Acer opalus

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kurt
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Beitrag von kurt »

Toll gemacht bee! Vor 2 Jahren und wiedergefunden. Hoffentlich werden meine auch. Bestellt habe ich sie sschon. Müssen allerdings mit Lehmboden auskommen.
Vielleicht sehen wir uns mal bei einem Regionaltreffen in der Nähe von Freiburg oder auch sonst. Ich habe dieses Jahr 70jähriges Klassentreffen in Elzach/Prechtal.

Gruss
Kurt

campoverde
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Beitrag von campoverde »

Hallo,
der von Bee fotografierte Steilhang sieht schon sehr gut aus.
Dort steht aber nur ein Acer opalus?
Ist das der bei Rothmaler erwähnte "Dinkelberg bei Grenzach"?

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bee
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Beitrag von bee »

Hallo nochmal,

ja, soviel ich weiß handelt es sich um einen einzelnen Baum an dieser Stelle. Von einem weiteren in der Gegend habe ich noch nicht gehört.

Theoretisch ist der Standort zum "Dinkelberg" gehörend, das ist aber kein einzelner Berg, sondern ein großes Gebiet. Der Baum steht am äußersten Südrand, eher noch zum Hochrheintal gehörend (daher klimatisch anders als die Hochlagen - z. B. Dörfer wie Adelhausen und Nordschwaben, die zu Rheinfelden (Baden) gehören).

http://de.wikipedia.org/wiki/Dinkelberg

Ganz genau steht der Baum zwischen Grenzach und Wyhlen, optisch näher an Wyhlen. Das Haus auf dem Bild, ist das letzte Haus der Kantstr., bevor der unbesiedelte Bereich in Richtung Grenzach beginnt (mit Weinbergen) in Google-Map schon als Steingasse bezeichnet.
Der Felsen rechts außen ist der sog. Rötelsteinfelsen.

Übrigens beginnt der Baum schon erste Frühlingsanzeichen zu zeigen.
Viele Grüße von bee

kurt
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Acer opalus, einhäusig?

Beitrag von kurt »

Hallo zusammen

Ist Acer opalus einhäusig? Steht nicht in den Baumlisten. Sind alle Ahorne einhäusig?

Gruss
Kurt

Andreas75
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Beitrag von Andreas75 »

Huhu!

Acer saccharinum zB hat eingeschlechtliche weibliche Blütenstände. Ob nun der ganze Baum dann weiblich ist, ist mir ehrlich gesagt leider gerade entfallen =(!

Was den einsamen Acer opalus angeht: Sollte man dem nicht mal 2- 3 Artgenossen zugesellen :wink: ?

Meine Ahorne auf dem Balkon haben, leider, auch schon wahnsinnig Frühlingsgefühle. Der gelb panaschierte negundo- Sämling treibt, der Acer ginnala treibt, ebenso der campestre 'Nanum'... Ich finde das recht unerbaulich, weil ich in zwei Wochen (endlich!) nach Rheinland- Pfalz zu meiner Verlobten ziehe, und ich habe Bammel, dass mir insbesondere beim negundo, der seine 160 cm schon hat, die ganzen Neutriebe am Terminaltrieb abbrechen, da das Unzugsauto diese Höhe eher nicht haben wird, er also unters Dach gebogen da rein muss :cry: ...

Grüße, Andreas

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bee
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Beitrag von bee »

Hallo Baumfreunde,
ich bin dem Acer opalus am Wochenende doch mal etwas näher gekommen :P . Es handelt sich von Nahem betrachtet doch um ein Grüppchen, 2 große Bäume und ev. 2-3 kleine. Ganz dran kommt man leider nicht.

Es folgt noch ein ausführlicher Expeditions-Bericht, nicht nur zu dieser Art. Dazu werde ich einen neuen Thread eröffnen - aber ich bin noch nicht ganz so weit.
Viele Grüße von bee

kurt
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Beitrag von kurt »

Hallo bee

Ich freue mich schon auf deinen Expeditionsbericht. A. o. hat sich also dort vermehrt, was mich hoffen lässt, dass es auch hier klappt (so nach 20 Jahren).

Gruss
Kurt

ApachePine
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Beitrag von ApachePine »

Nochmal zu Acer opalus: Samen die ich von Campo bekommen habe keimen bei mir gut. Also sind die Samen fertil was ich leider nicht vom Tulpenbaum sagen kann. Bisher sind selbst gesammelte Samen habe nie gekeimt. Warum weiß ich nicht.

Andreas75
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Beitrag von Andreas75 »

Hy!

Ich hatte auch nie was aus selbst gesammelten Tulpenbaum- Samen...
Da die zwar von Insekten beflogen werden, aber nie was fertiles anzusetzen scheinen, vermute ich mal, dass die selbststeril sind, und da sie meistens einzeln auf weiter Flur stehen, will heißen, weit weg vom nächsten Artgenossen, dürfte das die Erklärung sein.
Oder sie sind alle genetisch gleich, was ebenfalls zu unfruchtbarem Saatgut führt =(!

Grüße, Andreas

kurt
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Beitrag von kurt »

Hallo Kiefer

Meine neuerliche Lieblingsgärtnerei Planfor bietet von vielen Gehölzen auch Samen an, vom Tulpenbaum aber nicht. Das hat sicher seinen Grund.

Gruss
Kurt

ApachePine
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Beitrag von ApachePine »

Es gibt keimfähiges Saatgut vom Tulpenbaum, aber aus den USA.

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