Hallo Zusammen,
hm, die (hohe) Kunst Fröhlich zu lesen, jedes Wort (und das auch noch wörtlich), jedes Komma, zählen

Aber natürlich kann auch ich falsch liegen, aber lehne mich im folgenden gerne weit aus dem Fenster.
Ich habe immer nur zwei Standorte herausinterpretiert, die Schweinekoppel als Haupteintrag mit einem Hauptbaum und die Grenzeichzen als Zusatzeintrag.
Haupteintrag: Auf der Schweinekoppel sieben Eichen, eine mit 5,7 m, eine mit 6,4 m und fünf weitere und das am OSTRAND des Ortes.
Vorgefunden: Am Ostrand des Ortes, unmittelbar an die Grundstücke der letzten Häuser anschließend, ein kleiner Hügel am Waldrand, davor eine Wiese mit kleinem Teich an dem ein Eichentorso liegt, der ungefähr 6,5 m Umfang hatte (ich muss hier korrigieren, nach 2003 gestürzt war falsch, bereits 2001, bei unserem ersten Besuch, war die Eiche leider schon gefallen). Weiter den Hügel hinauf sechs Eichen, alle ND (U=448, ND Nr.585 + U=433, ND Nr.584 + U=414, ND Nr.583 + U=317, ND Nr.582 + U=391, ND Nr.581 + U=614, ND Nr.580). Letztere mit Kronenansatz so in etwa 5 m Höhe und halbkugelförmige Krone. Das ist für mich der Hauptbaum des Haupteintrags.
Die GPS-Koordinaten zum Eintrag (Eiche bei Priborn Register-Nr.: 6999) von Wolfgang sind zu weit vom Ort entfernt und es handelt sich in Wirklichkeit dort um zwei dicht nebeneinander stehende Eichen mit einer gemeinsamen Krone (U=418 (W), ND Nr.555 + U=433 (O), ND Nr.556). Zudem kann ich das Bild von Wolfgang nicht zu meinen Photos dieser beiden Eichen zuordnen und gehe davon aus, dass Koordinaten und Bild nicht zusammenpassen, was auch immer Wolfgang da photographiert hat. Den Standort kann man auch ohne durch ein Maisfeld zu pflügen entlang des Grabens erreichen.
Meine bescheidene Meinung

Ihr könnt Eure Sicht auch gerne beibehalten
Alte ND-Ausweisungen von 1968 und 1974, sowie Arnswaldt geben wertvolle Hinweise zu weiteren dicken Eichen bei Priborn. Einige davon stehen noch und haben auch inzwischen über 6 m Umfang. Wir haben alleine 2,5 Stunden mit Suchen zugebracht und bei weitem nicht alles geschafft, wir mussten irgendwann vor Einbruch der Dunkelheit und aufziehendem Regen mit dem Rad wieder in Mirow am Zug sein. Also steht auf meiner Liste da nochmal mit mehr Zeit hin, bisher nicht geschafft. Vor allem das Seeufer ist teilweise nur schwer zugänglich, aber ich gehe davon aus, da lauern noch Schätze auf "Entdecker".
Viele Grüße
Andreas
P.S.: Wo hattet Ihr die 5m Eiche in Gewässerschutz her? --> Sch... autovervollständigen vom Handy.
Meinte natürlich Gewässernähe, die erwähnt Fröhlich ja nicht, hattet Ihr eine andere Quelle dafür?