entlang des östlichen Aufstiegs zum Heuberg findet man nahe des Gipfelbereichs ein wahres Eldorado an dicken zwiesligen Bäumen. Zuerst passiert man eine Tanne mit einem Umfang von 4,38m, welche fast auf dem Weg steht und über deren Wurzeln man praktisch marschiert. Deren Kandelaberast lädt auch zum kurzen Verweilen ein, wenn man denn möchte.
Kurz nach dieser Tanne taucht auf der rechten Wegseite ein recht mächtiger Berg-Ahorn auf, natürlich wieder ein Zwiesel. Dieser hat einen Umfang von stattlichen 5,65m und ist ganz passabel bewachsen. Ein Teil des Stammes ist nur noch ein äußeres Fragment, vom Weg aus fällt das aber nicht auf. Die Krone ist relativ klein für den Stamm, was auch an ehemaligen Astbrüchen liegt.
Wie sollte es anders sein, ein paar Meter weiter steht man neben einer ebenfalls recht dicken Zwieselfichte. Sie gleicht eigentlich ziemlich der Tanne, hat aber einen etwas größeren Winkel zwischen den beiden Stämmen und sie steht weniger frei. Mit einem Umfang von 4,48m in der Taille ist aber auch sie ein ordendlicher Brummer.
Wählt man den Weg von Duftbräu zu den Almen, kommt man an einer weiteren starken Zwieselfichte vorbei. Hier wachsen die Stämme ziemlich parallel und Starkäste fehlen. Schön sind die Verwachsungen durch abgestorbene kreuzende Äste. Auch dieser Baum ist mit einem Umfang von 4,79m ein durchaus markantes Exemplar seiner Art, besonders da in direkter Umgebung nur deutlich jüngere Fichten wachsen. Einst stand diese Fichte wohl frei auf einer Wiese. Eine benachbarte einstämmige Altfichte ist leider vor kurzer Zeit zu Totholz mutiert.
Alles in allem eine schöne Zwieselansammlung auf recht kleinem Raum. Mir geht leider aktuell der Speicherplatz im Forum aus, daher gibt es sonstige Bilder aktuell nur im Register, wenn z.B. wer auch die langweiligen Fichten sehen will.
Die ersten drei Bäume stehen auf etwa 1250m, der letzte deutlich tiefer auf nicht einmal 1000m.
Gruß
Tom