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1000 Jahre Reinhardswald

Verfasst: 23 Jun 2019, 20:00
von baumlaeufer
Ein besonderes Jubiläum in diesem Jahr hat der Urwald Sababurg und seine Umgebung :

Nicht nur des Namens wegen auch heute zu lesen: Die Titelseite der Sonntagszeit der HNA. Gerd Henke schildert ebenso einfühlsam die Geschichte des Reinhardswaldes über die 1000 Jahre hinaus. Dank seiner bildhaften Sprache entstehen die "Film-Sequenzen" vor deinem Auge; gleichwohl mit präzise recherchierten Fakten, am Ende warnend und (er)mahnend. Mit der Gesamtausgabe von knapp 300.000 Exemplaren können knapp 1 Million Leser erreicht werden.
1000 Jhare reinhardswald.jpg
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Ausserdem gibt es ein Video zum Märchenland Reinhardswald von einer Dame aus Hann. Münden Der Film wurde erst vor wenigen Tagen spontan gedreht ,hier bei youtube, 11 Minuten 18 Sekunden lang. Es ist sehr einfühlsam und persönlich gehalten, dennoch mit einer Fülle an Informationen versehen.

Es wird weitere Ereignisse in 2019 um den Reinharsdwald geben, die können hier geposten werden.

Re: 1000 Jahre Reinhardswald

Verfasst: 23 Jun 2019, 20:06
von baumlaeufer
Gefahr droht aber auch durch die Planung für Windräder, dazu kann man sich hier informieren und beteiligen: Rettet-den-Reindardswald.de .

Ich bekomme schon regelmäßig den Newsletter von " Klaus von der Weser "

Re: 1000 Jahre Reinhardswald

Verfasst: 26 Jun 2019, 11:43
von baumlaeufer
Eine Info-Seite zum Reinhardswald entsteht hier.

Re: 1000 Jahre Reinhardswald

Verfasst: 10 Jan 2020, 00:15
von baumlaeufer
Herr Rapp schreibt mir Ende des Jahres 2019 seine persönlichen Beobachtungen aus " seinem Urwald " . Die möchte ich auszugsweise hier zum Besten geben:

....Was ist uns positiv aufgefallen? Die Frequenz gegenüber 2005, dem Jahr unserer Besuchererhebung ist zweifellos gestiegen.
Allein die Zahl der am "Urwald" geparkten Autos hat deutlich zugenommen......

Natürlich fragt man sich immer aufs Neue, ob die steigende Anziehungskraft des Waldstückes gut oder schlecht ist, ob er an seiner Belastungsgrenze angelangt ist. Deshalb achte ich auf bestimmte Weiser entlang des Weges.
Bisher bin ich noch nicht beunruhigt.
Deshalb weitere postive Beobachtungen:
Das Besucherverhalten ist vorbildlich. Fast alle Gäste verlassen die Wege nicht. Und sie hinterlassen keinen Müll. Und das Spektrum der Besucher ist interessant. Man trifft auf erstaunlich viele junge Menschen. Das ist im normalen Wald anders.
Aber wo Licht ist, ist auch Schatten. Die dendrologisch-waldbauliche Entwicklung der alten Bäume schreitet rasant voran.
Jetzt hat es auch den Buchenaltbestand im Eingangsbereich erwischt. Die Verkehrssicherungspflicht zwingt zum Handeln. An drei alten Buchen sind in der Krone Rückschnitte vorgenommen worden. Wer genau hinschaut, entdeckt, dass es bald weitergehen wird. Die weihevolle Stimmung in diesem Bereich, die sich immer wieder auf Besuchergruppen oder Einzelgäste übertragen hat, wird bald vorbei sein.
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Und zu welcher Erkenntnis bin ich gekommen?
Es ist schon ein Privileg, sich in so einem Waldstück jahrzehntelang aufhalten und betätigen zu können, wunderschöne Beobachtungen machen zu dürfen und den Zauber dieses Waldes in vollen Zügen zu genießen.
Gleichzeitig war es nirgends leichter als hier, Menschen an den Wald heranzuführen, ihre Begeisterung zu wecken und ihre Freude teilen zu dürfen. ....


Baumlaeufer