Inhaltsverzeichnis zum Wald in Grenzach-Wyhlen
Hallo Baum - und Waldfreunde,
viel Neues gibt es nicht - warum auch - aber es wird wieder grün im Wald.
In diesem Jahr ist alles deutlich später als in den Vorjahren, geschätzt mindestens 14 Tage.
Ach ja,
Buchs: alles unverändert, teilweise blüht er jetzt.
Ostern, leider bei etwas grauem Wetter, bin ich nochmal bei der
Anpflanzung der jungen Lärchen vorbeigekommen, jetzt wurden die "Baumschutz-Säulen" entfernt. Einige Exemplare sind jetzt ca. 150 cm hoch, aber sehr viele sind es nicht - ich schätze, der "Ausfall" beträgt ca. 50 Prozent. Ist das normal?
Dann am gleichen Tag habe ich am "Grenzsteinweg" wieder Zapfen von
Pinus strobus gesehen (siehe Anfrage damals
hier )
Diesmal habe ich die Zapfen "verfolgt" und einen einzigen Baum gefunden (auf dem Gebiet von Bettingen (CH)), sehr hoch, sehr gerade, in sehr lockerem Mischbewuchs mit Lärchen, Fichten (und Buchen natürlich).
Nicht weit davon befindet sich auch das einzige Nest von Waldameisen, das ich kenne. Noch vorhanden, aber die Tiere waren im "Schneckentempo" unterwegs, nur ganz vereinzelt (es war kalt an dem Tag, sogar ein paar Flocken flogen durch die Luft).
Dann war noch mal (an einem sonnigen Tag) am Anfang des Leuengrabens, an der Grenze zu Rheinfelden-Herten, weil das ist die beste
Bärlauch-Ecke (feuchter Ahorn-Eschen-Schluchtwald mit natürlich: auch Buchen) die ich bisher kenne. Außerdem hatte ich gehofft, dass der Bärlauch noch nicht ganz so hoch ist, dass man vielleicht sogar PILZE sehen könnte, ev. etwas Morcheliges oder Anenomen-Becherlinge, aber da hatte ich kein Glück.
Der Bärlauch überwuchert alles - auch wenn es Pilze geben sollte (vielleicht noch ganz klein), man würde sie nur mit allergrößtem Zufall (und Blattwenden) entdecken.
Neben
Sauerklee blühte dort auch in größerer Anzahl der
Hohle Lerchensporn, Corydalis cava.
Auf einer Blüte war eine große Anzahl von kleinen schwarzen Käfern, die ich gar nicht bemerkt hatte, erst auf dem Foto - na ja, sehr deutlich sind sie auch nicht.
Abseits des Weges: ein idyllisches Fleckchen mit großen Kalksteinen und überwachsenen liegenden Baumstämmen dekoriert.