt . Da ich wußte, das hinter dem Heimathaus in Erle in Töpfen Jungeichen aus den Eicheln des ältesten Nordrhein-Westfalen gezogen werden, haben wir auch dort einen Blick in den Bauerngarten geworfen.

Baumlaeufer

P.S. Auf der Rasenfläche vor der Eiche lagen Hunderte von Eicheln, schon wieder ein Mastjahr für die Veteranen :shock:
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Klaus Heinemann
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Re: Stütze für die Feme-Eiche in Erle

Beitrag von Klaus Heinemann »

hinter dem Heimathaus in Erle in Töpfen Jungeichen aus den Eicheln des ältesten Nordrhein-Westfalen gezogen werden
eine sehr gute Aktion!

Gruß Klaus
irgendwann reduziert sich alles
auf seinen tatsächlichen Wert

Rainer Lippert
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Re: Stütze für die Feme-Eiche in Erle

Beitrag von Rainer Lippert »

Hallo,

ich war im August bei der Femeiche und habe mir wirklich viel Zeit mit dem messen genommen. Ich weiß gar nicht, wie oft ich gemessen habe. 20 mal bestimmt. Und es waren bestimmt 30 Minuten. Ich bin zum Entschluss gekommen, dass diese Eiche einfach nicht messbar ist! Wenn man in exakt 1,3 m Höhe waagerecht um das Stammfragment misst, kommt man auf 12,35 m Umfang. Das Maßband hängt aber dabei mehr als die Hälfte in der Luft, weil da einfach kein Stamm ist. Misst man jetzt schräg, von 1,3 m Höhe auf 0,2 m Höhe, sind es 10,77 m. Den Taillenumfang, von knapp 2,5 m Höhe bis runter auf 0,2 m Höhe beträgt 8,91 m. Die Stammschalen, also der vermeintliche Stamm, stehen ja schräg. Laut Messanleitung in Baumkunde sollte man dann auch schräg messen. Aber wie soll man das bei diesem fragilen Gebilde machen? Es würde also dann irgendein Maß zwischen 12,35 m und 10,77 m herauskommen. Und wächst denn der Stamm überhaupt noch? Also ich meine in der dicke? Ich kann mir nicht vorstellen, dass die einzelnen Stammteile nach außen triften. Und in sich werden sie wohl auch kaum dicker werden. Das Dickenwachstum wird wohl bei nahezu Null liegen, denke ich.

Grüße,

Rainer
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Andreas75
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Re: Stütze für die Feme-Eiche in Erle

Beitrag von Andreas75 »

Ich glaube, ihre Hoheit ist über diesen Status weltlicher Dinge weit hinaus, und eventuell würde es zum Errechnen eines Jahreszuwaches sinniger sein, eins der Segmente für sich zu messen.

Sie sieht keinen Tag gealtert aus, seit wir Anfang Dezember 2015 da waren, Abstecher auf dem Weg nach Bremen. Und wirkt nach wie vor fabelhaft in Schuss, nach all den Dürresommern und Stürmen. Drei ihrer vier Sämlinge haben dies Jahr übrigens drei Wachstumsschübe gemacht. Und treiben wie ihre Frau Mutter ebenfalls früher aus als die landläufigen Eichen :).

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baumlaeufer
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Re: Stütze für die Feme-Eiche in Erle

Beitrag von baumlaeufer »

Rainer Lippert hat geschrieben:
28 Sep 2020, 18:50
Hallo,

ich war im August bei der Femeiche und habe mir wirklich viel Zeit mit dem messen genommen. Ich weiß gar nicht, wie oft ich gemessen habe. 20 mal bestimmt. Und es waren bestimmt 30 Minuten. Ich bin zum Entschluss gekommen, dass diese Eiche einfach nicht messbar ist! .....
Grüße,

Rainer
Ich habe bislang nicht gewagt, den abgezäunten Raum unter der Eiche zu betreten. Diesen Veteran muß ich nicht vermessen ! Ich respektiere den Zaun und überlasse es allein den Schulkindern, für die Anzuchtaktion aus den Eicheln den Innenraum zu betreten.

Baumlaeufer
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baumlaeufer
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Re: Stütze für die Feme-Eiche in Erle

Beitrag von baumlaeufer »

Der Kölner Stadtanzeige schreibt am 25.05.2021 was zu der Femeiche in Erle !

Bei Interesse kann ich eine Privatkopie (rein private Weitergabe ) gerne senden.

Baumlaeufer
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Baobab
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Re: Feme-Eiche in Erle

Beitrag von Baobab »

Ja, ich würde das pdf gerne lesen, danke. 😊

Rainer Lippert
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Re: Feme-Eiche in Erle

Beitrag von Rainer Lippert »

Ich hätte auch gerne die pdf.

Grüße,

Rainer

Noel
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Re: Feme-Eiche in Erle

Beitrag von Noel »

Mich faszinieren solche Bäume extrem die schon so lange bekannt sind und eine richtige Geschichte haben. Finde es auch erstaunlich wie die Eiche mit nur noch so wenig Stamm überhaupt so eine gesunde Krone haben kann 😱. Wobei das Kernholz ist eh nicht so wichtig was bei diesem Baum schon seid dem 1900 Jahrhundert fehlt mindestens.

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baumlaeufer
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Re: Feme-Eiche in Erle

Beitrag von baumlaeufer »

Im Newsletter der DDG steht :

Am 30. Oktober 2021 wurde in Raesfeld, Ortsteil Erle, der 12. Nationalerbe-Baum ausgerufen. Bei der Stiel-Eiche (Quercus robur) handelt es sich um den vermutlich ältesten Baum Deutschlands. Gemessen um die lebenden Stammteile beträgt ihr Stammumfang stolze 12,45 m. Sie ist mit Urkunden belegt der älteste und bekannteste Gerichtsbaum Mitteleuropas (seit 1363). Auch in der bis heute erhalten gebliebenen Pfarrchronik wird seit 1750 vom jeweiligen Pastor immer wieder zur Eiche berichtet, und so ist ihre „jüngere“ Geschichte dokumentiert.

Hier die Verlinkung zur Nationalerbeseite

Baumlaeufer, der der Verleihung gerne beigewohnt hätte .
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