Biegsame Kiefer - Pinus flexilis?

Ihr habt einen Nadelbaum/ Strauch (Konifere) in Deutschland oder Europa gesehen, könnt ihn aber nicht bestimmen? Fragt hier einfach danach.

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Botanica
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Biegsame Kiefer - Pinus flexilis?

Beitrag von Botanica »

Hallo zusammen,

diese wunderschöne Kiefer habe ich in einem Gartencenter fotografiert.

Gerade bei größeren nadelnbäume habe ich mir angewöhnt, zusätzlich auch jüngere Bäume zufotografieren und dokumentieren, da sie oft ganz anders erscheinen als die ausgewachsenen Exemplare.

Bei dieser Kiefer war ich mir sicher: Die hast Du noch nie gesehen. Sie war mit eine Namensschild versehen -> Pinus flexilis.
Da die Kiefer aber für mich neu ist möchte ich mich gerne absichern. Ist diese Bezeichnugn korrekt.

Ich habe mir Roloff/Bärtels geschlüsselt, bin aber an einer Stelle hängengeblieben:
- Nadelscheiden gfallen bereits im ersten Sommer ab,
- Nadelscheiden fallen erst nach 2- oder 3 Jahren ab.
Kann ich nicht mit Sicherheit beurteilen.

Die Artbeschreibung passt jedenfalls (weitgehend).

Leider ist dieser Baum (noch) nicht in der Baumliste enthalten, und die wenoigen beiträge , die ich zu dieser art gefunden habe sidn nicht für eien Bestimmung geeignet.

Nebenbei : Der Baum gefällt mir so gut, dass ich darüber nachdenke, meiner häuslichen Regierung eine Petition über einen Kauf vorzulegen.

Viele Grüße

Harry
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Yogibaer
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Re: Biegsame Kiefer - Pinus flexilis?

Beitrag von Yogibaer »

In einer urbanen Umgebung sind ja Ribes spp. nicht gerade selten anzutreffen. Wie verhält es sich bei euch mit Cronartium ribicola?
Gruß Yogi

Botanica
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Re: Biegsame Kiefer - Pinus flexilis?

Beitrag von Botanica »

Hallo Yogibaer,

mein Gott, was es nicht alles gibt. Von Rost auf Johannisbeeren habe ich schon gehört, selbst schon gesehen, aber der Zusammenhang mit fünfnadeligen Kiefern ist mir völlig neu. Nie gehört.

Heißt das denn, dass im städtischen Umfeld vor der Anpflanzung von fünfnadeligen Kiefern gewarnt wird? Der BoGa liegt mitten in der Stadt, wie viele andere BoGa's auch, der hat doch ganz sicher fünfnadelige. Oder ist das als Warnung zu verstehen, das es dass Bäumchen treffen und nachhaltig schädigen kann?

Viele Grüße

Harry

PS: Deine Atwort lese ich indirekt aufgrund der fehlenden Verneinung als Bestätigung des Artnamnes?

Botanica
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Re: Biegsame Kiefer - Pinus flexilis?

Beitrag von Botanica »

Hallo zusammen,

ich habe gerade noch einen eher etwas ernüchternden beitrag von Kiefernspezi zum Thema Pinus flexilis gelesen:
Leider sind die dauerhaften Überlebenschancen gering. Früher oder später erliegen die meisten Bäume dem Blasenrost. Von daher ist die Pflanzung der als Pinus strobiformis gehandelten Pinus x reflexa eher zu empfehlen.
:cry:

Schade, aber gut dass man gwarnt wurde, die Enttäuschung wäre groß

Viele Grüße

Harry

Yogibaer
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Re: Biegsame Kiefer - Pinus flexilis?

Beitrag von Yogibaer »

Über den Namen hatte ich mir noch keine Gedanken gemacht, als ich die Nadeln im Bündel zählte, hatte es bei mir im Kopf wegen dem Strobenrost "geklingelt". In R/B steht geschrieben das die Nadelscheiden im 2. Jahr abfallen. Der Leittrieb ist am weitesten fortgeschritten und hat keine Scheiden mehr. Bei den Seitentrieben sind sie im Abfallen begriffen. Also passt nach meiner Denkweise der Artname.
Gruß Yogi

Cryptomeria
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Re: Biegsame Kiefer - Pinus flexilis?

Beitrag von Cryptomeria »

Ich hatte in Hessen 20 Jahre eine Pinus flexilis im Garten. Nie Probleme, nie Krankheiten. Ich würde es immer probieren.
Schönes Exemplar.
VG Wolfgang
Wer Bäume pflanzt und weiß,dass er nie in ihrem Schatten sitzen wird hat angefangen, den Sinn des Lebens zu begreifen.

Kiefernspezi
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Re: Biegsame Kiefer - Pinus flexilis?

Beitrag von Kiefernspezi »

Das ist eine Sorte. Sie sieht sehr attraktiv aus. Hat natürlich wenig mit den Bäumen an den natürlichen Standorten gemein. Aber für den Garten natürlich ein schöner Hingucker.

Zum Thema Blasenrost: ich teile ja nur mit, was ich bei den wenigen mir bekannten Bäumen deutschlandweit beobachtet habe. Immerhin haben noch ein paar überlebt bislang, wenn auch nur wenige.

Das heißt ja nicht, dass man nicht experimentieren sollte. Man kann aber Vorkehrungen treffen, z.b. keine Waldbeeren zu nah rankommen lassen. Zudem kann man vor Erwerb einer sicherlich nicht so billigen Pflanze auch nachfragen...

Bzgl. der Standortbedingung hilft es, wenn man sich klar macht, dass dieser Baum z.b. in Nevada und Californien in Höhen zwischen 1.500 bis 2.500 m gedeiht. Er benötigt also Sonne satt und verträgt keine Abschattung.
Gerade dies wird bei Neupflanzungen oft nicht berücksichtigt und die anderen heranwachsenden Bäume sorgen dann für das Aus.
Wenn man noch die Wahl hat, dann sollte man nach Pinus strobiformis fragen. Diese ist ebenfalls blaunadelig zu erhalten, wächst etwas schneller, bleibt aber schlanker und besitzt eine viel dichtere, ebenmäßigere Krone. Die Zapfen sind schöner und größer. Und der Baum ist nicht so stark anfällig gegenüber dem Blasenrost.

LG


LG

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