Hallo allerseits
oder auch:
Liebe Baumfreundinnen und Baumfreunde,
ich füttere noch mal ein bisschen meinen Endlosthread
Inhaltsverzeichnis zum Wald in Grenzach-Wyhlen
(Inhaltverzeichnis wird demnächst "upgedated", es geht ja nur bis Seite 10 inkl. --> "done")
Es gibt noch mal einen Buchszustandsbericht und weitere Bilder vom Wald in Grenzach-Wyhlen.
Mitte Januar gab es ja mal richtig viel
Schnee für hiesige Verhältnisse, der ganze Bergrücken war wie in eine Wolke gehüllt.

- 01_Schneeeeee_01-2021.jpg (98.87 KiB) 92 mal betrachtet
Danach war alles pitschepatsch-nass, auch die Regionen in Hanglage, die sich normalerweise durch starke Trockenheit auszeichnen.
Hier an diesem
Stapel Totholz hatte ich im Dezember rechts an der Esche diese hübschen
Gänge vom Großen Eschenbastkäfer
entdeckt und auch eine seltene Pilzart, eine im frischen Zustand sehr rot erscheinende flächige Kohlenbeere,
Hypoxylon cf. ticinense, die ich erst für einen Rindenpilz hielt und dann weiter beobachtet habe. Die genaue Art wird sich leider nicht klären lassen, da die restlichen Pilzfruchtkörper jetzt gerade wohl abgestorben sind, ohne dass sich die sporenbildenden Perithecien entwickelt hätten.

- 02_Weidentotholz und Eschenstamm_01-2021.jpg (236.45 KiB) 92 mal betrachtet
Die Schneelast hat auch einiges an
Schneebruch zur Folge, z.B. lag eine völlig mit Efeu überwachsene Vogelkirsche,
Prunus avium, quer. Gerade jetzt ist das alles weggesägt worden, allerdings dürfen in dem Gebiet (NSG Buchswald, obwohl da die Grenzen nicht ausgeschildert sind) die Totholzstücke liegen bleiben.

- 03_Prunus avium_Schneebruch_01-2021.jpg (187.58 KiB) 92 mal betrachtet
An diesem Kirschenstamm fand ich dann wieder interessante Pilze,
Ditangium cerasi, den Kirschbaum-Gallertpilz.
(Ausführlich hatte ich diese und andere Funde
hier und
hier im DGfM-Forum eingestellt). Die Reste sind, wie bei Gallertpilzen üblich, im trockenen Zustand kaum zu entdecken.

- 04_Ditangium cerasi_Kirschbaum-Gallertpilz_01-2021i.jpg (175.41 KiB) 92 mal betrachtet
Der
Ruschbach war stark angeschwollen, ein richtig trüber See war entstanden. Diese
Stauung hatte man vor ein paar Jahren eingerichtet, nachdem es nach hochsommerlichen Starkregenfällen im Ort punktuell zu Überschwemmungen gekommen war.

- 05_Viel Wasser im Bach_01-2021.jpg (185.38 KiB) 92 mal betrachtet
Ende Januar konnte ich dann an einem abgeknickten Stamm (einer von drei Teilstämmen eines zwieseligen Bergahorns), wiederum völlig von Efeu bewachsen, eine sehr große Anzahl von hübschen Judasohren,
Auricularia auricula-judae sehen.
Schon damals befand sich ein weiterer für mich neuer Pilz darauf, leider misslangen die Fotos etwas, weil es zu stark regnete.
Aber jetzt Mitte März konnte ich das nachholen (siehe weiter unten).

- 06_Judasohren_Auricularia auricula-judae an Acer pseudoplatanus_01-2021.jpg (132.98 KiB) 92 mal betrachtet