Zapfen im Wald ---> Pinus strobus

Ihr habt einen Nadelbaum/ Strauch (Konifere) in Deutschland oder Europa gesehen, könnt ihn aber nicht bestimmen? Fragt hier einfach danach.

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bee
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Zapfen im Wald ---> Pinus strobus

Beitrag von bee »

Hallo,
ich habe mal eine Nadelgehölzfrage :D :D
Im Oktober, bei einem ganz normalen Waldspaziergang im Grenzgebiet Grenzach-Wyhlen/ Bettingen (CH), am sogenannten Grenzsteinweg, sind mir viele von diesen Zapfen aufgefallen.
Die zugehörigen Bäume konnte ich nicht eindeutig sehen. Kiefernzapfen, aber keine P. sylvestris und keine P. nigra.
Auffällig war eine "rosa" Färbung und viel Harz an den Deckschuppen. Das Ding war so harzig, dass ich es nicht mitgenommen habe und auch nicht vermessen habe.
Schätzungsweise 10-13 cm lang waren die Zapfen.

Im Bildvergleich komme ich auf Pinus strobus, was hat die denn im Wald zu suchen?
Wird/ wurde der Baum auch forstwirtschaftlich angepflanzt?

Ok - habe das gerade nachgelesen, es gibt noch Reste von früheren Anpflanzungen, das wird es wohl sein - wenn es denn eine Strobe ist ?

http://www.waldwissen.net/waldwirtschaf ... t/index_DE
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Viele Grüße von bee

JDL
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Beitrag von JDL »

agree with Pinus strobus

grtjs

Jan

Kiefernspezi
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Beitrag von Kiefernspezi »

Pinus strobus ist ein hervorragender Waldbaum und häufig in Wäldern zu finden. Allerdingsbesitzen sie keine sichtbaren "Deckschuppen" (Vergleich Douglasie).Aufgrund des Stroben-Blasenrosts ist ein flächendeckender Anbau, insbesondere von Monokulturen nicht praktikabel.

Viele Grüße

quellfelder
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Beitrag von quellfelder »

Hallo,

die Strobe findet man auf Rügen in Parks und rund um ehemalige Guts- und Pfarrhäuser.

Viele Grüße

quellfelder

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bee
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Beitrag von bee »

Hallo,
danke für die Rückmeldungen und Bestätigungen.

Ich kenne schon die Stroben, aber bisher nicht im Wald. So weit ich gelesen habe, ist der Baum am Anfang des 20. Jahrhundert vermehrt in Europa forstwirtschaftlich angepflanzt worden und theoretisch vom Klima und vom Wuchs her auch geeignet.
Dann kam es aber wohl zu der großen Krankheitskatastrophe.

http://www.lwf.bayern.de/wald-und-gesel ... /index.php
Heute schließt der Pilz einen weiteren Anbau der Weymouthskiefer in Europa praktisch aus.
Mit den zapfentypischen Bezeichnungen (Zapfenschuppe, Deckschuppe etc.) bin ich wohl ein bisschen durcheinandergekommen....
Viele Grüße von bee

Kiefernspezi
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Beitrag von Kiefernspezi »

In NRW trifft man noch häufig größere Bestände im Wald. Aber fast immer in Mischung mit Buchen oder Douglasien.

Viele Grüße

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